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Corona-Special: in Deutschland, Europa und Global - Nr. 2


UHU

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vor 10 Stunden schrieb MartinO:

ch könnte als Beispiel auch die Gurtpflicht oder die Helmpflicht für Motorradfahrer nennen. Auch diese schützen die Betroffenen nur selbst.

In beiden Fällen gibt es eine gesetzliche Pflicht dazu, aber keinen Aufruf, Gurtmuffeln und unbehelmten Motorradfahrern kein Benzin zu verkaufen. Wenn es aber keine (Impf)Pflicht gibt, dann darf man diejenigen, die freiwillig nicht mitmachen, auch nicht diskriminieren.

 

vor 10 Stunden schrieb MartinO:

Juden wurden allein wegen ihrer Abstammung verfolgt.

Ich halte dir Folgen für wichtiger als die Gründe. Wir werden in Deutschland (hoffentlich!!!) nie wieder einen Holocaust erleben - ich möchte entsprechendes aber auch gegen keine anderen Gruppe erleben! Auch nicht gegen Impfmuffel.

 

vor 10 Stunden schrieb MartinO:

Zudem: Kein einziger (!) Querdenker sitzt im Gefängnis, keine, in  Worten: KEINE Partei oder Gruppe ist verboten worden, weil sie die Corona-Maßnahmen der Regierung kritisiert.

Noch nicht. Aber wehret den Anfängen!

Wer nicht blindlings der Regierungspolitik folgt wird inzwischen offen als 'Querdenker' diffamiert (das Wort war mal positiv belegt, jetzt wird es als Schimpfwort verwendet). Wer öffentlich kritische Fragen stellt, der wird in die rechte Ecke gestellt. Und es gab schon ernsthafte Überlegungen, 'Anführer' der Querdenker in die geschlossene Abteilung einzuweisen. (Gut, das ist jetzt eher DDR als großdeutsches Reich, aber das macht es auch nicht besser. Schon gar nicht mit einer gelernten DDR-Bürgerin als Chancellöse.)

 

vor 10 Stunden schrieb MartinO:

Hast du wirklich so wenig Ahnung von deutscher Geschichte oder was soll dieser Vergleich?

Wenn wir erst aufstehen, wenn die Öfen wieder brennen, dann ist es zu spät, viel zu spät!

 

Nein, wir stehen noch lange nicht vor dem 'Endsieg'.

Ich möchte aber keinen Schritt weiter in diese Richtung gehen!

bearbeitet von Moriz
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vor 49 Minuten schrieb laura:

Lies mal den Artikel, den ich verlinkt habe.

Dort steht unter anderem, dass einer der zentralen Gründe der Impfverweigerer schlicht Trotz ist. Und Trotz ist nun mal ein typische Verhaltensweise von Kleinkindern.

Aus der Perspektive der Erwachsenen ist Trotz relativ dumm, denn ich schade mir mit Trotzverhalten eigentlich vor allem selbst.

Ich hätte möglicherweise Verständnis für Impfverweigerer, die Angst vor Impffolgen haben. Aber wenn die Motivation lautet "Ich lasse mich nicht zwingen", bin ich nicht dazu bereit, dass von meinen Steuergeldern auch nur noch 1 Cent für Tests ausgegeben wird. Dann habe ich mit 2 G auch gar kein Problem . Ich bin nämlich auch lieber ohne als mit  Maske unterwegs und habe überhaupt keine Lust, Massnahmen mitzuteilen, weil irgendwelche Wirrköpfe ihre Trotzphase ausleben.

Naochmal langsam:

 

1. Impfen ist freiwillig. Es geht daher schlicht und ergreifend niemanden auch nur einen feuchten Dreck an, warum sich jemand nicht impfen lässt. Und wenn es Trotz ist, muss sich dafür niemand rechtfertigen.

 

2. Auf Grund der tatsächlichen hohen  Impfquote könnten längst alle Massnahmen weg sein. Andere Länder haben es gezeigt. Aber hiezulande hört kein Politiker mehr auf die Fachleute. Jüngestes Beispiel sind die Kultusminister.

 

Diese Ignoranz gegenüber Expertenempfehlungen kann man nicht den Ungeimpften anlasten.

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Die Debatte ist Ausdruck unseres gesellschaftlichen Grundproblems, das gern mit der Phrase „Solidarität“ beschönigt wird: Man erwartet die größtmögliche Freiheit für das Individuum, bei gleichzeitiger Abdeckung absolut aller Risiken durch die Gesellschaft.

