Kulti Geschrieben vor 17 Stunden Melden Geschrieben vor 17 Stunden 2 hours ago, Flo77 said: Wie man das Thema allerdings "breit" diskutieren soll, ohne den "Gekauften" als "Gekauften" zu benennen, ist mir schleierhaft. Man könnte ja einfach bei der Ausgebeuteten bleiben. Oder wir überlegen mal wie so eine Biogeburt abläuft mit allem drum und dran und überlegen uns dann lauter nette Bezeichnungen für die Kinder. "Ich bin eine Ware und Du so?" "Och ich bin ein Glas Bier zuviel." "Ich bin ein größerer Stromausfall" "Ich bin der Weihnachtsurlaub" "Ich bin Tropi." "Ich bin aus dem falschen Zimmer" "Was ich bin könnte Teile der Weltbevölkerung beunruhigen" "Ich bin die Besenkammer" "Ich bin priesterlicher Nachwuchs" Und jetzt alle im Chor: "Wir sind aus dem Hafenbecken der Schöpfungsmacht" 3 Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 17 Stunden Melden Geschrieben vor 17 Stunden vor 14 Minuten schrieb Kulti: Man könnte ja einfach bei der Ausgebeuteten bleiben. Oder wir überlegen mal wie so eine Biogeburt abläuft mit allem drum und dran und überlegen uns dann lauter nette Bezeichnungen für die Kinder. "Ich bin eine Ware und Du so?" "Och ich bin ein Glas Bier zuviel." "Ich bin ein größerer Stromausfall" "Ich bin der Weihnachtsurlaub" "Ich bin Tropi." "Ich bin aus dem falschen Zimmer" "Was ich bin könnte Teile der Weltbevölkerung beunruhigen" "Ich bin die Besenkammer" "Ich bin priesterlicher Nachwuchs" Und jetzt alle im Chor: "Wir sind aus dem Hafenbecken der Schöpfungsmacht" Psalm 51,7. Dieser Satz ist für mich bittere Realität, wir mir anschaulich vermittelt wurde. Schorschi tut mir leid, aber da musst Du genauso durch, wie wir alle, denn der Herr verfolgt die Schuld der Väter nunmal an ihren Kindern bis ins 4. Glied. Zitieren
Higgs Boson Geschrieben vor 17 Stunden Melden Geschrieben vor 17 Stunden vor 16 Stunden schrieb mn1217: Und GottseiDank sind wir da heute weiter. Nur weil es das im AT gab,ist es nicht gut oder richtig. Der Gedankenfehler liegt darin, zu glauben, dass Polygamie irgendwas mit Leihmüttern heutiger Zeit zu tun hat. Die Ehe mit mehreren Frauen diente 2 Dingen: Erstens, die Versorgung der Frau. Sie ist immer einem Mann zugeordnet. Entweder ihrem Vater oder ihrem Ehemann. Darin gründet noch heute der Brauch des Brautführers, der am Traualtar die Frau dem Ehemann übergibt. Sie ist schützenswert, sie ist wertvoll, sie darf nicht in den Krieg ziehen, sie ist unentbehrlich für den Fortbestand der Familie. Denn nur sie, kann Kinder in die Welt setzen. Zweitens, es ist die Verpflichtung des Mannes, Nachkommen zu zeugen. Ist eine Frau unfruchtbar, kann eine weitere Frau diesem Problem Abhilfe schaffen. Doch die unfruchtbare Frau wird nicht entsorgt, sie verbleibt in der Familie, bleibt versorgt. Aus der Verpflichtung des Mannes ergibt sich ein Problem, wenn er unfruchtbar ist und kinderlos stirbt. In dem Fall ist es die Pflicht seines Bruder, bzw des nächsten männlichen Verwandten, dem Mann nach seinem Tod Nachkommen zu schenken. Der erste Nachkomme des Verstorbenen gilt als Nachkomme des Verstorbenen. Das ist dann ein Leihvater. Ein echter Leihvater. Und das ist eine so unbedingte Verpflichtung, dass Onan der Blitz beim Verhüten traf. Zitieren
Chrysologus Geschrieben vor 17 Stunden Melden Geschrieben vor 17 Stunden Ich frage mich, ob der Bild vom "Kind als Ware" nicht die für manche etwas unangenehme Kehrseite der gerne behaupteten "Elternrechte" ist. In beiden Bildern wird das Kind zu einem Objekt der Wunschbefriedigung der Erwachsenen und ist nicht mehr Selbstzweck. Nun verweist man in dieser Debatte auf die Adoption ohnehin geborener Kinder. Aber ist das Kind hier nicht auch ein wenig "Ware", es zwar nicht gegen Geld anvertraut, aber gegen ein Verhalten konfom zu den Erwartungen von Jugendamt und Familiengericht. Erwartungen, die ein schwules Paar auch mit Eigenheim mit kaum erfüllen kann, es sei denn, es ist bereit, ein sagen wir mal schwer vermittelbares Kind aufzunehmen! Zitieren
