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Corona-Special: in Deutschland, Europa und Global


Mistah Kurtz

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JETZT kommen Forderungen, arme Menschen in der Impf-Priorisierung vorzuziehen. 

 

Warum? Surprise, weil überdurchschnittliche viele arme Menschen auf den Intensivstationen liegen. Diese Beobachtung dürfte deckungsgleich mit der Meldung sein, dass überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund dort zu finden sind, halt nur politisch korrekter formuliert, um ja nicht den Rassismus-Vorwurf von Gutmenschen aufkommen zu lassen (wie wir es auch hier im Forum von den üblichen Verdächtigen lesen durften).

 

Schön, dass jetzt endlich mal Konsequenzen gefordert werden, schade, dass es so lange gedauert hat. Aber wenn man wegen politischer Korrektheit halt die Augen vor der Realität verschließen muss, bis man eine PC-konforme Formulierung gefunden hat, dann ist das wohl so.

bearbeitet von rince
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Bei Liebherr läuft das jetzt, demnächst sollen weitere 12 Betriebe in ganz Baden-Württemberg nach diesem Muster starten. Sozialminister Lucha allerdings mosert, dass die Bundesregierung sich bis dato ausserstande zeige, die Impfstofflieferungen direkt an die Betriebe sicherzustellen (derzeit müssen sie noch durch die Kreisimpfzentren mit Impfstoff versorgt werden, und die leiden bekanntermaßen derzeit auch noch nicht an Überfluss).

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vor 49 Minuten schrieb rince:

Diese Beobachtung dürfte deckungsgleich mit der Meldung sein, dass überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund dort zu finden sind,


Wo "dort"?
Näää, die "Meldung" ist nicht "deckungsgleich", vor allem nicht so simpel, wie Du sie zurechtzuzupfen versuchst. "Eine Studie des Universitätsklinikums Düsseldorf zeigt: Ärmere Menschen sind besonders stark von Covid-19 betroffen, und Menschen, die Hartz IV beziehen, hatten ein um 84 Prozent erhöhtes Risiko, mit der Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden zu müssen."

 

Wir haben hier aktuell einen heftigen Ausbruch in einem Übergangswohnheim des Landes Baden-Württemberg, mit bis jetzt 18 positiv Getesteten und 70 Personen, inklusive 20 Kindern unter 6 Jahren, die jetzt erst mal unter strikte Quarantäne gestellt sind. Zwei Frauen sind in die Covid-Isolierstation des Krankenhauses eingeliefert worden, dem Vernehmen nach ist keine intensivpflichtig.

 

Ich habe kürzlich nen ungeplanten mitternächtlichen Abstecher in die Chirurgie der hiesigen Landkreisklinik gemacht (vor einigen Jahren aus der Zuständigkeit des Landkreises in die eine privaten Krankenhausbetreiberkonzerns übergeleitet): Die ersten fünf Ärzt*innen, die mir - nachdem der PCR-Test abgenommen war - auf dem Weg in die Notaufnahme und von dort in den Op. begegnet sind, hatten alle Migrationshintergrund (selbst die beiden Anästhesieassistenten pendeln täglich aus Baden ein). Es ist ja bekannt, dass unter den angestellten Ärzten der Anteil jener mit Migrationshintergrund mittlerweile bei um die 10 Prozent liegt.

Die Intensivstation habe ich dann nicht zu sehen bekommen, mich haben sie etwas länger im Aufwachraum behalten. Ausser 5 Nicht-Covid-Patienten lag an dem Tag lt. täglichem Klinikbericht ein Covid-Patient auf Intensiv. Angaben über die Herkunft dieser Patienten hat die Klinik unterlassen. Selbst die Reinemachefrau, die am nächsten Morgen den Fußboden in dem Zimmer in der Non-Covid-Area gewischt hat, ist Migrantin.

Ähm, ja, und der Aufsichtsrat des Klinikums unseres Nachbarlandkreises hat aktuell gerade einen Syrer zum Chefarzt der dortigen Gynäkologie gewählt ...

bearbeitet von Julius
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vor 32 Minuten schrieb rince:

JETZT kommen Forderungen, arme Menschen in der Impf-Priorisierung vorzuziehen. 

 

Warum? Surprise, weil überdurchschnittliche viele arme Menschen auf den Intensivstationen liegen. Diese Beobachtung dürfte deckungsgleich mit der Meldung sein, dass überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund dort zu finden sind, halt nur politisch korrekter formuliert, um ja nicht den Rassismus-Vorwurf von Gutmenschen aufkommen zu lassen (wie wir es auch hier im Forum von den üblichen Verdächtigen lesen durften).