Das funktioniert einfach nicht auf Dauer.


Werner

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Artikel in der örtlichen Tageszeitung: Die Kinderklinik ist fast voll! Nein, nicht mit Corona-Patienten, sondern wegen RS-Virus. Und der Grund ist auch ganz einfach: durch die Kita-Schließungen und die anderen Corona-Maßnahmen des letzten Jahres sind die Kinder nicht mit dem Virus in Kontakt gekommen, was nun nachgeholt wird, nur mit eben weit schlimmeren Folgen. 

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vor 4 Stunden schrieb laura:

Lies mal den Artikel, den ich verlinkt habe.

Dort steht unter anderem, dass einer der zentralen Gründe der Impfverweigerer schlicht Trotz ist. Und Trotz ist nun mal ein typische Verhaltensweise von Kleinkindern.

Aus der Perspektive der Erwachsenen ist Trotz relativ dumm, denn ich schade mir mit Trotzverhalten eigentlich vor allem selbst.

Ich hätte möglicherweise Verständnis für Impfverweigerer, die Angst vor Impffolgen haben. Aber wenn die Motivation lautet "Ich lasse mich nicht zwingen", bin ich nicht dazu bereit, dass von meinen Steuergeldern auch nur noch 1 Cent für Tests ausgegeben wird. Dann habe ich mit 2 G auch gar kein Problem . Ich bin nämlich auch lieber ohne als mit  Maske unterwegs und habe überhaupt keine Lust, Massnahmen mitzuteilen, weil irgendwelche Wirrköpfe ihre Trotzphase ausleben.

 

Der Begriff Trotz ist vor allem die negative Wertung einer Verhaltensweise, die wertneutral als Unbeugsamkeit bezeichnet wird. 

Wer der Befragten hat wörtlich erklärt, dass er sich aus Trotz nicht impfen lasse? 

bearbeitet von Die Angelika
Um Frage ergänzt
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vor 1 Stunde schrieb Marcellinus:

Artikel in der örtlichen Tageszeitung: Die Kinderklinik ist fast voll! Nein, nicht mit Corona-Patienten, sondern wegen RS-Virus. Und der Grund ist auch ganz einfach: durch die Kita-Schließungen und die anderen Corona-Maßnahmen des letzten Jahres sind die Kinder nicht mit dem Virus in Kontakt gekommen, was nun nachgeholt wird, nur mit eben weit schlimmeren Folgen. 

 

Das hatte ich letzthin schon thematisiert, worauf als Lösung des Problems die Notwendigkeit einer Beibehaltung der Maßnahmen ins Spiel gebracht wurde. 

Mir erschließt sich nicht, wie die Ursache eines Problems zu dessen Lösung beitragen können soll. 

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vor 4 Stunden schrieb Moriz:

In beiden Fällen gibt es eine gesetzliche Pflicht dazu, aber keinen Aufruf, Gurtmuffeln und unbehelmten Motorradfahrern kein Benzin zu verkaufen. Wenn es aber keine (Impf)Pflicht gibt, dann darf man diejenigen, die freiwillig nicht mitmachen, auch nicht diskriminieren.

 

 

Das ist eine ganz andere Baustelle. Das sehe ich nicht einmal um so viel anders. (Außer, dass natürlich ein privater Club Forderungen stellen kann, die über das Gesetz hinausgehen. Ein Wirt / Clubbesitzer darf etwa auch bestimmte Kleidung von Gästen und Mitarbeitern verlangen.

 

Dennoch: Auch Schutzhelme und Sicherheitsgurte schützen nur den Träger, nicht einen möglichen Unfallgegner. Trotzdem muss man sie laut Gesetz anlegen.

Zitat

Ich halte dir Folgen für wichtiger als die Gründe. Wir werden in Deutschland (hoffentlich!!!) nie wieder einen Holocaust erleben - ich möchte entsprechendes aber auch gegen keine anderen Gruppe erleben! Auch nicht gegen Impfmuffel.

 

Das ist m.E. sehr wohl ein großer Unterschied: Mein Verhalten habe ich in der Hand, meine Abstammung nicht.

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vor 2 Stunden schrieb Die Angelika:

 

Der Begriff Trotz ist vor allem die negative Wertung einer Verhaltensweise, die wertneutral als Unbeugsamkeit bezeichnet wird. 

