Spadafora Geschrieben 17. Juli Autor Melden Geschrieben 17. Juli Am 4.7.2026 um 22:27 schrieb Guppy: Dass die Bischofsweihen für den 1. Juli geplant waren, war dem Papst seit Februar bekannt. Ein halbes Jahr hätte man also Zeit gehabt da ins Gespräch miteinander zu kommen um das zu verhindern, vorallem wenn es einem so ein Herzensangelegenheit ist, das "Zertrennen des nahtlosen Gewandes Christi" zu verhindern, wie der Papst es selbst schreibt. Dass der Papst einfach so extrem beschäftigt war, dass er keine Zeit gehabt hätte um den Generaloberen für eine Audienz zu empfangen, glaube ich nicht. Wer eine angelikanische "Bischöfin" von Canterbury empfangen kann und wer auf Lampeduse reisen kann, der hätte sicher auch mal einen Nachmittag gehabt für den Generaloberen. Wo man bei Papst Benedikt den Eindruck hatte, dass es ihm wirklich eine Herzenangelegenheit war diese Wunde in der Kirche zu heilen, wirkt das bei Leo leider eher gleichgültig und desinteressiert. dass man Lehrmäßig auf keinen Grünen Zweig kommt weiß man seit 2012 bzw 2018 worüber hätte man reden sollen die Positionen sind seit 1975 unverändert? einen kleinen Aspekt will ich noch einbringen es war schön zu sehen wie machtlos Rom ist mit welcher freundlichen lockeren Art das ganze organisiert und durch gezogen wurde der Vatikan wurde zum harmlosen Pudel der nichtmal mehr ordentlich bellt das sieht man an der Bischofsweihe wie am Synodalen Weg wirllich Herzerfrischend Zitieren
Spadafora Geschrieben 17. Juli Autor Melden Geschrieben 17. Juli Am 4.7.2026 um 22:56 schrieb Cosifantutti: Man kann feststellen: Rom hat jetzt für Klarheit gesorgt, nachdem zuvor alle Versuche eines „Entgegenkommens“ durch Benedikt und Franziskus gescheitert sind. Die Pius-Bruderschaft denkt ja gar nicht im Ernst daran, das 2. Vatikanum zu akzeptieren, immerhin ein Gesamtkonzil der Katholischen Kirche. Das haben ja die Vertreter der Pius-Bruderschaft mehrfach unmissverständlich klar gemacht, dass bezüglich dieser Themen kein Dialog sinnvoll sein wird… Es ist ein bleibendes Rätsel, wie man nach wie vor in der „Communio“ mit der römisch-katholischen Kirche stehen will und wesentliche Lehren dieser Kirche schlichtweg ablehnt. Klar wird dieser hartnäckige Unwille, Teil dieser katholischen Kirche sein zu wollen, indem der Jurisdiktionsprimatdes Papstes schlichtweg geleugnet wird und in diesem Zusammenhang auch Lehraussagen des 2. Vatikanums über das höchste Lehramt-…. Ein Widerspruch sind sich unter Benedikt XVI kan da nur ja verwendest die alte Liturgie aber sonst seid bitte Spiel wie es die Petrusbruderschaft seit 1988 ist Zitieren
Spadafora Geschrieben 17. Juli Autor Melden Geschrieben 17. Juli Am 5.7.2026 um 05:08 schrieb Frank: Eine Not die es nur in den Köpfen der Piusbrüder gibt? Meines Wissens hat die katholische Kirche Bischöfe. Wozu braucht die FSPX eigene? Weil Traditionalisten seit 1968 erhebliche Zweifel haben ob der neue Ritus der Bischofsweihe gültig ist selbst wenn er korrekt vollzogen wird Zitieren
Spadafora Geschrieben 17. Juli Autor Melden Geschrieben 17. Juli Am 5.7.2026 um 04:45 schrieb rorro: Wer eher der Kirche als sich vertraut, irrt auch lieber mit ihr als von ihr zu weichen. das hätten Papalisten gern Zitieren
