Jump to content

Heilungstaten GOTTES heute


Nachfolger

Recommended Posts

Wenn es aber die Wahrheit wäre, Heidi, müßte man sie auch sagen.

 

Danke Lissie für das Kommentar.

 

Keiner sagt, dass irgendjemand das mit der Buße glauben muss.

Und es ist auch nicht so, dass das Einzige, was bei der ganzen Sache rumkommt, ein schlechtes Gewissen und depressionen wären. Ganz im Gegenteil, der Bußfertige erlebt Befreiung von Schuld.

 

Wen JESUS frei macht, der ist wirklich frei!!!

 

Vom Sinn der Mission:

 

Stellen wir uns mal folgende Situation vor:

Du siehst, wie sich ein Fremder in einem Schlauchboot (ohne Ruder) auf einem Fluß dahintreiben lässt.

Du weißt genau, dass hinter der nächsten Flubiegung plötzlich Stromschnellen kommen und dahinter ein monströser Wasserfall.

Was würdest Du tun? Würdest Du wirklich sagen, ich will mich ihm mit meiner Meinung nicht aufdrängen, er muss ja sehen, das ich dass, was er macht, nicht tue, er soll sich ein Beispiel an mir nehmen!?

Oder wirst Du nicht vielmehr lauthals rufen, dass er rechtzeitig ins Wasser springt und sich durch Schwimmen ans Ufer rettet?

Genauso ist es mit dem Christsein. Ich gehe davon aus, dass wir zur Verantwortung gezogen werden, wenn wir von der Gnade, die uns widerfahren ist, schweigen!

Jesus rettet eine Person nicht, wenn wir schweigen und unseren Auftrag verweigern.

Gott will, dass wir den Mund aufmachen und die frohe Botschaft weitersagen!!!

 

@Volker

 

Jesus sagte mal: "Nicht alle, die Herr, Herr sagen, werden in das Himmelreich kommen, sondern die, die den Willen meines Vaters im Himmel tun." Heißt auf Klartext: nicht alle Christen kommen automatisch in den Himmel. Es gibt tatsächlich viele schwarze Schafe unter ihnen, ich war 16 Jahre meines Lebens auch so einer. Nach aussen fromm tun, aber innerlich ein Schweinehund sein.

 

Grundsätzlich gilt aber:

 

Christen sind nicht besser, aber sie sind besser dran!

 

Zu Heilungen: Es gibt da wirklich viele Pseudowunderheiler, die mit Tricks arbeiten, um sich einen Namen zu machen. Glaub mir, sie werden zur Rechenschaft gezogen werden!

 

Wenn Du selbst Heilung erfahren hast, ist das für Dich am ehesten der Beweis einer Gottesgegenwart.

Ich habe eine Allergie gegen Äpfel und Karotten gehabt.

Da sprach ich mal ein Gebet, nachdem ich wieder mal ein Apfelstück gegessen hatte und die allergische Reaktion kam und war voll Glaubens, dass der Herr mir Heilung zukommen ließe.

Ich legte dabei meine Hand auf den Hals und betete, dass der HERR mich dort beschützen würde, dass ich nicht dieses eklige Gefühl im Hals kriegen würde, wenn ich jetzt eine Karotte esse.

Ich aß die Karotte. Und tatsächlich: der Hals blieb verschont, dafür schmerzte die Speiseröhre ganz unangenehm und der Herr sprach zu mir: "Michael, ich bin ein genauer GOTT, probiere es morgen früh wieder und bete für Hals UND die Speiseröhre, dann iß nochmal eine Rübe."

Okay dachte ich, dass mach ich und siehe da: keinerlei Beschwerden!!!

Praise the LORD!!!

 

Du kannst natürlich jetzt sagen, dass ich mir das alles eingebildet habe, oder dass mein Unterbewußtsein durch Placebo-Effekt oder sonste was die Heilung hervorgerufen hat, aber ich bleibe dabei: es war die Gnade Gottes und ein stückweit auch mein Gehorsam...

 

Jetzt seid ihr wieder dran... :blink:

 

Grüssle michel

bearbeitet von Nachfolger
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hmm - da fällt mir als Entgegnung als erstes ein, dass ich um im Bild zu bleiben ja gar nicht sicher aussagen kann, dass es Stromschnellen gibt.

 

Ich glaube an die Existenz Gottes aber ich kann sie nicht beweisen. Ich glaube daran, dass das, was Jesus Christus uns über Gott vermittelt hat, eine Botschaft ist, die mein Leben glücklicher und runder machen kann. Und ich möchte anderen Menschen erzählen, dass es mir damit gutgeht.

 

Aber ich werde niemals anderen meinen Glauben aufdrängen und ich warne nicht vor Gefahren, die ich gar nicht als sicher existent belegen kann...

 

Fegefeuer z.B. ist so ein Thema... Ich werde doch nicht hingehen und andere Menschen davor warnen eklig und fies zu sein weil sie dann irgendwann brutzeln werden. Es mag durchaus einen Prozess nach meinem Ableben geben, wo mir sehr unangenehm bewußt wird, was ich alles für Mist gebaut habe. (Vielleicht gehören dann solche Postings auch dazu aber da muss ich dann durch :blink: )

 

Ich bin eher geneigt Leuten, die sich wie Ätzmolche verhalten darauf zu verweisen, dass sie selber sicher nicht so behandelt werden möchten. Und wenn sie irgendwie auf Argumente eingehen dann kann ich auch noch weiter ausführen, dass ich die Richtlinien, die mir mein Glaube vorgibt, für sehr, sehr sinnvoll halte und auch wenn diesen Richtlinien schwer zu folgen ist, spornt es doch an, es zu versuchen.

