Jump to content

Corona-Special: in Deutschland, Europa und Global


Mistah Kurtz

Recommended Posts

vor 6 Minuten schrieb Moriz:

Die Grenzwerte wurden vereinheitlicht. Jetzt weiß ich also auch in Flensburg, daß in Berchtesgaden die Schulen bei einer Inzidenz über 165 geschlossen werden. Jetzt muß ich also nur noch die Berchtesgadener Inzidenz herausfinden um zu wissen, was dort mit den Schulen ist. Was habe ich davon?

Hast du schulpflichtige Kinder oder arbeitest selbst im Bildungssystem?

Wenn nein, dann hast du nichts davon.

 

Alle, die im Bildungssystem arbeiten oder schulpflichtige Kinder haben, haben davon eine ganze Menge. Bis dato gingen die Zahlen hoch und wir waren von den völlig unberechenbaren Entscheidungen von Politikern abhängig. Das bedeutete, dass es null Verbindlichkeit und null Planbarkeit gab. Weder für die Eltern (die gerne wissen wollen, wie ihre Kinder nächste Woche betreut sind) noch für die Lehrkräfte (die ihren Unterricht gerne langfristig planen würden).

Mit dem neuen Gesetz reicht ein Blick auf die Inzidenzzahlen, um zu wissen, was in den Schulen in der nächsten Woche los sein wird. Und das ist für uns entscheidend.

 

Jetzt haben wir Freitag, 12 Uhr. Bis dato wissen wir nicht, was Montag sein wird. Der Landkreis ist zwischen 165 und 200. Wenn die Notbremse sofort umgesetzt wird, ist Montag Distanzunterricht. Wenn sie erst ab Montag umgesetzt wird. ist erst Mittwoch Distanzunterricht. Als erfahrene Lehrkraft kriege ich das kurzfristige Planen hin. Wenn ich aber berufstätige Mutter von drei Grundschulkindern wäre und jetzt nicht wüsste, ob sie Montagvormittag daheim sind oder nicht, fände ich das aber super nervig.

Das ist aber hoffentlich ist das das letzte Mal.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor einer Stunde schrieb Goldi:

 

 

Nein. Es geht nicht um Interessen. Es geht um Menschenleben. Die sollen geschützt werden. 

Ich verbessere das mal:

 

"Nein. Es geht sollte nicht um Interessen gehen. Es geht sollte um Menschenleben gehen. Die sollen sollten geschützt werden."

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor einer Stunde schrieb laura:

Die Impfungen haben am 27.12. begonnen. Am 10.1. waren alle meine Angehörigen in den Heimen geimpft.

Flächendeckend lief das bis ca Mitte/ Ende Januar. Wo ist das Problem?

Also meines Wissens haben wir die Pandemie hier in D seit spätestens 02/2020 bzw. 03/2020.

 

Da ist das Problem.

 

Die Politik hat es versaut. Komplett. Von hinten nach vorne und rauf und runter und wieder zurück. Tausende Menschenleben hat sie auf dem Gewissen, weil sie grottenschlecht gearbeitet hat. Und dann gibt es hier noch Leute, die diese Möchtegerns verteidigen. 🙈🙉🙊

  • Thanks 2
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 8 Minuten schrieb bw83:

Also meines Wissens haben wir die Pandemie hier in D seit spätestens 02/2020 bzw. 03/2020.

 

Da ist das Problem.

 

Die Politik hat es versaut. Komplett. Von hinten nach vorne und rauf und runter und wieder zurück. Tausende Menschenleben hat sie auf dem Gewissen, weil sie grottenschlecht gearbeitet hat. Und dann gibt es hier noch Leute, die diese Möchtegerns verteidigen. 🙈🙉🙊

 

Nein, nein, nein.

Die Entwicklung eines Impfstoffs, der flächendeckend eingesetzt werden soll, braucht seine Zeit. Und das sind normalerweise mehrere Jahre. Im Fall der Coronaimpfstoffe ging es bereits deutlich schneller. Die Länder, die angeblich so "schnell" waren, habe ganze 2-3 Wochen früher angefangen als wir.

 

Und offen gestanden: Ich bin gottfroh, dass man nicht ein paar Monate früher angefangen hat, mit irgendwelchen Impfstoffen zu impfen, die nicht ausreichend geprüft waren.

Und dass die Impfgeschwindigkeit nicht allein ausreicht, kann man wunderbar am Beispiel von Chile sehen.

