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Corona-Special: in Deutschland, Europa und Global


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Gerade eben schrieb mn1217:

Richtig gerechnet hat sie...

 

 sie hat  immer Experten gefragt.

Und diese halt auch verstanden.

Ich traue der Frau trotzdem nicht weiter als ich mit einem Hammer werfen kann (und das ist nicht weit...).

 

Sie will das Problem auf die beiden einzigen Methoden lösen, die sie kennt: sozialistische Methodik und mathematische Logik.

 

Kann man machen - aber nicht mit unserer Verfassung.

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Gerade eben schrieb MartinO:

Wer sagt mir, dass Herr Drosten der bessere Experte ist als Herr Kekulé (oder umgekehrt)?
Trotzdem haben sie verschiedene Meinungen.

 

In den entscheidenden Dingen sind sie gar nicht so auseinander.

Kekule ist politischer und öfter in Talkshows.

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MartinO
vor 5 Minuten schrieb Flo77:

Ich traue der Frau trotzdem nicht weiter als ich mit einem Hammer werfen kann (und das ist nicht weit...).

 

Sie will das Problem auf die beiden einzigen Methoden lösen, die sie kennt: sozialistische Methodik und mathematische Logik.

 

Kann man machen - aber nicht mit unserer Verfassung.

"Sozialistische Methoden" unterstelle ich ihr nicht.

 

Sie hat kaum einen Plan und tritt mit Vorliebe in sich bietende Fettnäpfchen.

Im November hatte sie in der Sache Recht. 

Wenn man aber Leute, auf deren Zustimmung bzw. konstruktive Mitarbeit man angewiesen ist, aus der Zeitung erfahren lässt, was man geplant hat, ist das ein ziemlich sicheres Mittel, sich unnötig Feinde zu schaffen.

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vor 30 Minuten schrieb Aristippos:

So, die Zahlen von heute sind da, die Inzidenz ist schon wieder um 17% gefallen. Was wird jetzt nur aus dem schönen Lockdown? Die ZEIT hat noch Hoffnung: Es haben nur 84% der Ämter gemeldet! Es könnte also vielleicht noch was werden!

Du möchtest also keinen Lockdown.

Kann ich gut nachvollziehen. Ich auch nicht.

Ich sehe aber leider keine wirkliche Alternative.

 

Was schlägst du vor, um die Infektionszahlen zu reduzieren?

Oder darf ich dich im Fsll eines schweren Verlaufs verklagen?

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Aristippos
vor 2 Minuten schrieb laura:

Was schlägst du vor, um die Infektionszahlen zu reduzieren?

Oder darf ich dich im Fsll eines schweren Verlaufs verklagen?

Die fallen gerade von selber. Und natürlich darfst du mich verklagen. Jederzeit!

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vor 5 Stunden schrieb mn1217:

Richtig gerechnet hat sie...

Hat sie nicht. Sie hat mehrere Fehler gemacht, die sich teilweise ausgeglichen haben. In meinen Mathearbeiten war der Rechenweg meist mindestens so wichtig wie das Ergebnis.

Wäre aber nicht weiter schlimm, wenn sie dafür nicht ideologische Gründe gehabt hätte.

 

vor 5 Stunden schrieb mn1217:

sie hat  immer Experten gefragt.

Und diese halt auch verstanden.

Sie hat nur Virologen und Epidemiologen gehört, alle anderen hat sie ignoriert. Als Bundeskanzlerin kann sie das nicht machen.

Edited by Moriz
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Merkel fordert jetzt einen 'kurzen, strengen, einheitlichen Lockdown'.

Was, bitteschön, soll ein 'kurzer' Lockdown bringen? Mit etwas Glück bekommen wir die Zahlen damit gesenkt, wenn er 'streng' genug ist - aber doch nur vorübergehend! Dann steigen sie wieder. Und was heißt 'kurz'? Portugal hat sieben Wochen gebraucht um die Inzidenzen runter zu bekommen... Bis Ende Mai sollten wir die Risikogruppen geimpft haben, dann brauchen wir auch keinen Lockdown mehr...

Wir brauchen nicht noch einen Lockdown, wir brauchen wirksame Maßnahmen, die sich lange genug durchhalten lassen.

