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Moderatorenkritik


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Hallo Franziskaner,

 

ich habe soeben von Deinem Wunsch erfahren. Eine E-Mail an mich (siehe Impressum) bzw. eine Nachricht an einen Admin genügt normalerweise. Gouvi hat Deinen Account auf "ausgeschieden" gesetzt. Du kannst diesen jederzeit per Mail an mich wieder aktivieren lassen. 

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vor 4 Stunden schrieb Thofrock:

Was war denn bitte an meinem Posting auszusetzen, das vorhin im Politik Thread entfernt wurde?

 

 

Antwort per PN.

Der Thread Moderatorenkritik ist nicht dafür gedacht, Postings, die an einer Stelle entfernt wurden, an einer anderen weiter zu diskutieren.
Alfons als Moderator

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Was war das Problemen meinem Beitrag,inndemmich meinte,dass auf die Bezeichnung " Quoten..xyz" verzichtet werden sollte?

 

 

 

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vor 1 Minute schrieb mn1217:

Was war das Problemen meinem Beitrag,inndemmich meinte,dass auf die Bezeichnung " Quoten..xyz" verzichtet werden sollte?

 

 

 

In welchem hattest du den geschrieben?

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Übrigens wenig erstaunlich und auch sehr schlüssig, dass der „Gendersprach“-Thread kurzerhand geschlossen wurde. Es gab dort keine Unflätigkeiten, nur eine einzige sarkastisch-nicht-pc konforme Bemerkung.

Statt diese einfach zu löschen, verfährt man gemäß der sprachpolizeilichen Doktrin: jede*s darf sprechen wie es will, solange man den Sprachregelungen der Partei folgt.

roma locuta, causa finita.

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vor 30 Minuten schrieb Shubashi:

roma locuta, causa finita.

Jap, so isses wohl. Und das aus Gründen!

 

Die Forenregeln, denen jeder User bei Beitritt zugestimmt hat besagen unter anderem: "Rassistische, nationalsozialistische oder sonst antidemokratische Agitation wird nicht geduldet."
Selbstkritisch muss ich zugeben das der Gender-Thread irgendwie ausserhalb des Augenwinkels der Moderation lief. Was dazu geführt hat das zunehmend gegen genau die zitierte Regel verstossen wurde.
Ich bin auch nicht glücklich mit der Schliessung, eine stringentere Moderation mit verstecken von Regelverstössen wäre besser gewesen. Nun aber war Schliessung des Threads unausweichlich.

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vor 13 Minuten schrieb Frank:

Jap, so isses wohl. Und das aus Gründen!

 

Die Forenregeln, denen jeder User bei Beitritt zugestimmt hat besagen unter anderem: "Rassistische, nationalsozialistische oder sonst antidemokratische Agitation wird nicht geduldet."
Selbstkritisch muss ich zugeben das der Gender-Thread irgendwie ausserhalb des Augenwinkels der Moderation lief. Was dazu geführt hat das zunehmend gegen genau die zitierte Regel verstossen wurde.
Ich bin auch nicht glücklich mit der Schliessung, eine stringentere Moderation mit verstecken von Regelverstössen wäre besser gewesen. Nun aber war Schliessung des Threads unausweichlich.

Und eine Diskussion um die "gefühlte Hautfarbe" erfüllt diesen Makel?

 

Es ist ja nun nicht so, daß dieser - pardon - Unfug seinen Ursprung hier im Forum genommen hätte. Es handelt sich um ein realweltliches Phänomen und als solches wird es hier traditionell genauso kommentiert und diskutiert wie jedes andere gesellschaftliche, politische oder religiöse Phänomen.

 

Einer gebürtigen Asiatin vorzuwerfen einen gebürtigen Westeuropäer mit einem Schandnamen zu belegen, der seine Wurzeln in der kolonialen Vergangenheit hat, wirkt ein wenig seltsam. Nicht sonderlich elegant von besagter Userin, aber Sprache lebt von Bildern und Narrativen. Einen Thread über die Sprache zu schließen,  weil sie durchprobiert wird, ist irgendwie absurd.