Wer der Befragten hat wörtlich erklärt, dass er sich aus Trotz nicht impfen lasse? 

Lies einfach den verlinkten Artikel. 

Es geht im einen psychologischen Zugang.

 

Was machst du als Mutter mit dem unbeugsamen Kind, das im Supermarkt unbedingt Süßigkeiten haben möchte?

 

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vor 1 Minute schrieb laura:

Was machst du als Mutter mit dem unbeugsamen Kind, das im Supermarkt unbedingt Süßigkeiten haben möchte?

Mich daneben legen und mitschreien.

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vor 6 Stunden schrieb Moriz:

In beiden Fällen gibt es eine gesetzliche Pflicht dazu, aber keinen Aufruf, Gurtmuffeln und unbehelmten Motorradfahrern kein Benzin zu verkaufen. Wenn es aber keine (Impf)Pflicht gibt, dann darf man diejenigen, die freiwillig nicht mitmachen, auch nicht diskriminieren.

Der Gurtmuffel darf auch nicht fahren.

Es steht ihm nicht frei, einen Unfall zu riskieren - obwohl es nur ihn betrifft. 

bearbeitet von laura
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vor 1 Minute schrieb Flo77:

Mich daneben legen und mitschreien.

...genau das machen die Geimpften, die lautstark die Rechte der Impfgegner verteidigen 

bearbeitet von laura
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vor 6 Stunden schrieb Moriz:

Wer nicht blindlings der Regierungspolitik folgt wird inzwischen offen als 'Querdenker' diffamiert ...

Sorry, aber diese Aussage ist sachlich einfach nur falsch.

Es gibt sehr wohl einen Diskurs über die Maßnahmen- sogar in aller Öffentlichkeit. 

Oder könnte sonst der Chef der kassenärztlichrn Vereinigung einen Freedom day fordern?

Schau dir doch mal die Talkshows und den politischen Diskurs an. Da wird doch ständig diskutiert... so viel, dass man wirklich nicht nachvollziehen kann, wer nun genau was will... (und die Politiker selbst auch nicht mehr)

 

Und die Länder sind in ihrem Hoheitsbereich noch nicht mal an die Beschlüsse der Ministerpräsidenten gebunden.

In BW gibt es z.B. in den Schulen keine Quarantäne mehr - trotz anderslautenden Beschlüssen der Gesundheitsminister.

Und ich hätte noch nicht gehört, dass Kretschmann als Querdenker bezeichnet worden wäre...

 

bearbeitet von laura
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vor 19 Stunden schrieb laura:

Warum nicht?

Der Normalbürger hat derzeit noch die Maskenpflicht und es gibt minimale Einschränkungen bei Großveranstaltungen....

 

Öhm nö - es gibt noch mehr Einschränkungen zumindest im meinem Bundesland. Deines kann ich nicht beurteilen.

- Testpflicht für Schulkinder mit Negativauswirkungen

- Maskenpflicht für Schulkinder und Lehrer

- keine schulischen Projekte, die klassenübergreifend sind oder außerhalb des Schulgeländes stattfinden (ich meine diese waren Dir wichtig)

- unsere nächstgelegene Disko darf mit 3G 50 % oder mit 2G 75 % Auslastung fahren (wenn ich das richtig verstanden habe)

- ein KH in der Nähe läßt immer noch keine Besucher rein (die anderen beiden haben deutliche Besuchsbeschränkungen)

- in der Hälfte des Bundeslandes gibt es umfangreiche Testpflichten und die Gs müssen den Nachweis zeigen

- Datenvolumen wird ohne Ende produziert, weil überall Kontaktlisten erstellt werden (Luca/Zettel)

- alle Vorschriften müssen vom Personal kontrolliert werden, die in dieser Zeit kein Geld erarbeiten können

- erhöhte Kosten für Hygienematerialen in den Betrieben

- geringere Auslastungsmöglichkeit für Schwimmbäder und Drinnen-Flohmärkte

- meine Stadtverwaltung hält weiterhin am eingeschränkten Zutritt fest (also nur mit Termin und Vorlauf und Telefoneinlaß)

- immer noch kein Gesang in der Kirchengemeinde

... und sicherlich fällt mir noch mehr ein.

 

Klar ist mancher Punkt für sich genommen absolut pillepalle, aber die Summe haut dann doch rein.