Spadafora Geschrieben 17. Juli Autor Melden Geschrieben 17. Juli Am 5.7.2026 um 00:38 schrieb iskander: Hierzu mal eine KI-Anwort von Grok (soweit mein Wissen reicht, dürfte sie im Wesentlichen korrekt sein). An welcher Du übrigens sehen kannst, wie absurd es ist, so zu tun, als habe es immer die gleiche und einheitliche katholische Tradition gegeben, zu der sich das 2. Vatikanum dann als großer Bruch verhält. In Wahrheit sind beispielsweise die Gemeinsamkeiten zwischen Pius XII. und dem 2. Vatikanum im Hinblick auf das Heil für Nicht-Katholiken und Juden wohl bedeutender als die Gemeinsamkeiten zwischen Pius XII. und jenem Verständnis, welches zu den Zeiten des Konzils von Florenz herrschte. Meine Anfrage an die KI Grok: Hallo Grok, bitte erläutere prägnant, wie man die Aussage "Extra ecclesiam nulla salus" von den früheren Zeiten der Kirche bis hin zu Pius XII. interpretiert hat, insbesondere auch bezogen auf die Juden. Antwort der KI: „Extra ecclesiam nulla salus“ (Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil) – kurze historische Entwicklung bis Pius XII., mit Fokus auf Juden. Frühe Kirche (3.–5. Jh.) Der Satz stammt ursprünglich von Cyprian von Karthago († 258) im Kontext von Schisma und Häresie: Er richtete sich primär gegen getaufte Christen, die die Einheit der Kirche verließen (z. B. durch ungültige Taufe von Häretikern). Die Kirche als „Mutter“ ist notwendig für das Heil. Justin der Märtyrer (2. Jh.) zeigte noch Offenheit: Gerechte Juden vor Christus (z. B. Abraham, Moses) und sogar Heiden, die nach dem natürlichen Gesetz lebten, konnten durch den Logos (Christus) gerettet werden. Strengere Linie bei Fulgentius von Ruspe († 533) und Augustinus: Nicht nur Heiden, sondern auch alle Juden, Häretiker und Schismatiker, die außerhalb der katholischen Kirche sterben, gehen ins ewige Feuer. Die Betonung lag auf bewusster Ablehnung oder Trennung von der Kirche. Mittelalter und Konzilien 4. Laterankonzil (1215) und Unam Sanctam (Bonifaz VIII., 1302) unterstrichen die Notwendigkeit der Unterwerfung unter die römische Kirche. Konzil von Florenz (Cantate Domino, 1441/42) formulierte es am strengsten: Niemand außerhalb der katholischen Kirche – weder Heiden noch Juden noch Häretiker noch Schismatiker – kann das ewige Leben erlangen, es sei denn, er tritt vor dem Tod in die Kirche ein. Auch gute Werke (Almosen, Martyrium) nützen nichts ohne die Einheit mit der Kirche. Dies galt explizit für Juden als Gruppe, die den Messias ablehnten. Die Interpretation war in der Regel exklusiv gegenüber denen, die die Kirche kannten und ablehnten, aber Theologen wie Thomas von Aquin entwickelten Konzepte wie „Begierdetaufe“ (baptismus in voto) für Unwissende. Neuzeit bis Pius XII. Die Formel blieb dogmatisch gültig, wurde aber nuancierter interpretiert: Die Kirche ist notwendig zum Heil (als universales Heilsmittel), doch nicht immer faktische sichtbare Mitgliedschaft erforderlich. Im 19./20. Jh. (Pius IX. u. a.) betonte man „invincible ignorance“ (unüberwindliche Unkenntnis): Wer ohne eigene Schuld die Kirche nicht kennt, aber Gottes Willen nach bestem Wissen folgt, kann gerettet werden – allerdings durch die Kirche (implizites Verlangen). Pius XII. (bes. Mystici Corporis Christi, 1943) fasste die Entwicklung zusammen: Nur Getaufte, die den wahren Glauben