 

Und mit dem Aufruf "Tut Buße und kehrt um" habe ich insofern meine Probleme weil ich mich immer gerne erst mal an der eigenen Nase packe bevor ich losziehe um andere Menschen zu erretten. Hochmut ist für mich da auch so ein Thema....

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ei, dann pack Dir erst an die Nase und wenn Du fertig bist, kannste auf die anderen zugehen (in aller Liebe versteht sich).

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Lieber Volker, du machst das Wirken des Heiligen Geistes sehr stark am Kognitiven fest. Meiner Ansicht nach besteht die Anwesenheit des Heiligen Geistes weniger darin, daß ich etwas weiß, das ich sonst nicht wissen könnte, sonderm daß ich zu lieben vermag, wo ich sonst nicht lieben könnte. Ein nur sehr subjektiv zu beantwortender Punkt!

Ja, da kann ich Dir Recht geben - aber ich mache das aus sehr guten Gründen. Glauben besteht ja bekanntlich aus mehr als aus einem Fürwahrhalten unbewiesener Dinge. Zum religiösen Glauben (und nur über den rede ich hier) gehören mindestens drei Dinge:

  • Ein Fürwahrhalten bestimmter Aussagen
  • Ein Vertrauen in Personen oder in Gott oder seine Offenbarung bzw. alles zusammen
  • Eine Lebenspraxis, also ein Leben "aus dem Glauben heraus", was ein bestimmtes Lebensgefühl mit einschließt, ein "Ergriffensein" von Dingen, die man für wichtig hält

Nun ist Dein Einwand, dass ich mich zu sehr auf den ersten Punkt beziehe. Aber für mich ist das die Basis, auf der die anderen Punkte beruhen.

 

Ich muss den Glauben für wahr halten. Ich kann dazu drei Aussagen machen und sie überprüfen:

 

Ich weiß (oder vermute), dass der Glauben nicht wahr ist, aber ich halte ihn für wahr = Widerspruch, keine sinnvolle Annahme.

 

Ich weiß (oder vermute), dass der Glauben nicht wahr ist, aber ich vertraue der Person, die dazu Äußerungen macht = Widerspruch, keine sinnvolle Annahme.

 

Ich weiß (oder vermute), dass der Glauben nicht wahr ist, aber ich richte meine Lebenspraxis nach dem Glauben aus = Widerspruch, keine sinnvolle Annahme.

 

Ohne das Fürwahrhalten gibt es weder Vertrauen noch eine bestimmte Lebenspraxis. Vermutlich hat jemand, der aus dem Glauben heraus lebt, Probleme damit, dies nachzuvollziehen, weil er die Wahrheit des Glaubens immer schon voraussetzt und diesbezüglich eine Überprüfung nicht für sinnvoll, notwendig oder gar für möglich hält.

 

Ich kann vom Vertrauen, das ich habe, nicht auf die Wahrheit dessen zurückschließen, auf das ich vertraue - vielmehr ist Wahrheit die notwendige Voraussetzung, um vertrauen zu können. Man kann immer (und muss auch) einen Vertrauensvorschuss gewähren, wenn man sich auf etwas Neues einlässt, aber für mich ist der Glauben nicht neu, der Vorschuss ist aufgebraucht. Zu viel von dem, worauf ich einst vertraut habe, hat sich nicht als wahr herausgestellt.

 

Dasselbe gilt für die Lebenspraxis, diese begründet keine Wahrheit, sondern setzt diese voraus. Ferner, es gibt viele unterschiedliche religiöse Lebenspraxen, die einander widersprechen, nicht alle können davon wahr sein, also kann man aus der Praxis selbst wiederum nicht auf die Wahrheit zurückschließen von dem, was zu Grunde liegt.

 

Und auch der Glauben selbst begründet - selbst in Kombination - keine Wahrheit. Wer mir erzählt, ich müsste erst glauben, um die Wahrheit des Glaubens zu erkennen, der sagt mir etwas gänzlich uninformatives:

 

Glauben ist auch ein Fürwahrhalten, wenn ich also glaube, halte ich etwas für wahr. Nun zu sagen: "Glaube, dann erkennst Du, was wahr ist" ist inhaltlich dasselbe wie zu sagen: "Halte es für wahr, dann hältst Du es für wahr" - ganz sicher richtig, aber eine leere Aussage ohne Informationsgehalt (eine Tautologie). Deswegen gehört es übrigens auch zu den Dogmen (!) des katholischen Lehramts, dass man sich einem Ungläubigen gegenüber nicht auf den Glauben berufen kann - das wäre eine sinnlose Herangehensweise.

 

Das bedeutet, ich bin, wenn ich den Glauben verstehen will, auf das Primat der Vernunft angewiesen. Ohne dieses Primat kann ich auch anfangen, das unsinnigste Zeugs zu glauben oder etwas gänzlich Widervernünftiges. Wenn ich natürlich angefangen habe, etwas (religiös) zu glauben, dann kann dazu auch gehören, das Primat der Vernunft zu verwerfen, was natürlich bedeutet, dass ich zugebe, dass der Glauben nicht vernünftig ist, denn sonst wäre dieses Manöver höchst überflüssig.

 

Nun wird seit ein paar Jahrtausenden geglaubt, aber dieser grundlegende Widerspruch wurde noch nicht gelöst. Und solange werde ich mich im Zweifelsfall immer auf die Vernunft berufen, für die immerhin einiges mehr spricht. D. h., bei einem Widerspruch zwischen Vernunft und Glauben werde ich mich immer auf die Vernunft stützen. Die Vernunft mag schwach sein (dies gestehe ich zu), aber auf sie zu verzichten - gerade in kritischen Fragen - erinnert an den Mann, der verhungerte, weil er auf den Gebrauch seiner Beine verzichtete, weil er darauf wartete, dass ihm Flügel wuchsen, die den Gebrauch der schwachen Beine überflüssig machten.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Jesus sagte mal: "Nicht alle, die Herr, Herr sagen, werden in das Himmelreich kommen, sondern die, die den Willen meines Vaters im Himmel tun."