 

Und ja die Maskenpflicht empfinden viele als Einschränkung aus sehr verschiedenen Gründen.

 

bearbeitet von UHU
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vor 45 Minuten schrieb UHU:

Öhm nö - es gibt noch mehr Einschränkungen zumindest im meinem Bundesland. Deines kann ich nicht beurteilen.

- Testpflicht für Schulkinder mit Negativauswirkungen

- Maskenpflicht für Schulkinder und Lehrer

- keine schulischen Projekte, die klassenübergreifend sind oder außerhalb des Schulgeländes stattfinden (ich meine diese waren Dir wichtig)

- unsere nächstgelegene Disko darf mit 3G 50 % oder mit 2G 75 % Auslastung fahren (wenn ich das richtig verstanden habe)

- ein KH in der Nähe läßt immer noch keine Besucher rein (die anderen beiden haben deutliche Besuchsbeschränkungen)

- in der Hälfte des Bundeslandes gibt es umfangreiche Testpflichten und die Gs müssen den Nachweis zeigen

- Datenvolumen wird ohne Ende produziert, weil überall Kontaktlisten erstellt werden (Luca/Zettel)

- alle Vorschriften müssen vom Personal kontrolliert werden, die in dieser Zeit kein Geld erarbeiten können

- erhöhte Kosten für Hygienematerialen in den Betrieben

- geringere Auslastungsmöglichkeit für Schwimmbäder und Drinnen-Flohmärkte

- meine Stadtverwaltung hält weiterhin am eingeschränkten Zutritt fest (also nur mit Termin und Vorlauf und Telefoneinlaß)

- immer noch kein Gesang in der Kirchengemeinde

... und sicherlich fällt mir noch mehr ein.

 

Klar ist mancher Punkt für sich genommen absolut pillepalle, aber die Summe haut dann doch rein.

 

Und ja die Maskenpflicht empfinden viele als Einschränkung aus sehr verschiedenen Gründen.

 

 

Ein paar Anmerkungen und Nachfragen:

(1) Welche Negativauswirkungen haben Tests für Schüler*innen?

(2) In BW nicht der Fall. Es kann alles stattfinden - sofern keine infizierte Schüler*innen in der Lerngruppe sind. Dann gilt für 5 Tage die Kohortenpflicht.

(3) Disko? Keine Ahnung, war seit über 30 Jahren nicht dort.

(4) KH muss 3G kontrollieren - was nun wirklich sinnvoll ist. Wenn das Krankenhaus dies durch Reduzieren der Besuchszeiten macht, ist das letztlich die Desorganisation und das Desinteresse des konkreten Krankenhauses

(5) Arbeitszeit des Personals: Stimme dir völlig zu, das Problem sehe ich auch. 

(6) Gesang? Bei uns möglich, komme gerade aus einem Gottesdienst und habe gesungen.

 

Die Summe haut rein - und genau deswegen bin ich inzwischen für die Impfpflicht. Sonst haben wir das ganze Theater noch jahrelang. 

Und nein: Man sollte nicht alles aufmachen ... 

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vor einer Stunde schrieb UHU:

Nein, das ist keine Impfpflicht. "Nur" 3G. 

Es gilt dann nur die Regel für alle, die für uns Lehrkräfte schon bundesweit gilt. Derzeit haben wir die Wahl: 2G oder 7 Uhr da sein zum Test. Jeden Tag. 

 

Aber ich verstehe dich nicht, liebe @UHU: Einerseits schreibst du zu Recht, wie belastend die Maßnahmen sind. Andererseits bist du gegen 3 G - was die Maßnahmen reduzieren könnte. 

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vor 24 Minuten schrieb laura:

 

Ein paar Anmerkungen und Nachfragen:

(1) Welche Negativauswirkungen haben Tests für Schüler*innen?

(2) In BW nicht der Fall. Es kann alles stattfinden - sofern keine infizierte Schüler*innen in der Lerngruppe sind. Dann gilt für 5 Tage die Kohortenpflicht.

(3) Disko? Keine Ahnung, war seit über 30 Jahren nicht dort.

(4) KH muss 3G kontrollieren - was nun wirklich sinnvoll ist. Wenn das Krankenhaus dies durch Reduzieren der Besuchszeiten macht, ist das letztlich die Desorganisation und das Desinteresse des konkreten Krankenhauses

(5) Arbeitszeit des Personals: Stimme dir völlig zu, das Problem sehe ich auch. 

