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The Turpid Terrier Tea Room (41. Café Katakombe)


Shubashi

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vor 8 Stunden schrieb Sokrates:

Haben Frauen in Pakistan überhaupt einen eigenen Namen? Sind sie nicht der Besitz ihres Vater und gehen nach der Hochzeit in den Besitz ihres Ehemannes über? Mein Mercedes hat ja auch keinen Namen, es sei denn, ich gäbe ihm einen.

Nun sollte man vom Hochzeitszeremoniell nicht direkt auf den heutigen Zustand einer Gesellschaft schließen. In Deutschland werden jedes Jahr hunderttausende Frauen im Jungferngewand von ihrem Vater an den Bräutigam übergeben und tausende noch am gleichen Tag von einer Gruppe anderer Männer entführt, um danach vom Ehemann zurückgekauft zu werden. Wenn das den Wert und die Stellung der Frau in der deutschen Gesellschaft wiederspiegelt, dann Prost Mahlzeit.

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Schwer zu sagen aus der Ferne, vermutlich geht es aber ja um einen pakistanischen Kollegen hierzulande?

Dann hilft vielleicht eine Statistik aus Großbritannien: dort stellt die pakistanische Gemeinde mit über sechshundert Fällen fast die Hälfte der "Zwangsverheiratungen", die nach britischem Recht untersagt sind.

https://www.dawn.com/news/1319429

 

Ansonste hoffe ich, der konkrete Fall gehört nicht dazu und wünsche dem betreffenden Paar eine glückliche Zukunft.

Dazu heute morgen mal eine große Kanne gewürzten, heißen duftenden Masala Chai.

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Ich habe ein paar gute Bekannte unter pakistanischen Kollegen.  Die sind alle gluecklich verheiratet.  In den meisten Faellen hat die Frau in der Ehe die Hosen an.  Ich glaube das traditionelle Format der Hochzeits-Einladung hat mit der Stellung der Frau in der pakistanischen Gesellschaft (zumindest hier im Exil) nichts zu tun.

 

Zum Trinken biete ich an: Geraeucherten Wein.  Seit gestern abend brennt es in Napa und Sonoma ganz schlimm; schon 10 Tote, sie erwarten noch viel mehr.  In den Nachrichten haben sie gerade gesagt, 1500 Haeuser seien bereits zerstoert.  Und das ist die groesste Weinbau-Gegend der USA.

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vor 12 Stunden schrieb OneAndOnlySon:

Nun sollte man vom Hochzeitszeremoniell nicht direkt auf den heutigen Zustand einer Gesellschaft schließen. In Deutschland werden jedes Jahr hunderttausende Frauen im Jungferngewand von ihrem Vater an den Bräutigam übergeben und tausende noch am gleichen Tag von einer Gruppe anderer Männer entführt, um danach vom Ehemann zurückgekauft zu werden. Wenn das den Wert und die Stellung der Frau in der deutschen Gesellschaft wiederspiegelt, dann Prost Mahlzeit.

 

Gegen Entführungen können Bräute vorher Veto-Recht einlegen...

Ich würde mich nicht entführen lassen.

Und meinem Vater würde ich was husten(er käme aber auch gar nicht auf die Idee mit Braut übergeben etc).

Ich glaubem, das hat schon etwas mit Frauenbild zu tun, sicher bei vielen Frauen auch mit Selbstbild.

Was das weiße Kleid anbetrifft, so steht es nict nur für "Jungfernschaft", sonst hätten weiße Kleider bei Taufen und Erstkommunionen wenig Sinn.

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Erstmal eine große Kanne Tee, Darjeeling. Noch können wir welchen bekommen.

Kaffee außerdem, die letzten Arabica-Bohnen aus Guatemala zusammengekratzt.

 

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Andererseits: ich hatte am Freitag kurz darüber nachgedacht, ob der Kauf eines alten Fahrrades nicht eine realistische Möglichkeit für die letzten hundert Kilometer heimwärts wäre.

Ich hoffe also, Du hast es nicht ganz so weit!