 

Grundsätzlich gilt aber:

 

Christen sind nicht besser, aber sie sind besser dran!

Jesus spricht:"Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen."

 

Mir scheint, das du hier vielfach ein Erfolgschristentum vertrittst. Mir ist das zu einseitig, auch wenn ich sehr wohl weiß, das Gott auch Gebete um Irdisches erhören kann und erhört, wenn auch nicht in jedem Fall, denn es heisst im Vaterunser auch: "Dein Wille geschehe". Was machst du, wenn es auch für Christen durch Leiden geht? Darüber lehren gewisse Freikirchen so gut wie nichts. Eher meinen viele jeder Christ müsse in materieller und körperliche und Ebene allezeit erfolgreich sein. Kol. 1, 24 usw. und das gesamte NT spricht da aber zum Teil eine andere Sprache.

Am Ende ist es wichtig, Gott um seiner selbst willen zu lieben, nicht nur weil er auch Gebetshilfen schenkt.

bearbeitet von werner
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

«Das Wunder unseres Herrn Jesu Christi, durch welches er aus Wasser Wein machte, ist für jene nicht erstaunlich, welche wissen, daß Gott es wirkte. Der nämlich machte an jenem Tage bei der Hochzeit den Wein in den sechs Krügen, die er mit Wasser zu füllen befahl, der dies jedes Jahr in den Weinstöcken tut. Denn wie das, was die Diener in die Krüge gossen, in Wein verwandelt wurde durch das Tun des Herrn, so wird auch, was die Wolken ausgießen, in Wein verwandelt durch das Tun desselben Herrn. Darüber aber wundern wir uns nicht, weil es alljährlich geschieht; durch die stete Wiederholung ist es nicht mehr auffallend.

Denn es findet auch eine vielseitigere Aufmerksamkeit als das, was in den Krügen aus dem Wasser geworden ist. Denn wer kann die Werke Gottes, durch welche die ganze Welt geleitet und verwaltet wird, betrachten und muß nicht staunen und von den Wundern gleichsam überwältigt werden? Wenn er die Kraft eines einzigen Kornes betrachtet, eines beliebigen Samens, es ist etwas Großes, ein Gegenstand des Erstaunens für den Betrachtenden. Allein weil die Menschen, auf anderes bedacht, die Aufmerksamkeit für die Werke Gottes verloren haben, in der sie täglich den Schöpfer preisen sollten, so hat sich Gott vorbehalten, gewisse außerordentliche Dinge zu tun, um die gleichsam schlafenden Menschen zu seiner Verehrung in auffallenderer Weise zu regen. Ein Toter ist aufgestanden; die Menschen haben sich verwundert; so viele werden täglich geboren, und niemand wundert sich. Wenn wir genauer darüber nachdenken, so ist es ein größeres Wunder, dass einer, der nicht war, ist, als einer, der war, auflebt. Derselbe Gott, der Vater unseres Herrn Jesu Christi, tut jedoch durch sein Wort dies alles, und der es erschaffen hat, leitet es auch. Die früheren Wunder hat Gott getan durch sein Wort, das Gott ist bei ihm; die späteren Wunder hat er durch eben dieses sein Wort getan, das Fleisch angenommen und unsertwegen Mensch geworden ist. Wie wir bewundern, was durch den Menschen Jesus geschehen ist, so wollen wir bewundern, was durch den Gott Jesus geschehen ist. Durch den Gott Jesus ist geworden der Himmel und die Erde, das Meer und aller Schmuck des Himmels, der Reichtum der Erde, die Fruchtbarkeit des Meeres; all das, was vor Augen liegt, ist durch den Gott Jesus geworden. Wir sehen das, und wenn in uns sein Geist ist, gefällt es uns so, dass wir den Künstler loben, aber nicht dass wir, zu den Werken gewendet, von dem Künstler uns abwenden und das Gesicht gewissermaßen hinrichtend zu den Werken, den Rücken gegen den Werkmeister kehren.»

 

Hl. Augustinus

 

(aus: BKV, Augustinus, Vorträge über das Evangelium des hl. Johannes, Kempen 1913; Achter Vortrag, Cap 1, S. 135)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

ja volker...und genau deswegen wird Glaube, bzw ist Glaube auch ein Geschenk/Gnade, die dem jenigen zuteil wird, der es will!!!!!...und das ist der entscheidende Punkt.

 

erst den ersten Schritt tun....nämlich einfach glauben( heist...nicht irgendein pipifax glauben, sondern nach Gott im Herzen fragen, dort wo du ihn finden wirst, und nicht mit der Funktionalvernunft zu suchen...das hat keinen Sinn, da man es eh nicht verstehen wird du kannst Gott einfach nicht begreifen...aber darauf , auf begreifen der Dinge kommt es Gott nicht an.).........

, und dann alle anderen Dinge erörtern, warum das so, warum jenes so usw usf.

 

du kannst Volker, noch so kluge Reden und Prämissen entwerfen wie du willst, doch haben diese letzentlich ohne Liebe nur kalten Charakter und sind Tod, so wie der, der sie entwirft.