(6) Gesang? Bei uns möglich, komme gerade aus einem Gottesdienst und habe gesungen.

 

Die Summe haut rein - und genau deswegen bin ich inzwischen für die Impfpflicht. Sonst haben wir das ganze Theater noch jahrelang. 

Und nein: Man sollte nicht alles aufmachen ... 

zu 1. Ich stelle mir da ein gewissen Druck und eine Sorge vor. Wie fühlt sich das Kind, wenn es positiv ist und dadurch die Familie zu Hause bleiben muß, größere Kinder bekommen auch mit, daß die AG der Eltern wenig Begeisterung zeigen. Was geschieht mit den Klassenkameraden? Wie gehen die Klassenkameraden mit dem positiv getesteten Kind um? Usw. usf.

Desweiteren fällt durch die Testerei Unterrichtszeit aus.

Und das alles wenn das Kind nur infiziert und nicht erkrankt ist.

Alles in allem stelle ich mir das schwierig vor.

zu 4. Kontrolle ist ja schön und gut. Aber gar kein Besuch ist dann auch keine Lösung für den Patienten und seiner Familie.

 

Klar würde eine Impfpflicht das "Theater" beenden. Diese wurde jedoch immer wieder deutlich ausgeschlossen.

Dann aber eine Bestrafung einführen, wenn bei einer freiwilligen Entscheidung nicht das politisch Gewünschte herauskommt, hat nichts mehr mit einer freien Entscheidung zu tun.

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vor 3 Stunden schrieb laura:

Lies einfach den verlinkten Artikel. 

Es geht im einen psychologischen Zugang.

 

Was machst du als Mutter mit dem unbeugsamen Kind, das im Supermarkt unbedingt Süßigkeiten haben möchte?

 

 

Ich versuche ihm einsichtig zu machen, weshalb es keine erhält, und ordne das Verhalten nicht per se als trotzig ein. Ich achte hierzu auf argumentative Nachvollziehbarkeit. Bei mangelnder Einsichtigkeit suche ich nach Kompromissen, bei denen sich das Kind in seinem Wunsch ernstgenommen fühlen kann

Die Folge solches Verhaltens meinerseits ist meiner Erfahrung nach, dass Kinder sich mmer seltener tatsächlich so verhalten, dass ihr Verhalten als trotzig bewertet werden muss. 

Das ist angemessener Umgang mit Unbeugsamkeit. Übrigens von mir selbst vielfach praxiserprobt, vor wenigen Wochen bei meinen Enkeln. Diese Strategie ist übrigens von Fa hleuten auch empfohlen, also nicht auf meinem persönlichen Mist gewachsen. 

Ein einfaches Nein ohne Begründung sowie fehlende Signale zu Kompromissbereitschaft führen erst zu einer Fortsetzung und Verfestigung des kindlich unbeugsamen und zunächst oft einfach lustgesteuerten Verhaltens. 

Ein Kind lernt bei obig dargestellte Verhalten übrigens von Anfang an, dass ruhiges Gespräch mit Begründungen für seine Wünsche sowie Kompromissbereitschaft erfolgreich sein können. Damit wird bereits der erste Samen für angemessenes Verhalten in einer Demokratie gelegt. 

 

Meiner Wahrnehmung nach waren bzw sind viele politische Maßnahmen weder argumentativ nachvollziehbar noch ruhig vorgetragen worden. Stattdessen arbeitete man gerne mit dem, was in der Pädagogik als schwarze Pädagogik bezeichnet wird: Erzeugung von Angst und Einsatz von Strafsanktionen. Das ist eine Pädagogik, die sich im Struwwelpeter findet, der erstmals im Jahre 1845 erschien. 

 

Dass erwachsene Menschen, die so behandelt werden, eventuell unbeugsam bleiben, hat nichts mit Trotz zu tun. 

Dass man versucht, sie als mental zurückgeblieben zu diskreditieren, sagt mehr über die pädagogische Haltung des sie so Bezeichnend en als über die Bezeichneten aus. Es ist der miese Versuch des gesellschaftlichen Ausschließen mittels Rufschädigung. 

