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Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Werner Hoffmann:

Was ich im Christentum so gut finde und die Botschaft von Jesus Christus so glaubwürdig macht, ist die Tatsache, dass keine Menschenopfer und keine Tieropfer erbracht werden, um die Gottheit gnädig zu stimmen.

 

Das hängt davon ab, welcher soteriologischen Theologie man folgt. Schließlich kann das Opfer Jesus Christi auch gesehen werden als "Menschenopfer, um die Gottheit gnädig zu stimmen".

Werner Hoffmann
Geschrieben (bearbeitet)

Die Kirchengeschichte ist kein Vorbild.

 

Beispiel:

 

Der Mörder Kaiser Konstantin förderte das Christentum massiv ab dem Jahr 312 n. Chr. Dies begann mit seinem Sieg an der Milvischen Brücke und dem Mailänder Toleranzedikt von 313 n. Chr., das den Christen die freie Ausübung ihrer Religion und die Rückgabe konfiszierter Güter zusicherte.

Allerdings ist sein Bekenntnis zum Christentum keineswegs glaubwürdig, denn er ließ im Jahr 326 n.Chr. erst seinen eigenen Sohn Crispus und dann seine Ehefrau brutal hinrichten.

 

https://www.welt.de/geschichte/article255958878/Kaiser-Konstantin-Er-ermordete-Frau-und-Sohn-und-definierte-den-christlichen-Glauben.html

 

Jesus Christus sagt dazu:

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen ! (Mt 7,16)

 

Karl der Große war noch schlimmer. Im Blutgericht zu Verden 782 n.Chr. ließ er etwa 4500 Sachsen bestialisch enthaupten um ihnen das Christentum aufzuzwingen.

Das ging die nächsten Jahrhunderte immer so weiter: Mörderische Kreuzzüge und abartige Massaker der Christen untereinander im Dreißigjährigen Krieg usw.

Dies bedeutet: Sie sind niemals Christen gewesen, sondern Mörder und Verbrecher.

bearbeitet von Werner Hoffmann
Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Werner Hoffmann:

Die Kirchengeschichte ist kein Vorbild.

 

Beispiel:

 

Der Mörder Kaiser Konstantin förderte das Christentum massiv ab dem Jahr 312 n. Chr. Dies begann mit seinem Sieg an der Milvischen Brücke und dem Mailänder Toleranzedikt von 313 n. Chr., das den Christen die freie Ausübung ihrer Religion und die Rückgabe konfiszierter Güter zusicherte.

Allerdings ist sein Bekenntnis zum Christentum keineswegs glaubwürdig, denn er ließ im Jahr 326 n.Chr. erst seinen eigenen Sohn Crispus und dann seine Ehefrau brutal hinrichten.

 

Konstantin ließ sich erst auf dem Sterbebett taufen. Er wusste genau warum. Denn entweder wird durch die Taufe alles vergeben oder nicht…

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb rorro:

 

Konstantin ließ sich erst auf dem Sterbebett taufen. Er wusste genau warum. Denn entweder wird durch die Taufe alles vergeben oder nicht…

 

Da hat er aber klug gehandelt. Er ist dann direkt in den Himmel gekommen. Wer hingegen ein paar kleinere Sünden begangen hat, aber nach der Taufe, darf gewöhnlich erst mal im Fegefeuer schmoren? 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb rorro:

 

Konstantin ließ sich erst auf dem Sterbebett taufen. Er wusste genau warum. Denn entweder wird durch die Taufe alles vergeben oder nicht…

Wie man das nicht als "Sündigen auf die Barmherzigkeit Gottes hin" lesen will, bleibt mir verborgen...

Geschrieben

Ich gönne jedem den Himmel. Natürlich auch Konstantin. Warum auch nicht?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb rorro:

Ich gönne jedem den Himmel. Natürlich auch Konstantin. Warum auch nicht?

Es geht nicht darum, ob ich ihm den Himmel gönne.

