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Jens Spahn und Daniel Funke sind per Leihmutter Eltern geworden


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Geschrieben

Herr Spahn macht das Richtige dass muss er sich nicht antun diese Moralisten sollen ihn im Mondschein begrüssen
er hat nichts Illegales getan

die Familie wird nicht verhungern  liberalen Menschen zeigt das ganze die CDU/CSU ist unwählbar

Geschrieben
14 minutes ago, Spadafora said:

Herr Spahn macht das Richtige dass muss er sich nicht antun diese Moralisten sollen ihn im Mondschein begrüssen
er hat nichts Illegales getan

die Familie wird nicht verhungern  liberalen Menschen zeigt das ganze die CDU/CSU ist unwählbar

 

Doppelmoral ist keine Frage von Liberalität, sondern eine Frage von Glaubwürdigkeit. Herr Spahn wäre als Politiker sehr gut in der Lage gewesen, für eine Änderung des geltenden Rechts einzutreten. Das hat er aber nicht getan, sondern es im Gegensatz verteidigt.

Dann jedoch privat das Gegenteil davon zu tun, zeigt den Leuten, dass er wohl eine rein taktische Einstellung zu Normen und Gesetzen verfolgt: wenn es ihm persönlich nützt, verteidigt er sie, wenn nicht, umgeht er sie. Ich persönlich möchte so eine Gesellschaft nicht, sondern erwarte schon eine gewisse Glaubwürdigkeit von demokratischen Politikern.
 

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Shubashi:

Doppelmoral ist keine Frage von Liberalität, sondern eine Frage von Glaubwürdigkeit. Herr Spahn wäre als Politiker sehr gut in der Lage gewesen, für eine Änderung des geltenden Rechts einzutreten.

Hm, ich weiß nicht...

 

Er war ja immer gegen Leihmutterschaft. Jetzt stell dir vor, er wäre Anfang des Jahres plötzlich umgeschwenkt und dann wäre raus gekommen, dass er sich in den USA ein Kind gekauft hat.

 

Ich glaube, das wäre nur sehr wenig besser gewesen. Die Leute hätten sich ganz genauso gedacht: "Aha, kaum betrifft ihn das Thema selbst, war's das mit seinen Überzeugungen."

 

Hätte ich persönlich zumindest genauso blöd gefunden.

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb Shubashi:

 

Doppelmoral ist keine Frage von Liberalität, sondern eine Frage von Glaubwürdigkeit. Herr Spahn wäre als Politiker sehr gut in der Lage gewesen, für eine Änderung des geltenden Rechts einzutreten. Das hat er aber nicht getan, sondern es im Gegensatz verteidigt.

Dann jedoch privat das Gegenteil davon zu tun, zeigt den Leuten, dass er wohl eine rein taktische Einstellung zu Normen und Gesetzen verfolgt: wenn es ihm persönlich nützt, verteidigt er sie, wenn nicht, umgeht er sie. Ich persönlich möchte so eine Gesellschaft nicht, sondern erwarte schon eine gewisse Glaubwürdigkeit von demokratischen Politikern.

Spahn hatte schon durch die Maskenaffäre ein Glaubwürdigkeitsdefizit. Hinzu kam seine schlechte Figur als Fraktionsvorsitzender in der Brosius-Gersdorf-Affäre. Die Leihmutter-Aktion war dann der Eimer, der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Spannend wird, ob Jens Spahn sich davon noch einmal erholen kann und uns in ein paar Jahren als Minister oder Kanzlerkandidat noch einmal begegnet. 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb OneAndOnlySon:

Hinzu kam seine schlechte Figur als Fraktionsvorsitzender in der Brosius-Gersdorf-Affäre.

Ja. Was halt auch thematisch so richtig gut zu der Leihmutter-Sache gepasst hat. Im Sinne von: Kein Gefühl für christliche Werte.