bekennen und nicht ausgeschlossen sind, sind voll Mitglieder der Kirche. Nicht-Katholiken (einschließlich Juden) können durch unbewusstes Verlangen (inscio desiderio) und Streben nach Gottes Willen eine gewisse Verbindung zum mystischen Leib Christi haben und so gerettet werden – aber sie bleiben der vielen Gnaden der sichtbaren Kirche beraubt und sollen zur vollen Einheit finden. Pius XII. verurteilte den strengen Feeneyismus (der jede nicht-katholische Rettung ablehnte) und bestätigte damit die nuanciertere Sicht. Bezug zu Juden In der strengen Phase (Florenz, Fulgentius) galten Juden explizit als „außerhalb“ und ohne Heil, solange sie nicht konvertierten – wegen Ablehnung Christi. Früher (Justin) und später (Pius XII.) gab es Raum für individuelle Gerechte: Vor Christus für alttestamentliche Juden; nach Christus für solche in „unüberwindlicher Unkenntnis“, die gut leben. Das Heil kommt aber immer von Christus durch die Kirche (explizit oder implizit). Judentum als Religion wurde nicht als gleichberechtigter Heilsweg gesehen. Zusammenfassung: Der Grundsatz blieb immer gleich (Kirche = notwendiges Heilsmittel), die Anwendung wurde von strikt-exklusiv (gegen bewusste Trennung) zu inklusiver nuanciert (für Unwissende via Begierde/gnadenhafte Verbindung). Die Entwicklung ist organisch, keine Umkehrung. Für präzise Texte empfehle ich Denzinger oder die Enzykliken. Meine Rückfrage an die KI Grok: Bitte erläutere nun noch kurz zuerst Unterschiede und dann Gemeinsamkeiten zwischen Pius XII. und dem 2. Vatikanum in diesen Angelegenheiten. Die Antwort der KI: Unterschiede zwischen Pius XII. und dem Zweiten Vatikanischen Konzil (v. a. Lumen Gentium und Nostra Aetate) zur „Extra ecclesiam nulla salus“: Ton und Akzentuierung: Pius XII. (Mystici Corporis, 1943) betont die strenge Notwendigkeit der Kirche als Heilsmittel. Nicht-Katholiken können nur durch ein (auch unbewusstes) Verlangen (desiderio ac voto) eine Beziehung zum mystischen Leib Christi haben – bleiben aber in einem unsicheren Zustand, da ihnen viele Gnaden der sichtbaren Kirche fehlen. Er mahnt dringend zur Konversion. Das Konzil formuliert positiver und optimistischer: Es hebt „Elemente der Heiligung und Wahrheit“ außerhalb der katholischen Kirche hervor (auch in nicht-christlichen Religionen), die auf die Kirche hinführen. Es spricht explizit von der Möglichkeit des Heils für Menschen „ohne eigene Schuld“ (invincible ignorance), die Gott aufrichtig suchen und nach ihrem Gewissen handeln (LG 16). Die Warnung gilt nur denen, die die Kirche wissentlich als notwendig erkennen und sie ablehnen. Umgang mit Juden: Bei Pius XII. bleibt die traditionelle Sicht (Judentum als nicht mehr heilsnotwendig nach Christus) stärker implizit. Das Konzil (Nostra Aetate 4) geht weiter: Es lehnt kollektive Schuld der Juden am Tod Christi ab, verwirft Antisemitismus scharf, betont die bleibende Erwählung des jüdischen Volkes und die gemeinsamen geistlichen Wurzeln. Es vermeidet eine harte „außerhalb“-Rhetorik gegenüber Juden. Kirchenverständnis: Pius XII. identifiziert die Kirche Christi weitgehend mit der sichtbaren katholischen Kirche. Das Konzil verwendet „subsistiert in“ (die Kirche Christi subsistiert in der katholischen Kirche), was Raum für „Teilgemeinschaften“ und positive