 

Daraus:

Zitat

Die Grenzen Chiles sind seit Anfang April geschlossen, die Flüge ins Ausland gekappt, auch Chilenen dürfen weder ein- noch ausreisen. Große Teile des Landes sind in einem strengen Lockdown. Und das bedeutet wesentlich strengere Regeln als in Deutschland.

In Gemeinden mit hoher Inzidenz dürfen die Menschen ihre Wohnungen nur zweimal pro Woche verlassen, am Wochenende ist nicht einmal der Gang zum Supermarkt erlaubt.

 

bearbeitet von laura
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 49 Minuten schrieb laura:

Oder platt gesagt: Laufen die Intensivstationen über, weil die Schulen und Kitas offen sind? Und kann man das Überlaufen anders verhindern, als durch Schulschließungen?

 

aus dem von dir vorher verlinkten Artikel platt zitiert:

Zitat

Besonders fassungslos macht den Kinderklinikdirektor, dass die Schwächsten zu Unrecht als Pandemietreiber gebrandmarkt würden.

 

bearbeitet von Die Angelika
Link eingefügt
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 18 Minuten schrieb laura:

Was die Schulöffnung betrifft: Hier gibt es eine einzige spannende Frage:

Gibt es - angesichts der Testpflicht in Schulen - einen Zusammenhang zwischen der Schulöffnung und der Organisationsform des Unterricht (Wechselunterricht, normaler Präsenzunterricht) und der allgemeinen Verbreitung der Pandemie, vor allem den wirklich schweren Fällen?

Oder platt gesagt: Laufen die Intensivstationen über, weil die Schulen und Kitas offen sind? Und kann man das Überlaufen anders verhindern, als durch Schulschließungen?

Ich kann es Dir nicht statistisch belegen, weil das Thema "Nachverfolgung" in diesem unserem Lande ja nicht so ganz einfach ist.

 

ABER: Ausgehend von den Erkenntnissen von Scheuch et al. Besteht das größte Infektionsrisiko bei längerem (>10 Min.) Kontakt in Situationen in denen entweder 2 Personen sehr nah beieinander stehen/sitzen/liegen und/oder sicch zwei Personen in einem geschlossenen Raum mit begrenztem Volumen befinden, wobei mit jeder weiteren Person und jeder weiteren Minute das Risiko rasant ansteigt.

 

Ein Präsenzunterricht bei dem die Schüler im Freien oder in einer gut belüfteten Halle mit Abstand sitzen sollte nach meinem Verständnis ein sehr geringes Infektionsrisiko bergen. Ein Präsenzunterricht in einem Klassenraum mit geeigneter Lüftungsanlage wäre - nach Scheuch et al. - abenfalls vertretbar. Ein Präsenzunterricht in einem normalen Klassenraum auch mit nur halber Besetzung ist eigentlich nur ein Notbehelf.

Das gilt aber nur für den Unterricht IN der Klasse. Das Geschehen auf Gängen und Schulhöfen ist dabei gar nicht einkalkuliert und hier fehlen - vielleicht nicht an Deinem Provinzgymnasium, aber definitiv hier an großstädtischen Schwachpunktschulen - an geeigneten Disziplinarmaßnahmen, entsprechendem Personal und den entsprechenden Durchsetzungsmöglichkeiten.

 

Ich halte es aber für praktisch unmöglich, dieses Problem zu lösen. Jugendliche sind Kontakttiere, Umarmungen fester Bestandteil der Kommunikation und das "Köpfezusammenstecken" ebenso.

 

Außer die Begegnungsmöglichkeiten, z.B. durch Onlineunterricht, zu minimieren gibt es da keine Lösung. Auch die Ausgangssperre ist keine Lösung, da sie gegenseitige Besuche nicht verhindert. Ich glaube noch nicht mal, daß sie die Zahl der Kontakte wirklich einschränkt. Meine Kinder pflegen ihre Kontakte seit Jahr und Tag zwischen 8h und 20h...

 

Ein ganz großes Manko an dieser Stelle dürften allerdings auch die Elternhäuser sein, in denen ja auch das Verständnis für die Maßnahmen stetig schwindet, sei es, weil die eigene psychische Belastung steigt, das Vertrauen in die Fähigkeiten der Regierung schrumpft oder - und das ist die Ursünde aller Pandemiepolitik in Deutschland - die Verantwortung für das eigene Handeln schon nicht bewusst ist und daher auch nicht an die Kinder und Jugendlichen weitergegeben werden kann.

