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Jens Spahn und Daniel Funke sind per Leihmutter Eltern geworden


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Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

In Deutschland hätte man vermutlich noch die größte Kosteneinsparung dadurch, dass die normale Schwangerschaftsversorgung und die Geburt von der Kasse bezahlt werden und dass es eine Lohnfortzahlung im Mutterschutz gibt.

Pardon, aber wieso sollte in diesen gewerbsmäßigen Fällen die Solidargemeinschaft und ein Arbeitgeber für die zusätzlichen Kosten aufkommen?

Geschrieben
On 7/20/2026 at 9:41 PM, Guppy said:

Achja: Spahn ist NICHT "Vater" und er und sein Gespiele sind auch nicht die "Eltern" des Kindes. Bitte nicht diese missbräuchliche Verwendung von Begriffen mitmachen.

Großes Fass - auch christlich zertifizierte Bioinitiatoren sind nicht automatisch Eltern. Daher bitte nicht die Begriffe im Dorf lassen.

OneAndOnlySon
Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Flo77:

Pardon, aber wieso sollte in diesen gewerbsmäßigen Fällen die Solidargemeinschaft und ein Arbeitgeber für die zusätzlichen Kosten aufkommen?

Pardon aber es ging doch gerade um die nicht-erwerbsmäßigen Fälle.

 

Außerdem: Die Krankenkasse zahlt ja auch, wenn die Aldi-Kassiererin vom Vorstandsvorsitzenden schwanger geworden ist. 

Geschrieben
40 minutes ago, OneAndOnlySon said:

In Kanada (wo nur altruistische Leihmutterschaft erlaubt ist) gibt es eine dreistellige Anzahl an Fällen pro Jahr. (Quelle: https://www.cbc.ca/news/health/surrogacy-agencies-expenses-costs-oversight-canada-1.5476965)
Dass dort weder Spender noch Leihmütter bezahlt werden dürfen, bedeutet allerdings nicht, dass niemand daran Geld verdient. Rechtsberatung, Vermittlung und die medizinischen Leistungen summieren sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag. Bei einer Leihmutterschaft im Familien- oder Freundeskreis entfallen zwar Vermittlungs- und ein Teil der Anwaltsgebühren aber gemessen an den Gesamtkosten machen die den Braten jetzt auch nicht Fett. Reproduktionsmedizinische Leistungen sind nicht billig und werden in der Regel nicht von der Krankenversicherung abgedeckt. In Deutschland hätte man vermutlich noch die größte Kosteneinsparung dadurch, dass die normale Schwangerschaftsversorgung und die Geburt von der Kasse bezahlt werden und dass es eine Lohnfortzahlung im Mutterschutz gibt.


Der Artikel bezeichnet das ganze als „industry“ (würde ich da mit „Branche“ übersetzen), weil eben ziemlich unklar zu sein scheint, wofür ein Großteil der Gelder fließt. Theoretisch darf der Kunde der Mutter nur schwangerschaftsbezogene Kosten ersetzen, aber genau die sind der größte Posten in der Auflistung und machen die Hälfte des Gesamtpreises aus. Ob bei einer Leihmutterschaft die Krankenkasse sich die Kosten für eine Leihmutterschaft sich nicht erstatten ließe, wäre übrigens sofort ein Diskussionspunkt, falls hierzulande eine Legalisierung erfolgte. Warum sollte eine Mutter sich dann auch mit Kassenversorgung zufrieden geben, ebenso würde die betreuenden Ärzte dann kaum mit den normalen Kassensätzen abrechnen.

Die wesentliche Frage bleibt in meinen Augen: was wären die Hauptmotivatoren bei einer gesetzliche geregelten Leihmutterschaft? Auch für Kanada hätte ich eine kurze Antwort: es ist Geld. 

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Chrysologus:

Der wird nicht der Erzengel Gabriel erscheinen sein.....

Ich dachte, der hat nur die Botschaft überbracht?

 

Werner

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Flo77:

Gesundheit IST Handelsware. In den USA schon sehr lange, bei uns wird fleißig dran gearbeitet.

Das ist Gesundheit schon immer, schon der Samariter aus dem Gleichnis zahlt.

Entscheidend ist, wer sich was leisten kann und wie er ggf dabei unterstützt wird 

 

Werner

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Minuten schrieb Werner001:

Ich dachte, der hat nur die Botschaft überbracht?

Der Engel erschien und verkündete, der Geist kam über und der Logos nahm Wohnsitz und Fleisch.

 

Wenn es nur um eine Allegorie ginge, wäre das derart genial formuliert - aber als historische Wahrheit...

 

(Ich mag übrigens die Theorie, daß das Magnifikat in der ursprünglichen Überlieferung nicht das Gebet Mariens gewesen sein dürfte, sondern das Elisabeths für deren Situation der ganze Text viel mehr Sinn ergibt, aber ich schweife ab...)

bearbeitet von Flo77
Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Alfons:

 

Darmspenden?
Verwirrt bin. 

Samen.

