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Politik für Alle


mn1217

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vor 6 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Sehr interessant.

und @bw83 und @Flo77: Die MPK wird ja von Frauen dominiert oder?

Wie Marcellinus gestern schon andeutete: Über Sophie von Habsburg, der Mutter Kaiser Franz-Josefs wurde zu Lebzeiten gesagt, sie wäre der einzige Mann bei Hofe. AM scheint der einzige Mann in unserer politischen Clique zu sein.

bearbeitet von Flo77
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vor 2 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Sehr interessant.

und @bw83 und @Flo77: Die MPK wird ja von Frauen dominiert oder?

Die Ministerpräsidenten hatten gar keine andere Wahl, als Merkel damit auf die Schnauze fallen zu lassen. Denn wenn sie das gleich abgelehnt hätten, hätte Helge Braun in der Bild wieder Krokodilstränen geheult, was für einen super Plan das Kanzleramt hatte, aber bei den gemeinen Ministerpräsidenten nicht durchsetzen konnte. Dann hätte sich keiner Gedanken gemacht, wie das funktionieren soll.

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vor 8 Minuten schrieb Flo77:
vor 13 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Ja, daran kaue ich auch gerade. Sie hat zwar nicht das Wort Richtlinienkompetenz genannt, aber es mMn im Hinterkopf gehabt.

Irgendwie wirkt diese Äußerung auf mich, als habe Angela Merkel nicht verstanden, welche Funktion in der BRD die föderalistische Struktur haben soll.

Dazu verweise ich auf meine Postings bezüglich der Sozialisation der AM von gestern.

 

Ich denke schon, daß ihre Probleme mit der Gewaltenteilung aus ihrer politischen Jugend herrühren. Und das schüttelt man nunmal nicht ohne hartes ComingOut ab.

 

Danke.

Hättest du nicht müssen, genau darüber denke ich seit gestern nach.

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vor 4 Minuten schrieb Aristippos:

Den Söder interessiert das alles nicht mehr, der ist raus. Der springt im September doch nicht vor einen fahrenden Zug. Der Laschet muss halt. Dumm gelaufen!

 

Und warum ist er dann so blöd, sich schon jetzt so weit aus dem Fenster rauszuhängen, dass ein Absturz absolut vorhersehbar ist?

Ein irrationaler, gefühliger Mann etwa????

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vor 22 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Und warum ist er dann so blöd, sich schon jetzt so weit aus dem Fenster rauszuhängen, dass ein Absturz absolut vorhersehbar ist?

Ein irrationaler, gefühliger Mann etwa????

oder einfach nur blöd(er als Söder)? (Occam)

bearbeitet von Soulman
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vor 39 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Von denen Laschet sich dann doch wieder selbst in die Schusslinie stellte...

Auch das finde ich interessant...Hat irgendjemand einen Kommentar dazu von Söder mitbekommen?

Laschet hat sich entschuldigt wie Söder auch, aber im Grunde bleibt das alles an der Kanzlerin haften. Man musste dazu gestern nur mal aufmerksam die Online-Medien durchforsten, es war fast überall nur das Konterfei der Kanzlerin zu sehen.

Zu einem Zeitpunkt gab es auf Zeit Online drei Artikel, die ganz oben auf der Startseite zu finden waren und alle waren mit Merkel bebildert.

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vor 38 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Den Satz hätte ich doch fast übersehen.

Den halte ich für sexistischen Unfug, und zwar nicht, weil ich eine Frau bin.

Ich halte den sogar für die plausibelste Erklärung und nicht, weil ich gemeinhin als Sexist gelte, bei denen, die mich kennen, sondern weil ich eine ganz Heerschar an Frauen kenne, die die Union nur wegen Merkel wählen und die sind da sicher keine Ausnahme.

 

Auch die Medien lassen seit Tag 1 Merkel Sachen durchgehen, für die Schröder oder andere Kanzler noch geteert und gefedert worden wären.

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vor 7 Minuten schrieb bw83:

Laschet hat sich entschuldigt wie Söder auch, aber im Grunde bleibt das alles an der Kanzlerin haften. Man musste dazu gestern nur mal aufmerksam die Online-Medien durchforsten, es war fast überall nur das Konterfei der Kanzlerin zu sehen.