 

Wenn man/du es aber eben nur funktionell haben willst quasi...ich sag jetzt mal überspitzt...auf der Vernunft gründend...dann mein bester, geb ich dir den Rat, es gleich zu lassen, und deine Zeit "Sinnvoller" lieber damit zu nutzen irgendwelche Theorien aufzusatellen, über das Sein oder nicht Sein wenns dich glücklich macht,....naja eben bis zu deinem Tod.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

.... und ich warne nicht vor Gefahren, die ich gar nicht als sicher existent belegen kann...

Richtig. Wobei man es noch nicht einmal nur von der Existenz allein abhängig machen muss, sondern allein schon die Wahrscheinlichkeit genügt.

 

Z. B. besteht sicher die theoretische Gefahr, dass Kinder von der Straße weggegriffen und sexuell misshandelt werden. Trotzdem fördert es nicht unbedingt die Entwicklung eines Kindes ihm immer und immer wieder diese Gefahr vor Augen zu halten. Darüberhinaus pervers wäre es, wenn jemand dem Kind jetzt auch noch haarfein beschreiben wollte, wie eine sexuelle Misshandlung von statten geht und wie übel sich die Kinder hinterher fühlen. Dass sie ihr ganzes Leben zu verwirken drohen, wenn sie sich nicht vor dieser Gefahr ständig ihn Acht nehmen.

 

So kann man jedem Kind Selbstbewußtsein und Tatkraft nehmen und es damit erst recht zu potentiellen Opfern für Übergriffe machen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

 

 

Jesus sagte mal: "Nicht alle, die Herr, Herr sagen, werden in das Himmelreich kommen, sondern die, die den Willen meines Vaters im Himmel tun."

 

Grundsätzlich gilt aber:

 

Christen sind nicht besser, aber sie sind besser dran!

Jesus spricht:"Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen."

 

Mir scheint, das du hier vielfach ein Erfolgschristentum vertrittst. Mir ist das zu einseitig, auch wenn ich sehr wohl weiß, das Gott auch Gebete um Irdisches erhören kann und erhört, wenn auch nicht in jedem Fall, denn es heisst im Vaterunser auch: "Dein Wille geschehe". Was machst du, wenn es auch für Christen durch Leiden geht? Darüber lehren gewisse Freikirchen so gut wie nichts. Eher meinen viele jeder Christ müsse in materieller und körperliche und Ebene allezeit erfolgreich sein. Kol. 1, 24 usw. und das gesamte NT spricht da aber zum Teil eine andere Sprache.

Am Ende ist es wichtig, Gott um seiner selbst willen zu lieben, nicht nur weil er auch Gebetshilfen schenkt.

Werner- das hast du trefflich ausgedrückt. Jemand sagte mal: "Erfolg ist keiner der Namen Gottes".

 

Und Gott selbstlos zu lieben - nicht vor allem seine Gaben haben wollen- ist etwas Großes im Lieben und im Glauben.

 

Vor längerer Zeit fand ich das Gebet einer arabischen Mystikerin, das diese selbstlose Liebe beeindruckend ausdrückt:

 

Gebet der arabischen Mystikerin Rabi `äh al Adawiya:

 

Oh Gott, was du mit von der Welt geben willst- gib es deinen Feinden, und was du mir im Himmel geben willst- gib es deinen Freunden, denn du selbst genügst mir.

 

Oh Gott, wenn ich dich aus Furcht vor deiner Hölle anbete, so verbrenne mich in deiner Hölle, und wenn ich dich deines Paradieses wegen anbete, dann verschließe mir dessen Tür.

 

 

Aber wenn ich dich nur deiner selbst willen anbete, dann beraube mich nicht des Schauens deines Angesichts.

bearbeitet von Mariamante
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Werner- das hast du trefflich ausgedrückt. Jemand sagte mal: "Erfolg ist keiner der Namen Gottes".

 

Und Gott selbstlos zu lieben - nicht vor allem seine Gaben haben wollen- ist etwas Großes im Lieben und im Glauben.

 

 

Viele wollen nur die Gaben Gottes, Gott selber ist aber viel mehr wert als alle seine Gaben, so gut sie auch sein mögen. Ihm auch in der Dunkelheit und Dürre, die auch kommen wird, anhangen und ihn lieben, ist, weil ER es wert ist geliebt zu werden,das bessere.

bearbeitet von werner
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

Werner- das hast du trefflich ausgedrückt. Jemand sagte mal: "Erfolg ist keiner der Namen Gottes".

 

Und Gott selbstlos zu lieben - nicht vor allem seine Gaben haben wollen- ist etwas Großes im Lieben und im Glauben.

 

 

Viele wollen nur die Gaben Gottes, Gott selber ist aber viel mehr wert als alle seine Gaben, so gut sie auch sein mögen. Ihm auch in der Dunkelheit und Dürre, die auch kommen wird, anhangen und ihn lieben, ist, weil ER es wert ist geliebt zu werden,das bessere.

Du siehst es spirituell richtig - manche gehen mit Gott um wie mit einem "Automaten" wo man oben den Gebetseuro hinein wirft, unten kommt die ERfüllung des Wunsches heraus.

 

Jesus hat am Ölberg gebetet: "Vater lass diesen Kelch an mir vorübergehen- doch nicht wie ich will, sondern wie du willst."

 

Diese Hingabe an Gott ist etwas vom Wesentlichen. Wer sich so hingibt, dass er Gott alles überlässt und vertraut, dass Gott es immer gut mit uns meint, der übt jene Liebe, die sich auch im Vertrauen erweist. Und durch diese Liebe öffnet sich der Mensch, so dass er auch Gottes Gaben annehmen kann. Wie Thomas von Aquin glaube ich sagte, ändern nicht wir durch unser Gebet Gottes Pläne, sondern wir ändern uns und machen uns fähig, Gottes Erleuchtungen und Gaben anzunehmen .

