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Corona-Special: in Deutschland, Europa und Global


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vor 10 Minuten schrieb Julius:


Dass "es läuft", erzählen die Hausärzte, die heute in meiner Tageszeitung zu Wort kommen, allerdings nicht. Die erzählen von mittlerweile fast bis ins Uferlose reichenden Wartelisten (eine Gemeinschaftspraxis mit drei Ärzte ist bis Ende Juli ausgebucht), beklagen sich, dass der Ton der Patienten, die eine Impfung beim Hausarzt begehren, "rauer" würde, nachdem sich herumgesprochen hat, dass die Priorisierung in den Hausarztpraxen aufgehoben se - Zitat: "„Man gewinnt den Eindruck, jeder will, und zwar möglichst sofort. Dabei ist der Ton, den manche gegenüber unserem Personal anschlagen, durchaus rauer geworden, so in der Art: Warum klappt das bei euch nicht schneller?" - und dass die Unverschämtheiten und Beschimpfungen, die sich die Praxishelferinnen zuweilen anhören müssten, mittlerweile schon nicht mehr auf eine Kuhhaut passen.
So standfest, wie wohl in dieser alteingeführten Arztpraxis sind aber nicht alle.

Es sind leider immer die kleinen Leute mit dem Mitbürgerkontakt, die den Frust, die Kommunikationsschwäche, teilweise die Unfähigkeit der Entscheidungsebenen, usw. abbekommen. Nur diese Leute können nichts für die Situation und schon gar nicht was dran ändern. Egal ob Gesundheitswesen, Polizeit, oder, oder.

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Nordlicht
vor 5 Stunden schrieb UHU:

Update zum Impfen bei meiner Oma: Auch diese Woche nicht. Die Pseudoerklärung der Hausarztpraxis war eine absolute Vera***e und zeugte von absoluter Unfähigkeit. Man will sie nun für kommende Woche vormerken - soweit sind wir seit Impfwoche 1 Anfang April. Einen kontreten Termin gibt es jedoch nicht, weil man nicht weiß, ob und was kommt. Die Praxis will sich dann bei näherer Kenntnislage melden. Nix da! Ab Donnerstag gibt es Telefonterror.

DAS KANN DOCH ECHT NICHT WAHR SEIN!!! :angry2::angry::angry2:

 

Facharztpraxen sind bei euch in der Gegend vermutlich nicht so dicht gesät, oder? Mir fällt immer wieder auf, dass die fast keiner so richtig auf der Reihe hat, sowohl in der öffentlichen Diskussion als auch hier im Forum und in meinem persönlichen Umfeld. Deshalb geht es da unter Umständen sehr viel schneller.

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mn1217
vor 21 Stunden schrieb mn1217:

 

 

vor 21 Stunden schrieb mn1217:

 

Wollte hier nicht jemand einen Roman veröffentlichen?

 

Fortsetzung folgt...

 

In der Kita meiner jüngsten Nichte (3) ist Covid ausgebrochen.

Mein Bruder hat also Abstriche für die PCR gemacht und meine Schwägerin hat dem Kind erklärt: Wir müssen dich jetzt testen wegen Corona( oder so ähnlich). 

Kind, völlig empört:" Aber ich habe doch kein Corona!"

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vor 11 Minuten schrieb Nordlicht:

 

Facharztpraxen sind bei euch in der Gegend vermutlich nicht so dicht gesät, oder? Mir fällt immer wieder auf, dass die fast keiner so richtig auf der Reihe hat, sowohl in der öffentlichen Diskussion als auch hier im Forum und in meinem persönlichen Umfeld. Deshalb geht es da unter Umständen sehr viel schneller.

Nö - sehr dünn. Unabhängig von Fachrichtung.

Vor kurzem hat die letzte Facharztpraxis hier im Ort sich in die Rente verabschiedet. Korrekter: die Außenstelle einer Facharztpraxis hat hier einen Nachmittag pro Woche die Patienten versorgt. Die Hauptstelle gut 20 km weg hat keinen Nachfolger gefunden.

  • Sad 1
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Die Angelika
vor 2 Stunden schrieb laura:

 

Und genau hier dürfte das Problem liegen. Im Impfzentrum dauern die Anamnese und die Beratung jeweils mindestens 5-7 Minuten. Bei der Zweitimpfung wurden die Symptome nach der Erstimpfung detailliert abgefrag. Und es wurde kontrolliert, dass man 15 min mindestens wartet. Bei gähnend leerem Impfzentrum dauert der Vorgang 30 min.