 

Wir sind seit 14 Monaten Corona-frei, also gehe ich davon aus, daß unser Umgang auch mit den privaten Kontakten, die meine Kinder mittlerweile wieder pflegen ein gangbarer und effektiver Weg ist. Aber auch dieser Weg hat Gummi. Hätten wir den Kindern nicht mehrere Monate lang jeden Besuch und Kontakt nur unter strengsten Reglements erlaubt, wäre ihr Frust sich jetzt strengeren Regeln zu unterwerfen zu sollen, vielleicht nicht ganz so groß und es wäre jetzt mehr durchsetzbar. Nachdem wir ja über Wochen und Monate schon komplett dicht gemacht hatten, merke ich auch an mir selbst (und ich mag im Grunde keine anderen Menschen) daß man diese Einsiedelei nicht unbegrenzt fortsetzen kann.

 

Zumal bei jüngeren Kindern da noch ganz andere soziale Bedürfnisse erfüllt werden müssen.

 

So gesehen gehören Kinder (u. 14) für mich eigentlich in Impfprio 1 weil sie 1. am schlechtesten zu kontrollieren und 2. am dringendsten auf soziale Kontakte angewiesen sind.

  • Like 3
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor einer Stunde schrieb Die Angelika:

 

Jetzt wird, sollten die Klagen Erfolg haben, noch mehr Zeit vergehen. Denn dann muss das Gesetz neu formuliert werden.

 

Ich hoffe,dass die Beschlüsse,die schon vor längerer Zeit gefasst wurden,durchgezogen werden.

Das ist ja unabhängig vom Gesetz.

Allerdings ist das bisher nicht leider nicht überall geschehen. Daher bin ich skeptisch, die Skepsis aber auch dafür,wenn das Gesetz durch ist. 

 

Das Gesetz hätte vor einem halben Jahr oder so was gebracht,jetzt eher nicht mehr.

 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

@Die Angelika zitiert ja folgenden Satz aus dem von mir verlinkten Artikel:

Zitat

Besonders fassungslos macht den Kinderklinikdirektor, dass die Schwächsten zu Unrecht als Pandemietreiber gebrandmarkt würden.

 

Dort heißt es auch:

Zitat

„Dass der Infektionsweg, Kinder tragen die Infektionen aus der Schule in ihre Familien und von dort in die Altenheime und Intensivstationen, ein relevanter in dieser Pandemie wäre, ist bisher durch keine einzige Studie belegt.“

 

Es ist durch keine Studie belegt, es ist aber auch durch keine Studie widerlegt.

 

Und erst wenn wir sicher wissen, wo die Infektionswege verlaufen und wo nicht, können wir von den breiten Maßnahmen (wie Schulschließungen) zu präziseren Maßnahmen übergehen.

 

Deswegen wiederhole ich mich vielleicht, wenn ich schreibe:

Wir brauchen belegbare Zahlen, die die Korrelation zwischen Inzidenz, Auslastung der Intensivstationen und Infektionsgeschehen in den Schulen belegen. Dann kann man öffnen oder nicht. Vorher stochern alle im Nebel.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 49 Minuten schrieb laura:

Hast du schulpflichtige Kinder oder arbeitest selbst im Bildungssystem?

Wenn nein, dann hast du nichts davon.

 

Alle, die im Bildungssystem arbeiten oder schulpflichtige Kinder haben, haben davon eine ganze Menge. Bis dato gingen die Zahlen hoch und wir waren von den völlig unberechenbaren Entscheidungen von Politikern abhängig. Das bedeutete, dass es null Verbindlichkeit und null Planbarkeit gab. Weder für die Eltern (die gerne wissen wollen, wie ihre Kinder nächste Woche betreut sind) noch für die Lehrkräfte (die ihren Unterricht gerne langfristig planen würden).

Mit dem neuen Gesetz reicht ein Blick auf die Inzidenzzahlen, um zu wissen, was in den Schulen in der nächsten Woche los sein wird. Und das ist für uns entscheidend.