Kulti Geschrieben vor 17 Stunden Melden Geschrieben vor 17 Stunden 14 minutes ago, Flo77 said: Psalm 51,7. Dieser Satz ist für mich bittere Realität, wir mir anschaulich vermittelt wurde. Prüft alles und das Gute behaltet. (Wir haben immer noch die Laternen aus der Kindergartenzeit auf dem Speicher). Ich wurde übrigens in Reihe geboren und ich will überhaupt gar nicht wissen worin ich empfangen wurde. Hauptsache ich bekomme Island noch irgendwann zu sehen. Der Rest ist eh Vertrauen. (Trotzdem hätte ich Dir gewünscht dass Du schon als Kind Leute gehabt hättest, die der Selbstgerechtigkeit etwas entgegenzusetzen hatten) Zitieren
mn1217 Geschrieben vor 17 Stunden Melden Geschrieben vor 17 Stunden vor 16 Stunden schrieb Werner001: Jaja. „Frau, was hab ich mit dir zu schaffen?“ da kam wohl die göttliche Natur durch Werner Er hat's aber gemacht. Man ist nie zu alt,zu cool oder zu göttlich,um noch auf selbe Mutter zu hören... Bei der Story war er erwachsen! Ist allerdings etwas OT Zitieren
Chrysologus Geschrieben vor 17 Stunden Melden Geschrieben vor 17 Stunden vor 14 Minuten schrieb Higgs Boson: Der Gedankenfehler liegt darin, zu glauben, dass Polygamie irgendwas mit Leihmüttern heutiger Zeit zu tun hat. Also beim Beispiel Hagar muss man schon sehen, dass sie keine Zweitfrau wird - sie bleibt Dienerin (Sklavin), die Arbeit (in diesem Fall Beischlaf, Schwangerschaft und Geburt) für ihre Herrin (Besitzerin) erledigt und die zu keinem erkennbareb Zeitpunkt gefragt wird, mit wem sie intim werden möchte. Im Unterschied zu Leihmüttern unserer Zeit ist vollkommen kalr, dass sie hier keinerlei Mitspracherecht hat, weder üder die Zeugung noch über das Kind. vor 17 Minuten schrieb Higgs Boson: Darin gründet noch heute der Brauch des Brautführers, der am Traualtar die Frau dem Ehemann übergibt. Das ist die alte Mundehe - der Vormund der Frau übergibt die Vormundschaft an den Ehemann (der damit ursprünglich zum Ehemann wurde). Wir haben in der Trauung einen zweiten alten Brauch - die Aufforderung, die Braut zu küssen: Das ist der letzte Rest des Prinzips "Coitus fecit matrimonium". Beides wird den wnigsten Paaren bewußts sein. vor 20 Minuten schrieb Higgs Boson: Aus der Verpflichtung des Mannes ergibt sich ein Problem, wenn er unfruchtbar ist und kinderlos stirbt. In dem Fall ist es die Pflicht seines Bruder, bzw des nächsten männlichen Verwandten, dem Mann nach seinem Tod Nachkommen zu schenken. Der erste Nachkomme des Verstorbenen gilt als Nachkomme des Verstorbenen. Das ist dann ein Leihvater. Ein echter Leihvater. Und das ist eine so unbedingte Verpflichtung, dass Onan der Blitz beim Verhüten traf. Das implizierte allerdings acuh die Pflicht der Frau, mit dem Schwager zu schlafen. Sie ist hier Objekt des Familienerhalts, nicht Subjekt ihres Sexuallebens. Am Rande sei auf die rabbinische Tradition verwiesen, dass die Frau Anspruch auf wöchenltlichen guten Sex hat - um Gegensatz zum Mann, der diesen Anspruch nicht hat. 1 Zitieren
mn1217 Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden (bearbeitet) Georg würde ich auch raushalten. Der lann nix dafür. Oder,um Gilmoregirls ungefähr zu zitieten" Du und deine Exiszenz waren nie gemeint". Der Boschof sieht ihn ja eben NICHT als Ware. Er kritisiert,dass vei Leihmutterschaft ( und auch Damrn- und Ei"spenden"eben die Kinder als Ware und Vertragsgegenstnand gelten. Das bezieht sich auf die Käufer und Anbieter,nicht auf die Kinder. Es gibt keinen Anspruch auf Erfüllung eines Kinderwunsches. Manchmal klappt es halt nicht. Das kann bitter sein,aber das Leben ist nicht fair. Und Erwachsene wissen das. bearbeitet vor 16 Stunden von mn1217 Zitieren