Wertschätzung nicht-katholischer Gemeinschaften lässt. Gemeinsamkeiten: Beide halten am Dogma „Extra ecclesiam nulla salus“ fest: Die Kirche (als Leib Christi) ist heilsnotwendig. Es gibt kein Heil ohne Christus und ohne irgendeine Beziehung zur Kirche. Rettung Nicht-Katholiken ist nur möglich durch die Kirche (explizit oder implizit via Gnade, Begierde, Gewissen). Wer die Kirche bewusst ablehnt, kann nicht gerettet werden. Pius XII. legte bereits die Grundlage für die konziliare Lehre (implizites Verlangen, Beziehung zum mystischen Leib), die das Konzil weiterentwickelt und pastoral entfaltet – ohne Bruch, sondern als organische Entwicklung. Zusammengefasst: Pius XII. ist defensiv-klar (Kirche als sichere Arche), das Konzil offensiv-dialogisch (positive Elemente außerhalb betonen, Einladung statt reiner Warnung). Die Kontinuität liegt im Kern des Dogmas, die Differenz im pastoralen Ausdruck und ökumenischen/interreligiösen Kontext. Soweit die KI. Jetzt wieder ich: Man sieht daran, dass es den Pius-Brüder in Wahrheit gar nicht um "die Tradition" geht, sondern um sich selbst. Die Kirche muss genau so bleiben, wie sie mit ihr aufgewachsen sind. Davor durfte sie sich ändern, jetzt, seitdem die Pius-Brüder leben, nicht mehr. Claude ist bei solchen Themen besser als Krok Zitieren
Spadafora Geschrieben 17. Juli Autor Melden Geschrieben 17. Juli Am 5.7.2026 um 00:09 schrieb Guppy: Mit der Grundlage, dass der Generalobere dem Papst persönlich die Nöte mitteilt und erklärt, die er und die Priesterbruderschaft sehen, den Seelen weiterhin dienen zu können ohne die notwendigen Bischöfe. Verbunden mit der Bitte an den Heiligen Vater, in dieser Sache einen Weg zu ermöglichen, der dieser Not Abhilfe schafft. was bei Papst Franziskus vielleichrt funktioniert hätte Zitieren
Spadafora Geschrieben 17. Juli Autor Melden Geschrieben 17. Juli Am 4.7.2026 um 19:50 schrieb Flo77: Wollten die sich nicht mal zur Personalprälatur oder zum Personalordinariat oder ähnliches erheben lassen? das ist an den Lehrmäßigen Vorbehalten gescheitert Zitieren
Spadafora Geschrieben 17. Juli Autor Melden Geschrieben 17. Juli Am 4.7.2026 um 19:56 schrieb Frey: Die Zukunft vorherzusagen ist naturgemäß kaum möglich. Doch ein Szenario, in dem die Priesterbruderschaft über die nächsten Jahrzehnte isoliert und exkommuniziert bliebe, während Rom sich weiter mit der Zeit wandelte, ließe eine Radikalisierung der Bruderschaft wahrscheinlicher erscheinen. Weitere Schritte in diese Richtung ließen sich dann bequem mit einer „objektiven Seelennot" rechtfertigen – die Kluft zum Sedisvakantismus wäre dann auch nicht mehr sehr groß. Aber das ist Spekulation. denke ich nicht den die Bruderschaft wird zwar in ihrer Kritik schärfer aber ihre Position bleiben unverändert ich denke dass sich das verstärkt in der Liturgie wird man vielleicht hinter die katastrophale Karwochenreform zurückgehen, was übrigens Rom verschiedenen Gemeinschaften die mit Rom verbunden sind wenn sie die Judenfürbitte Benedikt XVI verwenden Zitieren
Spadafora Geschrieben 17. Juli Autor Melden Geschrieben 17. Juli Am 4.7.2026 um 20:55 schrieb rorro: Bischof Williams ist ein Beispiel dafür. Doch das entscheiden sie selbst. Bischof Williamson wurde 2012 wegen seiner Ansichten aus der FSSPX ausgeschlossen Zitieren