 

Und da wir hier in der Moderatorenkritik sind: Dir dürfte der Begriff "Moderation nach Gutsherrenart" aus der Vergangenheit geläufig sein. Es gab immer einzelne Moderatoren, die sich mit diesem Vorwurf auseinandersetzen mussten. Daß man diese Beschreibung auf das ganze Moderatorenteam anwenden kann ist noch nicht so wahnsinnig lange die Regel.

Edited by Flo77
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vor 19 Minuten schrieb Shubashi:

 

Interessant, das Hinterfragen der autoritären Durchsetzung von Sprachregeln ist „rassistische, nationalsozialistische oder sonst antidemokratische Agitation“.

Das funktioniert allerdings tatsächlich nur mit dem Demokratieverständnis aus „Animal farm“. 

Das ist leider im Thema "Gendersprache", bzw. "angeordnete Sprachhygiene" schon so angelegt. Ein paradoxes Ergebnis ist unausweichlich. Darüber zivilisiert zu diskutieren ist "like fucking for virginity".

 

„rassistische, nationalsozialistische oder sonst antidemokratische Agitation“ als Grund anzuführen ist danach nur noch die Simulation einer rationalen Entscheidung. Ich brauche die nicht. Das Hausrecht reicht mir. Ich bin hier nur Gast und habe alle Freiheiten, die einem Gast zustehen.

 

Gruss, Martin

Edited by Soulman
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Das es für das "Hinterfragen der autoritären Durchsetzung von Sprachregeln" nötig ist von "Negern" und "Bimbos" zu reden ist mir schleierhaft.

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vor 9 Minuten schrieb Frank:

Das es für das "Hinterfragen der autoritären Durchsetzung von Sprachregeln" nötig ist von "Negern" und "Bimbos" zu reden ist mir schleierhaft.

"Bimbos" nein, "Neger" ein klares "Ja", weil historisch in Europa immer anders konnotiert als das leicht zu verwechselnde "Nigger" aus dem Amerikanischen. Es fällt nämlich vielen Menschen gar nicht mal auf, dass sie die Wertung von Wörtern nur eingeredet bekommen. Die Geschichte mit der Mohrenbäckerei fand ich hochspannend. 

Edited by Soulman
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4 minutes ago, Frank said:

Das es für das "Hinterfragen der autoritären Durchsetzung von Sprachregeln" nötig ist von "Negern" und "Bimbos" zu reden ist mir schleierhaft.

 

Statt diese Begriff (ein oder zwei Beiträge) zu schwärzen, den Thread zu schließen, ist mir wiederum schleierhaft.

Seid doch bitte wenigstens ehrlich: nannyogg passte die ganze Diskussion nicht, sie hatte es dort so kommuniziert und jetzt endlich einen Anlass gefunden, das „Ketzernest“ auszuheben.

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vor 10 Minuten schrieb Frank:

Das es für das "Hinterfragen der autoritären Durchsetzung von Sprachregeln" nötig ist von "Negern" und "Bimbos" zu reden ist mir schleierhaft.

Also ist es per se rassistisch, wenn man den Begriff "Neger" benutzt? Oder kommt es darauf an, wer ihn benutzt, z.B. Menschen mit dunkler Hautfarbe für sich selber vs. ich als Weissbrot? Und dann sind wir genau da angelangt, wo ich mit meiner Kritik an dem Phänomen der "gefühlten Ethnie" hin wollte. Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern vielmehr mit dem Aufzeigen von Absurditäten... 

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vor 5 Minuten schrieb Shubashi:

 

Statt diese Begriff (ein oder zwei Beiträge) zu schwärzen, den Thread zu schließen, ist mir wiederum schleierhaft.