Edited by Moriz
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vor 3 Stunden schrieb Moriz:

Was, bitteschön, soll ein 'kurzer' Lockdown bringen?

Genau das gleiche, wie der November-Lockdown: Gar nichts. 

 

Derweil Fallen die Inzidenzien in den meisten Bundesländern weiter. Das RKI macht immer noch die geringere Test-Quote dafür verantwortlich. Die Brieftauben sollten inzwischen alle eingetroffen sein.

 

Also: mehr testen, damit die Inzidenzien wieder in die gewünschte Höhen steigen, um damit dann weitere nutzlose Massnahmen rechtfertigen zu können.

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MartinO
vor 7 Minuten schrieb rince:

Also: mehr testen, damit die Inzidenzien wieder in die gewünschte Höhen steigen, um damit dann weitere nutzlose Massnahmen rechtfertigen zu können.

Blödsinn.

Mehr testen, damit die Dunkelzimmer in die gewünschten Höhen, d.h. möglichst niedrig, sinkt.

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vor 5 Stunden schrieb Moriz:

Sie hat nur Virologen und Epidemiologen gehört, alle anderen hat sie ignoriert. Als Bundeskanzlerin kann sie das nicht machen.

Diese Aussage ist  so nicht korrekt.

Das Problem ist gerade, dass die MPK entgegen von klaren Aussagen von Virologen notwendige Schließungen nicht vorgenommen hat oder eben entgegen der Warnungen von Virologen Bereiche geöffnet hat.

 

Das Problem des Novemberlockdowns war  dass man nicht auf Virologen gehört hat - nicht das Gegenteil. Un damit schadet der Versuch, die Wirtschaft zu schützen, ihr letztlich. 

 

 

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Die Angelika
vor 9 Stunden schrieb laura:

Du möchtest also keinen Lockdown.

Kann ich gut nachvollziehen. Ich auch nicht.

Ich sehe aber leider keine wirkliche Alternative.

 

Was schlägst du vor, um die Infektionszahlen zu reduzieren?

Oder darf ich dich im Fsll eines schweren Verlaufs verklagen?

 

Fettung von mir

Wir sind also deiner Meinung nach (wieder einmal) im Bereich der Alternativlosigkeit (wo ja auch die unverhandelbaren Werte angesiedelt sind).

Im Falle welchen schweren Verlaufs willst du denn Aristippos verklagen? Mir wäre neu, dass es das deutsche Rechtssystem erlaubt, dass man ohne selbst betroffen zu sein, einen anderen verklagen kann. Würdest du an Corona erkranken und einen schweren Verlauf haben, solltest du wohl eher erwägen, dir Gedanken über die Wirksamkeit deiner ja wohl bereits erfolgten Impfung zu machen. 

Und ja, wer mit unreflektierten Äußerungen und rhetorisch moralisierenden Fragen zündelt, braucht sich nicht anschließend über Feuer zu beklagen.

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Die Angelika
vor 33 Minuten schrieb laura:

Diese Aussage ist  so nicht korrekt.

Das Problem ist gerade, dass die MPK entgegen von klaren Aussagen von Virologen notwendige Schließungen nicht vorgenommen hat oder eben entgegen der Warnungen von Virologen Bereiche geöffnet hat.

 

 

Ich bestehe weiterhin darauf, dass die MPK solche Beschlüsse auch gar nicht hätte verbindlich beschließen dürfen oder können.

Dass die MPK das nicht darf, halte ich wiederum nicht für ein Problem, sondern für einen Mechanismus, der den Fortbestand unserer Demokratie sichert. Unser föderalistisches System mag zwar in jetzigen Zeiten bisweilen unerquickliche Nebenerscheinungen (Uneinheitlichkeit der Beschlüsse der MPs) haben. Nach Abwägung halte ich diese Nebenerscheinung aber für hinnehmbar, da ich (u.a.) gerne in einer Demokratie lebe.

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Der Bundestag aber auch nicht so ohne weiteres, weil halt das meiste dann doch in die Zuständigkeit der Länder fällt.

 

 

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Die Alternative hatte ich schon zitiert: Testen, testen, testen!