 

Schön, dass jetzt endlich mal Konsequenzen gefordert werden, schade, dass es so lange gedauert hat. Aber wenn man wegen politischer Korrektheit halt die Augen vor der Realität verschließen muss, bis man eine PC-konforme Formulierung gefunden hat, dann ist das wohl so.

Eine Mischung aus mangelndem Interesse für niedrigere soziale Schichten - wo eben die wenigsten im Home Office arbeiten können, wo eben kein Platz dafür ist, dass Eltern und mehrere Kinder gleichzeitig zu Hause konzentriert arbeiten, wo man auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist - und übertriebener politischer Korrektheit - bereits das Ansprechen von spezifischen Problemen unter Migrantengruppen gilt als Rassismus.

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vor 33 Minuten schrieb rince:

JETZT kommen Forderungen, arme Menschen in der Impf-Priorisierung vorzuziehen. 

 

Warum? Surprise, weil überdurchschnittliche viele arme Menschen auf den Intensivstationen liegen. Diese Beobachtung dürfte deckungsgleich mit der Meldung sein, dass überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund dort zu finden sind, halt nur politisch korrekter formuliert, um ja nicht den Rassismus-Vorwurf von Gutmenschen aufkommen zu lassen (wie wir es auch hier im Forum von den üblichen Verdächtigen lesen durften).

 

Schön, dass jetzt endlich mal Konsequenzen gefordert werden, schade, dass es so lange gedauert hat. Aber wenn man wegen politischer Korrektheit halt die Augen vor der Realität verschließen muss, bis man eine PC-konforme Formulierung gefunden hat, dann ist das wohl so.

Ich finde es einfach wirklich unglaublich krass, dass da so ein Framing aufgebaut wird.

 

Ich kenne "arme Leute" ohne Migrationshintergrund und ich kenne "arme Leute mit Migrationshintergrund". Meine Beobachtungen habe ich ja schon erläutert, die da wären, dass da eben diejenigen mit Migrationshintergrund Corona-Regeln tendenziell stärker ablehnen und die Gefahr durch das Virus leugnen als die ohne Migrationshintergrund. Diese Beobachtungen habe ich von vielen Standorten unseres Unternehmens bestätigt bekommen.

 

In den Medien wird da trotzdem nicht differenziert, man kennt es ja.

 

Jetzt hockt da gestern doch ein afrikanischstämmiger Journalist in der Phoenix Runde, der an sich des Rassismus eher unverdächtig sein sollte, und was sagt der?

Dass aufgrund der Erfahrungen mit staatl. Organen und Behörden sich die Menschen in Afrika schwer damit tun zu glauben, dass etwas gefährlich oder notwendig ist, "nur" weil es von oben so gesagt oder angeordnet wird. Also genau das, was ich auch gesagt habe, dass da einfach das Vertrauen fehlt, was auch schlichtweg logisch ist, wenn man sich mal in deren Lage zu versetzen versucht.

 

Und das waren jetzt Afrikaner, die allg. wesentlich folgsamer sind als Menschen eines bestimmten anderen Kulturkreises.

 

Da hockt dann tatsächlich eine deutsche Journalistin drin und versucht da wieder rumzumäkeln, dass man das so nicht sagen könne und weiß der Geier.

Wo ich mich dann frage: Hallo, wenn der doch selbst sagt, wo der Hase lang läuft, warum willst du, die sicher keine direkten Erfahrungen damit hat, das verneinen?

 

Was soll man da noch machen?

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vor 4 Minuten schrieb Marcellinus:

 

TV nicht mehr einschalten.

Das tue ich selten und gestern war es beim Durchzappen dann eben wie ein Unfall, man will wegschauen, kann aber nicht.

 

Es ändert ja nur nix am Problem. Selbst wenn ich das nicht sehe, posaunt diese Dame ihre Sicht der Dinge ohne Kontra in die Welt.

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vor 4 Minuten schrieb bw83:

Es ändert ja nur nix am Problem. Selbst wenn ich das nicht sehe, posaunt diese Dame ihre Sicht der Dinge ohne Kontra in die Welt.

 

Nein, das ändert nix. Aber es ändert auch nix, wenn du dich aufregst. Ich habe das in meinem Leben schon ein paar Mal erlebt, daß ein Thema die Nachrichtenwelt beherrschte, und man ständig dazwischenspringen wollte. Man sieht, wie die Dinge in die falsche Richtung gehen, und kann nichts dagegen tun. Aber so ist es eben.