Shubashi Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden 9 minutes ago, Chrysologus said: Tradition Danke für diese Auflistung alter Üblichkeiten und Gewohnheiten, die auch in die Religion hineinreichen. Was für mich wiederum unterstreicht, dass Tradition, Brauch oder hergebrachte Lehre eben kein ausreichender Grund ist, auch nur irgendetwas kritiklos zu glauben oder fortzusetzen. Wir schaffen insbesondere mit unserem technischen Fortschritt immer neue Verzwicktheiten, Herausforderungen und Dilemmata, dass hin und wieder wenigstens einige der alten abgeschafft werden müssen. Mit den neuen tun wir uns schon schwer genug. Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden vor 26 Minuten schrieb Chrysologus: Ich frage mich, ob der Bild vom "Kind als Ware" nicht die für manche etwas unangenehme Kehrseite der gerne behaupteten "Elternrechte" ist. In beiden Bildern wird das Kind zu einem Objekt der Wunschbefriedigung der Erwachsenen und ist nicht mehr Selbstzweck. Die Debatte hatten wir 2012 schon und ich erinnere mich verdammt gut, wer damals auf wessen Seite stand. Gerade die CDU und die Bischöfe sowie etliche User hier, hatten keinerlei Hemmungen das Elternrecht und deren Wunschbefriedigung über die Rechte der Kinder zu stellen. Insofern hat Oster wohl so gerade eben noch die Gnade der späten Weihe. Zitieren
OneAndOnlySon Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden vor 10 Minuten schrieb mn1217: Der Boschof sieht ihn ja eben NICHT als Ware. https://youtu.be/Iwbdh2HPsGY?t=266 Im Video drückt es Oster noch drastischer aus als in dem (von mir oben zitierten) Text, den er auf seiner Homepage veröffentlicht hat. Es sagt: "Dieses Kind von Jens Spahn und Daniel Funke heißt Georg und es ist jetzt schon öffentliche Person – und es ist als diese Person im Grunde gekaufte Ware." "Im Grunde" bedeutet, dass etwas nur dem Anschein nach das sei, wonach es aussieht, eigentlich aber etwas anderes - in diesem Fall "gekaufte Ware". Ich bin mir sicher, dass Bischof Oster niemanden entmenschlichen wollte. Das rechtfertigt aber nicht, dass er eben genauso formuliert hat. Zitieren
OneAndOnlySon Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden vor 14 Minuten schrieb Flo77: Die Debatte hatten wir 2012 schon und ich erinnere mich verdammt gut, wer damals auf wessen Seite stand. Ich erinnere mich zwar an die Debatte und auch an deine Position, weiß aber beim besten Willen nicht mehr, worum es vor 14 Jahren ging. Gib mir mal bitte ein Stichwort. Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden (bearbeitet) vor 5 Minuten schrieb OneAndOnlySon: Ich erinnere mich zwar an die Debatte und auch an deine Position, weiß aber beim besten Willen nicht mehr, worum es vor 14 Jahren ging. Gib mir mal bitte ein Stichwort. Aufhebung/Einschränkung des Rechts auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung von nicht einwilligungsfähigen Jungen zu Gunsten des Elternrechts medizinisch nicht notwendige Bodymodification anzuordnen. bearbeitet vor 16 Stunden von Flo77 1 Zitieren
OneAndOnlySon Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden vor 6 Minuten schrieb Flo77: Aufhebung/Einschränkung des Rechts auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung von nicht einwilligungsfähigen Jungen zu Gunsten des Elternrechts medizinisch nicht notwendige Bodymodification anzuordnen. Ach ja, die Beschneidungsdebatte! Du bist ein guter Pädagoge: Nur so viel Hilfestellung, wie der Schüler unbedingt braucht, um auf sich die Lösung selbst zu erarbeiten. 😘 Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden vor 5 Minuten schrieb OneAndOnlySon: Ach ja, die Beschneidungsdebatte! Du bist ein guter Pädagoge: Nur so viel Hilfestellung, wie der Schüler unbedingt braucht, um auf sich die Lösung selbst zu erarbeiten. 😘 Ich mag es paradoxerweise, wenn Menschen selbst Denken und ihr logisches Verständnis schärfen. Und ich hasse Verharmlosungen. Zitieren