Zu einem Zeitpunkt gab es auf Zeit Online drei Artikel, die ganz oben auf der Startseite zu finden waren und alle waren mit Merkel bebildert.

Die können sich ja darum streiten, wer sich entschuldigen darf.

 

:evil:, Martin

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vor 43 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Und warum ist er dann so blöd, sich schon jetzt so weit aus dem Fenster rauszuhängen, dass ein Absturz absolut vorhersehbar ist?

Ein irrationaler, gefühliger Mann etwa????

Das sind alles im Grunde Schauspieler, die von Politik als Begriff, wie ihn der gemeine Bürger versteht (bzw. wie er in der Schule gelehrt wird), viel weniger Ahnung haben, als wir glauben.

Die haben Ahnung davon, wie man Politik, so wie sie den Begriff verstehen, macht.

 

Unsereins stellt sich unter Politik vor, dass öffentliches und privates Leben der Bürger, das Gemeinwesen, usw. sinnvoll, menschlich etc. geregelt wird.

Die Herren und Damen in den Ämtern stellen sich unter dem Begriff Politik vor: Wie man an die Macht kommt, wie man an der Macht bleibt und wie man Beziehungen zu wichtigen Personen und Organisationen aufbaut und ausbaut. Die Regelung des Gemeinwesens und das Wohlbefinden des Bürgers ist nicht das Ziel, sondern Mittel zum Zweck. (*)

 

Es gibt allein aus den letzten Wochen so viele wortwörtliche Zitate von verschiedensten Politikern, aus denen man klar ableiten kann, dass die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, die sind fern jeglicher Realität von >80 Mio. Bundesbürgern unterwegs. Da ist jegliche Bodenhaftung teilweise seit Jahrzehnten schon abhanden, bei manchen bezweifle ich, dass die überhaupt je da war.

 

(*) Ich kenne Leute, die sind seit ihrer Jugend in der Jungen Union gewesen, mittlerweile bekleidet einer davon auch ein entsprechend hohes Amt in der CSU.

Was auf den regelmäßigen Seminaren, die dort seit Jahr und Tag stattfinden, abgehalten wird, ist innerparteiliche Propaganda und hat genau das zum Inhalt, was ich  oben genannt habe.

Ohne sich bereits früh in der JU zu engagieren und durch die Akademien durchzubeißen, hat kein normaler Mensch eine Chance, etwas zu werden.

Das nur mal als Beispiel.

bearbeitet von bw83
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vor 38 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Danke.

Hättest du nicht müssen, genau darüber denke ich seit gestern nach.

Dann bin ich sehr gespannt auf Deine Schlüsse.

 

Ich für meinen Teil habe ihre Vorgeschichte sehr lange nämlich einfach ausgeblendet. Sicherlich auch aus der naiven Annahme heraus, daß die CDU gegen eine Okkupation durch das Erbe Ulbrichts und Honeckers immun sein müsste. Und als Pfarrerstochter...

 

Im Laufe der Zeit passten da aber immer mehr Dinge nicht zusammen, die sich für mich nur noch so erklären lassen.

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vor 26 Minuten schrieb Soulman:

oder einfach nur blöd(er als Söder)? (Occam)

 

Vor einigen Tagen haben ich einen guten Freund (wohlgemerkt Nichtbayer und daher für ihn Söder unwählbar), der von einer Kanzlerkandidatur Söders träumte (und zwar keinen Albtraum) rhetorisch gefragt "Geht's noch blöder als mit Söder?"

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vor 5 Minuten schrieb bw83:

Das sind alles im Grunde Schauspieler, die von Politik als Begriff, wie ihn der gemeine Bürger versteht (bzw. wie er in der Schule gelehrt wird), viel weniger Ahnung haben, als wir glauben.

Die haben Ahnung davon, wie man Politik, so wie sie den Begriff verstehen, macht.

 

Unsereins stellt sich unter Politik vor, dass öffentliches und privates Leben der Bürger, das Gemeinwesen, usw. sinnvoll, menschlich etc. geregelt wird.