 

Ich finde sein Verhalten nur - äh - wenig vorbildlich. Die Sünde wider den heiligen Geist nicht ernstzunehmen, sondern in seinem Fall noch als Wunder zu bestaunen ("ach kumma, da hatter sich noch in letzter Minute bekehrt"). Im Prinzip ist damit in Frage gestellt, warum wir überhaupt Säuglinge taufen und die Taufe nicht zu den Sterbesakramenten packen und uns im übrigen auf die Begierdetaufe verlassen.

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Flo77:

Ich finde sein Verhalten nur - äh - wenig vorbildlich.

 

Ist es auch nicht

 

vor 8 Stunden schrieb Flo77:

Die Sünde wider den heiligen Geist nicht ernstzunehmen, sondern in seinem Fall noch als Wunder zu bestaunen ("ach kumma, da hatter sich noch in letzter Minute bekehrt"). Im Prinzip ist damit in Frage gestellt, warum wir überhaupt Säuglinge taufen und die Taufe nicht zu den Sterbesakramenten packen und uns im übrigen auf die Begierdetaufe verlassen.

 

Es steht eher in Frage, warum wir Erwachsene taufen. Bei Säuglingen wissen wir ja nicht, ob sich da je eine Begierde entwickelt.

 

Aber das ist eben das Ding, wenn man glaubt, daß ein Sakrament nicht nur symbolisch ist, sondern etwas real aus sich bewirkt. Die Spannung läßt sich nicht auflösen.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb rorro:

Es steht eher in Frage, warum wir Erwachsene taufen. Bei Säuglingen wissen wir ja nicht, ob sich da je eine Begierde entwickelt.

Ein Säugling kann nicht sündigen. Da stellt sich mMn überhaupt kein Problem. 

 

Ob ein Kind sündigen kann, hätte ich bis vor 10 Jahren auch noch verneint, mittlerweile lassen mich verschiedene Inzidenzen daran zweifeln.

 

Erwachsene können sündigen und da wäre die Taufe "zur Vergebung der Sünden", an der richtigen Stelle platziert.

 

vor 1 Stunde schrieb rorro:

Aber das ist eben das Ding, wenn man glaubt, daß ein Sakrament nicht nur symbolisch ist, sondern etwas real aus sich bewirkt. Die Spannung läßt sich nicht auflösen.

Woran die Kirche nicht unschuldig ist.

 

Sie hat aus der Taufe diese konfuse Mischung aus Initiation und Erbsündenabwaschung (die nicht funktioniert, wir wissen alle, daß die "Neigung zum Bösen" nicht mit der Taufe einfach verschwindet) kreiert, während ihr ursprünglicher Zweck der Reinigung von Sünde und Schuld durch den allgemeinen Brauch der Kindertaufe doch sehr in den Hintergrund gerückt ist.

 

Johannes predigte "Kehrt um zu Gott; teilt mit denen, die nichts haben; fordert nur, was euch zusteht; bleibt fair ggü euren Mitmenschen" und die Taufe war der Übergang, in dem der Täufling sich Gott anvertraute um diesem Weg fürderhin zu folgen.

 

Die Didache schreibt, dem Täufling solle ERST der Weg des Lebens gelehrt  und DANN getauft werden.

 

Es gab ursprünglich also einen direkten Zusammenhang zwischen dem "Bundesschluss" des Täuflings mit Gott (oder, wenn man so will, dem Eintritt in die Pistis) und dem Untertauchen.

 

Ich weiß, ich weiß, heute schließen die Paten stellvertretend für den Täufling diesen Bund, aber ich sehe eher weniger, wie das zur Metanoia beiträgt. Zumal die Kirche in ihrem Ritual den Schwerpunkt auf das Glaubenbekenntnis legt und den Bundesschluss ziemlich vernachlässigt.

Geschrieben
Am 18.7.2026 um 18:30 schrieb rorro:

Ich gönne jedem den Himmel. Natürlich auch Konstantin. Warum auch nicht?

 

Darum geht es nicht, sondern darum, dass die kath. Lehre in Bezug auf Tod eine seltsame Kombination aus Ungerechtigkeit (millionenfacher Mörder kann direkt in den Himmel kommen) und Unbarmherzigkeit (eine versäumte Messe kann u.U. für die ewige Hölle reichen) darstellt.