 

Jetzt haben wir Freitag, 12 Uhr. Bis dato wissen wir nicht, was Montag sein wird. Der Landkreis ist zwischen 165 und 200. Wenn die Notbremse sofort umgesetzt wird, ist Montag Distanzunterricht. Wenn sie erst ab Montag umgesetzt wird. ist erst Mittwoch Distanzunterricht. Als erfahrene Lehrkraft kriege ich das kurzfristige Planen hin. Wenn ich aber berufstätige Mutter von drei Grundschulkindern wäre und jetzt nicht wüsste, ob sie Montagvormittag daheim sind oder nicht, fände ich das aber super nervig.

Das ist aber hoffentlich ist das das letzte Mal.

 

Und das soll jetzt ein Argument für die Gefährdung der verfassungsrechtlichen Ordnung unseres Staates sein?

 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor einer Stunde schrieb Die Angelika:

....als Pandemietreiber gebrandmarkt werden?

Wir sind ausnahmslos alle Pandemietreiber respektive können es sein.

Es gibt keine besondere Gruppe.

Das hatten wir doch schon.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 1 Minute schrieb Die Angelika:

Und das soll jetzt ein Argument für die Gefährdung der verfassungsrechtlichen Ordnung unseres Staates sein?

Nein. Das hat mit dem Strang überhaupt nichts zu tun.

Es war die Antwort auf die Aussage von Moriz, dass er überhaupt nichts davon hat, zu wissen, dass Schulen bei einer bestimmten Inzidenz schließen müssen.

Das habe ich widerlegt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 3 Minuten schrieb laura:

@Die Angelika zitiert ja folgenden Satz aus dem von mir verlinkten Artikel:

Zitat

Besonders fassungslos macht den Kinderklinikdirektor, dass die Schwächsten zu Unrecht als Pandemietreiber gebrandmarkt würden.

 

Dort heißt es auch:

Zitat

„Dass der Infektionsweg, Kinder tragen die Infektionen aus der Schule in ihre Familien und von dort in die Altenheime und Intensivstationen, ein relevanter in dieser Pandemie wäre, ist bisher durch keine einzige Studie belegt.“

 

Es ist durch keine Studie belegt, es ist aber auch durch keine Studie widerlegt.

 

Und erst wenn wir sicher wissen, wo die Infektionswege verlaufen und wo nicht, können wir von den breiten Maßnahmen (wie Schulschließungen) zu präziseren Maßnahmen übergehen.

 

Deswegen wiederhole ich mich vielleicht, wenn ich schreibe:

Wir brauchen belegbare Zahlen, die die Korrelation zwischen Inzidenz, Auslastung der Intensivstationen und Infektionsgeschehen in den Schulen belegen. Dann kann man öffnen oder nicht. Vorher stochern alle im Nebel.

 

Fettung von mir

Und das soll jetzt rechtfertigen, dass Kinder einfach mal so schnell als Pandemietreiber gebrandmarkt werden????

Was hieltest du denn davon, wenn man eifnach mal so Lehrkräfte als Pandemietreiber gebrandmarkt würden mit allen entsprechenden Konsequenzen?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 1 Minute schrieb Die Angelika:

 

Fettung von mir

Und das soll jetzt rechtfertigen, dass Kinder einfach mal so schnell als Pandemietreiber gebrandmarkt werden????

Was hieltest du denn davon, wenn man eifnach mal so Lehrkräfte als Pandemietreiber gebrandmarkt würden mit allen entsprechenden Konsequenzen?

 

Werden die Kinder als Pandemietreiber gebrandmarkt?

Ich halte diese Aussage schon allein für hoch polemisch und völlig undifferenziert.

 

Die Frage lautet nicht: Sind die Kinder per se Pandemietreiber? Nein, das sind sie wahrscheinlich nicht.

Aber: Können wir es uns in der gegenwärtigen Situation der Pandemie leisten, in den Schulen quasi jeden Tag eine "Großveranstaltung" mit deutlich mehr Kontakten als eigentlich sinnvoll durchzuführen oder hat diese "Großveranstaltung" einen signifikanten Einfluss auf das Pandemiegeschehen?

 

Wenn die Schule geöffnet sind, sind alle, die sich dort aufhalten - Schüler*innen, Lehrkräfte, Betreuungskräfte, Sekretär*innen - am Pandemiegeschehen beteiligt und - um das Wort des Kinderarztes zu zitieren - "Pandemietreiber". Die medizinisch spannende Frage ist dann nur, ob das Virus eine Altersgruppe eher betrifft als eine andere ...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 3 Minuten schrieb laura:

Deutschland ist auf Platz 9 weltweit.