Das erscheint mir doch deutlich sorgfältiger als das, was @Aristippos berichtet.

 

Tja, das war dann wohl bei dir so. 

Bei mir gab es bei der Erstimpfung nur einen Stapel Papiere zum Ausfüllen, die  Ärztin erkundigte sich lediglich, ob ich noch Fragen hätte. Das verneinte ich und schon gab es den Piekser. Danach sollte man noch etwas in einem weiteren Raum warten, kontrolliert wurde nichts. 

Was bei der Zweitimpfung passiert, bleibt abzuwarten. 

Meine Hausärztin, bei der ich schon so allerhand durch habe, handelt da mMn grundsätzlich sorgfältiger. Was nun? 

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Die Angelika
vor 1 Stunde schrieb Julius:


Dass "es läuft", erzählen die Hausärzte, die heute in meiner Tageszeitung zu Wort kommen, allerdings nicht. Die erzählen von mittlerweile fast bis ins Uferlose reichenden Wartelisten (eine Gemeinschaftspraxis mit drei Ärzte ist bis Ende Juli ausgebucht), beklagen sich, dass der Ton der Patienten, die eine Impfung beim Hausarzt begehren, "rauer" würde, nachdem sich herumgesprochen hat, dass die Priorisierung in den Hausarztpraxen aufgehoben se - Zitat: "„Man gewinnt den Eindruck, jeder will, und zwar möglichst sofort. Dabei ist der Ton, den manche gegenüber unserem Personal anschlagen, durchaus rauer geworden, so in der Art: Warum klappt das bei euch nicht schneller?" - und dass die Unverschämtheiten und Beschimpfungen, die sich die Praxishelferinnen zuweilen anhören müssten, mittlerweile schon nicht mehr auf eine Kuhhaut passen.
So standfest, wie wohl in dieser alteingeführten Arztpraxis sind aber nicht alle. Schon vor Jahrzehnten waren übrigens die Hausarztpraxen bekannt, in denen Krankmeldungen und Atteste leichter erhältlich waren als in anderen, das wird im Falle der Corona-Impfung auch nicht anders sein, zumal sich die Impfstoffknappheit gerade wieder zuspitzt und in unserem KIZ zur Zeit gar keine Erstimpfungstermine mehr vergeben werden können.

Und mach Dir doch nichts vor: Hausärzte sind auch nur Menschen und keine unbestechlichen Heiligen, die haben ein Privatleben und ganz private Kontakte, sie haben Freunde und kennen Leute, die ihnen näher stehen als andere Leute ... Sie engagieren sich privat im Vereinsleben und sind als Mitglieder und Vorstände in Tennisclubs und Reitsportvereinen geschätzt ... als  zweiter Vorsitzender des Tennisclubs wird er den ersten, der auch noch ein Duzfreund ist, nicht unbedingt aus der Praxis werfen, wenn der wegen einer Impfung anfragt und noch nicht ganz priorisiert ist ...

 

Nun ja, wir dürften hier ja aus deinen und Lauras Berichten entnehmen, dass in Bawü wohl alles grundsätzlich anders läuft. 

Ich habe übrigens auch nirgends die Absicht gehabt, Hausärzte heiligsprechen zu wollen. Dort gibt es ebenso wie in allen anderen Berufen solche und solche. 

Es geht mir aber gehörig auf den Keks, wenn man jede Gelegenheit nützt, um Die Hausärzte schlechtreden. 

Deine Kommentare wirken auf mich nicht so undifferenziert. Du schreibst nicht permanent von "DIE" Hausärzte. 

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Auch in der Schweiz gibt es kantonal anscheinend grosse Unterschiede, was die Organisation des Impfens betrifft. In einigen Kantonen wird inzwischen in Apotheken geimpft, auch "drive-in-Angebote" gibt es.

 

Derweil gibt es in Basel-Stadt wohl immer noch nur EIN Impfzentrum mit Monopol, entsprechend schleppend geht es dort mit dem Impfen voran...

 

Apotheker sind verärgert – Hausärzte drohen mit Boykott (msn.com)

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Mag mir jemand beim (Nacht-)Gedankenordnen helfen?

Für G&G entfallen die Kontaktquarantäneregelungen, macht es dann noch Sinn für diese Leute Kontaktermittlung/-verfolgung durchzuführen?

Wenn dem nicht so wäre, bräuchten diese Leute sich nicht mit Luca-App/Anmeldelisten/usw. abmühen - richtig?