Die Herren und Damen in den Ämtern stellen sich unter dem Begriff Politik vor: Wie man an die Macht kommt, wie man an der Macht bleibt und wie man Beziehungen zu wichtigen Personen und Organisationen aufbaut und ausbaut. Die Regelung des Gemeinwesens und das Wohlbefinden des Bürgers ist nicht das Ziel, sondern Mittel zum Zweck. (*)

 

Es gibt allein aus den letzten Wochen so viele wortwörtliche Zitate von verschiedensten Politikern, aus denen man klar ableiten kann, dass die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, die sind fern jeglicher Realität von >80 Mio. Bundesbürgern unterwegs. Da ist jegliche Bodenhaftung teilweise seit Jahrzehnten schon abhanden, bei manchen bezweifle ich, dass die überhaupt je da war.

 

(*) Ich kenne Leute, die sind seit ihrer Jugend in der Jungen Union gewesen, mittlerweile bekleidet einer davon auch ein entsprechend hohes Amt in der CSU.

Was auf den regelmäßigen Seminaren, die dort seit Jahr und Tag stattfinden, abgehalten wird, ist innerparteiliche Propaganda und hat genau das zum Inhalt, was ich  oben genannt habe.

Ohne sich bereits früh in der JU zu engagieren und durch die Akademien durchzubeißen, hat kein normaler Mensch eine Chance, etwas zu werden.

Das nur mal als Beispiel.

Seit Jahr und Tag habe ich diese Diskussion mit meinen Schwiegerleuten. Wenn du etwas verändern willst, musst du dich politisch engagieren und in eine Partei eintreten oder eine gründen.

 

Ich breche das mittlerweile kopfschüttelnd ab, weil ich diesen Ansatz einfach nur für naiv halte.

 

Ordentlich Geld auf den Tresen legen und sich politische Entscheidungen kaufen ist weitaus billiger und nervenschonender.

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vor 19 Minuten schrieb bw83:

Ich halte den sogar für die plausibelste Erklärung und nicht, weil ich gemeinhin als Sexist gelte, bei denen, die mich kennen, sondern weil ich eine ganz Heerschar an Frauen kenne, die die Union nur wegen Merkel wählen und die sind da sicher keine Ausnahme.

 

Mit was für Frauen bist du denn unterwegs????

Lach, ich muss gerade an meine älteste Tochter denken, die als Merkel Kanzlerin wurde, mit ihren 17 darüber stinkesauer war, weil sie nun nicht mehr erste Frau als Kanzlerin werden könne.

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vor 25 Minuten schrieb bw83:

Verstehe die Frage bzw. deren Sinn nicht.

 

Die bezieht sich auf Soulmans Anmerkung:

Zitat

Wenn du angeordnet bekommst ab nächster Woche auf Händen zu laufen und es wird heute noch zurückgezogen, dann ist das für mich keine Konsequenz. Panik und Aktionismus vielleicht. Der Kanzleramtsminister sagte ja schon, dass sich keiner die arbeitsrechtliche Auswirkung der Ruhetagsanordnung wirklich überlegt hatte in der MPK.

 

Fettung von mir.

Also auch die werten Herrschaften nicht, die waren genau so irrational etc.pp.

 

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Gerade eben schrieb Die Angelika:

 

Die bezieht sich auf Soulmans Anmerkung:

 

Fettung von mir.

Also auch die werten Herrschaften nicht, die waren genau so irrational etc.pp.

 

Ich weiß nach wie vor nicht, was die relevante Info dahinter bzw. worauf du damit raus willst.

vor 1 Minute schrieb Die Angelika:

 

Mit was für Frauen bist du denn unterwegs????

Lach, ich muss gerade an meine älteste Tochter denken, die als Merkel Kanzlerin wurde, mit ihren 17 darüber stinkesauer war, weil sie nun nicht mehr erste Frau als Kanzlerin werden könne.

Ich bin mit denen nicht unterwegs, die sind halt im selben Unternehmen bzw. in der selben Familie.

Mag vllt. auch ein regionales Ding sein, ob die das immer noch so handhaben, weiß ich nicht. Aber das war jahrelang der Tenor. "Wir müssen natürlich so wählen, dass die Merkel Kanzlerin bleibt, die ist ne Frau und die zeigt das den Männern." Kam gerne mal sinngemäß, va. von den älteren Semestern.

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vor 19 Minuten schrieb bw83:

(*) Ich kenne Leute, die sind seit ihrer Jugend in der Jungen Union gewesen, mittlerweile bekleidet einer davon auch ein entsprechend hohes Amt in der CSU.