Werner Hoffmann
Geschrieben (bearbeitet)

Es gibt tatsächlich christliche Kirchen speziell für Homosexuelle und LGBTQ+

 

Beispiele für Kirchen für Homosexuelle und LGBTQ+-Menschen

 

Beispiel 1

 

Die Metropolitan Community Church (MCC) wurde 1968 in Los Angeles von Pastor Troy Perry als christliche Kirche speziell für LGBTQ+-Menschen gegründet. Sie zählt 23.000 Mitglieder und heißt auch heterosexuelle Menschen willkommen. Die MCC umfasst 233 Kirchen und spirituelle Gemeinschaften in 42 Ländern und hat ihren Sitz in Sarasota, Florida. Obwohl es einen gewählten Vorstand und einen ernannten Ältestenrat gibt, agiert jede MCC-Kirche autonom und gestaltet ihre eigenen Strukturen und Verwaltungsstrukturen.

Gleichgeschlechtliche Ehen werden seit kurz nach der Gründung der MCC geschlossen, und die MCC gilt als erste Kirche in den USA, die dies tat. Ordination und Leitungsfunktionen stehen LGBTQ+-Personen auf allen Ebenen offen, einschließlich transgeschlechtlicher und nichtbinärer Geistlicher. Die MCC unterstützt nachdrücklich das Adoptions- und Elternrecht gleichgeschlechtlicher Paare und wendet sich aktiv gegen Diskriminierung.

Das MCC wird von einer ehrwürdigen Ältesten geleitet, die als Moderatorin die weltweiten Aktivitäten der Organisation verantwortet. Sie ist gleichzeitig Geschäftsführerin und Stabschefin.

 

Beispiel 2

 

Die Unterstützung der United Universalist Association für gleichgeschlechtliche Partnerschaften reicht bis ins Jahr 1984 zurück, die volle Ehegleichstellung begann 1996. Die UUA ordiniert LGBTQ+-Pfarrer und schützt ausdrücklich Transgender- und nicht-binäre Personen in allen Gemeinden.

Obwohl die UUA historisch christlich geprägt ist, bekennt sie sich zu keinem bestimmten Glaubensbekenntnis. Die Universalistische Kirche Amerikas wurde 1793 mit dem Glauben an die universelle Erlösung gegründet, die allen Menschen zuteilwird. Die Amerikanische Unitarier-Vereinigung, gegründet 1825, glaubt an einen einzigen, ungeteilten Gott, im Gegensatz zur römisch-katholischen Lehre der Heiligen Dreifaltigkeit. In Anerkennung ihrer gemeinsamen Werte für soziale Gerechtigkeit schlossen sich die beiden Konfessionen 1961 zusammen. Der Hauptsitz der UUA befindet sich in Boston.

Die Kirche ordinierte 1863 ihre erste Pfarrerin, 1979 ihren ersten offen homosexuellen Pfarrer und 1988 ihren ersten Transgender-Pfarrer. Die UUA unterstützt und fördert Paare, die Kinder adoptieren möchten, nachdrücklich. Trotz staatlicher Bemühungen, Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion zu untergraben, hat die Kirche ihre Richtlinien für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) und ihre Haltung gegen Diskriminierung beibehalten.

Die Delegierten der UUA wählen auf der Generalversammlung den Präsidenten, den Moderator und den Vorstand der Organisation. Die UUA zählt über 153.000 zertifizierte Mitglieder in 1.078 Gemeinden, und rund 650.000 Menschen bezeichnen sich allgemein als Unitarier.

 

https://www.advocate.com/news/religion/christian-churches-lgbtq-affirming#rebelltitem2



 

bearbeitet von Werner Hoffmann
Geschrieben
Am 19.7.2026 um 08:01 schrieb Flo77:

Sie hat aus der Taufe diese konfuse Mischung aus Initiation und Erbsündenabwaschung (die nicht funktioniert, wir wissen alle, daß die "Neigung zum Bösen" nicht mit der Taufe einfach verschwindet) kreiert, während ihr ursprünglicher Zweck der Reinigung von Sünde und Schuld durch den allgemeinen Brauch der Kindertaufe doch sehr in den Hintergrund gerückt ist.

