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Politik für Alle


mn1217

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vor 40 Minuten schrieb Moriz:

Gibt es vernünftige Angabe dazu, warum so viele Langzeitarbeitslose arbeitslos bleiben, trotz der angeblich so vielen fehlenden Arbeitsräfte?

Woher sollten diese Informationen kommen? Die BfA oder wie auch immer das Ding gerade heißt, ist doch aus verschiedenen Gründen gehalten, ihre Zahlen soweit wie möglich zu beschönigen.

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Am 12.5.2023 um 10:42 schrieb Moriz:

Dann solltest Du vielleicht einfach mal richtig hinschauen. Der Sozialetat ist immer noch der mit Abstand größte Etat im Haushalt.

Z.B. 15,3 Millionen Kinder und Jugendliche (2020), davon leben 13,1% von Hartz IV (2022), macht schon alleine 2 Millionen Kinder und Jugendlichen in Deutschland, für die "Geld für humanitäre Werte der eigenen Bevölkerung ausgeben wird". Bei einem Bedarfssatz von 311  Euro pro Monat (für 6 bis 13-Jährige) sind das übrigens rund 7,5 Millarden Euro im Jahr. (Alles auf die Schnelle ergurgelt; wer mag darf das für 2022 ganz genau ausrechnen aber das Ergebnis dürfte nicht wesentlich anders ausfallen.) Dazu kommt noch die Sozialhilfe für Alte mit zu kleiner Rente (wie auch immer das gerade genannt wird), für Kranke, für ledige Mütter, für...

Ein Riesengroßer Anteil unserer inländischen Ausgaben "für humanitäre Werte" wird einfach ohne große PR aufgewendet.

Und: Über einzelne Posten mag man sich trefflich streiten; im Großen und Ganzen wollen wir das aber wirklich nicht anders haben. Oder möchtest Du massenhaft hungrige Kinder sehen, die auf der Straße betteln anstatt in die Schule zu gehen?

Aus der Ferne und in der breiten Masse läuft das Sozialsystem super.

Wehe beim Blick auf viele Einzelfälle in den unterschiedlichen Sparten ... kann aber auch sein, daß sich die anekdotischen Beispiele sich nur in meiner Umgebung summieren.

 

Und ja, es gibt schon seit vielen Jahren hungrige Kinder in Deutschland. (Sogar welche mit deutscher Staatsbürgerschaft - darf ich das so überhaupt schreiben, ohne in irgendeiner Schublade zu landen?)

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vor 5 Stunden schrieb Flo77:

Dafür wollen Arbeitgeber nicht mehr viel Geld ausgeben, sondern kaufen bei externen Dienstleistern ein. Die systemisch bedingt schlechtere Ergebnisse liefern.

Au ja. Leidvoll und vielfältig aus eigener Erfahrung.

vor 5 Stunden schrieb Flo77:

Wenn dann die Dienstleister in den "Billig"-Ländern auch keine Leute mehr finden, weil sie nicht genug bezahlen, gerät so ein System schon mal in Schieflage...

oder die Arbeit wird noch weiter nach Osten vergeben

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vor 49 Minuten schrieb Flo77:

Woher sollten diese Informationen kommen? Die BfA oder wie auch immer das Ding gerade heißt, ist doch aus verschiedenen Gründen gehalten, ihre Zahlen soweit wie möglich zu beschönigen.

Das war schon vor 20 Jahren so.

Ich wollte tippen: Ist das immer noch so?

Dabei fiel mir ein: Warum sollte das werauchimmer ändern?

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vor 43 Minuten schrieb UHU:

Aus der Ferne und in der breiten Masse läuft das Sozialsystem super.

Wehe beim Blick auf viele Einzelfälle in den unterschiedlichen Sparten ... kann aber auch sein, daß sich die anekdotischen Beispiele sich nur in meiner Umgebung summieren.

 

Und ja, es gibt schon seit vielen Jahren hungrige Kinder in Deutschland. (Sogar welche mit deutscher Staatsbürgerschaft - darf ich das so überhaupt schreiben, ohne in irgendeiner Schublade zu landen?)