 

Ich bin ehrlich. Ich find's schade. Ich mochte Spahn ganz zu Beginn der Corona-Krise sehr gern. Ich fand seine Art sehr angenehm.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Kara:

Hm, ich weiß nicht...

 

Er war ja immer gegen Leihmutterschaft. Jetzt stell dir vor, er wäre Anfang des Jahres plötzlich umgeschwenkt und dann wäre raus gekommen, dass er sich in den USA ein Kind gekauft hat.

 

Ich glaube, das wäre nur sehr wenig besser gewesen. Die Leute hätten sich ganz genauso gedacht: "Aha, kaum betrifft ihn das Thema selbst, war's das mit seinen Überzeugungen."

 

Hätte ich persönlich zumindest genauso blöd gefunden.

Ich glaube schon, dass eine frühzeitige Kommunikation zumindest den Skandal hätte verhindern können. Also z.B. mit einer Argumentation in die Richtung:

  • Enger gesetzlicher Rahmen und hohe staatliche Kontrolle in Deutschland
  • Weniger Ausweichen auf Angebote in unregulierten Ländern
  • Verhinderung einer Babyhandelsindustrie durch Regeln analog zur Organspende (keine private Vermittlung, Geldfluss nur innerhalb des Gesundheitssystems etc.)
  • Klare Rechte für Leihmütter und die Kinder

Das wäre zwar so nicht Gesetz geworden aber wenn Spahn etwas Ähnliches als seine eigene Position beworben hätte, könnte er jetzt sagen, dass ihn der fehlende gesetzliche Rahmen zu einer Leihmutter ins Ausland getrieben hätte.

Geschrieben

Er hätte auch einfach sagen können, dass er total dagegen war, aber sein Mann das unbedingt wollte. Immerhin ist der ja der Vater.

 

Kann er aber natürlich nicht bringen, wenn er der Vater des nächsten Kindes sein will.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Kara:

Ja. Was halt auch thematisch so richtig gut zu der Leihmutter-Sache gepasst hat. Im Sinne von: Kein Gefühl für christliche Werte.

 

Ich bin ehrlich. Ich find's schade. Ich mochte Spahn ganz zu Beginn der Corona-Krise sehr gern. Ich fand seine Art sehr angenehm.

Zu den Dreckschleudern gegen Brosius-Gersdorf gehörte Jens Spahn ja nicht. Für seiner Rolle als Fraktionsvorsitzender hätte es aber gehört, die Mehrheit gemäß der Koalitionsabsprache sicherzustellen oder die Absprache im Vorfeld zu verhindern, wenn die Mehrheit nicht zustande kommt. Im Ergebnis stand die Unionsfraktion als ein Haufen von Deppen da, der sich von Falschmeldungen aus Medien wie Nius zu einem bestimmten Abstimmungsverhalten bewegen lässt. Egal ob Spahn das hätte verhindern können oder nicht, bleibt es eben doch an ihm als Vorsitzenden hängen.

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Ich glaube schon, dass eine frühzeitige Kommunikation zumindest den Skandal hätte verhindern können. ...

Ja, den Skandal schon. Aber wer so spricht (du bist ja nicht der einzige), der kennt den Jens nicht wirklich. Denn seine Karriere hätte Schaden nehmen können und er hatte ja noch Großes vor. Nein, er hat einfach drauf gesetzt, dass die anderen seine Amoral teilen und er alles bekommen kann.

Geschrieben

Für das Kind hoffe ich ja dass jetzt nach der Leihmutter nicht die Nanny kommt.

Außerdem bitte ein Kindergarten und eine Schule, die mit der Thematik vernünftig umgehen können.

Wenn es dann Fragen zur anderen Hälfte seines Genstrangs hat - bitte Antworten parat haben.

 

In dem Fall will Liebe gut organisiert sein (so ganz ursprünglich christlich).

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Zu den Dreckschleudern gegen Brosius-Gersdorf gehörte Jens Spahn ja nicht. 