 

Wie auch bei anderen Praktiken der frühen Kirche (bspw. dem Gebet für die Toten, Vergebung von Vorgängern im Glauben als „Heilige“ etc..) folgt die Theologie der Praxis.

Die Reflexion setzte ein - nach der Legalisierung der Kirche - als die Kindertaufe schon längst gängig war.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb rorro:

 

Wie auch bei anderen Praktiken der frühen Kirche (bspw. dem Gebet für die Toten, Vergebung von Vorgängern im Glauben als „Heilige“ etc..) folgt die Theologie der Praxis.

Die Reflexion setzte ein - nach der Legalisierung der Kirche - als die Kindertaufe schon längst gängig war.

Und die Antwort der Kirche auf das liebevolle Anvertrauen der Kinder an Gott war dann die Erbsündenlehre, entwickelt von einem tief traumatisierten Mann mit existenziellem Mutterproblem. Punktlandung in jeder Hinsicht...

 

Synkretismus ist Praxis des Christentums seit der ersten Heidenmission. Die Ergebnisse für den Volksglauben sind allerdings - nun ja - ziemlich widersprüchlich und fehlleitend.

 

(Ich hab ja nichts gegen Polytheismus, aber warum ihn nicht so nennen, wenn man ihm treibt?)

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Flo77:

Und die Antwort der Kirche auf das liebevolle Anvertrauen der Kinder an Gott war dann die Erbsündenlehre, entwickelt von einem tief traumatisierten Mann mit existenziellem Mutterproblem. Punktlandung in jeder Hinsicht...

 

Es ist keinesfalls so, daß die Kirche die Lehre von Deinem meistungeliebten Heiligen 1:1 übernommen hätte.

 

Im Gegensatz zum Osten, wo genauso Kinder getauft wurden, wurde eben durch die Reformation vieles in Frage gestellt. Der Osten hatte später mehr Streitereien über Bilderdarstellung (unter dann muslimischer Herrschaft), was angesichts vieler anderer Dispute hier weniger ein Problem war.

 

Jede wichtige Anfrage erforderte eine theologische Antwort. Die gefällt natürlicherweise nicht jedem.

 

vor einer Stunde schrieb Flo77:

Synkretismus ist Praxis des Christentums seit der ersten Heidenmission. Die Ergebnisse für den Volksglauben sind allerdings - nun ja - ziemlich widersprüchlich und fehlleitend.

 

(Ich hab ja nichts gegen Polytheismus, aber warum ihn nicht so nennen, wenn man ihm treibt?)

 

Das sehe ich - welch Überraschung - doch reichlich anders…

bearbeitet von rorro
Werner Hoffmann
Geschrieben (bearbeitet)

Dem Propheten Mohammed im Islam wirft man vor, er habe sich ein minderjähriges Mädchen zur Frau genommen.

 

Nach der klassischen sunnitisch-islamischen Überlieferung war Aischa sehr jung:
Mohammed schloss die Ehe mit ihr, als sie 6 Jahre alt war.
Die Ehe wurde vollzogen, als sie 9 Jahre alt war.
Mohammed war zu diesem Zeitpunkt ungefähr 53 Jahre alt.

 

Aber wie sieht es mit dem Christentum aus ? Hat Gott ein minderjähriges Mädchen geschwängert ?

 

In der Bibel steht kein genaues Alter von Maria bei der Geburt Jesu. Historiker und die kirchliche Überlieferung schätzen ihr Alter auf etwa 13 bis 16 Jahre. Das alte Jakobus-Evangelium nennt das Alter von 12 Jahren bei der Verlobung und etwa 15 oder 16 Jahren bei der Geburt.