Mit der Verfügbarkeit von Schnelltests ist jetzt das möglich, was vor einem Jahr noch nicht ging: Die ganze Bevölkerung kurzfristig durchzutesten und so die Dunkelziffer auszuleuchten. Wenn man einmal alle Infizierten entdeckt hat, dann ist Corona kein Thema mehr.

 

In der Praxis wird's natürlich nicht ganz so gut laufen, aber mit einiger Mühe könnten wir 90% der Infizieren entdecken und so die Inzidenzen kurzfristig auf ein Zehntel senken. Statt zwei Wochen harter Lockdown, dessen Wirkung begrenzt und zu schnell verpufft ist lieber zwei Wochen intensives Testen.

 

Möglicherweise erreicht man das nur mit Zwangstests, die einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit darstellen (auch wenn das nicht alle so empfinden: Das rumpopeln mit einem Wattestäbchen tief in Nase oder Rachen kann verdammt unangenehm sein). Hier wäre abzuwägen, welche Grundrechtseingriffe angemessener wären: Testpflicht oder Lockdown. Herr Schäuble, übernehmen sie!

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vor 11 Stunden schrieb Aristippos:

So, die Zahlen von heute sind da, die Inzidenz ist schon wieder um 17% gefallen. Was wird jetzt nur aus dem schönen Lockdown? Die ZEIT hat noch Hoffnung: Es haben nur 84% der Ämter gemeldet! Es könnte also vielleicht noch was werden!

 

Die Hoffnung geht sicher auch bei der Zeit da hin, dass die Inzidenzen auch weiter sinken.

Wenn nur 84% der Gesundheitsämter gemeldet haben, dann ist das so. (Warum eigentlich? Was machen die restlichen 16%? Schlafen?)

Fertig.

Wenn 100% gemeldet hätten, könnte es ja immer noch sein, dass die Inzidenz gesunken ist.

 

Ich halte es für einen unfairen Vorwurf, dass irgendjemand hoffen würde, dass die Inzidenzen steigen und weiß auch nicht, warum diese Behauptung kommt.

Was würde das denn der "Zeit" bringen?

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vor 3 Minuten schrieb mn1217:

Was machen die restlichen 16%? Schlafen?

Die versuchen noch vergeblich, die Dieselaggregate ans Laufen zu bekommen, mit denen die obligatorischen Fax-Geräte betrieben werden...

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Mal ganz ehrlich gefragt:

Warum in aller Welt sollen Gesundheitsämter an Feiertagen einen Mitarbeiter zu teuren Überstunden zwingen, damit ich als Normalverbraucher auch am Ostermontag die aktuelle Inzidenz meines Landkreises nachschauen kann? Muss ich das wissen? Ändert das irgendwas an meinem Verhalten, ob es nun 91 oder 98 oder 111 Fälle pro 100 000 sind?

 

Ein Meldeverzug am Wochenende ist doch völlig normal... Wo ist das Problem?

 

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vor 31 Minuten schrieb Moriz:

Die Alternative hatte ich schon zitiert: Testen, testen, testen!

Mit der Verfügbarkeit von Schnelltests ist jetzt das möglich, was vor einem Jahr noch nicht ging: Die ganze Bevölkerung kurzfristig durchzutesten und so die Dunkelziffer auszuleuchten. Wenn man einmal alle Infizierten entdeckt hat, dann ist Corona kein Thema mehr.

 

In der Praxis wird's natürlich nicht ganz so gut laufen, aber mit einiger Mühe könnten wir 90% der Infizieren entdecken und so die Inzidenzen kurzfristig auf ein Zehntel senken. Statt zwei Wochen harter Lockdown, dessen Wirkung begrenzt und zu schnell verpufft ist lieber zwei Wochen intensives Testen.

 

Möglicherweise erreicht man das nur mit Zwangstests, die einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit darstellen (auch wenn das nicht alle so empfinden: Das rumpopeln mit einem Wattestäbchen tief in Nase oder Rachen kann verdammt unangenehm sein). Hier wäre abzuwägen, welche Grundrechtseingriffe angemessener wären: Testpflicht oder Lockdown. Herr Schäuble, übernehmen sie!

