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Corona-Special: in Deutschland, Europa und Global


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mn1217
vor 16 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Entscheidender ist, daß die Menschen die Tests leid sind. Niemand hat Lust, für einen Friseurbesuch einen Test zu machen, bei dem er Quarantäne riskiert.

 

Beim Test riskiere ich deutlich weniger eine Quarantäne als beim Friseur. 

Der Test dauert 5 Minuten,beim Friseur bin ich anderthalb Stunden.

Die Testungen finde ich gut.

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Marcellinus
vor 15 Minuten schrieb MartinO:

Das tun die wenigsten Geschäfte, die ich kenne - weil eben ihr Fortbestand von der Kundschaft abhängt, auch wenn die weniger ist als sonst.

 

Ich zitiere einfach nur, was ich in der Einkaufsstraße sehe: geschlossene Läden, weil Ausmachen teurer käme. 

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mn1217
vor 2 Minuten schrieb MartinO:

Das tun sie so oder so.
Solange noch ein größerer Teil der Menschen nicht geimpft ist, braucht man ausreichend Testzentren, auch wenn das Geld kostet.
Was Sparen an der falschen Stelle kostet, hat man ja bei der Impfstoffbeschaffung gesehen.

 

Und du glaubst,daraus wird gelernt?

 

Die Zentren sollen laut unserer lokalen Zeitung bei einer Impfrate von 60% schliessen.

Und wie lange dee Staat bereit ist,die Testungen zu finanzieren? 

 

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Soulman
vor einer Stunde schrieb laura:

Ich frage mich gerade, wie es mit dem Rauchen ist. Das Rauchen ist auch ein Ausdruck der freien Entfaltung meiner Persönlichkeit. Trotzdem ist es - damit ich Dritte nicht gefährde - im öffentlichen Leben massiv eingeschränkt. In meinem Haus kann ich rauchen, so viel ich möchte.

Hi,

 

Rauchen ist kompliziert. Aufgrund der hochgradig suchterzeugenden Eigenschaft von Nikotin ließe sich Rauchen juristisch problemlos genauso verbieten wie Kokain oder Heroin. Alkohol könnte dagegen noch als Nahrungsmittel durchgehen. Alle anderen Probleme, wie ausfallende Nikotinsteuer und illegale Beschaffung, mal außen vor gelassen.

 

Spannend wird es bei jedem Grundrecht, wenn ich mit meiner Freizügigkeit die Rechte anderer einschränke und so wird ein Schuh draus. In der freien Natur darf ich auch so viel rauchen, wie ich möchte, solange kein anderer meinen Rauch abbekommt. Zuhause ist wieder schwieriger, wenn Nichtraucher, z.B. Kinder,  auch in dem Haushalt leben (müssen).  Das kann durchaus einen 8a nach sich ziehen, wenn das Kind jeden Tag nach voller Kneipe riecht.

 

Als Ungeimpfter gefährde ich nach dem Stand der Dinge maximal andere Ungeimpfte. Als Geimpfter gefährde ich niemanden und bin auch nicht (mehr) gefährdet. Geimpfte einzuschränken wäre daher in meinen Augen unverhältnismäßig und ungeeignet um was eigentlich zu erreichen?

 

Gruss, Martin 

Edited by Soulman
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MartinO
vor 3 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Ich zitiere einfach nur, was ich in der Einkaufsstraße sehe: geschlossene Läden, weil Ausmachen teurer käme. 

Und ich sehe, dass die meisten Geschäfte, die (auch mit Testpflicht) öffnen dürfen, dies auch tun.

Ich wüsste nicht, warum ich deine Beobachtungen als repräsentativer anerkennen sollte als meine eigenen.

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Frank
vor 2 Minuten schrieb Soulman:

Als Ungeimpfter gefährde ich nach dem Stand der Dinge maximal andere Ungeimpfte. Als Geimpfter gefährde ich niemanden und bin auch nicht (mehr) gefährdet. Geimpfte einzuschränken wäre daher in meinen Augen unverhältnismäßig und ungeeignet um was eigentlich zu erreichen?

Um den gesellschaftlichen Konsens, den es ja gibt, aufrecht zu erhalten. Aber das ist wahrscheinlich ein politisches, kein rechtliches Problem.

In dem Moment in dem sich Menschen die noch kein Impfangebot bekommen können unfair behandelt fühlen, bei Lockerung für Geimpfte, riskierst du das die generell sich den Massnahmen entziehen. Deren Mitarbeit bleibt aber wichtig wenn das nicht endgültig an die Wand fahren soll.