Allerdings liegen nicht alle tragischen Fälle daran, dass die Eltern zu wenig Geld hätten. Wenn Kinder morgens kein Frühstück bekommen, kann der Grund auch sein, dass die Eltern noch den Rausch ausschlafen.
(Für diese Bemerkung wäre ich vor sieben Jahren in der Schublade neoliberal und asozial gelandet, heute in der Schublade der Verharmloser der Vernachlässigung von Deutschen durch die Regierung.)

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vor 2 Stunden schrieb Moriz:

Nein, die paar Kröten mehr ist es ihm nicht wert, einen Scheisz-job  zu machen. Vielleicht hat er sich ja auch ein bisschen von seinem Selbstwertgefühl bewahrt.

Und warum sollen dann andere von ihrem auch nicht gerade üppigen Gehalt dieses Selbstwertgefühl mitfinanzieren?

Denn eins ist sicher: Weder die Politiker noch die Spitzenmanager müssen etwas abgeben.

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vor 6 Minuten schrieb MartinO:

Allerdings liegen nicht alle tragischen Fälle daran, dass die Eltern zu wenig Geld hätten. Wenn Kinder morgens kein Frühstück bekommen, kann der Grund auch sein, dass die Eltern noch den Rausch ausschlafen.
(Für diese Bemerkung wäre ich vor sieben Jahren in der Schublade neoliberal und asozial gelandet, heute in der Schublade der Verharmloser der Vernachlässigung von Deutschen durch die Regierung.)

Wo Du Recht hast, hast Du recht.

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vor 29 Minuten schrieb MartinO:

Wenn Kinder morgens kein Frühstück bekommen, kann der Grund auch sein, dass die Eltern noch den Rausch ausschlafen.

Oder einfach daran, daß sie selbst nie gefrühstückt haben. Ich kenne eine Familie, da ist die Mutter Französin und das Frühstück entsprechend. Dafür ist das Sonntagsfrühstück dann üppig.

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vor 43 Minuten schrieb bw83:

Zu hohes Alter, schlechte (nicht njr körperliche, auch psychische) Gesundheit, fehlende bzw. gar keine Qualifikation,  Betreuung von kleinen Kindern oder anderen Angehörigen, auf dem Land auch Probleme wie kein Führerschein, usw.

 

Faulheit ist selten der Grund.

im Dezember 2022 waren 7% der Empfänger mit Haushalt, Pflege und Erziehung beschäftigt, 7% waren arbeitsunfähig, 4% hatten eine Sonderregelung wegen Alter. 10% in Schule, Studium oder Ausbildung.
Macht zusammen 28%
Quelle Statista

 

Werner

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vor 7 Minuten schrieb Werner001:

 

im Dezember 2022 waren 7% der Empfänger mit Haushalt, Pflege und Erziehung beschäftigt, 7% waren arbeitsunfähig, 4% hatten eine Sonderregelung wegen Alter. 10% in Schule, Studium oder Ausbildung.
Macht zusammen 28%
Quelle Statista

 

Werner

Nun stör die linken Traumtänzer nicht mit Zahlen, Daten und Fakten. Die lassen sich doch nicht von der Realität beirren...

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vor 57 Minuten schrieb bw83:

Zu hohes Alter, schlechte (nicht njr körperliche, auch psychische) Gesundheit, fehlende bzw. gar keine Qualifikation,  Betreuung von kleinen Kindern oder anderen Angehörigen, auf dem Land auch Probleme wie kein Führerschein, usw.

 

Faulheit ist selten der Grund.

Ergänzend: schlechte Bezahlung bei schlechter Arbeitszeitverteilung, die Summe der Zeit für den Arbeitstag (Arbeitszeit plus Pausen plus Fahrwege) steht nicht im Verhältnis zur Bezahlung.

(nach subjektiver Einschätzung selbstverständlich)

 

Trotzdem würde ich aus dem "selten" eher ein "häuftig" machen.