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vor 2 Stunden schrieb bw83:

Ich kenne "arme Leute" ohne Migrationshintergrund und ich kenne "arme Leute mit Migrationshintergrund".

Menschen mit Migrationshintergrund wiederum tragen ein höheres Armutsrisiko als solche ohne Migrationshintergrund, Armut wiederum bedingt ein höheres gesundheitliches Gefährdungspotential ... ist doch alles nichts neues unter der Sonne, Tuberkulose grassierte einst auch vorzugsweise in "armen" Stadtteilen ...

Mal davon abgesehen: in Stuttgart und im Großraum Stuttgart fährt der Impftruck des ZIZ Stuttgart auch Flüchtlingsunterkünfte an, und im Vorfeld ist einiges an Überzeugungsarbeit durch die betreuenden Sozialarbeiter nötig, mit ein paar großzügig verteilten mehrsprachigen Flyern ist es nicht getan.

bearbeitet von Julius
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Mathe ist nicht meine Stärke,aber wie kommt ein Gast bei Lanz auf "seit anderthalb Jahren Coronaeinschränkungen"?

Der erste "Lockdown" war Mitte März 2020,es ist jetzt Ende April 2021 . Den Sommer 2020 muss man eigentlich abziehen,da war ja fast nix. Aber selbst mit Sommer komme ich auf ein gutes Jahr,nicht auf anderthalb.

bearbeitet von mn1217
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vor 43 Minuten schrieb Moriz:

Großzügig gerundet.

Und da wir noch eine Weile mit Einschränkungen zu leben haben wird das irgenwann auch hinkommen.

Es hiess ja "seit",das bedeutet so viel wie "bis jetzt". Und 13,5 auf 18 aufrunden?

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vor 3 Stunden schrieb Julius:

Bei Liebherr läuft das jetzt, demnächst sollen weitere 12 Betriebe in ganz Baden-Württemberg nach diesem Muster starten. Sozialminister Lucha allerdings mosert, dass die Bundesregierung sich bis dato ausserstande zeige, die Impfstofflieferungen direkt an die Betriebe sicherzustellen (derzeit müssen sie noch durch die Kreisimpfzentren mit Impfstoff versorgt werden, und die leiden bekanntermaßen derzeit auch noch nicht an Überfluss).

... als Aufhänger ...

 

Wenn ich meinen großen Chef im gestrigen Telefonat richtig verstanden habe, will er sich über seinen Hausarzt (der auch meiner ist) dafür einsetzen, daß alle Kollegen geimpft werden. Lieber gestern als heute und alle! Er hat null Verständnis für Leute, die warum auch immer nicht wollen. (Er selbst hat einmal AZ weg und fällt in Prio-stufe 2.) Ich habe ihn draufhingewiesen, daß sich mein Impftermin um sechs Monate verschoben. Er war "not amused" um es mal gaaanz vorsichtig auszudrücken. Ich habe ihn auf die Aussagen meines und seines HA verwiesen. "Das kann nicht sein" ... "Das muß anders funktionieren." ... usw.

Ich halte ihm zwar zur Gute, daß die Situation im Unternehmen ihn mehr als mitnimmt, aber trotzdem ging mir das dann doch zu weit und wurde mir zu persönlich.

(Zumal ich immer ein Impfbefürworter war/bin und nichts für diese Regelungen kann.)

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vor 3 Stunden schrieb bw83:

Und das waren jetzt Afrikaner, die allg. wesentlich folgsamer sind als Menschen eines bestimmten anderen Kulturkreises.

 

Da hockt dann tatsächlich eine deutsche Journalistin drin und versucht da wieder rumzumäkeln, dass man das so nicht sagen könne und weiß der Geier.

Wo ich mich dann frage: Hallo, wenn der doch selbst sagt, wo der Hase lang läuft, warum willst du, die sicher keine direkten Erfahrungen damit hat, das verneinen?

Das ist genau das, was ich schon öfter gesagt habe, nämlich dass dieser modische Antirassismus unserer Tage im Grunde total rassistisch ist. Was anders als rassistisch ist es denn, wenn hier eine Biodeutsche einem Afrikaner erklärt, er habe keine Ahnung davon, wie Afrikaner ticken, und nur ihre Vorurteile über Afrikaner seien die Wahrheit?