Was auf den regelmäßigen Seminaren, die dort seit Jahr und Tag stattfinden, abgehalten wird, ist innerparteiliche Propaganda und hat genau das zum Inhalt, was ich  oben genannt habe.

Ohne sich bereits früh in der JU zu engagieren und durch die Akademien durchzubeißen, hat kein normaler Mensch eine Chance, etwas zu werden.

Das nur mal als Beispiel.

 

Witzig, da habe ich, nur wohl zeitlich etwas nach hinten versetzt, ganz ähnliche Eindrücke durch meinen damaligen Freund erhalten.

Damals stand der GErd Müller in der JU am Anfang seiner politischen Karriere

 

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vor 34 Minuten schrieb Flo77:

Seit Jahr und Tag habe ich diese Diskussion mit meinen Schwiegerleuten. Wenn du etwas verändern willst, musst du dich politisch engagieren und in eine Partei eintreten oder eine gründen.

 

Ich breche das mittlerweile kopfschüttelnd ab, weil ich diesen Ansatz einfach nur für naiv halte.

 

Ordentlich Geld auf den Tresen legen und sich politische Entscheidungen kaufen ist weitaus billiger und nervenschonender.

Wir können ja einfach mal schauen, wie es so ist, ob man als Ü30 oder gar Ü40 ohne politische Vorerfahrung und Seilschaften in Bayern noch große Chancen hat

 

·         Söder: geb. 1967, Mitgl. JU 1983 (16)

·         J. Herrmann: geb. 1965, mit Beginn Studium 1976 Engagement im RCDS und in der JU (21)

·         F. Herrmann: geb. 1971, Mitgl. JU 1998 (27)

·         Schreyer: geb. 1971, Mitgl. JU 1988 (17)

·         Eisenreich: geb. 1970, Mitgl. CSU 1990 (20)

·         Sibler: geb. 1971, Mitgl. JU/CSU 1989 (18)

·         Füracker: geb. 1968, Mitgl. JU 1986 (18)

·         Kaniber: geb. 1977, Mitgl. JU ?, spätestens jedoch seit 2005 (28)

·         Trautner: geb. 1961, Mitgl. JU ?, Kreisrätin ab 2002, vermutl. polit. Engagement weit vorher (?)

·         Holetschek: geb. 1964, Mitgl. JU 1981 (17)

·         Gerlach: geb. 1985, Mitgl. JU 2002 (17)

·         Huml: geb. 1975, Mitgl. JU 1993 (18)

 

Trautner muss ich raus lassen, bei Kaniber lasse ich das Maximalalter drin.

 

Nimmt man die aktuellen Minister der CSU im bayer. Kabinett zusammen und zählt Söder noch dazu, kommt man auf ein Durchschnittsalter von 19 Jahren und 8 Monaten alt bei Eintritt in die Junge Union bzw. CSU.

 

So gut wie alle der o.g. Personen haben bereits in jüngsten Jahren und kurz nach Eintritt in die Partei (höhere) Ämter übernommen.

 

Die meisten kommen nachweislich aus gutem Hause.

 

Es ist kein einziger „Quereinsteiger“ dabei, der erst Ü30 zur Politik kam.

bearbeitet von bw83
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vor 36 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Mit was für Frauen bist du denn unterwegs????

Lach, ich muss gerade an meine älteste Tochter denken, die als Merkel Kanzlerin wurde, mit ihren 17 darüber stinkesauer war, weil sie nun nicht mehr erste Frau als Kanzlerin werden könne.

Ich kenne diese Bemerkungen, man wähle jetzt doch CDU, damit eine Frau Kanzlerin wird, allerdings aus meinem damaligen Umfeld auch.

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vor 13 Minuten schrieb Flo77:

Ich kenne diese Bemerkungen, man wähle jetzt doch CDU, damit eine Frau Kanzlerin wird, allerdings aus meinem damaligen Umfeld auch.