Wenn dem so wäre, könnte in mehreren Monaten bzw. ab einem Prozentsatz x* von Immunisierten diese Kontaktermittlung/-verfolgung in Gänze eingestellt werden?

 

*Spannend wäre hierbei selbstverständlich, wie hoch dieser Prozentsatz ist und wer das auf welcher Grundlage festlegt.

 

Oder bin ich total auf dem Holzdampfer?

Edited by UHU
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Marcellinus
vor einer Stunde schrieb UHU:

Oder bin ich total auf dem Holzdampfer?

 

Nein, bist du nicht.

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Julius
vor 8 Stunden schrieb UHU:

Mag mir jemand beim (Nacht-)Gedankenordnen helfen?

Für G&G entfallen die Kontaktquarantäneregelungen, macht es dann noch Sinn für diese Leute Kontaktermittlung/-verfolgung durchzuführen?


Ich versteh das Problem nicht ganz. Kontaktermittlung wird nicht "für" Genesene oder Geimpfte, sondern bei Infizierten/Erkrankten durchgeführt. Das weisst Du doch vorher noch nicht, ob und auf wieviele Genesene und Geimpfte Du bei der Ermittlung von Kontaktpersonen eines Infizierten/Erkrankten triffst?

Aaaahach sooo ... Du meinst, weswegen die inzwischen fast schon sprichwörtlich gewordenen Freikirchen auf den Anwesenheitslisten noch Genesene und Geimpfte erfassen sollen? Keine Ahnung ... bei uns wird bei der Anmeldung zu Gottesdiensten der Immunstatus (noch) nicht abgefragt.

Edited by Julius
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mn1217
vor 13 Stunden schrieb mn1217:

...

Kind, völlig empört:" Aber ich habe doch kein Corona!"

Und die kleine Naseweise hatte sogar Recht,PCR ist negativ.

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vor 3 Stunden schrieb Julius:


Ich versteh das Problem nicht ganz. Kontaktermittlung wird nicht "für" Genesene oder Geimpfte, sondern bei Infizierten/Erkrankten durchgeführt. Das weisst Du doch vorher noch nicht, ob und auf wieviele Genesene und Geimpfte Du bei der Ermittlung von Kontaktpersonen eines Infizierten/Erkrankten triffst?

Eben. Deswegen auch meine Ausgangsfrage, ob G&G überhaupt aufgeführt werden müssen oder besser wie die Perspektive diesbezüglich aussehen könnte.

 

vor 3 Stunden schrieb Julius:

Aaaahach sooo ... Du meinst, weswegen die inzwischen fast schon sprichwörtlich gewordenen Freikirchen auf den Anwesenheitslisten noch Genesene und Geimpfte erfassen sollen? Keine Ahnung ... bei uns wird bei der Anmeldung zu Gottesdiensten der Immunstatus (noch) nicht abgefragt.

DIE Freikirchen soso - ich persönlich kenne nur Gemeinden bzw. deren Leitungen egal welcher Konfession, die versuchen alles den Regeln und Verordnungen entsprechend umzusetzen.

 

 

vor 1 Stunde schrieb mn1217:

Und die kleine Naseweise hatte sogar Recht,PCR ist negativ.

:daumenhoch:

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Julius
vor einer Stunde schrieb UHU:

ich persönlich kenne nur ...., die versuchen alles den Regeln und Verordnungen entsprechend umzusetzen.


Deswegen schrieb ich auch nicht von denen, die Du kennst, sondern von denen die "sprichwörtlich" geworden seien. Die haben hier nicht nur mit massiven Ausbrüchen und jeweils hunderten Quarantänefällen allerlei Aufregung bei den Gesundheitsämtern von fünf Landkreisen, sondern auch wegen gezielter Bemühungen, die Kontaktverfolgung zu erschweren oder zu verhindern (z.B. nicht nur unleserliche, sondern auch falsche Namens-, falsche Ortsangaben), empfindliche Bußgelder eingefangen. Inzwischen registrieren sie ihre Gottesdienstbesucher lt. Homepage (hab' gerade geschaut), derart vorbildlich, dass mir die Ohren schlackern ... Irgendwelche Sonderregelungen für Genesene und/oder Geimpfte haben sie aktuell aber noch nicht eingestellt. Die Café Lounge bleibt weiterhin für alle geschlossen. 😉
 

Zitat

Eben. Deswegen auch meine Ausgangsfrage, ob G&G überhaupt aufgeführt werden müssen oder besser wie die Perspektive diesbezüglich aussehen könnte.