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vor 15 Stunden schrieb mn1217:
Am 10.10.2017 um 05:58 schrieb OneAndOnlySon:

Nun sollte man vom Hochzeitszeremoniell nicht direkt auf den heutigen Zustand einer Gesellschaft schließen. In Deutschland werden jedes Jahr hunderttausende Frauen im Jungferngewand von ihrem Vater an den Bräutigam übergeben und tausende noch am gleichen Tag von einer Gruppe anderer Männer entführt, um danach vom Ehemann zurückgekauft zu werden. Wenn das den Wert und die Stellung der Frau in der deutschen Gesellschaft wiederspiegelt, dann Prost Mahlzeit.

 

Gegen Entführungen können Bräute vorher Veto-Recht einlegen...

Ich würde mich nicht entführen lassen.

Und meinem Vater würde ich was husten(er käme aber auch gar nicht auf die Idee mit Braut übergeben etc).

Ich glaubem, das hat schon etwas mit Frauenbild zu tun, sicher bei vielen Frauen auch mit Selbstbild.

Was das weiße Kleid anbetrifft, so steht es nict nur für "Jungfernschaft", sonst hätten weiße Kleider bei Taufen und Erstkommunionen wenig Sinn.

Auf so vielen Hochzeiten war ich jetzt noch nicht zu Gast, aber ich vermute das bei 85-90% der "Brautentführungen" kein Menschen an Selbst- oder Frauenbilder denkt sondern daran "das es lustich is".

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Gelegentlich wird auch mal der Bräutigam entführt...... weil's lustig ist (und meistens "feucht" wird).

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vor 2 Stunden schrieb Shubashi:

Ich hoffe also, Du hast es nicht ganz so weit!

Nein, es waren nur 8km, aber am Ankunftsort durchnäßt arbeitfähig sein zu müssen, ist der unangenehme Aspekt daran. Manchmal reicht Vollgummiverkleidung einfach nicht. Stichowrt: Staunässe.

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vor 1 Stunde schrieb gouvernante:

Nein, es waren nur 8km, aber am Ankunftsort durchnäßt arbeitfähig sein zu müssen, ist der unangenehme Aspekt daran. Manchmal reicht Vollgummiverkleidung einfach nicht. Stichowrt: Staunässe.

 

Da könntest Du auch eine Umschulung zur Taucherin oder Surflehrerin in Erwägung ziehen, schon wäre das Staunässe-Problem einfach Teil des Berufsbildes!

(Stichwort: gibt es auch Talare aus Neopren?)

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vor 8 Stunden schrieb Frank:

Auf so vielen Hochzeiten war ich jetzt noch nicht zu Gast, aber ich vermute das bei 85-90% der "Brautentführungen" kein Menschen an Selbst- oder Frauenbilder denkt sondern daran "das es lustich is".

Wer findet das denn lustig? 

MMn einer der furchtbarsten Bräuche.

 

Mit dem Selbstbild meinte ich aber eher die Übergabe am Altar. Als ob Frau nicht erwachsen und ein eigenständiges Wesen ist. Sich von einem Mann zum Anderen führen lassen, aber nachher behaupten, aus eigenem freien Willen gekommen zu sein.

 

So, das war's jetzt damit.

 

 

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vor einer Stunde schrieb mn1217:

Wer findet das denn lustig? 

MMn einer der furchtbarsten Bräuche.

 

Mit dem Selbstbild meinte ich aber eher die Übergabe am Altar. Als ob Frau nicht erwachsen und ein eigenständiges Wesen ist. Sich von einem Mann zum Anderen führen lassen, aber nachher behaupten, aus eigenem freien Willen gekommen zu sein.

 

So, das war's jetzt damit.

 

 

Ich wollte diesen Beitrag eigentlich verperlen, geht aber nicht wegen zu hochem Verbrauch derselben. Daher also ein :daumenhoch: statt ner Perle. Ich finde diesen Brauch total blöd und doof.

Quatsch hoch drei.