 

So rächt sich Identitätspolitik! :)

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vor 26 Minuten schrieb bw83:

Wir können ja einfach mal schauen, wie es so ist, ob man als Ü30 oder gar Ü40 ohne politische Vorerfahrung und Seilschaften in Bayern noch große Chancen hat

 

·         Söder: geb. 1967, Mitgl. JU 1983 (16)

·         J. Herrmann: geb. 1965, mit Beginn Studium 1976 Engagement im RCDS und in der JU (21)

·         F. Herrmann: geb. 1971, Mitgl. JU 1998 (27)

·         Schreyer: geb. 1971, Mitgl. JU 1988 (17)

·         Eisenreich: geb. 1970, Mitgl. CSU 1990 (20)

·         Sibler: geb. 1971, Mitgl. JU/CSU 1989 (18)

·         Füracker: geb. 1968, Mitgl. JU 1986 (18)

·         Kaniber: geb. 1977, Mitgl. JU ?, spätestens jedoch seit 2005 (28)

·         Trautner: geb. 1961, Mitgl. JU ?, Kreisrätin ab 2002, vermutl. polit. Engagement weit vorher (?)

·         Holetschek: geb. 1964, Mitgl. JU 1981 (17)

·         Gerlach: geb. 1985, Mitgl. JU 2002 (17)

·         Huml: geb. 1975, Mitgl. JU 1993 (18)

Änlich in NRW:

 

  • Armin Laschet, geb. 1961, CDU-Eintritt 1979 (18)
  • Joachim Stamp, geb. 1970, FDP-Eintritt 1987 (17)
  • Lutz Lienenkämper, geb. 1969, CDU-Eintritt 1988 (19)
  • Herbert Reul, geb. 1952, CDU-Eintritt 1971 (19)
  • Andreas Pinkwart, geb. 1960, FDP-Eintritt 1980 (20)
  • Karl-Josef Laumann, geb. 1957, CDU-Eintritt 1974 (17)
  • Yvonne Gebauer, geb. 1966, FDP-Eintritt 1982 (16)
  • Ina Scharrenbach, geb. 1976, CDU-Eintritt 1996 (20)
  • Peter Biesenbach, geb. 1948, CDU-Eintritt 1966 (18)
  • Hendrik Wüst, geb. 1975, CDU-Eintritt 1990 (Gründungsmitglied der JU Rhede) (20)
  • Ursula Heinen-Esser, geb. 1965, CDU-Eintritt 1983 (18)
  • Isabell Pfeiffer-Poensgen, geb. 1954, parteilos. Allerdings Tocher des Aachener(!) Kommunalpolitikers Jost Pfeiffer (Gründungsmitglied der JU Aachen 1946) und Enkelin des Aachener Kaufmanns Kurt Pfeiffer (Gründungsmitglied der CDU-Aachen 1946 und Initiator des Karlspreises)
  • Klaus Kaiser, geb. 1957, CDU-Eintritt 1974 (17)
  • Stephan Holthoff-Pförtner, geb. 1948, CDU-Eintrittszeitpunkt unbekannt. Strafverteidiger Helmut Kohls in der Spendenaffaire.

Mir wird gerade etwas flau im Magen wenn man den Filz mal so geballt vor sich sieht.

 

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vor 10 Minuten schrieb Flo77:

Änlich in NRW:

 

  • Armin Laschet, geb. 1961, CDU-Eintritt 1979 (18)
  • Joachim Stamp, geb. 1970, FDP-Eintritt 1987 (17)
  • Lutz Lienenkämper, geb. 1969, CDU-Eintritt 1988 (19)
  • Herbert Reul, geb. 1952, CDU-Eintritt 1971 (19)
  • Andreas Pinkwart, geb. 1960, FDP-Eintritt 1980 (20)
  • Karl-Josef Laumann, geb. 1957, CDU-Eintritt 1974 (17)
  • Yvonne Gebauer, geb. 1966, FDP-Eintritt 1982 (16)
  • Ina Scharrenbach, geb. 1976, CDU-Eintritt 1996 (20)
  • Peter Biesenbach, geb. 1948, CDU-Eintritt 1966 (18)
  • Hendrik Wüst, geb. 1975, CDU-Eintritt 1990 (Gründungsmitglied der JU Rhede) (20)
  • Ursula Heinen-Esser, geb. 1965, CDU-Eintritt 1983 (18)
  • Isabell Pfeiffer-Poensgen, geb. 1954, parteilos. Allerdings Tocher des Aachener(!) Kommunalpolitikers Jost Pfeiffer (Gründungsmitglied der JU Aachen 1946) und Enkelin des Aachener Kaufmanns Kurt Pfeiffer (Gründungsmitglied der CDU-Aachen 1946 und Initiator des Karlspreises)
  • Klaus Kaiser, geb. 1957, CDU-Eintritt 1974 (17)
  • Stephan Holthoff-Pförtner, geb. 1948, CDU-Eintrittszeitpunkt unbekannt. Strafverteidiger Helmut Kohls in der Spendenaffaire.