 

Die Autokorrektur verschwört sich gegen mich, ich lasse es besser...

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb OneAndOnlySon:

Gilt die gleiche Einschätzung eigentlich auch für den Kauf von Spendersamen und die künstliche Befruchtung?

Für mich schon,ja.

Allerdings ist der Kauf von Frauenkörpern für eine Zeit von 9 Monaten inklusive der Risiken und Nebenwirkungen, die Schwangerschaft und Geburt so mit such bringt,schon noch mal eine Steigerung.

 

 

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb SteRo:

 

Bei der Menschenwürde hat die Frau BG ganz offensichtlich ein kognitives Problem. Aber wer dem ungeborenen Leben die Menschenwürde abspricht oder diese relativiert, der kann dann natürlich auch die Leihmutterschaft aus rein frauenrechtlicher Selbstbestimmungs-Perspektive betrachten.

 

Und da muss man konstatieren: Da ist nix bis wenig mit Selbstbestimmung. Knallharte Verträge und eine ordentliche Sumne Geld schränken diese ja doch sehr ein,vorsichtig gesagt.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Weihrauch:

 

Sag ich doch. "Vater unser, der du bist im Himmel ..." werden wir vielleicht mal mit diesem Georg zusammen beten. Georg hat damit zu tun, dass er ein Geschöpf Gottes ist. Das bedeutet, dass Georg von Gott gewollt ist. Bischof Oster oder sonst wer, kann sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln, aber das ändert nichts daran, dass Gott genau diese ganze Situation gut heißt, denn sonst wäre Georg nicht da.

 

Es gibt keine Alternative zu dieser Situation, etwa dass Georg als Kind von einem heterosexuellen Mann in einer katholischen Ehe zur Welt gekommen wäre, denn dann wäre es nicht Georg sondern ein ganz anderer Mensch, von einem anderen Vater und einer anderen Mutter. Der einzige Weg für Georg, dieses Wunschkind Gottes, auf die Welt zu kommen war, nach Gottes Ratschluss, genau dieser Deal der Leihmutterschaft.

 

Man kann schlecht von der Heilsgeschichte 

...

Deine Entscheidung.

Nö,Gottes.

Mir geht es auch absolut nicht um Georg oder generell die Kinder.

 

Ich zweifle allerdings schon daran,dass Gott immer alle Methoden,die Menschen so anwenden,gutheißt.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb Weihrauch:

 

Das fällt halt unter deine Definition von Menschenhandel, damit du dieses Wort als Kampfbegriff benutzen kannst. Regst du dich gleichermaßen darüber auf, dass Josef von seinen Brüdern verkauft wurde, damit ganz Israel in die Sklaverei kam, um dann von Gott aus dieser Sklaverei befreit werden konnte? War diese Befreiung kein Menschenhandel, oder das assyrische und babylonische Exil oder, oder, oder ... bis hin zu Judas Verrat: das ist dann Heilsgeschichte. 

 

Das ist alles schon ein bisschen her und zumindest bei Joseph würde ich sagen: Klarer Fall von Menschenhandel.

Nur weil etwas im AT auf eine bestimmte Weise gehandhabt wurde,ist es nicht unbedingt ein Vorbild für uns.

bearbeitet von mn1217
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Flo77:

Genau genommen ist es im Fall der Leihmutter für Spahn/Funke eine Miete des Uterus.

 

Funke als Vater hat per Zeugung die natürliche väterliche "Gewalt".

 

Was ich in dem Konstrukt nicht verstanden habe, ist, woher die Eizelle stammt. Die bekannt gewordenen Formulierungen legen nahe, daß es sich um eine vierte Person handelt. Hier wäre die Frage, ob für die Überlassung der Eizelle(n) gesondert Geld geflossen ist. Wenn man der Regel folgt, daß der Mensch erst ab Zeugung Mensch ist, ist der Verkauf von Eizellen und Sperma zwar immer noch ethisch und sozial  problematisch, aber es ist kein Menschenhandel im klassischen Sinne.

 

Das wäre es erst, wenn sowohl Eizelle als auch Spermium nicht aus der Beziehung kommt, in das Kind am Ende aller Transaktionen übernehmen kann und allen anderen ihre Rechte an diesem Kind abgegolten hat.

 

Die Eizelle stammt von einer anderen Frau als der Leihmutter.

Ist in den USA wohl auch so vorgeschrieben.

Was heisst,dass zwei Frauen gekauft wurden, das Wort  "spende" ist in dem Kontext nämlich nicht so zu verstehen,dass das kostenlos erfolgt.

Eizellstmulationen und - entnahmen sind auch durchaus belastend für die Frau,das ist ja komplex.

 

OneAndOnlySon
Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb Shubashi:

Die wesentliche Frage bleibt in meinen Augen: was wären die Hauptmotivatoren bei einer gesetzliche geregelten Leihmutterschaft? Auch für Kanada hätte ich eine kurze Antwort: es ist Geld. 