 

Vor einigen Jahren hat mir eine gläubige Frau dieses Gebet auf einem Zettel anvertraut, das diesen Akt der Hingabe zeigt:

 

 

Der Akt der Hingabe

(von Don Dolindo Ruotolo)

Don Dolindo, neapolitanischer Priester, gestorben im Ruf der Heiligkeit, hat diese Lehre über die Hingabe an GOTT geschrieben, die JESUS selbst ihm eingegeben hat:

 

JESUS zur Seele: Warum laßt ihr euch beunruhigen und verwirren? Überlaßt mir die Sorge um eure Sachen, und alles wird sich beruhigen. In Wahrheit sage ich euch, daß jeder wahre, blinde, totale Akt der Hingabe an mich die Wirkung hervorbringt, die ihr wünscht und die dornenvolle Situation löst. Sich mir hingeben heißt nicht: sich ängstigen, sich beunruhigen und verzweifeln und dann ein erregtes Gebet an mich richten, damit ich euch beistehe. Sich mir hingeben heißt: Die Augen der Seele ruhig schließen und sich mir überlassen, damit ich allein euch ans andere Ufer trage wie schlafende Kinder auf den Armen der Mutter. Das, was euch durcheinander bringt und sehr schadet, ist euer Grübeln, euer Nachsinnen, Sorgen und Abquälen im Glauben, um jeden Preis alles selber tun zu müssen. Wie vieles wirke ich, wenn die Seele sich in ihren geistigen und materiellen Bedürfnissen an mich wendet, mich anschaut, und während sie sagt: "Sorge du!" die Augen schließt und ruht. Ihr habt wenig Gnaden, wenn ihr euch abquält, sie zu bekommen; ihr habt sehr viele, wenn euer Gebet ein volles "Sich- Mir- Anvertrauen" ist. Im Leid betet ihr, daß ich es euch nehme, aber es euch so nehme, wie ihr es euch vorstellt....Ihr wendet euch an mich, aber ihr wollt, daß ich mich euren Ideen anpasse; ihr seid wie Kranke, die den Arzt um eine Kur bitten, sie jedoch selber vorschreiben. Macht es nicht so, sondern betet, wie ich euch im Vaterunser gelehrt habe: "Geheiligt werde Dein Name", das heißt: "Sei verherrlicht in dieser meiner Not und Bedrängnis." "Dein Reich komme", das heißt: "Alles trage bei zu Deinem Reich in uns und in der Welt." "Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden", das heißt: "Verfüge du in dieser meiner Angelegenheit, wie es dir besser erscheint für unser ewiges und zeitliches Leben." Wenn ihr mir wirklich sagt: "Dein Wille geschehe" oder "Sorge du", greife ich mit meiner ganzen Allmacht ein, und löse die aussichts- losesten Situationen. Und wenn du siehst, daß das Übel sich verschlimmert, statt sich zu bessern? Beunruhige dich nicht! Schließe die Augen und sprich zu mir mit Vertrauen: "Dein Wille geschehe, sorge du". Ich sage dir, daß ich sorge, daß ich eingreife wie ein Arzt und daß ich auch ein Wunder wirke, wenn es nötig ist. Du siehst, daß der Zustand des Kranken sich verschlimmert. Beunruhige dich nicht, sondern schließe die Augen und sprich: "Sorge du". Ich sage dir, ich sorge. Die Besorgnis, die Unruhe und das Denken- Wollen an die Folgen einer Sache sind gegen die Hingabe. Es ist wie das Ungestüm der Kinder, die verlangen, daß die Mutter für ihre Bedürfnisse sorge, aber selber dafür sorgen wollen, und so durch ihre Ideen und Launen die Arbeit der Mutter stören. Schließt die Augen und laßt euch vom Strom der Gnaden tragen; schließt die Augen, und laßt mich arbeiten, schließt die Augen und lenkt eure Gedanken an die Zukunft ab wie eine Versuchung. Ruht in mir. Glaubt an meine Güte, und ich versichere euch bei meiner Liebe, daß, wenn ihr in dieser Verfassung zu mir sagt: "Sorge du", ich voll und ganz sorge, euch tröste, euch befreie, euch führe. Und wenn ich euch einen anderen Weg führen muß als den, den ihr meint, dann unterweise ich euch. Ich trage euch auf meinen Armen, denn es gibt keine heilsamere Medizin als den Eingriff meiner Liebe. Ich sorge nur, wenn ihr die Augen schließt. Ihr seid schlaflos, ihr wollt alles schätzen, alles erforschen, an alles denken und überlaßt euch so den menschlichen Kräften oder noch schlimmer, den Menschen, indem ihr auf ihr Eingreifen vertraut. Das ist es, was meine Worte und meine Absichten hindert. O, wie sehr wünsche ich von euch diese Hingabe, um euch zu beschenken, und wie betrübt es mich, euch so beunruhigt zu sehen. Satan strebt gerade das an, euch in Unruhe zu bringen, um euch meinem Wirken zu entziehen, damit ihr euch ganz den menschlichen Initiativen hingebt. Deshalb vertraut mir allein, ruht in mir, gebt euch in allem mir hin. Ich wirke Wunder in dem Maße eurer vollen Hingabe an mich und des gänzlichen Vertrauens in mich. Ich schenke Schätze der Gnaden, wenn ihr in gänzlicher Armut seid! Wenn ihr eure Hilfsquellen habt, auch in wenigem, oder solche sucht, seid ihr auf natürlicher Ebene und folgt so dem natürlichen Lauf der Dinge, der oft von Satan gestört wird. Keiner, der alles erörtert oder erwägt, hat Wunder gewirkt, nicht einmal unter den Heiligen. Wenn du siehst, daß alles sich noch mehr verwickelt, sprich mit geschlossenen Augen der Seele: "JESUS, sorge du". Und lenke dich ab, denn dein Verstand ist scharf...., und für dich ist es schwer, das Übel zu sehen und mir zu vertrauen. Lenke dich ab von dir. Mache es so in allen deinen Bedürfnissen. Macht es alle so, und ihr werdet große, fortgesetzte und stille Wunder sehen. Ich werde sorgen, ich versichere es euch. Betet immer in dieser Hingabe, und ihr werdet großen Frieden haben und große Frucht, auch wenn ich euch die Gnade des Opfers, der Sühne und der Liebe schenke, die das Leid auferlegt. Scheint es dir unmöglich? Schließe die Augen und sprich mit ganzer Seele: "JESUS SORGE DU!" -Hab keine Angst, ich sorge. Und du wirst meinen Namen preisen, indem du dich selbst verdemütigst. Deine Gebete gelten nicht so viel wie ein Akt vertrauensvoller Hingabe. Bedenke es wohl. Es gibt keine wirksamere Novene als diese: "O JESUS, ICH GEBE MICH DIR HIN, SORGE DU!"