 

ganz positiv einfügend...............tribald:winke:

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vor 2 Stunden schrieb mn1217:

Wer findet das denn lustig? 

MMn einer der furchtbarsten Bräuche.

 

Mit dem Selbstbild meinte ich aber eher die Übergabe am Altar. Als ob Frau nicht erwachsen und ein eigenständiges Wesen ist. Sich von einem Mann zum Anderen führen lassen, aber nachher behaupten, aus eigenem freien Willen gekommen zu sein.

 

So, das war's jetzt damit.

 

 

Ich sehe keinen wesentlichen Unterschied, ob der Vater die Tochter in die Kirche oder ins Standesamt oder zu einer sog. Freien Trauung begleitet.

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vor 2 Stunden schrieb mn1217:

Mit dem Selbstbild meinte ich aber eher die Übergabe am Altar. Als ob Frau nicht erwachsen und ein eigenständiges Wesen ist. Sich von einem Mann zum Anderen führen lassen,

Die klassische Mundehe halt - ich finde es auch kurios und werde darin sicherlich nie mitwirken.

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Wir könnten es auch ganz den Töchtern und Vätern überlassen, wie sie sich zur Trauung bewegen.

 

Außerdem finde ich, dass eine erwachsene Frau durchaus stark genug sein könnte, sich vom Vater führen und dann den Bräutigam übergeben zu lassen,

ohne Zweifel an ihrer Selbstständigkeit zu bekommen. Manchem Vater mag durchaus etwas daran liegen, seine Tochter zum "Altar" zu führen. Und die Hochzeit ist nach meiner Erinnerung ohnehin mehr eine Feier für Familie und Verwandte als für das Brautpaar. 

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vor 59 Minuten schrieb Shubashi:

Ja, "Xavier" z.B., und das, was die Deutsche Bahn daraus gestaltet.

Ds ist wirklich und immer noch großes Theater.

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Ich habe nur mitbekommen, dass die Bahn den Zugverkehr in Norddeutschland eingestellt hat, weil es gewindet hat... Inzwischen fahren aber doch ein paar Züge wieder?

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Noch nicht alle, noch nicht überall und vor allem nicht überall lang.

 

Das Hauptproblem war sicherlich für die Menschen, die sich an solchen Tagen treudoof darauf verlassen haben, dass die Bahn ihnen weiterhilft. Im Prinzip bekam man aber immer fast immer nur irreführende oder falsche Ansagen, verläßlich war allenfalls etwas wie:

"Auf Gleis steht jetzt Zug 123 bereit, der Sie jetzt (möglicherweise!) nach XY fährt!"

 

Dann konnte man überlegen, ob einem diese Himmelsrichtung passt und auf eigenes Risiko einsteigen.

Das angekündigte Fahrtziel wurde jedenfalls nicht unbedingt erreicht, eher eine Etappe.

 

(Die Privatbahn war da meiner Meinung nach klüger: sie hatten allgemeine Ansagen gemacht, welche Strecken befahrbar sind und welche nicht. Die Bahn hat stur alle möglichen Züge des Fahrplans angekündigt, und dann kurzfristig erklärt, sie fahren doch nicht.

 

Und nicht zu vergessen, die paar Glückspilze mit Gutschein für's Sammeltaxi. Aber das war eigentlich schwer wie ein Gewinnerlos im Lotto zu bekommen.

 

Bin jetzt schon gespannt, ob die Bahn irgendwelche zusätzlichen Kosten wirklich ersetzt.

bearbeitet von Shubashi
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Es ist immer wieder schön, wenn wenigstens im Büro Profis mit einem arbeiten (je mehr Profis umso angenehmer). Aber das hilft auch nicht immer, die Wischmöppe unter den Privatbekannten zu verstehen...

 

Tee und Lachssandwiches wären jetzt nett. *aufdenServicewart*

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Also ich bin gerade erst aus dem Bett gekrochen (es ist 10 Uhr morgens hier) und mache jetzt Kaffee.

 

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Gast
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