Wie verhindert man das dieser Konsens um die Ohren fliegt? Gute Kommunikation - mir wird in der ganzen Massnahmen-Politik zu wenig erklärt ("Das RKI sagt das... Virologe XYZ empfiehlt... aus diesem Grund machen wir 1..., 2..., 3... Allerdings weichen wir von den Empfehlungen ab weil a... b... c" wann hat man das das letzte mal gehört?) - und gutes Timing. Vollgeimpfte müssen ihre Rechte schnell genug wiederbekommen das es ihnen gegenüber fair ist, aber langsam genug um ungeimpfte nicht zu verlieren

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Soulman
Gerade eben schrieb Frank:

Um den gesellschaftlichen Konsens, den es ja gibt, aufrecht zu erhalten.

Nein, den gibt es nicht. Der "gesellschaftliche Konsens" ist zwar immer in aller Politikermunde (direkt neben dem "gesunden Menschenverstand" und dem "Wählerwillen"), aber immer pünktlich nach den Wahlen wieder in der rhetorischen Spässlekiste verschwunden und vor dem was dann passiert steht als einziges die Verfassung mit den Grundrechten.

 

Gruss, Martin   

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Marcellinus
vor 17 Minuten schrieb MartinO:

Ich wüsste nicht, warum ich deine Beobachtungen als repräsentativer anerkennen sollte als meine eigenen.

Mit einem Wort: mirdochegal.

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Frank
vor 3 Minuten schrieb Soulman:
vor 9 Minuten schrieb Frank:

Um den gesellschaftlichen Konsens, den es ja gibt, aufrecht zu erhalten.

Nein, den gibt es nicht.

Unterstellt das die Demoskopen nach den Regeln ihrer Wissenschaft korrekt gearbeitet hatten und die Zahlen nicht gewürfelt haben sagten die Meinungsumfragen etwas anderes. Wenn sich 70%, 80% oder mehr für die Massnahmen aussprechen bzw. strengere wünschen, dann kann man da schon von einem Konsens sprechen

 

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Marcellinus
vor 3 Minuten schrieb Soulman:

und vor dem was dann passiert steht als einziges die Verfassung mit den Grundrechten.

 

Und die läßt sich mit einem einzigen Bundesgesetz aushebeln. Auf deutsch: sie ist das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt ist. 

 

Traurige Erkenntnis übrigens. Ich habe mich immer für einen Verfassungspatrioten gehalten. Nun, wieder um eine Illusion ärmer. 

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mn1217

Also, wo ich wohne haben die Geschäfte auch auf respektive bieten Terminvereinbarung an.

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Flo77
vor 6 Minuten schrieb Frank:

Um den gesellschaftlichen Konsens, den es ja gibt

Äh? Nein. Es gibt Konsense für die 1001 Kleingesellschaften die die Identätspolitik der letzten Jahrzehnte hinterlassen hat, aber es gibt keinen Konsens der Gesellschaft als Ganzes im Sinne der dauerhaft im Geltungsbereich des GG lebenden menschlichen Individuen. Der Konsens wie er bis in die 1980er bestand ist jedenfalls weitgehend erodiert bzw. zu einem Nischenphänomen verkommen.

 

Was glaubst Du denn woher der Genderismus und die Be-Offended-Probleme ihren Ursprung genommen haben?

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Marcellinus
Gerade eben schrieb Frank:

Unterstellt das die Demoskopen nach den Regeln ihrer Wissenschaft korrekt gearbeitet hatten und die Zahlen nicht gewürfelt haben sagten die Meinungsumfragen etwas anderes. Wenn sich 70%, 80% oder mehr für die Massnahmen aussprechen bzw. strengere wünschen, dann kann man da schon von einem Konsens sprechen

 

Du glaubst Meinungsumfragen? Dann hast du nie zugeschaut, wie eine gemacht wird. 

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mn1217
vor 1 Minute schrieb Marcellinus:

 

Und die läßt sich mit einem einzigen Bundesgesetz aushebeln. ...

Die Verfassung ist nicht so leicht auszuhebeln. 

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Flo77
vor 1 Minute schrieb Frank:

Unterstellt das die Demoskopen nach den Regeln ihrer Wissenschaft korrekt gearbeitet hatten und die Zahlen nicht gewürfelt haben sagten die Meinungsumfragen etwas anderes. Wenn sich 70%, 80% oder mehr für die Massnahmen aussprechen bzw. strengere wünschen, dann kann man da schon von einem Konsens sprechen

Ein Konsens ist etwas mehr als die Antwort auf eine Suggestivfrage in einer interessengeleiteten Umfrage mit Wunschergebnisziel.

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Flo77
vor 1 Minute schrieb mn1217:

Die Verfassung ist nicht so leicht auszuhebeln. 

Dieser Illusion hänge ich schon seit 2012 nicht mehr an... spätestens.

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MartinO
vor 3 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Du glaubst Meinungsumfragen? Dann hast du nie zugeschaut, wie eine gemacht wird. 

Man kann in die eine und in die andere Richtung übertreiben.
Natürlich haben Auftraggeber Interesse an bestimmten Ergebnissen und werden die Umfragen entsprechend gestaltet und ausgewertet. 