 

Aber:

 

Historisch ist die Sache allerdings nicht völlig unumstritten. Einige moderne muslimische Autoren versuchen anhand anderer chronologischer Angaben zu zeigen, dass Aischa möglicherweise älter gewesen sein könnte. Noch grundsätzlicher kommt eine moderne historisch-kritische Untersuchung von Joshua Little an der Universität Oxford zu dem Ergebnis, dass die Überlieferung über das sehr junge Heiratsalter wahrscheinlich erst im 8. Jahrhundert, also deutlich nach Mohammeds Lebenszeit, ihre überlieferte Form erhielt und deshalb als historische Altersangabe problematisch ist. 

Man sollte deshalb unterscheiden:
Traditionelle islamische Überlieferung: 6 Jahre bei Eheschließung, 9 Jahre bei Vollzug der Ehe.
Historisch-kritische Forschung: Das tatsächliche Alter Aischas lässt sich nicht mit derselben Sicherheit feststellen.
Das unterscheidet sich übrigens in einem wichtigen Punkt von Maria: Bei Maria nennt das Neue Testament überhaupt keine Alterszahl. Bei Aischa existieren dagegen ausdrücklich Hadithe mit den Zahlen sechs und neun.

 

Und:

 

Wir wissen Marias Alter nicht. Das Protoevangelium des Jakobus nennt 12 Jahre beim Verlassen des Tempels und 16 Jahre bei den Ereignissen um die Empfängnis. Und aus christlicher Sicht hat Gott Maria nicht sexuell „geschwängert“; vielmehr handelt es sich um eine jungfräuliche Empfängnis, der Maria nach der Darstellung des Lukasevangeliums zustimmt. Die interessante moderne ethische Streitfrage ist daher weniger Sex mit einer Minderjährigen als vielmehr Zustimmung und Selbstbestimmung einer möglicherweise sehr jungen Maria gegenüber Gott.

 

bearbeitet von Werner Hoffmann
Geschrieben

Thema:

Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren

Die furchtbare Hölle auf Erden 

 

Und Gott schaut zu ? Warum hat Gott damals ein globales Massensterben zugelassen ?

 

Forscher der US-amerikanischen Purdue University haben nach eigenen Angaben den Schlüssel dazu entdeckt, wie ein einzelner Felsbrocken – wenn auch ein immens großer – ein ganzes globales Ökosystem verwüsten konnte: Demnach schleuderte der Asteroid eine Wolke aus Staub in die Luft, die ihrerseits die Wärmestrahlung an der Erdoberfläche hielt und die meisten Arten so in eine Hitzefalle brachte. Sie wurden auch fern des Einschlagortes »praktisch gegrillt«, heißt es in einer Mitteilung der Universität.

 

Druckwelle und Feuerball reichten nicht weltweit

»Genau das tötete die Dinosaurier und viele andere Tiere«, erklärte Purdue-Geophysiker Brandon Johnson, Hauptautor der Studie und Experte für die Wirkungen planetarer Kollisionen. »Es war nicht die Druckwelle des Einschlags oder der Feuerball – die reichen nicht sehr weit.« Ohne die Staubglocke hätte der Asteroideneinschlag in der Region verheerend gewirkt, aber erst sie habe ihn zu einer globalen Katastrophe gemacht, so der Forscher.

Der Studie zufolge verbreiteten sich zwei verschiedene Arten von Staub in der Atmosphäre:

etwas gröbere Gesteinströpfchen, sogenannte Sphärulen, von etwa 250 Mikrometer Durchmesser. Diese haben Paläontologen weltweit in Funden aus der Zeit des Asteroideneinschlags nachgewiesen, sie bestehen jedoch offenbar weitgehend aus irdischem Material – über 1000 Kubikkilometer vorwiegend Gestein und Erde, aber auch Tiere und Pflanzen, die der Asteroid traf. Diese brachte er zum Verdampfen, bevor sie in höheren Luftschichten abkühlten, zu Sphärulen kondensierten und dann beim Herabfallen weitere Hitze freisetzten.

Viel feiner müsse sich der Asteroid selbst aufgelöst haben, in nur 2,5 Mikrometer kleine Staubpartikel – dieser feine Asteroidenstaub habe die gesammelte Hitze wie unter einer Decke an der Erde gehalten.