Wenn du diese Diskussion wieder aufmachen willst, dann bitte in dem entsprechend benannten Thread. Die Brosius-Gersdorf ist ganz zurecht gescheitert.

Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Zu den Dreckschleudern gegen Brosius-Gersdorf gehörte Jens Spahn ja nicht. Für seiner Rolle als Fraktionsvorsitzender hätte es aber gehört, die Mehrheit gemäß der Koalitionsabsprache sicherzustellen oder die Absprache im Vorfeld zu verhindern, wenn die Mehrheit nicht zustande kommt. Im Ergebnis stand die Unionsfraktion als ein Haufen von Deppen da, der sich von Falschmeldungen aus Medien wie Nius zu einem bestimmten Abstimmungsverhalten bewegen lässt. Egal ob Spahn das hätte verhindern können oder nicht, bleibt es eben doch an ihm als Vorsitzenden hängen.

Die Frau gehört schlicht nicht ans BVerfG. Das ganze Besetzungsverfahren gehört re-organisiert.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb OneAndOnlySon:

könnte er jetzt sagen, dass ihn der fehlende gesetzliche Rahmen zu einer Leihmutter ins Ausland getrieben hätte.

Der "Ärmste".

 

Ein Glück, daß er durch seine Tätigkeiten "zum Unwohle des Deutschen Volkes" die Mittel hatte um sich sich der bösen, unfairen Doktrin des Landes von dem er alimentiert wird und in dessen Regierung er sitzt, zu entziehen...

bearbeitet von Flo77
Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb SteRo:

Ja, den Skandal schon. Aber wer so spricht (du bist ja nicht der einzige), der kennt den Jens nicht wirklich. Denn seine Karriere hätte Schaden nehmen können und er hatte ja noch Großes vor. Nein, er hat einfach drauf gesetzt, dass die anderen seine Amoral teilen und er alles bekommen kann.

 

Wenn es Jens Spahn tatsächlich um seinen persönlichen Vorteil ging (wovon ich ausgehe), hat er sich maximal dämlich verhalten. Denn dass zumindest die Opposition und einige Konservative das ganz groß raus bringen, hätte er sich denken können - ja, müssen. Auch dass er schon in mindestens zwei Themen vorher auf der Kippe stand, musste ihm bewusst sein. Jetzt hat seine Karriere schaden genommen und er hätte das verhindern können, ohne seinen Kinderwunsch aufgeben zu müssen: Durch eine bessere Kommunikation.

 

vor 3 Minuten schrieb SteRo:

Wenn du diese Diskussion wieder aufmachen willst, dann bitte in dem entsprechend benannten Thread. Die Brosius-Gersdorf ist ganz zurecht gescheitert.

Es ging mir ja nicht um eine inhaltliche Bewertung. Die Gründe für sein Versagen in der Brosius-Gersdorf-Affäre, der Maskenaffäre und jetzt der Leihmutter-Affäre sehe ich aber als die selben. Ihm fehlt das nötige Gespür für (politische) Stimmungen in der Fraktion, der Partei, der Koalition und in den Medien.

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Flo77:

Die Frau gehört schlicht nicht ans BVerfG. Das ganze Besetzungsverfahren gehört re-organisiert.

Darum geht es in diesem Thread nicht.

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Flo77:

Der "ärmste".

 

Ein Glück, daß er durch seine Tätigkeiten "zum Unwohle des Deutschen Volkes" die Mittel hatte um sich sich der bösen, unfairen Doktrin des Landes von dem er alimentiert wird und in dessen Regierung er sitzt, zu entziehen...