rorro Geschrieben 17. Juli Melden Geschrieben 17. Juli vor 53 Minuten schrieb Spadafora: Am 5.7.2026 um 04:45 schrieb rorro: Wer eher der Kirche als sich vertraut, irrt auch lieber mit ihr als von ihr zu weichen. das hätten Papalisten gern Das ist einfach katholisch. Zitieren
Spadafora Geschrieben 17. Juli Autor Melden Geschrieben 17. Juli Am 9.7.2026 um 21:14 schrieb Chrysologus: Die FSSPX hat sich verhalten wie die Donaupriesterinnen, sie trifft dieselbe Strafe, und ihre Anhänger jammern in derselben Weise. auf mich wirken alle viel fröhlicher und gelassener als 1988 Zitieren
Spadafora Geschrieben 17. Juli Autor Melden Geschrieben 17. Juli Am 11.7.2026 um 12:07 schrieb Guppy: Man könnte doch sogar den Novus Ordo überwiegend oder wenigstens teilweise in Latein zelebrieren? Schola mit Gregorianik statt deutsche Lieder mit Gitarre und Schlagzeug. Kommunionbänke als Standard verfügbar. Keine "Kommunionhelfer". Kein sonstiges Laien-Gedöns in der Messe. Ich würde sicher nicht sagen, dass man den Novus Ordo nicht feierlich, würdig und erhebend feiern könnte, wenn man es denn wollte. Ich nehme an, in den Pfarreien mangelt es eher am WIllen als am Können. nur der Ordnung halber für einen wirklichen Tradi ist das keine Lösung Zitieren
Frank Geschrieben 17. Juli Melden Geschrieben 17. Juli vor 3 Stunden schrieb Spadafora: Am 5.7.2026 um 05:08 schrieb Frank: Eine Not die es nur in den Köpfen der Piusbrüder gibt? Meines Wissens hat die katholische Kirche Bischöfe. Wozu braucht die FSPX eigene? Weil Traditionalisten seit 1968 erhebliche Zweifel haben ob der neue Ritus der Bischofsweihe gültig ist selbst wenn er korrekt vollzogen wird Schwierige Position, wenn man von sich behauptet in der Einheit mit Rom zu stehen. Entweder erkennt man die Sakramente, die im Ritus der Kirche - das ist nun mal der NOM, so hat es PP Franziskus vorgelegt - gespendet wurde an oder man steht nicht wirklich in der Einheit mit dem Bischof von Rom. Dann darf man sich aber über die Konsequenzen nicht beschweren. Zitieren
Guppy Geschrieben 17. Juli Melden Geschrieben 17. Juli vor 2 Stunden schrieb Spadafora: nur der Ordnung halber für einen wirklichen Tradi ist das keine Lösung Dann bin ich vielleicht kein "wirklicher Tradi". Für mich wäre es schon eine denkbare Lösung, zumindest um der Einheit der Kirche willen. Würde aber voraussetzen, dass der Papst entsprechend auf beiden Seiten gleichermassen durchgreift und wieder Ordnung in die Kirche bringt. Zitieren
SteRo Geschrieben 17. Juli Melden Geschrieben 17. Juli (bearbeitet) vor 25 Minuten schrieb Guppy: Dann bin ich vielleicht kein "wirklicher Tradi". Bitte tu's auch nicht. Es ist schon schlimm genug ein(e) identitäre(r) römische Katholik(in) zu sein. Wenn da nun auch noch die Erfordernis dazukäme, ein(e) identitäre(r) "Tradi" sein zu müssen, dann wäre das ja die Karikatur der Karikatur. vor 25 Minuten schrieb Guppy: ... Würde aber voraussetzen, dass der Papst entsprechend auf beiden Seiten gleichermassen durchgreift und wieder Ordnung in die Kirche bringt. Das würde ich nicht erwarten von einem, dessen "wichtigere Themen" "Gerechtigkeit, Gleichheit, die Freiheit von Männern und Frauen, Religionsfreiheit" sind. Diese scheinen die innerkirchlichen Themen geradezu zu transzendieren, aber zumindest diese in die 2. oder 3. Reihe zu stellen. bearbeitet 17. Juli von SteRo Zitieren