Wie @Werner001 fachlich und sachlich dargestellt hat.

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vor 14 Minuten schrieb Werner001:
vor einer Stunde schrieb bw83:

Zu hohes Alter, schlechte (nicht njr körperliche, auch psychische) Gesundheit, fehlende bzw. gar keine Qualifikation,  Betreuung von kleinen Kindern oder anderen Angehörigen, auf dem Land auch Probleme wie kein Führerschein, usw.

 

Faulheit ist selten der Grund.

im Dezember 2022 waren 7% der Empfänger mit Haushalt, Pflege und Erziehung beschäftigt, 7% waren arbeitsunfähig, 4% hatten eine Sonderregelung wegen Alter. 10% in Schule, Studium oder Ausbildung.
Macht zusammen 28%

Das sind dann aber keine Langzeitarbeitslosen, zumindest nicht im Sinne der Statistik des Arbeitsamtes. Denn sie haben ja gute Gründe dafür, nicht erwerbstätig zu sein. (Wobei ich das mit der Sonderregelung wegen Alter schon seltsam finde). Die eigentlichen Probleme liegen tiefer. Z.B. eine Erkrankung, körperlich oder psychisch, die eben noch nicht zur offiziellen Arbeitsunfähigkeit führt, für die sich aber dennoch kein geeigneter Job finden lässt.

Ein Jurist sagte mir mal: Es gibt so viele Arbeitslose, die theoretisch noch einen Job als Pförtner machen könnten, so viele Pförtner werden einfach nicht gebraucht.

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vor 7 Minuten schrieb UHU:
vor einer Stunde schrieb bw83:

Faulheit ist selten der Grund.

Trotzdem würde ich aus dem "selten" eher ein "häuftig" machen.

Solange es dafür keine eindeutigen Belege gibt halte ich das für eine verleumderische Aussage.

 

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vor 8 Minuten schrieb UHU:

Ergänzend: schlechte Bezahlung bei schlechter Arbeitszeitverteilung, die Summe der Zeit für den Arbeitstag (Arbeitszeit plus Pausen plus Fahrwege) steht nicht im Verhältnis zur Bezahlung.

Spätestens dann, wenn der Arbeitsweg teuerer ist als das zusätzliche Geld lohnt sich die Arbeit auch wirtschaftlich nicht. Und das passiert auf dem Land wohl schnell wenn man für den Arbeitsweg ein Auto braucht.

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vor einer Stunde schrieb bw83:

fehlende bzw. gar keine Qualifikation,

Wird doch angeblich für viele Jobs auch nicht benötig. Kellnern kann jeder...

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vor 1 Minute schrieb UHU:

Wie @Werner001 fachlich und sachlich dargestellt hat.

Ich habe ja auch geschrieben, dass natürlich nicht alle Bezieher faul sind. Es gibt sogar erstaunlich viele, die nebenher schwarz arbeiten. 
Meine These war ja, dass für viele der Anreiz fehlt, einer regulären Beschäftigung nachzugehen. Das kann auch einfach ein zu geringer Unterschied zwischen Bürgergeld und Erwerbslohn sein

 

Werner

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vor 28 Minuten schrieb rince:

Nun stör die linken Traumtänzer nicht mit Zahlen, Daten und Fakten. Die lassen sich doch nicht von der Realität beirren...

Ich wüsste nicht, wo mein Beitrag durch den von Werner "widerlegt" worden wäre.

 

Auf die 42% "arbeitslosen erwerbsfähige  Leistungsberechtigten" entfallen viele, die gesundheitlich gar nicht arbeiten können, keinen Führerschein haben, die Sprache nicht sprechen, usw.

Nicht jeder, der krank ist, bekommt das einfach so anerkannt.

 

Manche hirr sollten mit den Betroffenen einfach mal zu tun haben. Dann würde sich das ein oder andere Weltbild verschieben.

bearbeitet von bw83
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vor 10 Minuten schrieb Moriz:

Wird doch angeblich für viele Jobs auch nicht benötig. Kellnern kann jeder...