Dass der Mann einen schlecht kalibrierten moralischen Kompass hat, müssen wir aus meiner Sicht nicht diskutieren. Spannender finde ich eine andere (von mir so wahrgenommene) Eigenschaft: Dummdreistigkeit. Also die Kombination daraus, selbst den maximalen persönlichen Vorteil zu ziehen, und einer fehlenden Awareness für die eigene Position und die politische Lage.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Shubashi:

Er hätte im Sinne seiner veränderten Überzeugung dann notfalls seinen Rücktritt anbieten können und womöglich ein politisches Lebensthema gefunden.

Das stimmt, da hast du Recht.

Geschrieben

Was mir an dieser Diskussion gut gefällt, ist die begründete Darstellung unterschiedlicher Standpunkte, in der gleichzeitig klar wird, wie man z.B. von einer katholischen oder christlichen Position ausgeht, ohne einfach nur rechthaberisch zu argumentieren.

Es ist für Christen auch in der heutigen Zeit ja immer möglich, sich auf ihre bzw. die kirchliche Position zurückzuziehen - sie in sinnvollerweise in die öffentliche Debatte einzubringen, als eine ethische Position unter den vielen einer pluralistischen Gesellschaft finde ich jedoch viel interessanter. Es macht Christentum und Evangelium meiner Meinung nach relevant - und zwar über die für mich eher engherzige Variante einer rein individuell gesehenen „Rettungskapselreligion“ hinaus.

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Guppy:

Vielleicht trauen sich nach seinem Rücktritt doch noch manche Bischöfe ein Wort zu sagen. Nun hatte man ja genug Zeit, erstmal abzuwarten aus welcher Richtung der Wind weht, um sich perfekt stromlinienförmig positionieren zu können.

Warum sollten sie?

Stichwort: Forum Internum? Das verschwindet ja nicht plötzlich nur weil man öffentliche Person ist.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb rorro:

Doch, über das Recht gestellt. Denn wenn ich das Recht im Ausland zu meinem Vorteil nutze, dies aber anderen im eigenen Land bewusst vorenthalte, ist es genau das.

 

Du kannst sicher belegen, inwiefern Herr Spahn das anderen im eigenen Land bewusst vorenthalten hat. War Herr Spahn an dem Gesetzgebungsverfahren zur Leihmutterschaft beteiligt?

 

BTW: Steht Gott über dem Gesetz? Welche Rolle spielt die Kirche dabei? 

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Weihrauch:

War Herr Spahn an dem Gesetzgebungsverfahren zur Leihmutterschaft beteiligt?

Ja. Nur deshalb kocht das Ganze ja auch weitaus höher als bei dem anderen Quoten-Homo der Union, Streeck, der den gleichen Trick genutzt hat.

Geschrieben
vor 31 Minuten schrieb Flo77:

Ja.

 

Wirklich? Ich weiß das nicht, darum frage ich ja, und hätte halt gern einen Beleg dafür. Wann wurde dieses Gesetz in der jetzt gültigen Form verabschiedet, und welche Rolle spielte Spahn dabei?

Geschrieben

Wie dem auch sei. Vielleicht kommt der Jens ja noch dazu, dem Herrn für seine Vorsehung zu danken, welche dazu geführt hat, dass er durch die ("heilige"?) Entrüstung seiner Parteikollegen zu Fall gebracht worden ist.

Jetzt hat er Gelegenheit über sein bisheriges Politiker-Leben mal gründlich nachzudenken und vielleicht geht ihm ja ein Licht auf.

Der Langmut unseres Vaters ist schier unendlich und Er ist immer bereit zu vergeben, wenn der Sünder aufrichtige Reue zeigt.

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb OneAndOnlySon:

Spannend wird, ob Jens Spahn sich davon noch einmal erholen kann und uns in ein paar Jahren als Minister oder Kanzlerkandidat noch einmal begegnet. 

 

Etabliert hat sich nach persönlichem Versagen das Abtauchen für einige Zeit mit anschließender Mitgliedschaft im Europaparlament für eine Periode oder zwei, um dann glorreich und unter der Amnesie des Volkes Ministerpräsident bspw. von Ba-Wü zu werden…

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