Dies ist ein beliebter Beitrag. Higgs Boson Geschrieben 17. Juli Dies ist ein beliebter Beitrag. Melden Geschrieben 17. Juli (bearbeitet) Am 11.7.2026 um 12:07 schrieb Guppy: Man könnte doch sogar den Novus Ordo überwiegend oder wenigstens teilweise in Latein zelebrieren? Schola mit Gregorianik statt deutsche Lieder mit Gitarre und Schlagzeug. Kommunionbänke als Standard verfügbar. Keine "Kommunionhelfer". Kein sonstiges Laien-Gedöns in der Messe. Ich würde sicher nicht sagen, dass man den Novus Ordo nicht feierlich, würdig und erhebend feiern könnte, wenn man es denn wollte. Ich nehme an, in den Pfarreien mangelt es eher am WIllen als am Können. Und da glaube ich, gäbe es Bedarf, nicht überwiegend, aber teilweise. Denn so wie es den Bedarf nach Gitarre gibt, gibt es Bedarf an Latein und Gregorianik - teilweise sogar in den selben Personen. Erkennbar an den Taize-Gottesdiensten, Latein und Gesänge, die der Gregorianik so ähneln, dass es im Venio (Benediktinerkonvent in München) in meiner Jugend sogenannte 'Taize-Wochenenden' gab. Der komplett fließende Übergang zwischen Latein - Gregorianik - Taize, war faszinierend. Auch hätte ich damals ohne zu Zögern einen lateinischen Novus Ordo besucht, hätte es in Reichweite einen gegeben und wäre an anderen Tagen mit der gleichen Freude in eine lärmende Jazz-Mazz gegangen. Zusammen mit den alten Frauen, die komplett freudig erstaunt waren, was für neue Töne plötzlich in Gottesdiensten möglich waren. Das hat wenig mit unwürdig zu tun, sondern damit, dass sich Spiritualität sehr unterschiedlich ausdrückt, ein unglaubliches Spektrum ist. In meinem Bekanntenkreis ist ein Jugendlicher, der atheistisch erzogen wurde. Und der das Christentum für sich entdeckt hat. Der aber persönlich mehr Wert auf Stille, Besinnung, mystische Atmosphäre legt. Den ins ICF zu schleppen, wäre kontraproduktiv. Die orthodoxen Kirchen hier im Umkreis, sind schwer zu erreichen, auch fehlt da die persönliche Beziehung zur Gemeinde. Es gibt dieses Bedürfnis, und an dem Punkt hast Du Recht, es ist ziemlich schwierig, da was zu finden. Aber das liegt eher an den Strukturen der Gemeinden. Die meisten haben dafür eben keinen Bedarf. Das sind einzelne, versprengte. Das sind so wenige, dass sie sich innerhalb ihrer Pfarreien noch nicht mal organisieren können. Wenn es also keinen 'Willen' gibt, dann liegt es daran, dass der Bedarf nur sehr, sehr teilweise besteht. (Mein 'Connecting-Point' war der: die die den Gottesdienst besuchen, wissen, dass sie einen Gottesdienst besuchen. Sie sind begeistert davon, dass sie einen Gottesdienst besuchen. Sie tun das, weil sie einen Gottesdienst besuchen wollen. Und nehmen daran teil, aus ganzem Herzen, weil sie gerade einen Gottesdienst besuchen; weil sie einen Gottesdienst besuchen, zusammen mit allen anderen, die diesen Gottesdienst besuchen. Der Ritus war für mich dabei immer komplett wurscht. Die persönliche Begeisterung für die Sache, DAS.) bearbeitet 17. Juli von Higgs Boson 2 3 Zitieren