Atmosphärenforscherin Alexandria Johnson untersuchte die Strahlungseigenschaften des Feinstaubs und der daraus gebildeten Wolke. Diese müsse die Erde so gut isoliert haben, dass fast die gesamte Wärme der herabfallenden Sphärulen darunter eingeschlossen wurde. Dadurch hätten die Tiere am Ende der Kreidezeit 17-mal so viel Wärmestrahlung abbekommen, wie für Menschen tödlich ist. Der Hitzestau dürfte laut den Forschern Gras, Kiefernnadeln und Flechten in Brand gesetzt haben, möglicherweise auch Holz.

 

Der Studie zufolge blockierte die Staubglocke das Tageslicht. Für Tiere, die wie Menschen nicht weit im Infrarotbereich sehen können, dürfte die Erdoberfläche daher bis auf das Leuchten der Waldbrände dunkel erschienen sein. »Es sah wahrscheinlich eher wie die Hölle als wie die Venus aus«, kommentierte Brandon Johnson. »Es muss furchtbar gewesen sein


 

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/dinosaurier-verendeten-wohl-unter-einer-globalen-feinstaubglocke-a-9513d636-4028-4033-b3a4-a7e18128dc9a

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Werner Hoffmann:

Thema:

Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren

Die furchtbare Hölle auf Erden 

 

Und Gott schaut zu ? Warum hat Gott damals ein globales Massensterben zugelassen ?

 

Forscher der US-amerikanischen Purdue University haben nach eigenen Angaben den Schlüssel dazu entdeckt, wie ein einzelner Felsbrocken – wenn auch ein immens großer – ein ganzes globales Ökosystem verwüsten konnte: Demnach schleuderte der Asteroid eine Wolke aus Staub in die Luft, die ihrerseits die Wärmestrahlung an der Erdoberfläche hielt und die meisten Arten so in eine Hitzefalle brachte. Sie wurden auch fern des Einschlagortes »praktisch gegrillt«, heißt es in einer Mitteilung der Universität.

 

Druckwelle und Feuerball reichten nicht weltweit

»Genau das tötete die Dinosaurier und viele andere Tiere«, erklärte Purdue-Geophysiker Brandon Johnson, Hauptautor der Studie und Experte für die Wirkungen planetarer Kollisionen. »Es war nicht die Druckwelle des Einschlags oder der Feuerball – die reichen nicht sehr weit.« Ohne die Staubglocke hätte der Asteroideneinschlag in der Region verheerend gewirkt, aber erst sie habe ihn zu einer globalen Katastrophe gemacht, so der Forscher.

Der Studie zufolge verbreiteten sich zwei verschiedene Arten von Staub in der Atmosphäre:

etwas gröbere Gesteinströpfchen, sogenannte Sphärulen, von etwa 250 Mikrometer Durchmesser. Diese haben Paläontologen weltweit in Funden aus der Zeit des Asteroideneinschlags nachgewiesen, sie bestehen jedoch offenbar weitgehend aus irdischem Material – über 1000 Kubikkilometer vorwiegend Gestein und Erde, aber auch Tiere und Pflanzen, die der Asteroid traf. Diese brachte er zum Verdampfen, bevor sie in höheren Luftschichten abkühlten, zu Sphärulen kondensierten und dann beim Herabfallen weitere Hitze freisetzten.

Viel feiner müsse sich der Asteroid selbst aufgelöst haben, in nur 2,5 Mikrometer kleine Staubpartikel – dieser feine Asteroidenstaub habe die gesammelte Hitze wie unter einer Decke an der Erde gehalten.

Atmosphärenforscherin Alexandria Johnson untersuchte die Strahlungseigenschaften des Feinstaubs und der daraus gebildeten Wolke. Diese müsse die Erde so gut isoliert haben, dass fast die gesamte Wärme der herabfallenden Sphärulen darunter eingeschlossen wurde. Dadurch hätten die Tiere am Ende der Kreidezeit 17-mal so viel Wärmestrahlung abbekommen, wie für Menschen tödlich ist. Der Hitzestau dürfte laut den Forschern Gras, Kiefernnadeln und Flechten in Brand gesetzt haben, möglicherweise auch Holz.

