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Corona-Special: in Deutschland, Europa und Global


Mistah Kurtz

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vor 1 Stunde schrieb Nordlicht:
vor 1 Stunde schrieb Julius:

Chronisch Kranke haben bisher, um ihre Impfberechtigung nachzuweisen, ein ärztliches Attest vorlegen müssen. Da kann sich der Hausarzt das Attest jetzt doch sparen und gleich impfen?

ja, wenn sich der Hausarzt weiterhin an die Priorisierung hält und die chronisch Kranken vor den Leuten impft, die jung und gesund sind und gerne im Juli verreisen möchten, finde ich das auch OK. Aber wenn Aufhebung der Impfpriorisierung bedeutet, dass Leute, die einfach nur schnell verreisen möchten, früher geimpft werden als beispielsweise Uhus Omi, dann finde ich das fies.

Vor einigen Wochen hätte ich dir zugestimmt. Ich war empört als Bischof Meier seine vorgezogene Impfung erhalten hat (er hat das so erklärt das er als Seelsorger in einem Altenheim für Ordensschwestern die Impfung angeboten bekommen hat - so gesehen genauso vorgezogen wie meine Impfung, nämlich gar nicht vorgezogen). Mittlerweile denke ich: Jeder geimpfte ist ein Millimeter Raumgewinn in der Schlacht gegen das Virus... räusper... ich meinte natürlich einen Millimeter weiter auf dem Weg aus der Pandemie raus.

Ich denke die Hausärzte haben genug Verantwortungsgefühl die richtige Entscheidung zu treffen.

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vor 11 Minuten schrieb mn1217:

Es sind mehrere Gründe:

Die Aufgabe der Priorisierung hätte mMn bundesweit einheitlich geschehen sollen.  Und erst,wenn Gruppe zwei und drei mehrheitlich durch sind.

Ich halte es momentan für zu früh,es suggeriert auch,wir seien durch mit der Pandemie,was noch nicht so ist.

 

Wenn sich irgendjemand etwas suggerieren lässt, was mehrfach klar anders gesagt wurde, dann ist das sein Problem. 

 

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vor 11 Minuten schrieb Moriz:

 

Nachdem erst ein anderer Eindruck gemacht wurde?

Da ist halt beim "Vielleicht schon bis zum Sommer" das Vielleicht überhört worden. Oder war gar nicht dieser Sommer gemeint gewesen?

 

 

Zumal klar und deutlich mit dem angeblichen Impfangebot für alle auch etwas suggeriert wurde, dass es ein solches für alle geben würde, wohingegen doch gleichzeitig angeblich zugleich klar mehrfach kommuniziert worden sei, dass es kein Impfgebot für alle gebe. 

Da soll sich dann noch jemand auskennen. 

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vor 14 Minuten schrieb mn1217:
vor 2 Stunden schrieb Frank:

Warum?

...

 

Es sind mehrere Gründe:

Die Aufgabe der Priorisierung hätte mMn bundesweit einheitlich geschehen sollen.  Und erst,wenn Gruppe zwei und drei mehrheitlich durch sind.

Ich halte es momentan für zu früh,es suggeriert auch,wir seien durch mit der Pandemie,was noch nicht so ist.

Ich finde nicht gut,dass Impfzentren anders behandelt werden als Arztpraxen.

ich fürchte,dass so Menschen benachteiligt werden,die zwar gefährdet sind,aber nicht so laut schreien.