Von müssen weiss ich nichts, hab' auch auf den Websites einiger Gemeinden keinerlei Hinweise darauf entdeckt. Allerdings gibt es tatsächlich Gemeinden, die von angemeldeten Besuchern ihrer Präsenzgottesdienste negative Schnelltests "erwarten". Die entfallen dann vermutlich bei Vorlage eines Impf- oder wie-auch-immer-Genesenennachweises. Hab aber derartiges bislang nicht entdeckt. Kommt vielleicht noch. Allerdings wüsste ich nicht, welchen Nutzen hiesige evangelische und katholische Kirchengemeinden davon haben sollten. Die Anmeldung zu den Präsenzgottesdiensten hat sich eingespielt, und nach 4 Wochen, in denen das Gesundheitsamt nicht nachgefragt hat, werden die Listen eingestampft. Weswegen die jetzt Genesene und Geimpfte erfassen sollten, will mir nicht einleuchten. Gesetzt den Fall, die Kontaktverfolgung eines Infizierten würde tatsächlich in einen dieser Gottesdienste zurückführen (was noch gar nie der Fall war), dann kann "genesen" und "geimpft" vom Gesundheitsamt erfragt und abgehakt werden.

Edited by Julius
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@JuliusMir geht es primär weniger um irgendwelche Kirchengemeinden (damit hast Du angefangen) sondern ganz allgemein - nämlich um die Registrierung und Erfassung von G&G an anderen Orten wie Geschäften/Cafés/Fitnesstudios/usw. und deren (zeitliche) Perspektive.

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Julius
vor einer Stunde schrieb UHU:

@JuliusMir geht es primär weniger um irgendwelche Kirchengemeinden (damit hast Du angefangen) sondern ganz allgemein - nämlich um die Registrierung und Erfassung von G&G an anderen Orten wie Geschäften/Cafés/Fitnesstudios/usw. und deren (zeitliche) Perspektive.


Ich habe keine Ahnung. Dass die Gesundheitsämter jetzt schon oder in Kürze auf die Nachverfolgung der Kontakte von Infizierten/Kranken verzichten werden können, halte ich allerdings für unwahrscheinlich. Deswegen werden FriseurInnen oder FußpflegerInnen oder welche Dienstleister auch immer wohl noch einige Zeit die Kontaktdaten ihrer Kunden erheben, wie bisher über einen bestimmten Zeitraum aufbewahren und ggf. den Gesundheitsämtern zugänglich machen müssen (müssen müssen sie das, wenn ich mich nicht völlig falsch erinnere, übrigens erst seit November oder Dezember vergangenen Jahres).  Was anderes wird von ihnen nicht verlangt: sie brauchen nicht aufzuschlüsseln, wievielen Geimpften, Genesenen oder negativ Getesteten sie die Haare gewaschen haben. Personen, die sich nicht als geimpft, genesen oder negativ getestet ausweisen, kommen halt nicht in den Genuss der Dienstleistung und gar nicht erst in den Laden rein ....

Edited by Julius
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Es geht mir nicht um die Kontaktverfolgung von Infizierten. Diese wird noch relativ lange weiterlaufen.

Sondern ob und/oder wie lange G&G ihre Kontakte bei o. g. Gelegenheiten hinterlegen müssen.

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mn1217

Hm.

Aus meiner facebookblase: "Testpflicht beim Frisör entfällt nächste Woche."

Ich habe das nicht überprüft,aber falls es stimmt,kämen sehr wohl Ungeteste in den Salon.

Bei meinem letzten Frisörbesuch erzählte die Kollegin der Dame,die mich bedient hat,von einer ziemlich frisch überstandenen Covidinfektion ,von der sie denkt,dass sie sich im Beruf angesteckt hat.

Ich hielte es für keine gute Idee,die Testungen und Nachverfolgungen sein zu lassen. 

 

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Marcellinus
vor 1 Minute schrieb mn1217:

Aus meiner facebookblase: "Testpflicht beim Frisör entfällt nächste Woche."

Ich habe das nicht überprüft,aber falls es stimmt,kämen sehr wohl Ungeteste in den Salon.

Bei meinem letzten Frisörbesuch erzählte die Kollegin der Dame,die mich bedient hat,von einer ziemlich frisch überstandenen Covidinfektion ,von der sie denkt,dass sie sich im Beruf angesteckt hat.

Ich hielte es für keine gute Idee,die Testungen und Nachverfolgungen sein zu lassen. 