Das dürfte vermutlich auch der Vergleichspunkt von @Moriz sein, weshalb er die geschichtlich belastete Parallele zog. Der Vergleichspunkt trifft mMn jedoch. Unsere Politiker und weite Teile der Medien zeigen das gleiche Verhaltensmuster in diesem Punkt. Das kann man mMn jedo h besser vermitteln, wenn man den Begriff Jude aus dem Spiel lässt. Denn davon sind wir mMn noch weit entfernt. 

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vor 35 Minuten schrieb laura:

Nein, das ist keine Impfpflicht. "Nur" 3G. 

Es gilt dann nur die Regel für alle, die für uns Lehrkräfte schon bundesweit gilt. Derzeit haben wir die Wahl: 2G oder 7 Uhr da sein zum Test. Jeden Tag. 

 

Aber ich verstehe dich nicht, liebe @UHU: Einerseits schreibst du zu Recht, wie belastend die Maßnahmen sind. Andererseits bist du gegen 3 G - was die Maßnahmen reduzieren könnte. 

Gegenfrage: Müssen die Lehrkräfte die Tests selbst zahlen? (Frage aus reiner Neugierde.)

 

Wenn die AG 3G durchsetzen sollen/müssen, muß es entsprechend kontrolliert werden.

1. Bindet das Personal, Zeit, Kosten im Unternehmen. Außerdem: Wer muß die Tests bezahlen? Zur Arbeit muß jeder, in die Spaßindustrie nicht unbedingt, so daß ein täglicher (?) Test für einige schlicht nicht bezahlbar ist. (Hier kostet er 15,00 Euro.)

2. Schafft es zusätzliche Bürokratie, die kein Unternehmen haben will.

3. Dann wüßte der AG, wer welches G ist. Durch den Bundestag (? - k. A. mehr wo und wer) ging die Auskunftspflicht für wenige Berufsgruppen. Wenn jetzt sprich hinterher per Verordnung das Gegenteil eingeführt wird, kommen mir erhebliche Zweifel an der Legitimation.

 

Ich bin weder für 2G noch gegen 3G und auch nicht gegen 2G und für 3G. Ich bin für äußerst zeitnahes Abschaffen aller Pflichtmaßnahmen.

bearbeitet von UHU
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vor 3 Stunden schrieb Flo77:

Mich daneben legen und mitschreien.

 

Das wäre ein unkonventionelles pädagogisches Handeln mittels Spiegelung, das vermutlich einmalig wegen der Schockwirkung auf die Kinder funktionieren würde, aber wohl nur einmalig. 🤣

Aber von liegend schreienden Kindern war doch bisher noch gar keine Rede 

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vor 3 Stunden schrieb laura:

Der Gurtmuffel darf auch nicht fahren.

Es steht ihm nicht frei, einen Unfall zu riskieren - obwohl es nur ihn betrifft. 

Vielleicht ist das ja im Musterländle anders, im Rest der Republik gibt es noch keine gesetzlich verankerte Impfpflicht. 

Also: solange es keine gesetzliche Gurtpflicht gab, stand es jedem Autofahrer frei, gurtlos ohne Einschränkungen am Straßenverkehr teilzunehmen. 

Auf Privatstraßen hätte er sich bei durch den Privateigentümer der Straße verordneten Pflicht diesen tragen oder aber damit rechnen müssen, dass der Privatstraßenbesitzer ihm die Straßennutzung verwehrt. 

 

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vor 3 Stunden schrieb laura:

...genau das machen die Geimpften, die lautstark die Rechte der Impfgegner verteidigen 

 

So unterschiedlich kann Wahrnehmung je nach Standpunkt sein. 

Sorry, ich finde speziell diesen Kommentar lächerlich. 

 

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So funktioniert Umgang mit sog Querdenkern ohne Eskalation

 

Weil grad so schön passt zum Thema, ich hab mir auch das Video angeschaut. 

 

Der Polizist nimmt die "trotzigen" Demonstranten ernst. Sie wollten trotz Verbot demonstrieren. 

Er argumentiert ruhig und sachlich, ohne Macht Gehabe. 

Er geht auf die Nachfragen ruhig und sachlich ein. 

Mit Erfolg. Überzeugend. 

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vor 5 Stunden schrieb laura:

Was machst du als Mutter mit dem unbeugsamen Kind, das im Supermarkt unbedingt Süßigkeiten haben möchte?

Was machst du als Papst mit unbeugsamen Katholiken in Deutschland, die unbedingt Frauenweihe haben wollen?

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