  • Wir sind bundeseinheitlich rein, in die Priorisierung, wir sollten bundeseinheitlich raus. Darin stimme ich dir zu.
  • Das die Aufhebung der Priorisierung  ein "Pandemie isch over"-Gefühl provoziert kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich halte das für zu weit hergeholt. Wie kommst du darauf?
  • Auf der einen Seite macht das natürlich Sinn, wenn man in der Arztpraxis nicht mehr priorisiert. Der Arzt braucht kein Atest als "Berechtigungsschein", der kennt ja seine Patienten. Wozu da den Verwaltungsaufwand? Die Priorisierung auch in den Impfzentren aufzuheben hätte den Charme das es auch da dann schneller geht wenn nicht erst die Berechtigung geprüft werden muss.
  • Wie gesagt: Ich traue den Hausärzten zu eine verantwortbare Entscheidung zu treffen. Davon abgesehen - Natürlich profitieren Gefährdete von ihrer Eigenen Impfung mehr als von meiner. Von daher sollten sie unbedingt vorgezogen werden. Da hast du recht. Aber wahr ist auch das Impfungen immer eine doppelte Schutzwirkung haben. Ich kann schon mal keinen mehr anstecken. Deswegen seh ich das auch so gelassen wie oben
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vor 15 Minuten schrieb UHU:

Hätte J. Spahn von Anfang gesagt, er erwarte ein Impfangebot für jeden, für den es einen zugelassenen Impfstoff gibt, im Laufe des Sommers oder bis Ende des dritten Quartals oder ... oder ..., wäre es gut gewesen. Aber dieses immer Weitervertröste, macht nicht nur seine Glaubwürdigkeit kaputt.

Das mag vielleicht spitzfindig klingen, aber für mich ist das ein gewaltiger Unterschied und zwar in punkto Zeitschiene UND Glaubwürdigkeit.

Seine Chefin war da realistischer. Sie hat immer gesagt gesagt bis zum Ende des Sommers jedem ein Impfangebot machen zu können. Auf die zehnte Nachfrage was das denn konkret meine sagte sie schnippisch genervt, auf einer PK "Der Sommer endet am 30.September".

 

Das Angebot ist das eine, die Annahme ist das andere. Ich hab das nie so verstanden als wären wir dann zum  01.10. durch. Das wird dann noch ne Weile weiter gehen.

Darf ichs mal böse provokant formulieren? Mitdenken darf man als Bürger schon auch noch.

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vor 22 Minuten schrieb Frank:

Die Priorisierung auch in den Impfzentren aufzuheben hätte den Charme das es auch da dann schneller geht wenn nicht erst die Berechtigung geprüft werden muss.

Na, also DIESE Prüfung sprengt die Impfzentren nicht:  alle erforderlichen Zettel mit allen erforderlichen Stempeln auf den Tisch, abhaken, fertig ... Zu mehr Prüfung - der vom Hausarzt erstellten Bescheinigungen - hat es in den Impfzentren zu keiner Zeit gereicht, und die Hausärzte haben gemotzt, dass sie Bescheinigungen ausstellen sollten aber (noch) nicht selber impfen durften.

bearbeitet von Julius
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vor 14 Minuten schrieb Die Angelika:
vor 29 Minuten schrieb Moriz:

Nachdem erst ein anderer Eindruck gemacht wurde?

Da ist halt beim "Vielleicht schon bis zum Sommer" das Vielleicht überhört worden. Oder war gar nicht dieser Sommer gemeint gewesen?

 

 

Zumal klar und deutlich mit dem angeblichen Impfangebot für alle auch etwas suggeriert wurde, dass es ein solches für alle geben würde, wohingegen doch gleichzeitig angeblich zugleich klar mehrfach kommuniziert worden sei, dass es kein Impfgebot für alle gebe. 

Da soll sich dann noch jemand auskennen. 

Das "Impfangebot für alle" heisst "Impfangebot für alle, für den ein Impfstoff zur Verfügung steht" fällt unter die Kategorie "Mitdenken kann man von mündigen Bürgern erwarten"

Es wurde immer kommuniziert für welche Altersgruppen Impfstoffe zur Verfügung stehen und das an Impfstoffen für die restlichen Altersgruppen noch geforscht wird.

 

Ja, auch mir wird die ganze Corona-Politik zu schlecht erklärt. Auch für mich sind da zu viele innere Widersprüche drin. Dieser Widerspruch lässt sich aber durch mitdenken auflösen, ist also keiner.