Mir wird gerade etwas flau im Magen wenn man den Filz mal so geballt vor sich sieht.

 

Mir wird da nicht flau, aber auch nur deswegen, weil ich mir das schon vor zig Jahren mal vor Augen geführt hatte. Damals waren zwar noch andere Personen dabei, aber das "Partei-Alter" war das allergleiche. Das erklärt eben alles auch, warum es hier so läuft, wie es eben läuft. Ich sag's ja immer wieder: Diese Leute können nichts anders machen, weil sie nichts anderes kennen als ihre eigene Blase.

 

Ich durfte mir auch jahrelang von meinen Eltern anhören, ich solle doch in die Partei gehen, um etwas zu bewegen. Da war ich aber schon Ende 20 bzw. Anfang 30 und meine Recherche ergab, dass das ohne jegliche politische Seilschaften nichts mehr würde. :D

 

In den anderen Parteien ist das übrigens nicht viel anders. Da sucht man Quereinsteiger in der Regel ab einer bestimmten Ebene auch vergebens. Und diese Ebene beginnt meist schon über dem Kreistag.

 

Selbst bei so jungen Parteien wie den Grünen kann man das vermehrt beobachten, auch wenn es dort "noch harmloser" ist als bei Extremfällen wie der Union oder FDP.

Beispiel: Eva Lettenbauer ist eine Ko-Vorsitzende der bayerischen Grünen. Die ist erst 28 (geb. 1992). Die ist aber auch schon seit 2011 in der Partei und war dann ab 2013 schon im Kreisvorstand. Das ist auch schon 8 Jahre her, dass "ihre Karriere" Fahrt aufnahm.

Die ist auch weit entfernt davon, ein Quereinsteiger zu sein. Viel mehr erinnert ihre bisherige Karriere doch sehr stark an die Karriere der Leute, die in der Union sind. :D

bearbeitet von bw83
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Wobei das Kabinett Laschet ja wenigstens 2 eher "ungewöhnliche" Kandidaten hat: die parteilose Isabell Pfeiffer-Poensgen und Stefan Holthoff-Pförtner der erst durch den Kohl-Prozess in die Politik kam.

 

Aber trotzdem wenig Vertrauen erweckend.

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Hi,

 

Ich hatte mal eine 4-stellige Mitgliedsnummer bei den Piraten. Meine Ambitionen haben aber nur bis zum Vertrauensmann bei den Wahlen gereicht. Später wurde die anfangs erzliberale Partei von überwiegend linken gescheiterten Existenzen übernommen. Die liberalen Mitglieder haben dann natürlich die Arbeit eingestellt. Zeit zu haben ist ein wichtiger Faktor in der Parteiarbeit geworden. Zeit, die man als junger Mensch, oder eben als nicht-Arbeitender mitbringt. Politik ist eine Karriere geworden mit den Stationen Kreißsaal->Hörsaal->Plenarsaal.

 

Gruss, Martin

bearbeitet von Soulman
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Nur ein Anfangsverdacht, aber liegt dieses Chaos auch an der - meiner Meinung nach extrem kritisch zu betrachtenden - Idee, daß Politik gestalten müsse?

 

Versteht mich nicht falsch, Politik ist eine permanente Kette von Entscheidungsprozessen. Allerdings hatte ich das - in meiner alt-weiß-männlichen Naivität - immer so verstanden, daß es die Aufgabe der Politik sei, den Bürgern die Wahrung ihrer Grundrechte und die Entfaltung ihrer Lebensmodelle auf Basis der Verfassung zu ermöglichen.

 

Dabei bin ich - in meiner alt-weiß-männlichen Naivität - auch immer davon ausgegangen, daß Politik weder einen Erziehungs(imSinnevonPersönlichkeitsbildung)auftrag hat, noch daß es ihr obliegt die Gestaltung unseres Zusammenlebens über die Verfassung hinaus visionär zu reglementieren.

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