nannyogg57 Geschrieben vor 15 Stunden Melden Geschrieben vor 15 Stunden (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb Kulti: Man könnte ja einfach bei der Ausgebeuteten bleiben. Oder wir überlegen mal wie so eine Biogeburt abläuft mit allem drum und dran und überlegen uns dann lauter nette Bezeichnungen für die Kinder. "Ich bin eine Ware und Du so?" "Och ich bin ein Glas Bier zuviel." "Ich bin ein größerer Stromausfall" "Ich bin der Weihnachtsurlaub" "Ich bin Tropi." "Ich bin aus dem falschen Zimmer" "Was ich bin könnte Teile der Weltbevölkerung beunruhigen" "Ich bin die Besenkammer" "Ich bin priesterlicher Nachwuchs" Und jetzt alle im Chor: "Wir sind aus dem Hafenbecken der Schöpfungsmacht" "Technischer Unfall" "Ergebnis von Versöhnungssex" "Rechenfehler" "Überraschung" "Planungsdesaster" bearbeitet vor 15 Stunden von nannyogg57 Zitieren
Higgs Boson Geschrieben vor 13 Stunden Melden Geschrieben vor 13 Stunden vor 2 Stunden schrieb Chrysologus: Das implizierte allerdings acuh die Pflicht der Frau, mit dem Schwager zu schlafen. Sie ist hier Objekt des Familienerhalts, nicht Subjekt ihres Sexuallebens. Es wird nirgendwo eine Pflicht für die Frau angesprochen, dies zu tun. Es ist an keiner Stelle etwas erwähnt, wo ein Verwandter dies eingefordert hätte. Wäre er ja auch schön dumm, denn er hätte eine Frau mehr am Bein und seine Kinder bekommen das Erbe des Verstorbenen eben nicht. Heiratet er die Witwe nicht, fällt es an ihn. Dafür gibt es mehrere Stellen, an denen Frauen das eingefordert haben. Sie wurden dadurch versorgt, weil es damals noch kein Sozialamt gab. Es lag also komplett in ihrem Interesse. Will sie ihn nicht, gibt sie ihm zwar keinen Korb, sondern einen Schuh... Zitieren
Weihrauch Geschrieben vor 11 Stunden Melden Geschrieben vor 11 Stunden vor 6 Stunden schrieb Kulti: "Ich bin eine Ware und Du so?" "Och ich bin ein Glas Bier zuviel." "Ich bin ein größerer Stromausfall" "Ich bin der Weihnachtsurlaub" "Ich bin Tropi." "Ich bin aus dem falschen Zimmer" "Was ich bin könnte Teile der Weltbevölkerung beunruhigen" "Ich bin die Besenkammer" "Ich bin priesterlicher Nachwuchs" vor 4 Stunden schrieb nannyogg57: "Technischer Unfall" "Ergebnis von Versöhnungssex" "Rechenfehler" "Überraschung" "Planungsdesaster" Die Wege des Allmächtigen sind unergründlich. Was ist so schwer daran zu akzeptieren, dass der liebe Gott sich den kleinen Georg mit schnödem Mammon erkauft hat, weil er ihn unbedingt da haben wollte, wo er jetzt ist? Zitieren
nannyogg57 Geschrieben vor 10 Stunden Melden Geschrieben vor 10 Stunden vor 3 Stunden schrieb Higgs Boson: Es wird nirgendwo eine Pflicht für die Frau angesprochen, dies zu tun. Es ist an keiner Stelle etwas erwähnt, wo ein Verwandter dies eingefordert hätte. Wäre er ja auch schön dumm, denn er hätte eine Frau mehr am Bein und seine Kinder bekommen das Erbe des Verstorbenen eben nicht. Heiratet er die Witwe nicht, fällt es an ihn. Dafür gibt es mehrere Stellen, an denen Frauen das eingefordert haben. Sie wurden dadurch versorgt, weil es damals noch kein Sozialamt gab. Es lag also komplett in ihrem Interesse. Will sie ihn nicht, gibt sie ihm zwar keinen Korb, sondern einen Schuh... Es funktioniert auf der Grundlage, dass der Verwandte neben der Frau, die ihm seine Kinder zur Welt bringt, noch die Witwe seines Bruders/Verwndten heiratet, mit der er die Erben seines Bruders/Verwandten hat. Man lese das Buch Rut. Es ist keine Liebesgeschichte. Zitieren