 

Hängt zwar noch von der Gegend ab, aber bei uns ist das so, woraufhin meine Frau sofort einen Termin gemacht hat. Merkst du auch schon Anzeichen von Drostalgie, das Gefühl, während der Corona-Krise sei doch nicht alles schlecht gewesen? :D

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Aristippos
vor 4 Minuten schrieb mn1217:

Hm.

Aus meiner facebookblase: "Testpflicht beim Frisör entfällt nächste Woche."

Ich habe das nicht überprüft,aber falls es stimmt,kämen sehr wohl Ungeteste in den Salon.

Bei meinem letzten Frisörbesuch erzählte die Kollegin der Dame,die mich bedient hat,von einer ziemlich frisch überstandenen Covidinfektion ,von der sie denkt,dass sie sich im Beruf angesteckt hat.

Ich hielte es für keine gute Idee,die Testungen und Nachverfolgungen sein zu lassen. 

 

Das sieht die Bundesnotbremse so vor. Unter Inzidenz 100 keine Testpflicht. Das dürfte im Großteil des Bundesgebiets mittlerweile gelten. Nachverfolgt wird trotzdem.

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Julius
vor 25 Minuten schrieb UHU:

Sondern ob und/oder wie lange G&G ihre Kontakte bei o. g. Gelegenheiten hinterlegen müssen.


Ah, JETZT verstehe ich, worauf genau Du hinaus wolltest. Als in voraussichtlich drei Wochen vollständig Geimpfter kann ich Dir darauf allerdings keine Antwort geben. Auch als vollständig Geimpfter habe ich einstweilen kein Problem damit, meine Kontaktdaten beim Friseur-, beim Gaststätten- oder beim Gottesdienstbesuch zu hinterlegen, so lange die Pandemie eine Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten erfordert.

Edited by Julius
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Marcellinus
vor 3 Minuten schrieb Aristippos:

Das sieht die Bundesnotbremse so vor. Unter Inzidenz 100 keine Testpflicht.

 

Stimmt nicht ganz: Keine Testpflicht bei Friseuren und in kleine Läden. Über 200 qm gilt sie weiterhin. Weshalb solche Länden auch weitgehend leer bleiben. 

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Marcellinus
Gerade eben schrieb Julius:

so lange die Pandemie eine Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten erfordert.

 

Da diese Kontaktverfolgung aber in der ganzen Zeit nicht funktioniert hat, offensichtliche Erkrankte und deren Kontakte wurden ignoriert, dafür aufgrund von bloßen Schnelltests mal hunderte in Quarantäne geschickt, mal vom Gesundheitsamt beschieden, sie sollten einfach mal beobachten, ob sie wirklich erkrankt seien, denn Schnelltest seien einfach grundsätzlich unzuverlässig, da das also alles so "funktioniert" hat wie alle anderen staatlichen Fehlleistungen in dieser Zeit sonst auch, "erfordert" da eigentlich gar nichts. Aber ja, viele Gesundheitsämter werden das weitermachen, so lange es geht, da sie ja irgendwie die neuen Planstellen rechtfertigen müssen. Die anderen werden das tun, was sie immer getan haben, möglichst nichts. Wie in allen andere Behörden auch.

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vor 7 Minuten schrieb Julius:


Ah, JETZT verstehe ich, worauf genau Du hinaus wolltest. Als in voraussichtlich drei Wochen vollständig Geimpfter kann ich Dir darauf allerdings keine Antwort geben. Auch als vollständig Geimpfter habe ich einstweilen kein Problem damit, meine Kontaktdaten beim Friseur-, beim Gaststätten- oder beim Gottesdienstbesuch zu hinterlegen, so lange die Pandemie eine Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten erfordert.

Yipphieje! Der Julius hat mich verstanden *vorFreudetanz*

Nachfolgende Frage ist nicht, ob Du damit (k)ein Problem hast, sondern ob es Sinn macht. Weiteres: siehe ganz unten.

 

vor 7 Minuten schrieb Marcellinus:
vor 11 Minuten schrieb Aristippos:

Das sieht die Bundesnotbremse so vor. Unter Inzidenz 100 keine Testpflicht.

Stimmt nicht ganz: Keine Testpflicht bei Friseuren und in kleine Läden. Über 200 qm gilt sie weiterhin. Weshalb solche Länden auch weitgehend leer bleiben. 

Aha - danke für diesen Aspekt, der mir unbekannt war/ist.

