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Politik für Alle


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Shubashi
vor einer Stunde schrieb rince:

Dass es sich lediglich um eine hysterisch kreischende Minderheit handelt, die mit der Lebenswirklichkeit der meisten Menschen nichts zu tun hat, auf die Idee kommen sie wohl eher nicht.

 

Wenn es nicht so grotesk wäre, könnte man es einfach lustig finden.

Diese völlig freidrehende Hysterie, wer denn nun die größte EdelmenschIn von allen ist, verunmöglicht jede Art wirklich praktischer Politik, die nun mal in einer demokratisch-pluralistischen Gesellschaft nur als Kompromiss in der Abarbeitung aller Arten von Sachfragen funktioniert.

Und die Zeter-Zeloten vergessen immer wieder, wie diese Art der Politik sie schließlich selber frisst: auch „Eskabo“ und „der Kevin“ sollten die Zeitleiste der Vorsitzenden im Kopf haben.

 

Und sich dabei noch die ultraschnell zerfallenden Befindlichkeiten irgendwelcher ID-Milieus zu stützen, kommt mir vor wie der Plan, Backsteine für einen Hausbau aus immer fetteren Transuranen zu brennen.

 

 

PS:

Die „Faz“ beschreibt (leider hinter der Paywall) gerade die skurrile Fehde um einen niegelnagelneuen superwoken Berliner Queergenderfrauenbuchladen, der einerseits

“Haßliteratur“ wie Harry Potter verbannt, andererseits aus der Szene gerade Zunder bekommt, weil die Kohle zum Betrieb leider altes „Nazi-Geld“ ist.

Tja, Ladies, wer die falschen Gene hat, taugt nicht zur Buchhändlerin...

 

PPS Und da sie einer anderen Feministin keinen Job gegeben haben, kommt es alles raus....

Edited by Shubashi
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Die öffentlichen Verkehrsmittel in unserem Land sind ein Kapitel für sich und ich neige aus verschiedenen Gründen dazu sie nach Kräften zu meiden, allerdings - naja, es kommt aus Berlin. Meine Erwartungen waren also nicht allzuhoch.

 

https://www.welt.de/vermischtes/article227507207/Berlin-Zwei-Studentinnen-sagen-dem-Manspreading-den-Kampf-an.html

 

Ich empfehle den beiden Mädchen mit internationaler Geschichte jedenfalls mal einen Tag mit einer entsprechenden Prothese in Bus und Bahn zu sitzen und sich dann zu fragen, ob ihre Aktion nicht vielleicht ein wenig zu sehr Banane ist.

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Marcellinus
vor 11 Minuten schrieb Flo77:

Ich empfehle den beiden Mädchen mit internationaler Geschichte jedenfalls mal einen Tag mit einer entsprechenden Prothese in Bus und Bahn zu sitzen und sich dann zu fragen, ob ihre Aktion nicht vielleicht ein wenig zu sehr Banane ist.

 

Ich versteh das gar nicht. Ist Abstandhalten nicht im Moment sogar Bürgerpflicht? 

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GermanHeretic
vor 34 Minuten schrieb Shubashi:

PS:

Die „Faz“ beschreibt (leider hinter der Paywall) gerade die skurrile Fehde um einen niegelnagelneuen superwoken Berliner Queergenderfrauenbuchladen, der einerseits

“Haßliteratur“ wie Harry Potter verbannt, andererseits aus der Szene gerade Zunder bekommt, weil die Kohle zum Betrieb leider altes „Nazi-Geld“ ist.

Tja, Ladies, wer die falsche Gene hat, taugt nicht zur Buchhändlerin...

 

PPS Und da sie einer anderen Feministin keinen Job gegeben haben, kommt es alles raus....

 

Ich hatte diese Woche den woken Nazi in das Vokabular meines strukturellen Sarkasmus' aufgenommen, aber die gibt's ja wirklich! Realsarkasmus.

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Shubashi
vor 41 Minuten schrieb Flo77:

Die öffentlichen Verkehrsmittel in unserem Land sind ein Kapitel für sich und ich neige aus verschiedenen Gründen dazu sie nach Kräften zu meiden, allerdings - naja, es kommt aus Berlin. Meine Erwartungen waren also nicht allzuhoch.

 

https://www.welt.de/vermischtes/article227507207/Berlin-Zwei-Studentinnen-sagen-dem-Manspreading-den-Kampf-an.html

 

Ich empfehle den beiden Mädchen mit internationaler Geschichte jedenfalls mal einen Tag mit einer entsprechenden Prothese in Bus und Bahn zu sitzen und sich dann zu fragen, ob ihre Aktion nicht vielleicht ein wenig zu sehr Banane ist.