Guppy Geschrieben vor 9 Stunden Melden Geschrieben vor 9 Stunden vor 10 Stunden schrieb Kara: Ja, natürlich wussten sie es. Trotzdem kann und will ich nicht hart im Herzen sein. Jetzt sind sie Eltern. Die lieben. Und ihr Kind beschützen wollen. Kara, absolut niemand greift in der öffentlichen Diskussion das Kind an. Das Kind kann gar nichts dafür, es ist Opfer. Ihm wird furchtbares angetan und es hat darunter zu leiden. Und wie Bischof Oster richtig sagt, das Kind ist jetzt schon ohne es zu wissen und zu wollen öffentliche Person, über deren Entstehung es in einigen Jahren alles öffentlich nachlesen kann. Schrecklich ist das alles. Aber das alles ist die Schuld von Herrn Spahn und seinem Gespielen. Diese sind dafür verantwortlich. Die Barbarei der Leihmutterschaft ist Schuld, nicht die Kritik an der Leihmutterschaft. Ich halte deshalb gar nichts davon, die Diskussion abzuwürgen mit dem Argument:"Ach, der arme Spahn, nun lasst uns Friede, Freude, Eierkuchen machen und das Thema beenden, sonst leidet das Kind noch mehr." Ich finde das Thema Leihmutterschaft muss gerade jetzt weiter diskutiert werden, damit die Strafnormen verschärft werden, zum Beispiel, dass auch Leihmutterschaft im Ausland unter Strafe gestellt wird. Das kann man ja auch, ohne dieses Kind zu nennen. Dass dieses Kind sogar mit Vornamen der Öffentlichkeit bekannt ist, ist übrigens auch die Schule von Spahn! Achja: Spahn ist NICHT "Vater" und er und sein Gespiele sind auch nicht die "Eltern" des Kindes. Bitte nicht diese missbräuchliche Verwendung von Begriffen mitmachen. Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 8 Stunden Melden Geschrieben vor 8 Stunden vor 1 Stunde schrieb nannyogg57: Man lese das Buch Rut. Es ist keine Liebesgeschichte. Nicht zwischen Ruth und Boaz. Zitieren
OneAndOnlySon Geschrieben vor 7 Stunden Melden Geschrieben vor 7 Stunden vor 39 Minuten schrieb Guppy: Kara, absolut niemand greift in der öffentlichen Diskussion das Kind an. Das Kind kann gar nichts dafür, es ist Opfer. Ihm wird furchtbares angetan und es hat darunter zu leiden. Und wie Bischof Oster richtig sagt, das Kind ist jetzt schon ohne es zu wissen und zu wollen öffentliche Person, über deren Entstehung es in einigen Jahren alles öffentlich nachlesen kann. Schrecklich ist das alles. Dass der Junge auch eine Mutter hat, wird er spätestens im Kindergartenalter wissen. Eine Freundin meiner Tochter lebt bei ihren Müttern und hat regelmäßigen Kontakt zu ihrem leiblichen Vater, dem Samenspender. Es wird gemeinsam Geburtstag gefeiert, es gibt gemeinsame Urlaube und Aktivitäten. Das Mädchen vermisst nichts, sondern ist sich der Liebe aller drei Elternteile sicher. Diese Kinder sind einfach nur Kinder. Das ist überhaupt nicht schrecklich, solange sie nicht für politische Kampagnen instrumentalisiert und durch den Dreck gezogen werden und entmenschlicht werden. Nichts zwingt Typen wie Oster dazu, den Namen von Spahn's Sohn Öffentlich als Ware zu definieren und es gibt auch keinen vernünftigen Anlass das zu tun. Allein von der Wortwahl sieht man, dass solche Leute selbst kein besseres Menschenbild haben. Und Oster war in seinem Urteil noch geradezu harmlos gegenüber dem hasstriefenden Mist, den du hier absonderst. Für den Jungen hoffe ich, dass seine Eltern und seine ganze Familie ihn lange genug vor dem behüten, was im Netz so über ihn geschrieben wird. Zum Glück spielen diese lautstarken Kritiker im normalen Leben (in der Kita, der Schule, dem Verein und auch der Kirchengemeinde) idR keine Rolle oder trauen sich nicht, den Mund aufzumachen. Von daher stehen die Chancen gut, dass ihn für lange Zeit niemand mit so absurden Behauptungen konfrontiert, wie dass seine Eltern gar nicht seien, wofür er sie liebt - nämlich seine Eltern zu sein. Zitieren