Seid doch bitte wenigstens ehrlich: nannyogg passte die ganze Diskussion nicht, sie hatte es dort so kommuniziert und jetzt endlich einen Anlass gefunden, das „Ketzernest“ auszuheben.

Hätten wir mal mehr Katzenbildchen gepostet :ninja: 

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vor 9 Minuten schrieb Wunibald:

"Bimbo" kann man auch anders interpretieren.

Auch interessant. Als Kind habe ich immer gehört "Räum mal auf. Hier sieht es aus wie bei den Hottentotten". 

 

Zitat

Im Rahmen der deutschen Koloniegründung im heutigen Namibia übernahmen die deutschen Siedler Sichtweisen und Worte ihrer burischen Nachbarn. Eine Auseinandersetzung mit dem Wort Hottentotten findet sich im Deutschen Kolonial-Lexikon 1920: „Die H. nennen sich selbst Koikoin, was so viel wie Menschen bedeutet. Als Naman fasst man dagegen jetzt am besten alle H.-Stämme von Deutsch-Südwestafrika zusammen, obwohl diese Bezeichnung ursprünglich wohl nur für die vor 1800 dort vorhandenen Hottentotten galt. Das sonderbare Wort ‚Hottentott‘ hat man meist als einen holländischen Spottnamen bezeichnen wollen, …“[11]

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Begriff – bereits seit der Epoche der Aufklärung – in etlichen deutschsprachigen literarischen Werken manifestiert. Bis heute haben sich in Deutschland Redewendungen wie „Hier geht es zu wie bei den Hottentotten!“ erhalten, zum Beispiel nannte Marius Müller-Westernhagen sein 2011er Live-Album „Hottentottenmusik“. Die Wendungen sollen einen Mangel an räumlicher beziehungsweise musikalischer Ordnung zum Ausdruck bringen

Quelle

 

Marius Müller Westernhagen ist also ein „rassistischer, nationalsozialistischer oder sonst antidemokratischer Agitator“? 

 

Gruss, Martin

Edited by Soulman
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vor 22 Minuten schrieb Shubashi:

Seid doch bitte wenigstens ehrlich: nannyogg passte die ganze Diskussion nicht, sie hatte es dort so kommuniziert und jetzt endlich einen Anlass gefunden, das „Ketzernest“ auszuheben.

So ist es.

 

Man brauch sich ja nur anzuschauen, wer hier im Forum meint die Genderei umbedingt mitmachen zu müssen.

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Achtung! Die Redewendung "Den Bock zum Gärtner machen" könnte ebenfalls problematisch sein.

 

Menschen als Tiere zu bezeichnen ist böse.

  • Confused 1
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vor 5 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Wegen der Tiere oder wegen der Menschen?

Das wird gerade intern geklärt. Ich hatte mich über die Neubesetzung des BVerfG ausgelassen und bin dabei negativ aufgefallen. 

Edited by Soulman
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Da ich momentan leider nicht verstehe, welches konkrete ideologische Verständnis sich hinter:

4 hours ago, Frank said:

Rassistische, nationalsozialistische oder sonst antidemokratische Agitation

versteckt, würde ich um eine konkrete Erläuterung bitten. Das des Grundgesetzes und des aktuellen Strafgesetzbuches ist es offensichtlich nicht.

Das der Verfassung und des Strafgesetzbuches der Deutschen Demokratischen Republik allerdings wohl auch nicht*, deswegen bin ich mir unsicher. Also welches bitte - Belarus, Ungarn, der Weimarer Republik?

Ich würde aktuell auf die Reichsverfassung von 1871 tippen, aber ich weiß leider nicht, wer dann mit „Wir, Wilhelm...“ gemeint ist.

 

*Da gab es immerhin den Hinweis: „Tiere“.

Der Vergleich:

“Den Sozialismus

in seinem Lauf

halten weder

Ochs noch Esel auf!“

 

war dort statthaft.

Edited by Shubashi
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