 

Werner

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Der „economist“ nannte heute Zahlen zu „long covid“ in Großbritannien. Etwa eine halbe Million Menschen leiden seit mind. 6 Monaten daran, die meisten im besten arbeitsfähigen Alter. Bisher ist nicht absehbar, ob oder für  wie viele eine Heilung gibt, 80% sind in ihrer Arbeit eingeschränkt, ein Drittel erleidet finanzielle Einbußen.

bearbeitet von Shubashi
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vor 44 Minuten schrieb UHU:

Wenn ich meinen großen Chef im gestrigen Telefonat richtig verstanden habe, will er sich über seinen Hausarzt (der auch meiner ist) dafür einsetzen, daß alle Kollegen geimpft werden. Lieber gestern als heute und alle! Er hat null Verständnis für Leute, die warum auch immer nicht wollen.

Privat darf er diese Meinung (die ich teile) haben, als Chef hat er sie für sich zu behalten.

 

vor 45 Minuten schrieb UHU:

Ich habe ihn draufhingewiesen, daß sich mein Impftermin um sechs Monate verschoben. Er war "not amused" um es mal gaaanz vorsichtig auszudrücken. Ich habe ihn auf die Aussagen meines und seines HA verwiesen. "Das kann nicht sein" ... "Das muß anders funktionieren." ... usw.

Überstanden ist genau so gut wie geimpft. Von daher kein Problem (und auch nach sechs Monaten wohl nicht unbedingt nötig).

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vor 4 Minuten schrieb Moriz:

Überstanden ist genau so gut wie geimpft. Von daher kein Problem (und auch nach sechs Monaten wohl nicht unbedingt nötig).

Genau das sieht mein Chef komplett anders.

Ich muß täglich einen Selbsttest (zu Hause vor der Arbeit in meiner Freizeit) machen, während der offizielle Aushang, den mir eine nette Kollegin gerade geschickt hat, für die kommende Woche zwei und die darauffolgende Woche nur einen Selbsttest pro Mitarbeiter vorsieht.

Da fühle ich mich diskriminiert benachteiligt.

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Nachtrag zu heute morgen: Ich saß mit der Zeitung in der Hand am Frühstückstisch und war ganz in einen Artikel vertieft, daß die Schulen im Bundesland erst ab einer Inzidenz von 100 öffnen werden. War da nicht was von 165? Genau bei diesem Gedanken lärmte die Schulpause durchs gekippte Fenster, die ich in den vergangenen zehn Tagen nicht wahrgenommen habe.

Erkenntnis: Ich leide entweder unter akustische und/oder optische Halluzinationen.

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vor 58 Minuten schrieb Moriz:

Überstanden ist genau so gut wie geimpft. Von daher kein Problem (und auch nach sechs Monaten wohl nicht unbedingt nötig).

Soooo nun auch wieder nicht .. "Überstanden" käme wohl einer Erstimpfung mit einer Schutzwirkung für 6 bis 8 Monate gleich, so jedenfalls hieß es noch vor 6 oder 8 Wochen ... eine seitdem aktualisierte Expertenmeinung kenne ich gerade nicht.

bearbeitet von Julius
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vor 1 Stunde schrieb UHU:

Nachtrag zu heute morgen: Ich saß mit der Zeitung in der Hand am Frühstückstisch und war ganz in einen Artikel vertieft, daß die Schulen im Bundesland erst ab einer Inzidenz von 100 öffnen werden. War da nicht was von 165?

Die Bundesländer können strengere Bestimmungen erlassen. In Bayern gilt die 100 schon seit Monaten, daran ändert sich durch die Bundesnotbremse nichts. Nur so erreichen wir das Ziel, einheitliche und für alle nachvollziehbare Bestimmungen zu haben!

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vor 1 Stunde schrieb Aristippos:

Die Bundesländer können strengere Bestimmungen erlassen. In Bayern gilt die 100 schon seit Monaten, daran ändert sich durch die Bundesnotbremse nichts. Nur so erreichen wir das Ziel, einheitliche und für alle nachvollziehbare Bestimmungen zu haben!

Stand heute haben wir = uhu-Landkreis knapp 130.

Ich hatte eigentlich gedacht, daß durch das Bundesgesetz einheitliche Regelungen geschaffen wurden und es zumindest in den dort beschriebenen Punkten deutschlandweit das Gleiche gilt. Wenn doch jeder was anderes macht, verstehe ich den tieferen Sinn des Bundesgesetzes eher weniger.

Deinen letzten Satz habe ich nicht verstanden.