Frey Geschrieben vor 7 Stunden Melden Geschrieben vor 7 Stunden Warum hat Spahn politisch so gehandelt? Wer eine potenziell konfliktträchtige Information selbst zuerst öffentlich macht, kontrolliert Framing und Timing. Spahn wusste, dass die Geburt eines Kindes durch eine in Deutschland verbotene und von seiner eigenen Partei abgelehnte Leihmutterschaft irgendwann publik würde. Die aktive, freundliche Verkündung ("Familienglück", "sie gehört quasi zur Familie") sollte die Deutung vorwegnehmen, bevor investigative Medien sie als Skandal- oder Doppelmoral-Geschichte aufgreifen. Das ist klassisches "getting ahead of the story" – ein präventives Agenda-Setting: Wer zuerst erzählt, bestimmt zunächst, worüber überhaupt gesprochen wird. BILD wird gerne von Unionspolitiker genutzt: Politiker liefern Exklusivität und emotionale Nahaufnahmen, BILD liefert reichweitenstarke, tendenziell wohlwollende Erstverwertung statt kritischer Einordnung. Kritik an einer frisch gewordenen Vaterfreude wirkt sozial riskanter als Kritik an einer politischen Inkonsequenz – ein Kalkül, das kurzfristig Empathie erzeugen sollt. Das merkt man auch hier im Forum (das arme Kind...) Die Diskrepanz zwischen Spahns eigener, öffentlich vertretener Ablehnung von Leihmutterschaft und seinem privaten Handeln erwies sich als zu offensichtlich, um durch die persönliche Rahmung neutralisiert zu werden – der Doppelmoral-Vorwurf setzte sich gegen die Familienglück-Erzählung durch, verstärkt durch Merz' Distanzierung und parteiinterne Rücktrittsforderungen. Am Ende kann Spahn das Resultat billigend in Kauf genommen haben, um ein Agenda Setting in einem für sein Lebensmodell wichtigen (offenen) Thema zu setzen. Das wäre für ihn ein Gewinn, er wird sich jetzt wohl mehr um das Kind kümmern können. eine letzte Variante ist eher unwahrscheinlich: Ablenkung von innenpolitischen Reizthemen. Dazu müsste aber schon eine große Rentenreform, Steuererhöhungen oder anderes auf der Agenda stehen. Ich denke es war einfach zu hoch gepokert. Zitieren
Guppy Geschrieben vor 7 Stunden Melden Geschrieben vor 7 Stunden vor 10 Minuten schrieb Frey: Die Diskrepanz zwischen Spahns eigener, öffentlich vertretener Ablehnung von Leihmutterschaft und seinem privaten Handeln erwies sich als zu offensichtlich, um durch die persönliche Rahmung neutralisiert zu werden – der Doppelmoral-Vorwurf setzte sich gegen die Familienglück-Erzählung durch, verstärkt durch Merz' Distanzierung und parteiinterne Rücktrittsforderungen. Ich verstehe diese Logik nicht. Wenn Spahn nun schon seit Jahren als Politiker ein vehementer Verfechter der Leihmutterschaft wäre, dann wäre es jetzt nicht so schlimm, dass er sich in den USA ein Kind kauft und Frauen als Eizellenspender und Brustkästen missbraucht? Das ist doch absurd. Zitieren
Frey Geschrieben vor 7 Stunden Melden Geschrieben vor 7 Stunden vor 1 Minute schrieb Guppy: Ich verstehe diese Logik nicht. Wenn Spahn nun schon seit Jahren als Politiker ein vehementer Verfechter der Leihmutterschaft wäre, dann wäre es jetzt nicht so schlimm, dass er sich in den USA ein Kind kauft und Frauen als Eizellenspender und Brustkästen missbraucht? Das ist doch absurd. Es gibt Kreise, in denen das Konzept der Leihmutterschaft propagiert wird. Die Union gehört nicht dazu, die These ist, dass Spahn das ändern wollte. Es geht nicht um ihn, es geht um die Politik im Spannungsverhältnis zur religiösen Norm. Zitieren
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