 

Auch in Bezug auf Deinen Beitrag davor:

Es geht meiner Meinung nach weniger um reale Probleme, sondern eher um „Schneewittchen“: Millionen junge Menschen starren tagtäglich in einen „Zauberspiegel“ (aka Smartphone mit Instagramm-Account) und fragen sich, ob sie nicht die schönsten, edelsten, besten Prinzessinnen und Prinzen im ganzen Land sind?

Dann entdecken sie z.B. die Idee, dass weiße Brötchentüten auch ein unbewusster postkolonialer Ausdruck des Rassismus sind und auch für sie endlich ein Weg besteht, zu den wahrhaft woken Wesen zu gehören.

Dann fühlen sie sich nicht mehr einsam unter allen den fiesen Muggels, die „Harry Potter“ lesen und hasserfüllt daran arbeiten, noch den letzten WoC* auf den Scheiterhaufen zu bringen.


*Wizard of Colour

Edited by Shubashi
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Aristippos
vor 44 Minuten schrieb Shubashi:

Und die Zeter-Zeloten vergessen immer wieder, wie diese Art der Politik sie schließlich selber frisst: auch „Eskabo“ und „der Kevin“ sollten die Zeitleiste der Vorsitzenden im Kopf haben.

Ich bin ja jetzt versucht, Wikipedia alternative facts oder fake news vorzuwerfen. In der Zeitleiste sind Eskabo bis Anfang 2022 als Parteivorsitzende angegeben. Ähm, Freunde, seid ihr euch da sicher? Ich meine, die Messe ist noch lang nicht gelesen, es ist immerhin die SPD...

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Shubashi
vor einer Stunde schrieb Aristippos:

Ich bin ja jetzt versucht, Wikipedia alternative facts oder fake news vorzuwerfen. In der Zeitleiste sind Eskabo bis Anfang 2022 als Parteivorsitzende angegeben. Ähm, Freunde, seid ihr euch da sicher? Ich meine, die Messe ist noch lang nicht gelesen, es ist immerhin die SPD...

 

Im „Tagesspiegel“ fragt der Herausgeber jetzt gerade fassungslos nach, ob die SPD überhaupt noch zu retten ist, aber der ist ja eben auch nur ein „alter, weisser Cis-zerfressener Mann“.

Das Problem in der SPD ist eben, dass Gesinnung und Gefühle zunehmend alles, politische Realität fast nichts ist.

 

 

Edited by Shubashi
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vor 2 Minuten schrieb Spadafora:

hat Sohnemann zu dem Satz auch eine Begründung

"Der Himmel ist blau." bedarf auch keiner besonderen Begründung.

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vor 26 Minuten schrieb Spadafora:

hat Sohnemann zu dem Satz auch eine Begründung

Kinder gehen halt mit offenen Augen durch die Welt ;) 

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GermanHeretic
vor 34 Minuten schrieb Spadafora:

hat Sohnemann zu dem Satz auch eine Begründung

 

“Truly wonderful, the mind of a child is.” (Master Yoda)

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vor 35 Minuten schrieb Spadafora:

also nein

Offensichtliches braucht keine Erklärungen. Wenn ich Dir sage "Da ist eine Kurve." fragst Du mich doch auch nicht, was mich zu der Annahme verleitet einen abbiegenden Straßenabschnitt als "Kurve" zu bezeichnen.

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vor 14 Minuten schrieb Werner001:

Bin ich als Schwuler nun ein Mann oder ein Mitglied der Lgbtq-Community?

Wolltest Du nicht ausdrücklich nicht zu dieser auto-ausgegrenzten Minderheit gehören?

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Werner001
Just now, Flo77 said:

Wolltest Du nicht ausdrücklich nicht zu dieser auto-ausgegrenzten Minderheit gehören?

Wenn ich mich entscheiden soll, ob ich ein Lbtqxy bin oder ein Mann, dann bin ich ein Mann

 

Werner

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vor 4 Minuten schrieb Werner001:

Wenn ich mich entscheiden soll, ob ich ein Lbtqxy bin oder ein Mann, dann bin ich ein Mann

Von mir aus kannst Du auch ein Ork mit einem Fetisch für 50er-Jahre-Plattenspieler sein. Ich seh das nicht so eng.