Wenn du gesundheitlich angeschlagen bist, wohl eher nicht. 

Wenn du zum Restaurant aus logistischen Gründen nicht hinkommst oder abends bzw. nachts nicht mehr heimkommst, wohl eher auch nicht.

Wenn du die Sprache nicht sprichst, die für Kundenkontakt benötigt wird, wohl ebenfalls nicht.

bearbeitet von bw83
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vor 22 Minuten schrieb UHU:

Ergänzend: schlechte Bezahlung bei schlechter Arbeitszeitverteilung, die Summe der Zeit für den Arbeitstag (Arbeitszeit plus Pausen plus Fahrwege) steht nicht im Verhältnis zur Bezahlung.

(nach subjektiver Einschätzung selbstverständlich)

 

Trotzdem würde ich aus dem "selten" eher ein "häuftig" machen.

Wie @Werner001 fachlich und sachlich dargestellt hat.

In der Statistik ist nicht der geringste Hinweis darauf zu finden, dass Faulheit ein "häufiger" Grund für Langzeitarbeitslosigkeit wäre.

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vor 14 Minuten schrieb Moriz:

Spätestens dann, wenn der Arbeitsweg teuerer ist als das zusätzliche Geld lohnt sich die Arbeit auch wirtschaftlich nicht. Und das passiert auf dem Land wohl schnell wenn man für den Arbeitsweg ein Auto braucht.

Natürlich.

Nur löst man das Problem nicht mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, sondern mit einem höheren Steuerfreibetrag.

Denn eins ist klar: Das Bürgergeld muss irgendwoher kommen. Und noch eins ist klar: "Die da oben" zahlen es nicht. Bei Abstimmungen über Diätenerhöhungen im Bundestag oder in Landtagen gibt es selten Gegenstimmen und Vorstände von Konzernen werden bei Inflation als erstes ihre eigenen Gehälter erhöhen.

Also zahlen für das Bürgergeld (ebenso wie für Verluste durch Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit oder durch Staatshilfen für angeschlagene Großkonzerne) diejenigen, die dumm genug sind, eine mittelmäßig bezahlte Arbeit anzunehmen.

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vor 48 Minuten schrieb Moriz:

Die eigentlichen Probleme liegen tiefer. Z.B. eine Erkrankung, körperlich oder psychisch, die eben noch nicht zur offiziellen Arbeitsunfähigkeit führt, für die sich aber dennoch kein geeigneter Job finden lässt.

Ein echtes Problem für den Betroffenen.

vor 48 Minuten schrieb Moriz:

Ein Jurist sagte mir mal: Es gibt so viele Arbeitslose, die theoretisch noch einen Job als Pförtner machen könnten, so viele Pförtner werden einfach nicht gebraucht.

Da braucht es keinen Juristen ;)

Zu mir sagte jemand, der auch eine Pförtner-Empfehlung erhielt: So viele Empfehlungs-Pförtner es alleine in meinem Landkreis gibt, gibt es als tatsächliche Stellen im ganzen Bundesland nicht.

Zumal auch einzelne (nicht alle!) Pförtnerstellen digitalisiert wurden oder werden.

Ehrlicherweise finde ich diese Pförtner-Empfehlungs-Praxis so realitätsfern und läßt tief in manche Behördenblase blicken.

vor 47 Minuten schrieb Moriz:

Solange es dafür keine eindeutigen Belege gibt halte ich das für eine verleumderische Aussage.

Das sind das wohl wieder anekdotische Einzelerfahrungen.

vor 45 Minuten schrieb Moriz:

Spätestens dann, wenn der Arbeitsweg teuerer ist als das zusätzliche Geld lohnt sich die Arbeit auch wirtschaftlich nicht. Und das passiert auf dem Land wohl schnell wenn man für den Arbeitsweg ein Auto braucht.

Richtig, deswegen habe ich diesen Punkt für die Aufzählung ergänzt.