 

Der Studie zufolge blockierte die Staubglocke das Tageslicht. Für Tiere, die wie Menschen nicht weit im Infrarotbereich sehen können, dürfte die Erdoberfläche daher bis auf das Leuchten der Waldbrände dunkel erschienen sein. »Es sah wahrscheinlich eher wie die Hölle als wie die Venus aus«, kommentierte Brandon Johnson. »Es muss furchtbar gewesen sein


 

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/dinosaurier-verendeten-wohl-unter-einer-globalen-feinstaubglocke-a-9513d636-4028-4033-b3a4-a7e18128dc9a

 

 

Wünscht Du Dir das für den nächsten Katholikentag oder warum steht das hier?

Geschrieben

Und gäbe es keine Kontinentalplattenverschiebungen, die Erd- und Seebeben mit sich führen, dann wäre Leben auf der Erde ziemlich eingeschränkt, weil es irgendwas mit Bodenerneuerung zu tun haben soll.

 

Wer denkt sich sowas aus?

Geschrieben

Meines Erachtens sollten wirkliche Christen insofern Vorbild sein als ihr Lebensstil christlich sein sollte und dazu gehört:

 

1. Keine Zigaretten 

2. Kein Alkohol

3. Kein Schweinefleisch 

 

Katholiken machen aber das Gegenteil.

 

Was Alkohol betrifft:

 

Jeder gewöhnliche Supermarkt ist ein Drogendealer und der Staat verdient kräftig mit was den Verkauf von Alkohol und Zigaretten betrifft. Alkohol ist eine Droge, die jedes Jahr in Deutschland mehr als 60.000 Drogentote einfordert, bei Zigaretten sind es mehr als 100.000 Drogentote. 

 

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Flo77:

Warum kein Schweinefleisch?

Ich denke auch, dass es sehr ungesund ist, Schweinefleisch zu trinken oder zu rauchen.

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Ich denke auch, dass es sehr ungesund ist, Schweinefleisch zu trinken oder zu rauchen.

Geräuchtertes Schweinefleisch ist Sünde?

 

Oder in Rotwein eingelegter Schweinebraten?

Geschrieben

Warum kommt in religiösen Speiseverboten eigentlich kein Zucker vor. Der ist ja wohl bei weitem ungesünder als das, was dort üblicherweise verboten wird. Werden solche Vorschriften nicht weiterentwickelt? 

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Merkur:

Warum kommt in religiösen Speiseverboten eigentlich kein Zucker vor. Der ist ja wohl bei weitem ungesünder als das, was dort üblicherweise verboten wird. Werden solche Vorschriften nicht weiterentwickelt? 

Solche Vorschriften sind halt immer extrem Zeitgeist-abhängig.

 

Bei den Mormonen sind Kaffee und Tee verboten, weil irgendein Gesundheitsguru im 19. Jahrhundert mal behauptet hat, daß Heißgetränke gesundheitsschädlich wären. 🤷‍♂️

 

Aber alle Nahrungsvorschriften sind immer nur so stark wie der Gehorsam der Gläubigen ihnen zu folgen.

 

Die reine der Lehre der Mormonen sagt auch, daß Fleisch die Ausnahme in der Ernährung sein sollte und wenn überhaupt nur im Winter erlaubt ist. Da hält sich heute nur noch eine extrem winzige Minderheit dran, während die Befolgung des Kaffeeverbots nahe dem Kreuzopfer Jesu steht...

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Merkur:

Warum kommt in religiösen Speiseverboten eigentlich kein Zucker vor. Der ist ja wohl bei weitem ungesünder als das, was dort üblicherweise verboten wird. Werden solche Vorschriften nicht weiterentwickelt? 

Raffinierten Zucker gibt es erst seit der Neuzeit, da waren die meisten religiösen Speisevorschriften schon verabschiedet.

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