 

Man hat ja festgestellt, dass die meisten Ansteckungen im privaten Umfeld stattfinden.

Nun frage ich mich, wie man hier vorgehen kann. Wenn z.B. ein Familienfest stattfindet, wären nach den gegenwärtigen Regelungen nur die getestet, die entweder in der Schule sind (Schüler/ Lehrer), im Gesundheitswesen arbeiten oder aber auf eigene Verantwortung einen Test gemacht haben.

Wie wäre es mit einer Testpflicht für alle? Treffen mit mehr  als einer Person nur dann möglich, wenn ein Test vorliegt? Und wer den Test unangenehm findet, hat die Wahl zuhause zu bleiben.

Aber wie will man das kontrollieren?

Und dann habe ich den bösen Verdacht, dass diejenigen, die jetzt gegen die Coronamaßnahmen ätzen und sie für sich ignorieren auch gegen eine Testpflicht ätzen werden ... 🤔

 

Mal einfach als Überblick die Frage an die aktiven User: Wann seid ihr das letzte Mal getestet worden? Nehmt ihr vor Treffen mit Familie und Freunden die kostenlosen Testmöglichkeiten wahr?

Bei mir war es gestern (Besuch im Pflegeheim,).

Edited by laura
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vor 2 Stunden schrieb rince:

Derweil Fallen die Inzidenzien in den meisten Bundesländern weiter. Das RKI macht immer noch die geringere Test-Quote dafür verantwortlich. Die Brieftauben sollten inzwischen alle eingetroffen sein.

 

Gerade gelesen: In Düsseldorf sind 96% der Beatmungsbetten belegt.

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vor 9 Minuten schrieb laura:

Mal ganz ehrlich gefragt:

Warum in aller Welt sollen Gesundheitsämter an Feiertagen einen Mitarbeiter zu teuren Überstunden zwingen, damit ich als Normalverbraucher auch am Ostermontag die aktuelle Inzidenz meines Landkreises nachschauen kann? Muss ich das wissen? Ändert das irgendwas an meinem Verhalten, ob es nun 91 oder 98 oder 111 Fälle pro 100 000 sind?

 

Ein Meldeverzug am Wochenende ist doch völlig normal... Wo ist das Problem?

 

Ich doof dachte, die Inzidenzien werden nicht für dich oder mich erhoben, sondern damit Staat und Behörden die gar fürchterliche, todbringende Pandemie in den Griff bekommen können? Mal ganz ehrlich, wenn diese Daten nicht so wichtig sind, warum erhebt man sie dann überhaupt?

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Gerade eben schrieb laura:

Gerade gelesen: In Düsseldorf sind 96% der Beatmungsbetten belegt.

Und wie viele davon mit Corona-Patienten?

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vor 2 Minuten schrieb rince:

Und wie viele davon mit Corona-Patienten?

 

Näheres findest du hier.

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vor 2 Minuten schrieb rince:
vor 3 Minuten schrieb laura:

Gerade gelesen: In Düsseldorf sind 96% der Beatmungsbetten belegt.

Und wie viele davon mit Corona-Patienten?

Innerhalb von zwei Stunden können weitere Kapazitäten bereitgestellt werden.

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vor 15 Minuten schrieb laura:

Mal ganz ehrlich gefragt:

Warum in aller Welt sollen Gesundheitsämter an Feiertagen einen Mitarbeiter zu teuren Überstunden zwingen, damit ich als Normalverbraucher auch am Ostermontag die aktuelle Inzidenz meines Landkreises nachschauen kann? Muss ich das wissen? Ändert das irgendwas an meinem Verhalten, ob es nun 91 oder 98 oder 111 Fälle pro 100 000 sind?

 

Ein Meldeverzug am Wochenende ist doch völlig normal... Wo ist das Problem?

 

An den gemeldeten Fällen hängen die Inzidenzen und die wiederum werden ja vielerorts benutzt, um zu öffnen oder zu schließen. 

 

Außerdem bedeutet ein durch das Gesundheitsamt nicht bearbeiteter Fall autom. nicht erfolgte Nachverfolgung.

 

Wie kann man sowas nicht kapieren?

 

 

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