Je nach Gehalt/Lohn und nach persönlichen Rahmenbedingungen lohnt sich für manchen schon eine Stunde pro Weg nicht, ein anderer winkt erst bei 90 min pro Strecke ab.

Manchmal beißt sich auch die Gesamtzeit mit den Öffnungszeiten von Kita, Ganztagesschule u. ä.

vor 36 Minuten schrieb bw83:

Nicht jeder, der krank ist, bekommt das einfach so anerkannt.

Siehe oben - ein echtes Problem.

Wer da welche Anerkennung bekommt, ist für den Laien manchmal auch nicht nachvollziehbar.

vor 36 Minuten schrieb bw83:

Manche hirr sollten mit den Betroffenen einfach mal zu tun haben. Dann würde sich das ein oder andere Weltbild verschieben.

Da fühle ich mich nicht angesprochen, ich kenne aus jeder Ecke, jeder Motivation und jeder Qualifikationsgruppe solche und solche.

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vor 41 Minuten schrieb bw83:

Nicht jeder, der krank ist, bekommt das einfach so anerkannt.

Das Arbeitsamt unterscheidet fein säuberlich zwischen "Berufsunfähig" und "Arbeitsunfähig". Mag man auch zu krank sein, um im erlernten Beruf weiter zu arbeiten (da reichen bei einem Bauarbeiter schon ein paar berufsbedingte Verschleißerscheinungen, die lange vor dem Rentenalter auftreten - wie viele Bauarbeiter arbeiten bis 65?), zu irgendeinem Job reicht es theoretisch meist noch. Nur, daß es geeignete Jobs ("Pförtner") halt nicht in der nötigen Anzahl gibt.

Übrigens ein guter Grund, über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachzudenken wenn man nicht irgendwann langzeitarbeitslos sein will.

 

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vor 42 Minuten schrieb MartinO:

Nur löst man das Problem nicht mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, sondern mit einem höheren Steuerfreibetrag.

Nein. Wer am Existenzminimum arbeitet, der zahlt keine Steuern und wer knapp darüber liegt allenfalls wenig. Das reicht nicht unbedingt für die zusätzlichen Wegekosten. Zumal sich die sowieso von der Steuer absetzen lassen.

bearbeitet von Moriz
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vor 4 Minuten schrieb UHU:

Ein echtes Problem für den Betroffenen.

Da braucht es keinen Juristen ;)

Zu mir sagte jemand, der auch eine Pförtner-Empfehlung erhielt: So viele Empfehlungs-Pförtner es alleine in meinem Landkreis gibt, gibt es als tatsächliche Stellen im ganzen Bundesland nicht.

Zumal auch einzelne (nicht alle!) Pförtnerstellen digitalisiert wurden oder werden.

Ehrlicherweise finde ich diese Pförtner-Empfehlungs-Praxis so realitätsfern und läßt tief in manche Behördenblase blicken.

Das sind das wohl wieder anekdotische Einzelerfahrungen.

Richtig, deswegen habe ich diesen Punkt für die Aufzählung ergänzt.

Je nach Gehalt/Lohn und nach persönlichen Rahmenbedingungen lohnt sich für manchen schon eine Stunde pro Weg nicht, ein anderer winkt erst bei 90 min pro Strecke ab.

Manchmal beißt sich auch die Gesamtzeit mit den Öffnungszeiten von Kita, Ganztagesschule u. ä.

Siehe oben - ein echtes Problem.

Wer da welche Anerkennung bekommt, ist für den Laien manchmal auch nicht nachvollziehbar.

Da fühle ich mich nicht angesprochen, ich kenne aus jeder Ecke, jeder Motivation und jeder Qualifikationsgruppe solche und solche.

Mit anderen Worten: Es gibt viele Gründe, lange keine Arbeit zu finden. Faulheit ist allenfalls einer von vielen. Den gibt es selbstverständlich auch, aber eben nicht in relevantem Ausmaß. Du hast selbst genug andere Gründe genannt.

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