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

@romulus

 

erst den ersten Schritt tun....nämlich einfach glauben( heist...nicht irgendein pipifax glauben, sondern nach Gott im Herzen fragen, dort wo du ihn finden wirst, und nicht mit der Funktionalvernunft zu suchen...das hat keinen Sinn, da man es eh nicht verstehen wird du kannst Gott einfach nicht begreifen...aber darauf , auf begreifen der Dinge kommt es Gott nicht an.).........

, und dann alle anderen Dinge erörtern, warum das so, warum jenes so usw usf.

 

Da findest du den Antwort.

 

du kannst Volker, noch so kluge Reden und Prämissen entwerfen wie du willst, doch haben diese letzentlich ohne Liebe nur kalten Charakter und sind Tod, so wie der, der sie entwirft.

 

Ach du meine Güte. :blink:

 

 

Wenn man/du  es aber eben nur funktionell haben willst quasi...ich sag jetzt mal überspitzt...auf der Vernunft gründend...dann mein bester, geb ich dir den Rat, es gleich zu lassen, und deine Zeit "Sinnvoller" lieber damit zu nutzen irgendwelche Theorien aufzusatellen, über das Sein oder nicht Sein wenns dich glücklich macht,....naja eben bis zu deinem Tod.

 

Denkvermögen ist eine Gabe, die genutzt werden soll, wenn man es gleich lassen soll, dann hat das Leben von vorne rein keinen Sinn. DEIN Leben ist sinnlos :)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

ja volker...und genau deswegen wird Glaube, bzw ist Glaube auch ein Geschenk/Gnade, die dem jenigen zuteil wird, der es will!!!!!...und das ist der entscheidende Punkt.

 

Glauben zu wollen ist auch keine Lösung, weil ich bezweifle, dass man glauben kann, was man will. Und Gnade ... naja, es ist wohl kaum einsichtig, worin die Gnade bestehen soll, etwas zu glauben, was sich entweder nicht nachprüfen lässt, gegen jede Nachprüfung immunisiert wird oder sich dieser entzieht oder durch logische Tricks einer Nachprüfung entzogen wird.

 

erst den ersten Schritt tun....nämlich einfach glauben( heist...nicht irgendein pipifax glauben, sondern nach Gott im Herzen fragen, dort wo du ihn finden wirst, und nicht mit der Funktionalvernunft zu suchen...das hat keinen Sinn, da man es eh nicht verstehen wird du kannst Gott einfach nicht begreifen...aber darauf , auf begreifen der Dinge kommt es Gott nicht an.).........

, und dann alle anderen Dinge erörtern, warum das so, warum jenes so usw usf.

 

Warum Gott uns erst den Verstand gibt, um dann zu fordern, ihn beiseite zu schieben, um an ihn zu glauben, ist mir auch nicht einsichtig. Wie gesagt, ich kann an an alles glauben, wenn ich meinen Verstand abschalte, an gute Dinge (wie etwa daran, dass es richtig ist, die Menschen zu lieben) oder an schlechte Dinge (wie etwa, dass die weiße Rasse allen anderen Rassen überlegen ist). Aber auch an gute Dinge zu glauben hilft nicht weiter, weil viele Dinge zwar wahr, aber nicht gut sind, dass etwas gut ist, macht es nicht wahr, auch wenn man noch so sehr daran glaubt.

 

du kannst Volker, noch so kluge Reden und Prämissen entwerfen wie du willst, doch haben diese letzentlich ohne Liebe nur kalten Charakter und sind Tod, so wie der, der sie entwirft.

 

Warum Menschen Logik als "kalt" empfinden, habe ich auch nie verstanden. Es ist die Logik, die die Menschen dazu geführt hat, Schmerzmittel zu erfinden, und ich denke immer noch, dass die Erfinder der Schmerzmittel mehr Gutes für die Menschen getan haben als eine Millionen Gläubige. In der Erfindung von Schmerzmitteln liegt mehr praktische Liebe zu den Menschen und zum Leben als in einer Milliarden Gebete. Und jemand, der zu logischem Denken geführt wird und dann vielleicht ein Mittel gegen Krebs erfindet, kann mehr Gutes tun als eine Millionen Menschen, die den Verstand als "kalt" erachten und ihn deswegen nicht benutzen.