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vor 3 Stunden schrieb Julius:

Soooo nun auch wieder nicht .. "Überstanden" käme wohl einer Erstimpfung mit einer Schutzwirkung für 6 bis 8 Monate gleich, so jedenfalls hieß es noch vor 6 oder 8 Wochen ... eine seitdem aktualisierte Expertenmeinung kenne ich gerade nicht.

Vorab: Das RKI-Dokument habe ich (noch) nicht gelesen, daher beziehe ich mich auf Dein Post.

Wenn "Überstanden" eine Schutzwirkung wie eine Erstimpfung haben sollte, dann wäre es doch logischer die Zweitimpfung nach dem regulären Zeitabstand je nach Präparat zu verabreichen und nicht generell 6 Monate zu warten.

Wenn "Überstanden" eine Schutzwirkung für 6 bis 8 Monate produziert, muß ein "Überstanden" mehr Schutzwirkung als die Erstdosis entwickeln.

Dieser, meiner, Logik nach müßte ein "Überstanden" die Schutzwirkung von 1,5 Impfungen entsprechen.

Ich hoffe, Ihr könnt mir folgen? :unsure:

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vor einer Stunde schrieb UHU:

Vorab: Das RKI-Dokument habe ich (noch) nicht gelesen, daher beziehe ich mich auf Dein Post.

Wenn "Überstanden" eine Schutzwirkung wie eine Erstimpfung haben sollte, dann wäre es doch logischer die Zweitimpfung nach dem regulären Zeitabstand je nach Präparat zu verabreichen und nicht generell 6 Monate zu warten.

Wenn "Überstanden" eine Schutzwirkung für 6 bis 8 Monate produziert, muß ein "Überstanden" mehr Schutzwirkung als die Erstdosis entwickeln.

Dieser, meiner, Logik nach müßte ein "Überstanden" die Schutzwirkung von 1,5 Impfungen entsprechen.

Ich hoffe, Ihr könnt mir folgen? :unsure:


Nein, ich folge Dir nicht! Ich habe auch NICHT geschrieben, dass "Überstanden" eine Schutzwirkung wie die Erstimpfung hätte. Das Immunsystem von Genesenen reagiert auf die Impfung anders als das von zuvor nicht Infizierten - so die Ergebnisse einer Studie der Icahn-School of Medicine in New York.
Ich habe - auf die Behauptung von Moriz hin, dass "überstanden" so gut wie geimpft sei - einen schüchternen Übersetzungsversuch gewagt, der mir offenkundig misslungen ist. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, soll nicht wieder vorkommen. Und nein, ich rolle die ganzen Diskussionen um die Impfung von Genesenen jetzt nicht auf!

bearbeitet von Julius
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vor 25 Minuten schrieb Julius:


Nein, ich folge Dir nicht! Das Immunsystem von Genesenen reagiert auf die Impfung anders als das von zuvor nicht Infizierten - so die Ergebnisse einer Studie der Icahn-School of Medicine in New York.
Ich habe - auf die Behauptung von Moriz hin, dass "überstanden" so gut wie geimpft sei - einen schüchternen Übersetzungsversuch gewagt, der mir offenkundig misslungen ist. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, soll nicht wieder vorkommen. Und nein, ich rolle die ganzen Diskussionen um die Impfung von Genesenen jetzt nicht auf!

Ich glaube, wir haben einfach nur aneinander vorbei geschrieben.

Von biochem. Reaktionen von Genesenen auf Erst- oder auf Abschlußimpfungen habe ich keine Ahnung. Das war auch nicht mein Ansatz.

Ich wollte lediglich die unterschiedliche Schutzdauer zwischen Genesen und Geimpft beleuchten und mein ganz individuelles Logik-Defizit zum Ausdruck bringen.

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vor 9 Stunden schrieb Shubashi:

Der „economist“ nannte heute Zahlen zu „long covid“ in Großbritannien. Etwa eine halbe Million Menschen leiden seit mind. 6 Monaten daran, die meisten im besten arbeitsfähigen Alter. Bisher ist nicht absehbar, ob oder für  wie viele eine Heilung gibt, 80% sind in ihrer Arbeit eingeschränkt, ein Drittel erleidet finanzielle Einbußen.

Das sind geradezu dramatische Zahlen. Aber dazu äußert sich von den Leuten, die hier so gern mit dem Begriff Corona Regime hantieren, natürlich keiner. Und das ist umso erstaunlicher, weil darunter natürlich auch Zehntausende sind, die ihre Existenz verlieren.

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