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vor 6 Minuten schrieb Frank:

Seine Chefin war da realistischer. Sie hat immer gesagt gesagt bis zum Ende des Sommers jedem ein Impfangebot machen zu können. Auf die zehnte Nachfrage was das denn konkret meine sagte sie schnippisch genervt, auf einer PK "Der Sommer endet am 30.September".

 

Das Angebot ist das eine, die Annahme ist das andere. Ich hab das nie so verstanden als wären wir dann zum  01.10. durch. Das wird dann noch ne Weile weiter gehen.

Darf ichs mal böse provokant formulieren? Mitdenken darf man als Bürger schon auch noch.

*klugscheißmodusan* Herbstanfang ist am 22.09.2021 *klugscheißmodusaus* ;)

So ist Frau Merkel auf den 21.09.2021 gekommen. Um die eine Woche geht es mir gar nicht.

 

Mir geht die Vertröstmethode aufn Keks: bis Sommer - im Sommer - Ende des Sommers - im September - 1. Dosis bis 21.09.2021. Das entspricht in Summe drei Monate Unterschied.

Zum Impfstart eine derartig kontrete Zeitschiene zu kommunizieren, hielt und halte ich angesichts der vielen möglichen Probleme/Hindernissen/Verzögerungen unterwegs für nicht vertrauenserweckend eher sogar für schädlich, weil sich viele Mitbürger an das Datum geklammert haben und im Laufe der Wochen und Monate durch eine Rhetorikverschiebung verschaukelt fühlen.

Mir geht es nur um die Kommunikation, die nicht nur in diesem Punkt verwirrend ist.

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vor 26 Minuten schrieb Frank:

Vor einigen Wochen hätte ich dir zugestimmt. Ich war empört als Bischof Meier seine vorgezogene Impfung erhalten hat (er hat das so erklärt das er als Seelsorger in einem Altenheim für Ordensschwestern die Impfung angeboten bekommen hat - so gesehen genauso vorgezogen wie meine Impfung, nämlich gar nicht vorgezogen). Mittlerweile denke ich: Jeder geimpfte ist ein Millimeter Raumgewinn in der Schlacht gegen das Virus... räusper... ich meinte natürlich einen Millimeter weiter auf dem Weg aus der Pandemie raus.

Ulkig, mit Bischof Meier bringe ich das überhaupt nicht in Verbindung. Darüber habe ich mich eigentlich nie aufgeregt. Wenn irgendwo Impfstoff übrig ist, finde ich es völlig in Ordnung, wenn der auch außerhalb der Priorisierung verimpft werden darf. (Nur dass ich nicht glaube, dass der Bischof wirklich zufällig gerade da war, aber das ist was anderes. Oder auch nicht, aber egal. )

 

vor 31 Minuten schrieb Frank:

Ich denke die Hausärzte haben genug Verantwortungsgefühl die richtige Entscheidung zu treffen.

Entscheidungsspielraum darüber, wer von ihren Patienten die Impfung am dringendsten braucht, haben die Hausärzte doch die ganze Zeit schon. Unter Aufhebung der Priorisierung verstehe ich, dass eben nicht mehr der Anspruch an die Ärzte gestellt wird, die richtige Entscheidung zu treffen, sondern dass kunterbunt durcheinander geimpft werden darf. Da sehe ich schon einen großen Unterschied dazu, dass man Ärzten erlaubt, übriggebliebene Impfdosen außer der Reihe zu verimpfen, oder schon früher mit der nächsten Prio-Gruppe anzufangen, wenn sie unter ihren Patienten mit der höheren Prio-Gruppe durch sind.

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vor 11 Minuten schrieb Nordlicht:

Entscheidungsspielraum darüber, wer von ihren Patienten die Impfung am dringendsten braucht, haben die Hausärzte doch die ganze Zeit schon.

Jetzt übertreib' mal nicht. Von den Modellversuchen mal abgesehen, haben die Hausärzte in Baden-Württemberg nach Ostern mit dem Impfen begonnen. In anderen Bundesländern mögen die Modellversuche zwei oder drei Wochen früher stattgefunden haben ...