 

Logik ist ein Instrument, und wie ein Messer kann es dazu benutzt werden, Böses zu tun und jemanden zu verletzen oder Gutes zu tun und einen Eiterherd oder ein Geschwür zu entfernen und so Leid verhindern. Logik ist nicht "kalt", es kommt darauf an, wofür sie verwendet wird und mit welchem Ziel. In dieser Hinsicht kann auch Glauben "kalt" sein, wenn er die Ängste der Menschen schürt oder sie dazu bringt, ihr Leben zu vergeuden. Wenn das Christentum wahr ist, ver(sch)wenden Milliarden Muslime ihren Glauben und vergeuden ihr Leben, wenn der Islam wahr ist, gilt dasselbe für die Christen.

 

Die Logik führt zur Wissenschaft, und nie ist ein Krieg aus "wissenschaftlichen Gründen" geführt worden. Die Unlogik, die zum Glauben führt, hat jedoch schon jede Menge Kriege angezettelt. Oder, um Deschner zu zitieren: "Hat eigentlich die Skepsis oder der Glauben auf die Schlachtfelder geführt?".

 

Wenn man/du  es aber eben nur funktionell haben willst quasi...ich sag jetzt mal überspitzt...auf der Vernunft gründend...dann mein bester, geb ich dir den Rat, es gleich zu lassen, und deine Zeit "Sinnvoller" lieber damit zu nutzen irgendwelche Theorien aufzusatellen, über das Sein oder nicht Sein wenns dich glücklich macht,....naja eben bis zu deinem Tod.

 

Ja, und wenn dieses Leben alles ist, was wir haben, dann habe ich wenigstens meinen Teil des Glücks gehabt. Und wenn nicht, dann muss ich mir wenigstens nicht den Vorwurf machen (lassen), meinen Verstand nicht benutzt zu haben.

 

Ich finde die Herabsetzung und Geringschätzung des Verstandes, den einige Christen an den Tag legen, ziemlich verräterisch. Auf der einen Seite soll Gott ein Universum geschaffen haben, das nach den Regeln der Logik funktioniert, andererseits soll er fordern, dass man sich nicht nach dieser ersten Offenbarung (der Welt) richtet, dieser Widerspruch leuchtet mir nicht ein. Wenn es einen Gott gibt, dann verrät man das Universum, seine erste Offenbarung, wenn man den gottgegebenen Verstand nicht dazu benutzt, um über diese Welt nachzudenken. Wenn es einen Schöpfer der Welt gibt, dann kann wohl kein Streit darüber bestehen, dass diese Welt und ihre Regeln eine Offenbarung sind. Wenn man diese Regeln verachten muss, um eine andere Offenbarung für wahr zu halten, und diese zweite Offenbarung stammt von Gott, dann würde Gott sich mit dieser zweiten Offenbarung selbst widersprechen. Nur ein Lügner oder ein Irrender widerspricht sich selbst.

 

Wenn Gott weder lügt noch irrt, dann besteht seine erste Offenbarung darin, den Verstand zu benutzen. Und wer es nicht tut, der irrt und leugnet Gott schlimmer, als ein Atheist es je könnte. Manchmal, so scheint mir, ist der Glauben blasphemischer als jeder Nichtglauben.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Warum Menschen Logik als "kalt" empfinden, habe ich auch nie verstanden. Es ist die Logik, die die Menschen dazu geführt hat, Schmerzmittel zu erfinden, und ich denke immer noch, dass die Erfinder der Schmerzmittel mehr Gutes für die Menschen getan haben als eine Millionen Gläubige. In der Erfindung von Schmerzmitteln liegt mehr praktische Liebe zu den Menschen und zum Leben als in einer Milliarden Gebete. Und jemand, der zu logischem Denken geführt wird und dann vielleicht ein Mittel gegen Krebs erfindet, kann mehr Gutes tun als eine Millionen Menschen, die den Verstand als "kalt" erachten und ihn deswegen nicht benutzen.

 

Hier unterscheiden wir uns, Volker. Es gibt Tätigkeiten, bei denen kommt es einzig und allein darauf an, den kühlen Kopf zu bewahren und logisch zu handeln. Wenn ein Schiff in Seenot kommt, gestehe ich dem Steuermann ein Stoßgebet zu, dann aber hat er sein Ruder zu halten.

 

Wenn man einmal erlebt hat, wie ein Bekannter, ein sehr erfolgreicher Arzt, am Sterbebett seiner Schwester steht, kein gutes Wort mehr für sie findet, sondern – obwohl er nicht der behandelndde Arzt ist, nur noch den Diagnoseblick auf ihr ruhen läßt – und den Raum so schnell wie möglich verläßt, um sich mit seinem Stationskollegen zu bereden, der wagt, dich zu fragen, ob nicht ein Händedruck, ein Gebet, ein Wort des Zuspruchs oder des Abschieds in diesem Augenblick mehr gewesen wäre.

 

In einem Gebet einer Mutter für ihr sterbendes Kind, in einem Abschied eines Vaters von der Tochter, die das Haus verläßt, liegt mehr Liebe als in Milliarden von Forschungslaboren – mögen diese Labore auch noch so nützliche Sachen entwicklen, und mögen sie voller Mitarbeiter sein, die ihre Arbeit ebenso als liebende Väter und Mütter daheim verrichten.

 

Liebe bemißt sich nicht nach der Effektivität. Das wäre vielleicht zu verstehen. Und so verstehe ich Romulus’ Wort von der kalten Logik. Logik ohne Sinngebung ist kalt – und Sinn kann dir nicht die Logik genuin geben.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Danke Peter, für dein Posting

 

 

Grüße

++++

 

 

Ps, Wenn in der Erfindung von Schmerzmitteln wirklich so viel mehr praktische Liebe zu den Menschen und zum Leben stecken würde, als in einer Milliarden Gebete, dann wäre Mio. von Menschen in der Dritten Welt bestens geholfen. Was da als erstes dahinter steckt, ist die Liebe zum Geld.