Spadafora Geschrieben 18. Juli Autor Melden Geschrieben 18. Juli vor 16 Stunden schrieb Higgs Boson: Und da glaube ich, gäbe es Bedarf, nicht überwiegend, aber teilweise. Denn so wie es den Bedarf nach Gitarre gibt, gibt es Bedarf an Latein und Gregorianik - teilweise sogar in den selben Personen. Erkennbar an den Taize-Gottesdiensten, Latein und Gesänge, die der Gregorianik so ähneln, dass es im Venio (Benediktinerkonvent in München) in meiner Jugend sogenannte 'Taize-Wochenenden' gab. Der komplett fließende Übergang zwischen Latein - Gregorianik - Taize, war faszinierend. Auch hätte ich damals ohne zu Zögern einen lateinischen Novus Ordo besucht, hätte es in Reichweite einen gegeben und wäre an anderen Tagen mit der gleichen Freude in eine lärmende Jazz-Mazz gegangen. Zusammen mit den alten Frauen, die komplett freudig erstaunt waren, was für neue Töne plötzlich in Gottesdiensten möglich waren. Das hat wenig mit unwürdig zu tun, sondern damit, dass sich Spiritualität sehr unterschiedlich ausdrückt, ein unglaubliches Spektrum ist. In meinem Bekanntenkreis ist ein Jugendlicher, der atheistisch erzogen wurde. Und der das Christentum für sich entdeckt hat. Der aber persönlich mehr Wert auf Stille, Besinnung, mystische Atmosphäre legt. Den ins ICF zu schleppen, wäre kontraproduktiv. Die orthodoxen Kirchen hier im Umkreis, sind schwer zu erreichen, auch fehlt da die persönliche Beziehung zur Gemeinde. Es gibt dieses Bedürfnis, und an dem Punkt hast Du Recht, es ist ziemlich schwierig, da was zu finden. Aber das liegt eher an den Strukturen der Gemeinden. Die meisten haben dafür eben keinen Bedarf. Das sind einzelne, versprengte. Das sind so wenige, dass sie sich innerhalb ihrer Pfarreien noch nicht mal organisieren können. Wenn es also keinen 'Willen' gibt, dann liegt es daran, dass der Bedarf nur sehr, sehr teilweise besteht. (Mein 'Connecting-Point' war der: die die den Gottesdienst besuchen, wissen, dass sie einen Gottesdienst besuchen. Sie sind begeistert davon, dass sie einen Gottesdienst besuchen. Sie tun das, weil sie einen Gottesdienst besuchen wollen. Und nehmen daran teil, aus ganzem Herzen, weil sie gerade einen Gottesdienst besuchen; weil sie einen Gottesdienst besuchen, zusammen mit allen anderen, die diesen Gottesdienst besuchen. Der Ritus war für mich dabei immer komplett wurscht. Die persönliche Begeisterung für die Sache, DAS.) Hier gibt es das jetzt im Sommer etwas eingeschränkt https://www.rochuskirche.at/pfarre/aktuell/ 11 Uhr NOM 12 Uhr aöte Messe die Leute kommem sogar aus Niederösterreich der Bedarf ist da läßt sich aber mit einer Pfarre abdecken Zitieren
Spadafora Geschrieben 18. Juli Autor Melden Geschrieben 18. Juli vor 22 Stunden schrieb rorro: Das ist einfach katholisch. sagt der Papalist 😉 Zitieren
Spadafora Geschrieben 18. Juli Autor Melden Geschrieben 18. Juli vor 19 Stunden schrieb Frank: Schwierige Position, wenn man von sich behauptet in der Einheit mit Rom zu stehen. Entweder erkennt man die Sakramente, die im Ritus der Kirche - das ist nun mal der NOM, so hat es PP Franziskus vorgelegt - gespendet wurde an oder man steht nicht wirklich in der Einheit mit dem Bischof von Rom. Dann darf man sich aber über die Konsequenzen nicht beschweren. daher ist der Sediprivationismus vielleicht die beste Lösung Zitieren