Wobei ich die 200-m²-Logik nicht nachvollziehen kann. Bei Real/Globus/Kaufland hat es ja auch keinen interessiert (ich weiß Bedarf des alltäglichen Lebens und so.).

Ganz kurios ist es bei uns im Dorf. Bis vor sieben Jahren war eine Discounterkette in einem selbstgebauten Gebäude tätig. Dann erfolgte der Wechsel von Betreiber und Sortiment (zum Bau-/Gartenmarkt). Und schon ist alles anders - nur nicht in der Käuferanzahl pro Tag/Woche. Verstanden hat das hier keiner. Nein - ich möchte nicht noch mal die Baumarkt-Bedarfs-Diskussion eröffnen.

 

vor 3 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Da diese Kontaktverfolgung aber in der ganzen Zeit nicht funktioniert hat, offensichtliche Erkrankte und deren Kontakte wurden ignoriert, dafür aufgrund von bloßen Schnelltests mal hunderte in Quarantäne geschickt, mal vom Gesundheitsamt beschieden, sie sollten einfach mal beobachten, ob sie wirklich erkrankt seien, denn Schnelltest seien einfach grundsätzlich unzuverlässig, da das also alles so "funktioniert" hat wie alle anderen staatlichen Fehlleistungen in dieser Zeit sonst auch, "erfordert" da eigentlich gar nichts. Aber ja, viele Gesundheitsämter werden das weitermachen, so lange es geht, da sie ja irgendwie die neuen Planstellen rechtfertigen müssen. Die anderen werden das tun, was sie immer getan haben, möglichst nichts. Wie in allen andere Behörden auch.

Fettung von mir

Danke für diesen Gedanken. Wäre ich nicht draufgekommen, muß Dir sehr zustimmen.

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Marcellinus

Nochmal zum Thema Kontaktverfolgung ganz praktisch: in zwei Hochhäusern in Velbert (Nordrhein-Westfalen) sind seit Sonntag ca. 200 Menschen in Quarantäne, wobei bei einem die indische Variante entdeckt wurde. Nun müssen die Bewohner dieser zwei Hochhäuser auf unbestimmte Zeit aufeinanderhocken. Viele werden sich nun erst anstecken, wobei man überhaupt nicht weiß, mit wem sie vorher schon in Kontakt waren, und mit wem sich nun noch in Kontakt kommen werden, denn 200 Leute kann man nicht isolieren. Das ganze ist eine Papierfantasie, sieht in der Theorie gut aus, macht einen riesigen Aufwand, und bringt nix. 

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Julius
vor 12 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Da diese Kontaktverfolgung aber in der ganzen Zeit nicht funktioniert hat, offensichtliche Erkrankte und deren Kontakte wurden ignoriert, dafür aufgrund von bloßen Schnelltests mal hunderte in Quarantäne geschickt, mal vom Gesundheitsamt beschieden, sie sollten einfach mal beobachten, ob sie wirklich erkrankt seien, denn Schnelltest seien einfach grundsätzlich unzuverlässig, da das also alles so "funktioniert" hat wie alle anderen staatlichen Fehlleistungen in dieser Zeit sonst auch, "erfordert" da eigentlich gar nichts. Aber ja, viele Gesundheitsämter werden das weitermachen, so lange es geht, da sie ja irgendwie die neuen Planstellen rechtfertigen müssen. Die anderen werden das tun, was sie immer getan haben, möglichst nichts. Wie in allen andere Behörden auch.


Die Schludereien, die Du Gesundheitsämtern generell unterstellst, und die es sicher auch gegeben hat, die hat es bei uns nicht gegeben: die Kontaktnachverfolgung bei unserem Gesundheitsamt HAT sehr lange Zeit hervorragend funktioniert, offensichtlich Erkrankte und deren Kontakte wurden nicht ignoriert, aufgrund von Schnelltests wurden nicht hunderte in Quarantäne geschickt - das waren schon richtige PCR-Tests, aufgrund derer die Absonderung des hiesigen Krankenhauses erwirkt wurde, 400 Mitarbeiter unter Pendlerquarantäne gestellt worden sind (und zum Teil heute noch stehen). Da wurde niemand mit "einfach mal beobachten", blablabla, beschieden, der sich in der Fieberambulanz oder bei sonstigen Anlaufstellen gemeldet hat, und wie strikt die Auflagen noch heute sind, habe ich mir als mitternächtlicher Notfallpatient dort vor vier Wochen anschauen können: ohne PCR-Test kommt dort ein Patient überhaupt nicht über die Schwelle ...

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