Wer es sich leisten kann, der darf leben.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ps, Wenn in der Erfindung von Schmerzmitteln wirklich so viel mehr praktische Liebe zu den Menschen und zum Leben stecken würde, als in einer Milliarden Gebete, dann wäre Mio. von Menschen in der Dritten Welt bestens geholfen. Was da als erstes dahinter steckt, ist die Liebe zum Geld.

Wer es sich leisten kann, der darf leben.

So ist das.

 

Und die reichste Kirche der Welt gibt auch nur einen winzigen Bruchteil dafür aus, daran etwas zu ändern bzw es abzumildern.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

@ Bleze:

 

Ja, aber ich weiß doch nicht, an WEN du gerade wieder denkst … meine Güte, wenn ich immer an Pedrino dächte, wenn ich Atheistenschreibe lese, hätte ich längst das Forum gehackt und euch den grund des Bytischen Ozeans gerammt.

bearbeitet von Peter Esser
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ps, Wenn in der Erfindung von Schmerzmitteln wirklich so viel  mehr praktische Liebe zu den Menschen und zum Leben stecken würde, als in einer Milliarden Gebete, dann wäre Mio. von Menschen in der Dritten Welt bestens geholfen. Was da als erstes dahinter steckt, ist die Liebe zum Geld.

Wer es sich leisten kann, der darf leben.

So ist das.

 

Und die reichste Kirche der Welt gibt auch nur einen winzigen Bruchteil dafür aus, daran etwas zu ändern bzw es abzumildern.

Könntest du hier bitte einmal konkrete Zahlen nennen? *interessier* – und zwar bitte: mit ALLEM, was die einzelnen Glieder der Kirche privat tun und spenden, um das Elend zu mildern (abgesehen von der Zeit, die ich in dieses Forum stecke, um das Elend des Atheismus zu lindern!) …

 

(Oder war das nur wohlfeile Meynung?)

bearbeitet von Peter Esser
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

@ Bleze:

 

Ja, aber ich weiß doch nicht, an WEN du gerade wieder denkst … meine Güte, wenn ich immer an Pedrino dächte, wenn ich Atheistenschreibe lese, hätte ich längst das Forum gehackt und euch den grund des Bytischen Ozeans gerammt.

Setz mir keinen Floh ins Ohr...oO

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hier unterscheiden wir uns, Volker. Es gibt Tätigkeiten, bei denen kommt es einzig und allein darauf an, den kühlen Kopf zu bewahren und logisch zu handeln. Wenn ein Schiff in Seenot kommt, gestehe ich dem Steuermann ein Stoßgebet zu, dann aber hat er sein Ruder zu halten.

 

Wenn man einmal erlebt hat, wie ein Bekannter, ein sehr erfolgreicher Arzt, am Sterbebett seiner Schwester steht, kein gutes Wort mehr für sie findet, sondern – obwohl er nicht der behandelndde Arzt ist, nur noch den Diagnoseblick auf ihr ruhen läßt – und den Raum so schnell wie möglich verläßt, um sich mit seinem Stationskollegen zu bereden, der wagt, dich zu fragen, ob nicht ein Händedruck, ein Gebet, ein Wort des Zuspruchs oder des Abschieds in diesem Augenblick mehr gewesen wäre.

 

In einem Gebet einer Mutter für ihr sterbendes Kind, in einem Abschied eines Vaters von der Tochter, die das Haus verläßt, liegt mehr Liebe als in Milliarden von Forschungslaboren – mögen diese Labore auch noch so nützliche Sachen entwicklen, und mögen sie voller Mitarbeiter sein, die ihre Arbeit ebenso als liebende Väter und Mütter daheim verrichten.

 

Liebe bemißt sich nicht nach der Effektivität. Das wäre vielleicht zu verstehen. Und so verstehe ich Romulus’ Wort von der kalten Logik. Logik ohne Sinngebung ist kalt – und Sinn kann dir nicht die Logik genuin geben.

Du hast Recht, Peter.

 

Aber einzig vernünftiger Umgang u nd Ziel hat es zu sein, beides nebeneinander zu erhalten, und nicht, sich gegeneinander auszuspielen.

 

Ich verstehe sehr gut, wie Menschen Logik als kalt empfinden können (leider habe ich das auch Volker irgendwie noch nicht erklären können, aber ich arbeite dran...:blink:), aber ich verstehe überhaupt nicht, wie man die Logik gleichzeitig verteufeln kann und sich im täglichen Leben ihrer bedienen.

 

Wie gesagt - erhaltet beides nebeneinander - Logik und Liebe. Manchmal kann man sich einfach nur mit dem einen gegen die negativen Erscheinungen des anderen wehren.

 

Es muß die Volkers dieser Welt genauso geben wie die andere Seite, und es ist dumm, die einen gegen die anderen zu stellen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Und die reichste Kirche der Welt gibt auch nur einen winzigen Bruchteil dafür aus, daran etwas zu ändern bzw es abzumildern.

Könntest du hier bitte einmal konkrete Zahlen nennen? *interessier* – und zwar bitte: mit ALLEM, was die einzelnen Glieder der Kirche privat tun und spenden, um das Elend zu mildern (abgesehen von der Zeit, die ich in dieses Forum stecke, um das Elend des Atheismus zu lindern!) …

http://www.kirchensteuer.de/

 

Vorsicht, polemisch!

 

Sachlich aber nicht widerlegt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

×
×
  • Neu erstellen...