iskander Geschrieben 18. Juli Melden Geschrieben 18. Juli Am 5.7.2026 um 04:45 schrieb rorro: Wer eher der Kirche als sich vertraut, irrt auch lieber mit ihr als von ihr zu weichen. Im Sinne von: Wenn ich zwischen der Kirche und der Wahrheit wählen müsste, würde ich mich im Zweifelsfall lieber für die Kirche entscheiden und mit ihr gemeinsam irren? Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 18. Juli Melden Geschrieben 18. Juli Am 17.7.2026 um 08:56 schrieb Spadafora: unter Benedikt XVI kan da nur ja verwendest die alte Liturgie aber sonst seid bitte Spiel wie es die Petrusbruderschaft seit 1988 ist Tut mir leid. Der Wortsalat ist vollkommen unverständlich. Lest ihr eigentlich überhaupt nicht durch, was ihr hier so postet ???ß Zitieren
Spadafora Geschrieben 19. Juli Autor Melden Geschrieben 19. Juli Also nochmal unter Benedikt XVI kam da nur: " ja verwendest die alte Liturgie aber sonst seid bitte brav" wie wir es seit 1988 bei der Petrusbruderschaft St Petrus sehrn Zitieren
Spadafora Geschrieben 20. Juli Autor Melden Geschrieben 20. Juli Zur Info https://fsspx.news/sites/default/files/documents/brief_des_generaloberen_de_3.pdf Zitieren
OneAndOnlySon Geschrieben 20. Juli Melden Geschrieben 20. Juli vor 17 Minuten schrieb Spadafora: Zur Info https://fsspx.news/sites/default/files/documents/brief_des_generaloberen_de_3.pdf Darf ich zusammenfassen: "Bla, bla, bla, ... römische Sanktionen ungültig ... wir machen weiter wie bisher ... Schwurbel, schwurbel, schwurbel." Hab ich etwas relevantes überlesen? Zitieren
Dies ist ein beliebter Beitrag. Frey Geschrieben 20. Juli Dies ist ein beliebter Beitrag. Melden Geschrieben 20. Juli vor 8 Stunden schrieb Spadafora: Zur Info https://fsspx.news/sites/default/files/documents/brief_des_generaloberen_de_3.pdf In dem Text wird eine scharfe Grenze zur offiziellen Kirche gezogen (die Verurteilung "kann vor Gott keine Gültigkeit haben"), andererseits wird die eigene Kontinuität mit "der Kirche" behauptet – die SSPX exkommuniziere nicht sich selbst, sondern werde exkommuniziert für das, was "zum innersten Wesen des Lebens der Kirche gehört". Diese Strategie, zugleich Bruch und Kontinuität zu behaupten, ist ein bekanntes Muster bei Abspaltungen, die sich nicht als neue Bewegung, sondern als "wahre Fortsetzung" der ursprünglichen Institution verstehen (vergleichbar etwa mit altkatholischen oder anderen, späten Abspaltungsbewegungen). Der Effekt: Die Anhänger werden nicht aufgefordert, eine neue Identität anzunehmen, sondern lediglich, an der alten noch entschiedener festzuhalten – was die emotionalen und sozialen Kosten des Bleibens senkt. Die "beispiellose" Sanktion wird nicht als Anlass zum Zweifel behandelt, sondern in Echtzeit in eine Erzählung der Bewährung übersetzt ("seien Sie davon nicht allzu überrascht"). Die Exkommunikation wird damit vorab semantisch entschärft – sie bestätigt aus Sicht der Gruppe genau das, was die Gruppe über sich selbst glaubt (Treue zur "wahren" Tradition), statt es infrage zu stellen. Das ist ein klassischer Mechanismus religiöser Sinnstiftung unter äußerem Druck: Verfolgung wird zum Beweis der eigenen Rechtschaffenheit umgedeutet, wodurch die Kränkung produktiv gemacht wird. Von der Priesterbruderschaft werden wir wohl erst Mal wenig hören, außer einer gewissen hin und wieder auftretenden Aura der Exotik. 2 2 Zitieren
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