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vor 21 Minuten schrieb Frank:

Das "Impfangebot für alle" heisst "Impfangebot für alle, für den ein Impfstoff zur Verfügung steht" fällt unter die Kategorie "Mitdenken kann man von mündigen Bürgern erwarten"

Dann ist die Aussage über das Impfangebot eine völlig nichtssagende hohle Phrase.

 

„Für alle“ ist eben nicht „für die, für die es möglich ist“

 

Werner

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vor 1 Minute schrieb Julius:

Jetzt übertreib' mal nicht. Von den Modellversuchen mal abgesehen, haben die Hausärzte in Baden-Württemberg nach Ostern mit dem Impfen begonnen. In anderen Bundesländern mögen die Modellversuche zwei oder drei Wochen früher stattgefunden haben ...

Was hast Du eigentlich für ein komisches Problem mit mir? Wo hab ich denn irgendwas geschrieben, was dem widerspricht? Ich hab einfach nur gesagt, dass die Hausärzte, seit sie impfen, einen gewissen Ermessensspielraum haben. Julius, das ist nicht das erste Mal heute in dieser Diskussion, dass Du mir einen komplett bekloppten Schwachsinn unterstellst oder glaubst, mich über totale Banalitäten "belehren" zu müssen. Wenn Du möchtest, dass ich Dich ernst nehme, solltest Du auch so freundlich sein, mich ernst zu nehmen.

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vor 12 Minuten schrieb Nordlicht:

Was hast Du eigentlich für ein komisches Problem mit mir? Wo hab ich denn irgendwas geschrieben, was dem widerspricht?


Ich habe mit DIR überhaupt kein Problem, allenfalls hast DU ein Problem mit Widerspruch. Hier hast Du behauptet: "Entscheidungsspielraum darüber, wer von ihren Patienten die Impfung am dringendsten braucht, haben die Hausärzte doch die ganze Zeit schon." Und dieser Behauptung widerspreche ich. Solange in den Hausarztpraxen nicht geimpft wurde, hatten die Hausärzte auch keinen Entscheidungsspielraum. Sie konnten keinen Patienten mit nem Zettel ins Impfzentrum schicken: Dieser, mein Patient, braucht die Impfung am dringendsten. Sie konnten höchstens Atteste ausstellen, ob die Berücksichtigung gefunden haben, lag schon nicht mehr in ihrem Ermessen. So einfach ist das nämlich mit dem "Entscheidungsspielraum", den sie eben NICHT "die ganze Zeit schon" hatten  ... Wenn Du nicht über "Banalitäten" belehrt werden möchtest, dann stelle halt keine derart banalen Falschbehauptungen auf.

bearbeitet von Julius
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vor einer Stunde schrieb Moriz:

Die Aufhebung der Priorisierung für die ungeliebten Vektorimpfstoffe mag sinnvoll sein, damit man sie verimpft bekommt - andererseits sind die für die altersbedingte Gruppe 3 (ü60) ja durchaus geeignet - finden sich da nicht genug Arme? Irgendwie verstehe ich das Ganze gerade nicht.

 

Außerdem dauert es sowieso nicht mehr lange bis zur natürlichen 'Aufhebung' der Priorisierung, wenn nämlich alle aus Gruppe 3 ein Impfangebot bekommen haben, dann bleibt ja nur noch Gruppe 4 übrig.

Eben.

So lange hätte noch gewartet werden sollen.

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vor 1 Minute schrieb Julius:

Ich habe mit DIR überhaupt kein Problem, allenfalls hast DU ein Problem mit Widerspruch. Hier hast Du behauptet: "Entscheidungsspielraum darüber, wer von ihren Patienten die Impfung am dringendsten braucht, haben die Hausärzte doch die ganze Zeit schon." Und dieser Behauptung widerspreche ich. Solange in den Hausarztpraxen nicht geimpft wurde, hatten die Hausärzte auch keinen Entscheidungsspielraum. So einfach ist das nämlich ...