Und auf Platz 2 unter den EU-Ländern.

Das ist ziemlich gut.

 

Schau dir bitte die genauen Zahlen an.

Platz 10 ist Deutschland mit 26,71 Impfungen je 100 Einwohner

Platz 9 hat 45,1 Impfungen je 100 Einwohner.  Nur ein Platz Unterschied, die Impfrate ist aber erheblich höher.

Platz 7 hat 63,26 Impfungen je 100 Einwohner. Das sind erheblich mehr als Deutschland.

 

Man kann sich das natürlich schönfärben, indem man nicht genau hinschaut. 

Nein, ich werde jetzt nicht persönlich, nein, nein, nein! *sauerbin*

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 31 Minuten schrieb Flo77:

...

 

So gesehen gehören Kinder (u. 14) für mich eigentlich in Impfprio 1 ....

Dafür brauchst du aber für Kinder zugelassene Impfstoffe.

Das kommt ja jetzt erst so langsam.

Was normal ist,Medikamente und impfstoffe werden eigentlich immer erst an Erwachsenen getestet.

bearbeitet von mn1217
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 8 Minuten schrieb mn1217:
vor einer Stunde schrieb Die Angelika:

....als Pandemietreiber gebrandmarkt werden?

Wir sind ausnahmslos alle Pandemietreiber respektive können es sein.

Es gibt keine besondere Gruppe.

Das hatten wir doch schon.

 

Eine schöne Theorie...

Die hilft aber reichlich wenig für diejenigen, die aktuell und das schon länger als Pandemietreiber gebrandmarkt und entsprechende Folgen zu tragen haben

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 1 Minute schrieb Die Angelika:

Schau dir bitte die genauen Zahlen an.

Platz 10 ist Deutschland mit 26,71 Impfungen je 100 Einwohner

Platz 9 hat 45,1 Impfungen je 100 Einwohner.  Nur ein Platz Unterschied, die Impfrate ist aber erheblich höher.

Platz 7 hat 63,26 Impfungen je 100 Einwohner. Das sind erheblich mehr als Deutschland.

 

Man kann sich das natürlich schönfärben, indem man nicht genau hinschaut. 

Nein, ich werde jetzt nicht persönlich, nein, nein, nein! *sauerbin*

 

Das einzige EU-Land, das vor Deutschland steht, ist Ungarn. Möchtest du echt in Ungarn geimpft worden sein?

 

Zitat

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat per Verordnung die Notzulassung von Coronaimpfstoffen aus Russland und China vereinfacht. Insbesondere ist es künftig möglich, die Vakzine un­ter bestimmten Bedingungen in Ungarn einzusetzen, ohne dass die eigenen Arzneimittel- und Ge­sund­­­­heits­behörden eine gesonderte Überprüfung durchführen.

 

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120657/Ungarn-umgeht-eigene-Behoerde-bei-Notzulassung-fuer-Coronaimpfstoffe

 

Wie war das mit dem Genau-Hinschauen?

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 10 Minuten schrieb laura:
vor 12 Minuten schrieb Die Angelika:

Und das soll jetzt ein Argument für die Gefährdung der verfassungsrechtlichen Ordnung unseres Staates sein?

Nein. Das hat mit dem Strang überhaupt nichts zu tun.

Es war die Antwort auf die Aussage von Moriz, dass er überhaupt nichts davon hat, zu wissen, dass Schulen bei einer bestimmten Inzidenz schließen müssen.

Das habe ich widerlegt.

 

Auch das hast du nicht getan.

Denn wenn du oder etwas davon hast, dann hat Moriz noch lange nichts davon.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 2 Minuten schrieb Die Angelika:

Die hilft aber reichlich wenig für diejenigen, die aktuell und das schon länger als Pandemietreiber gebrandmarkt und entsprechende Folgen zu tragen haben

 

Ich glaube, du fällst gerade auf die Polemik des Kinderarztes rein.

Niemand möchte Kinder als "Pandemietreiber" brandmarken. Die Schulen sind nicht deswegen dicht, weil man Kinder zu Unrecht brandmarkt. Sondern weil man derzeit davon ausgehen muss, dass ihr Anteil am Infektionsgeschehen nicht mehr zu verantworten ist.

  • Haha 1
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Gerade eben schrieb Die Angelika:

 

Auch das hast du nicht getan.

Denn wenn du oder etwas davon hast, dann hat Moriz noch lange nichts davon.