 

Aber wie soll man solchen "Aktionen" bitte schön ohne Sarkasmus und ohne den Damen allzuviel Unrecht zu tun denn begegnen?

 

Edited by Flo77
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Spadafora
vor 21 Minuten schrieb Flo77:

Offensichtliches braucht keine Erklärungen. Wenn ich Dir sage "Da ist eine Kurve." fragst Du mich doch auch nicht, was mich zu der Annahme verleitet einen abbiegenden Straßenabschnitt als "Kurve" zu bezeichnen.

das kann man nicht vergleichen den es handelt sich um 2 völlig verschiedene Dinge aber du warst ja auch immer der Meinung die territorial Gemeinde sei die einzig legitime im Bezug auf die Jurisdiktion

Edited by Spadafora
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vor 1 Stunde schrieb Flo77:

Aber wie soll man solchen "Aktionen" bitte schön ohne Sarkasmus und ohne den Damen allzuviel Unrecht zu tun denn begegnen?

 

Schwierig.

 

Das Phänomen ist mir auch schon mal begegnet (eher selten!), das hat aber nix mit LBGTqueer zu tun, sondern einfach mit Rücksichtslosigkeit.

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Eine sehr pauschale These: kann Demokratie nur in sehr überschaubaren Gesellschaften funktionieren und sind größere, komplexere Gesellschaften gar nicht in der Lage "Volksvertreter" zu kontrollieren?

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Marcellinus
vor 1 Stunde schrieb Flo77:

Eine sehr pauschale These: kann Demokratie nur in sehr überschaubaren Gesellschaften funktionieren und sind größere, komplexere Gesellschaften gar nicht in der Lage "Volksvertreter" zu kontrollieren?

 

Würde ich so nicht sagen. Setzt halt nur funktionierende Checks and Balances voraus. Mit Betonung auf „funktionierend“!

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ThomasB.
vor 4 Stunden schrieb Werner001:

Bin ich als Schwuler nun ein Mann oder ein Mitglied der Lgbtq-Community?

Kannst Du Dir aussuchen. Frau wäre auch OK. Und natürlich kannst Du Deine Identität nach Belieben wechseln, wenn es opportun oder auch nur kommod ist.

Ist alles gut, solange Du die Beine nicht zu weit auseinander stellst. Manspreading ist übrigens diskriminierend und heißt jetzt diversspreading. Früher nannte man das einfach breitmachen.

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vor 33 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Würde ich so nicht sagen. Setzt halt nur funktionierende Checks and Balances voraus. Mit Betonung auf „funktionierend“!

So einen Unfug raucht man ja bekanntlich nicht, wenn man nur die eigenen Entscheidungen wider besseren Wissens als "Alternativlos" deklariert...

Edited by rince
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Domingo
On 3/2/2021 at 4:27 AM, GermanHeretic said:

Das hatte ich ja noch gar nicht mitbekommen, den ganzen Eklat um Prof. Bret Weinstein: https://www.youtube.com/watch?v=2cMYfxOFBBM

 

Letztes Jahr habe ich eifrig den (?) Podcast verfolgt, den (?) er auf YouTube mit seiner Frau Heather Heying führt - über Coronaviren & Biologie, über Politik und Gesellschaft aus evolutionärer Sicht usw. usf. Ich kann natürlich nicht umhin zu merken, dass die beiden, obwohl verheiratet, verschiedene Nachnahmen haben, was wohl besagt, dass sie der progressiven Seite der Politik zugerechnet werden möchten.

 

Daraus habe ich auch gelernt, dass Harvey Weinstein (der sexuell übergriffige Hollywood-Mogul, der jetzt im Knast sitzt) als '"-stiin" ausgesprochen wird, Bret und sein Bruder Eric hingegen als "-steyn" wie im Deutschen.

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vor 9 Minuten schrieb Domingo:

Ich kann natürlich nicht umhin zu merken, dass die beiden, obwohl verheiratet, verschiedene Nachnahmen haben, was wohl besagt, dass sie der progressiven Seite der Politik zugerechnet werden möchten.

Was auch immer daran modern sein mag.
In den kirchlichen Registern meiner Heimatgegend wird erst nach dem 2. Weltkrieg damit begonnen Frauen nicht mehr mit ihrem Geburtsnamen sondern mit dem Namen des Ehemanns zu führen. Im 17. und 18. Jahrhundert war das hierzulande Standard.

 

Die Besitzanzeige via Ehename kenne ich zu dieser Zeit eher aus dem süddeutschen-österreichischen Raum.

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