Nein, da ist in meinem Beitrag überhaupt kein Widerspruch. "Die ganze Zeit schon" bedeutet natürlich, seit sie angefangen haben, zu impfen. Dass Hausärzte, als sie noch nicht geimpft haben, auch noch keinen Entscheidungsspielraum darüber hatten, wen sie in welcher Reihenfolge impfen, versteht sich doch von selbst.

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vor einer Stunde schrieb Moriz:

 

Mit dem 'Vielleicht' wurde bewusst Hoffnung gemacht, die nun enttäuscht wird.

 

Naja, ein " vielleicht" impliziert immer, dass es nicht funktionieren kann.

 

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vor 5 Minuten schrieb Julius:

Sie konnten keinen Patienten mit nem Zettel ins Impfzentrum schicken: Dieser, mein Patient, braucht die Impfung am dringendsten. Sie konnten höchstens Atteste ausstellen, ob die Berücksichtigung gefunden haben, lag schon nicht mehr in ihrem Ermessen. So einfach ist das nämlich mit dem "Entscheidungsspielraum", den sie eben NICHT "die ganze Zeit schon" hatten  ... Wenn Du nicht über "Banalitäten" belehrt werden möchtest, dann stelle halt keine derart banalen Falschbehauptungen auf.

Ich habe nirgendwo irgendwas dergleichen behauptet. Hör einfach auf, mir so einen dummen Quatsch zu unterstellen und lies stattdessen, was ich schreibe, dann ist das Leben viel einfacher.

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vor einer Stunde schrieb UHU:

 

 

... erwarte ein Impfangebot für jeden, für den es einen zugelassenen Impfstoff gibt, im Laufe des Sommers oder bis Ende des dritten Quartals oder ... oder ..., wäre es gut gewesen. 

Aber das hat er doch gesagt?

Ich habe eigentlich nie was Anderes gehört,von niemandem.

Bei den Pressekonferenzen wird auch immer wieder gesagt,es dauert noch,Impfstoff ist\ war noch knapp,es kann\ wird noch dauern.

Die Virologen haben auch nix Anderes gesagt.

 

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vor 16 Minuten schrieb Nordlicht:

Ich habe nirgendwo irgendwas dergleichen behauptet.


Nö, Du hast selbstverständlich das krasse Gegenteil behauptet.

Zitat

Entscheidungsspielraum darüber, wer von ihren Patienten die Impfung am dringendsten braucht, haben die Hausärzte doch die ganze Zeit schon.


Die unmissverständlichere Formulierung hast Du dann ja nachgeschoben.

bearbeitet von Julius
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vor 1 Minute schrieb Julius:


Nö, Du hast selbstverständlich das krasse Gegenteil behauptet.


Die unmissverständlichere Formulierung hast Du ja nachgeschoben.

Mir ist meine Zeit zu schade für sowas.

  • Haha 1
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vor einer Stunde schrieb Frank:

...

 

Mittlerweile denke ich: Jeder geimpfte ist ein Millimeter Raumgewinn in der Schlacht gegen das Virus... räusper... ich meinte natürlich einen Millimeter weiter auf dem Weg aus der Pandemie raus.

Ich 

Hauptsach, irgendwer bekommt den Impfstoff,egal,ob dadurch ein Schwaecherer ihn nicht\ später erhält?

Natürlich hilft jeder Geimpften,trotzdem darf Nichtsein,dass die Agressiven die ( vielleicht gefährdeter en) nicht so Aggressiven verdrängen.

 

 

 

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vor 2 Minuten schrieb mn1217:

Aber das hat er doch gesagt?

Ich habe eigentlich nie was Anderes gehört,von niemandem.

Bei den Pressekonferenzen wird auch immer wieder gesagt,es dauert noch,Impfstoff ist\ war noch knapp,es kann\ wird noch dauern.

Die Virologen haben auch nix Anderes gesagt.

 

Eben nicht - es wurde mehr oder weniger konkrete Termine gesetzt - in den letzten vier bis fünf Monaten hinweg immer in Nuancen abweichend aber in Summe verschieden.