 

Richtig.

Nur ist weder @Moriz noch du noch ich das Zentrum der Welt.

Moriz hat nichts davon, das mag stimmen. Aber 11 Millionen Schüler*innen, ihre Familien und alle im Schulwesen Beschäftigten haben eine ganze Menge davon.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 46 Minuten schrieb Die Angelika:

Ich muss bei dem Thema aber sagen, dass ich das einfach nicht glaube (ja, glaube, weil ich es nicht weiß), dass Kinder da keine Rolle spielen.

 

Wenn im Nachbarlandkreis bzw. meiner ehemaligen Heimat Tirschenreuth von Frühjahr 2020 bis Sommer 2020 insgesamt 80% der Infektionen unentdeckt blieben und darunter gerade im Bereich der Kinder und Jugendlichen bis zu 90% der Infektionen unentdeckt blieben, dann will mir das nicht so einleuchten, dass Kinder oder Schüler keine Pandemietreiber (oder wie man das nennen möchte) wären, da ich nicht glaube, dass das in Tirschenreuth anders lief oder läuft als sonst wo.

 

Die wurden und werden einfach nicht (ausreichend) getestet. Es hat schon seinen Grund, warum (immer noch) so viele nicht wissen, wo sie sich schlussendlich infiziert haben.

 

Ich habe mir mal den Link zur Kurzfassung der vorgeschlagenen S3-Leitlinie (Schutzkonzepte in Schulen) angesehen und da verstehe ich den Aufriss nicht, den der Herr macht.

Was der Herr scheinbar (?) unter allen Umständen nicht möchte, sind Schulschließungen.

Allerdings wird in dem Dokument dann nicht nur von "Wechselunterricht" von Schulklassen angesprochen, sondern bei entsprechendem Geschehen auch von "Kohortierung". Genauso gibt es eine "starke Empfehlung" für das Tragen von MNBs, sowohl im Unterricht als auch auf dem Schulweg.

Der geht also fast alles mit, bis auf Schulschließungen eben.

Musikunterricht solle bspw. stattfinden, aber ohne Singen und ohne Instrumente wegen der Aerosole.

Sport solle stattfinden, aber bevorzugt draußen und in kleinen, festen Gruppen, wenn draußen auch ohne Maske, innen aber nur unter Abstand und mit Masken.

Verdachtsfälle (mit entspr. Symptomen) unter Schülern sollten erstmal 48 Stunden zu Hause bleiben.

Bei einem Infektionsfall in der Klasse sollten alle als K1 in Quarantäne, Schüler wie Lehrer, wenn keine Masken getragen wurden. Wenn Masken getragen wurden + korrekt gelüftet wurde + der Abstand nicht länger als 15 Min. nicht eingehalten wurde, zählt die Klasse als K2 bis auf den direkten Sitznachbarn, der wäre dann trotzdem K1.

Es solle regelmäßig gelüftet werden.

Der Einsatz mobiler Luftreiniger solle erwogen werden.

 

Jetzt sage mir mal einer, wo das Problem von diesem Arzt ist? Der will doch genau das, was (zumindest bei uns in der Region) in den Schulen umgesetzt wird - bis auf Schulschließungen. Der würde auch Wechsel- oder Kohortenunterricht akzeptieren, will Musik und Sport einschränken, fordert Masken.

 

 

bearbeitet von bw83
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Da war und ist ohnehin viel Polemik im Spiel.

Ich bevorzuge sachliche,gern wissenschaftlich fundierte Aussagen,die auch einzelne Studien kritisch und genau anschauen.

 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 8 Minuten schrieb mn1217:

Dafür brauchst du aber für Kinder zugelassene Impfstoffe.

Das komt ja jetzt erst so langsam.

Was normal ust,Medikamente und impfstoffe werden eigentlich immer erst an Erwachsenen getestet.

 

Was wiederum ein Hinweis darauf ist, wie wichtig unserer Gesellschaft Kinder sind. 

Sie sind zwar angeblich "Pandemietreiber", aber das macht ja weiter nichts, da brauchen wir uns zuallerletzt drum zu kümmern, denn die wählen ja noch lange nicht.

Ja, das ist bewusst polemisch. Mit Sachlichkeit kommt man hier leider bei einigen Usern so gar nicht weiter. Teflon...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Gast
Dieses Thema wurde für weitere Antworten geschlossen.
×
×
  • Neu erstellen...