Natürlich hängt viel von der Fragestellung ab: Jeder ist für Maßnahmen gegen Corona, solange sie ihm persönlich nicht schaden.

 

Aus mehreren voneinander unabhängigen Umfragen ergibt sich eine bestimmte Tendenz, die zumindest aussagekräftiger ist als meine Beobachtung in meinem Umkreis, der nicht repräsentativ ist.

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Marcellinus
vor 5 Minuten schrieb mn1217:
vor 7 Minuten schrieb Marcellinus:

Und die läßt sich mit einem einzigen Bundesgesetz aushebeln. ...

Die Verfassung ist nicht so leicht auszuhebeln. 

 

Ist gar nicht nötig. Man ignoriert sie einfach! 

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MartinO
vor 11 Minuten schrieb Marcellinus:

Mit einem Wort: mirdochegal.

Egal ist es mir nicht.

Ich nehme zur Kenntnis, dass es dort, wo du wohnst, offenbar so ist, wie du schreibst.

Ich nehme dort, wo ich wohne, etwas anderes wahr. 

Weder das eine noch das andere ist ganz Deutschland.

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MartinO
vor 1 Minute schrieb Marcellinus:

 

Ist gar nicht nötig. Man ignoriert sie einfach! 

Das war aber schon immer so.
Die Verfassung, die Gesetze (und die Wahlergebnisse) haben die wahren Machthaber nie interessiert. 

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Marcellinus
Gerade eben schrieb MartinO:

Aus mehreren voneinander unabhängigen Umfragen ...

 

Nur genau die gibt es seit über einem Jahr nicht (oder man hört nichts davon). Weshalb die Wahlen dann auch immer erheblich anders ausgehen als die Umfragen vorher. In gelegentlichen Anfällen vor Ehrlichkeit hört man das sogar in unseren Nachrichten, wenn selbst Herr Fornoff sagt, daß die Wähler in Umfragen oft so antworten, wie sie meinen, daß es von ihnen verlangt wird. 

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MartinO
vor 2 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Nur genau die gibt es seit über einem Jahr nicht (oder man hört nichts davon). Weshalb die Wahlen dann auch immer erheblich anders ausgehen als die Umfragen vorher. In gelegentlichen Anfällen vor Ehrlichkeit hört man das sogar in unseren Nachrichten, wenn selbst Herr Fornoff sagt, daß die Wähler in Umfragen oft so antworten, wie sie meinen, daß es von ihnen verlangt wird. 

Glaubst du wirklich, dass die offiziellen Wahlergebnisse wirklich dem entsprechen, was die Menschen gewählt haben? Für so naiv hätte ich dich nicht gehalten.

Die Machthaber haben längst bestimmt, wie die nächsten Wahlen auszugehen haben.

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Soulman
vor 23 Minuten schrieb Frank:

Unterstellt das die Demoskopen nach den Regeln ihrer Wissenschaft korrekt gearbeitet hatten und die Zahlen nicht gewürfelt haben sagten die Meinungsumfragen etwas anderes. Wenn sich 70%, 80% oder mehr für die Massnahmen aussprechen bzw. strengere wünschen, dann kann man da schon von einem Konsens sprechen

 

Nein, auch Meinungsumfragen sagen nichts (wie sollten sie auch). Vor allem sagen sie nichts über Menschen, die an Meinungsumfragen nicht teilnehmen wollen, können oder sollen. Bitte nicht so tun, als wäre irgendein bezahltes Institut dasselbe wie ein direkter Bürgerentscheid anhand einer öffentlichen Frage. Abgesehen davon ist es unerheblich ob z.B. ein "Konsens" darüber bestünde, alle, deren Vorname auf "ank" endet, auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.

 

Gruss, Martin

Edited by Soulman
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Frank
Gerade eben schrieb MartinO:

Die Machthaber haben längst bestimmt, wie die nächsten Wahlen auszugehen haben.

Wer sollen die sein? Die Reptiloiden?

Sei so gut und seier deine Verschwörungstheorien wo anders, aber nicht in dieses Forum. :angry:

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Marcellinus
vor 3 Minuten schrieb MartinO:
vor 5 Minuten schrieb Marcellinus:

Ist gar nicht nötig. Man ignoriert sie einfach! 

Das war aber schon immer so.
Die Verfassung, die Gesetze (und die Wahlergebnisse) haben die wahren Machthaber nie interessiert. 

 

Mein Schockerlebnis in diesem Zusammenhang war die Erkenntnis, daß unser Verfassungsgericht noch 1957 die Strafbarkeit von Homosexualität vereinbar fand mit dem Gleichheitsgrundsatz, und dieses Urteil meines Wissens nie rückgängig gemacht hat. Erst durch ein Bundesgesetz wurde der §175 1994 aufgehoben.

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