 

Ich fasse mal zusammen: Wir beide haben in diesem Zusammenhang eine unterschiedliche Erinnerung. Punkt.

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vor 59 Minuten schrieb Frank:
  • Wir sind bundeseinheitlich rein, in die Priorisierung, wir sollten bundeseinheitlich raus. Darin stimme ich dir zu.
  • Das die Aufhebung der Priorisierung  ein "Pandemie isch over"-Gefühl provoziert kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich halte das für zu weit hergeholt. Wie kommst du darauf?
  • Auf der einen Seite macht das natürlich Sinn, wenn man in der Arztpraxis nicht mehr priorisiert. Der Arzt braucht kein Atest als "Berechtigungsschein", der kennt ja seine Patienten. Wozu da den Verwaltungsaufwand? Die Priorisierung auch in den Impfzentren aufzuheben hätte den Charme das es auch da dann schneller geht wenn nicht erst die Berechtigung geprüft werden muss.
  • Wie gesagt: Ich traue den Hausärzten zu eine verantwortbare Entscheidung zu treffen. Davon abgesehen - Natürlich profitieren Gefährdete von ihrer Eigenen Impfung mehr als von meiner. Von daher sollten sie unbedingt vorgezogen werden. Da hast du recht. Aber wahr ist auch das Impfungen immer eine doppelte Schutzwirkung haben. Ich kann schon mal keinen mehr anstecken. Deswegen seh ich das auch so gelassen wie oben

 

Na," Pandemie ist over" ist gerade en Vogue,siehe auch die geplanten Oeffnungen. Dazu noch Aufhebung der Priorisierung...das kann gewaltig schiefgehen.

Aufhebung der Priorisierung signalisiert ja" Wir sind soweit durch". Und das stimmt mMn nicht.

 

Ein Arzt kennt seinen Patienten? Der Assistenzarzt im MVZ, bei dem der Patient noch nie war?

Ein Arzt einen" Patienten", der nur Karteileichen ist und das letzte Mal als Kind da war?

Der neue Arzt,der die Praxis übernommen hat,die Patienten des Vorgängers?

 

Und ja,das Geimpfte das evtl. anders sehen als Ungeimpfte,kann sein. 

 

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vor 51 Minuten schrieb Frank:

Das "Impfangebot für alle" heisst "Impfangebot für alle, für den ein Impfstoff zur Verfügung steht" fällt unter die Kategorie "Mitdenken kann man von mündigen Bürgern erwarten"

Es wurde immer kommuniziert für welche Altersgruppen Impfstoffe zur Verfügung stehen und das an Impfstoffen für die restlichen Altersgruppen noch geforscht wird.

 

Ja, auch mir wird die ganze Corona-Politik zu schlecht erklärt. Auch für mich sind da zu viele innere Widersprüche drin. Dieser Widerspruch lässt sich aber durch mitdenken auflösen, ist also keiner.

 

Na ja, die Forenregeln für alle gelten vermutlich auch nur für alle, die von den Moderatoren moderiert werden. 😉

Aber lass es sein, das haben wir alles schon mal hier durchgekaut

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vor 17 Minuten schrieb mn1217:

Hauptsach, irgendwer bekommt den Impfstoff,egal,ob dadurch ein Schwaecherer ihn nicht\ später erhält?


Ach das mit den "Schwächeren", das ist so ein auf-die-Tränen-Drüsen-Drückversuch.
Bei dem von Frank erwähnten Beispiel ging es darum, dass in einem Seniorenheim am Ende eines Impftages zwei Restdosen verimpft worden sind, die sonst verworfen worden wären. Das ist anderswo auch geschehen, nur war's bei uns nicht der Bischof und stand's nicht drei Wochen später in der Zeitung und hat sich folglich auch niemand künstlich darübrer aufgeregt.
Wärest Du kurz vor Feierabend losgerannt um irgendwelche "Schwächeren" zu suchen und aufzutreiben?

 

bearbeitet von Julius
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