Das deckt aber nur die Anbieter-Seite ab, nicht die der Nachfragenden. Und ich finde das als (ethisches?) Argument auch schwierig. Am Ende lässt sich "es geht ums Geld" über alle Menschen und Organisationen urteilen, die Dienstleistungen erbringen: Vom Rettungsdienst über Lehrer, Priester, Krankenhäuser, Bestatter usw. usw... Am Ende müssen Mitarbeiter bezahlt werden bzw. wollen Leute von irgendwas leben. 

Ist Leihmutterschaft also deswegen schlecht, weil Menschen und Firmen damit Geld verdienen? Und warum gilt das nicht im gleichen Maße für den Chirurgen, der mir eine neue Herzklappe einsetzt?   

 

vor 28 Minuten schrieb Shubashi:

Ob bei einer Leihmutterschaft die Krankenkasse sich die Kosten für eine Leihmutterschaft sich nicht erstatten ließe, wäre übrigens sofort ein Diskussionspunkt, falls hierzulande eine Legalisierung erfolgte. Warum sollte eine Mutter sich dann auch mit Kassenversorgung zufrieden geben, ebenso würde die betreuenden Ärzte dann kaum mit den normalen Kassensätzen abrechnen.

Wie ist das denn aktuell bei anderen Formen von künstlicher Befruchtung geregelt? Ich meine den Teil der Versorgung, der nach der Befruchtung geleistet wird: Die Standarduntersuchungen während der Schwangerschaft, die Geburtshilfe und die Wochenbettbetreuung. Zahlt das die gesetzliche Krankenkasse oder nicht? Rechnet der Gynäkologe nach Kassensatz ab?

 

Daneben gibt es schon seit längerem Leute die dafür argumentieren, auch "natürliche" Schwangerschaften aus dem Leistungskatalog der GKV zu nehmen, weil es sich nicht um eine Krankheit handle, sondern um einen selbstgewählten Zustand. Formal mag das stimmen aber wir haben als Gesellschaft auch ein Interesse an Nachwuchs und ebenso daran, durch eine gute medizinische Betreuung Komplikationen zu verhindern, die dann im Nachgang hohe Kosten verursachen.

Im Fall der Leihmutterschaften wäre es etwas schräg, wenn ein Teil der Gegenargumentation sich auf die Ausbeutung der Frauen und das Kindeswohl bezieht, ausgerechnet der Leihmutter und dem Fetus die medizinische Versorgung vorzuenthalten.

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Chrysologus:

Ja. Medizin kostet Geld. Wird Gesundheit hier zur Handelsware?

Leider oft schon,ja.

Aber wenn Paare keine Kinder bekommen,ist das nicht notwendigerweise ein gesundheitliches Problem. 

Das kann vorliegen,muss aber nicht.

Auch nicht bei heterosexuellen Paaren,auch wenn es da sicher häufig ist.

 

 

 

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Chrysologus:

Wie hat Frau Weidel das eigentlich gemacht? Da schweigt unsere liebe Guppy. 

Hat da nicht die Frau das Kind bekommen?

 

 

Und ganz im Ernst: Weil Frau W ähnlich vorgegangen ist,ist es für Herr S ok?

 

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Das deckt aber nur die Anbieter-Seite ab, nicht die der Nachfragenden. Und ich finde 

.... 

 

Natürlich hat das Kind Anrecht auf medizinische Versorgung.

Das hat ja jede*r.

 

Du siehst keinen Unterschied zwischen einem Körperkauf für 9 Monate inklusive körperlichen Risiken und dem Einsetzen einer Herzklappe( die mittlerweile oft eine künstliche ist)?

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb mn1217:
vor 11 Stunden schrieb Chrysologus:

Wie hat Frau Weidel das eigentlich gemacht? Da schweigt unsere liebe Guppy. 

Hat da nicht die Frau das Kind bekommen?

 

 

Und ganz im Ernst: Weil Frau W ähnlich vorgegangen ist,ist es für Herr S ok?

Nein. Ich bin nur verwundert, dass guppy & Co. es ganz furchtbar finden, was Herr S. gemacht hat, aber sie es offensichtlich nicht weiter stört, in welchen Verhältnissen die Kinder bei W. aufwachsen. Das erweckt doch den Eindruck, dass man eine bestimmte Agenda verfolgt.

Florianklaus
Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Chrysologus:

Nein. Ich bin nur verwundert, dass guppy & Co. es ganz furchtbar finden, was Herr S. gemacht hat, aber sie es offensichtlich nicht weiter stört, in welchen Verhältnissen die Kinder bei W. aufwachsen. Das erweckt doch den Eindruck, dass man eine bestimmte Agenda verfolgt.

Wer verfolgt welche Agenda?

OneAndOnlySon
Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb mn1217:

Du siehst keinen Unterschied zwischen einem Körperkauf für 9 Monate inklusive körperlichen Risiken und dem Einsetzen einer Herzklappe( die mittlerweile oft eine künstliche ist)?

Sag mal, können wir den Quatsch mit dem "Körperkauf" nicht mal lassen? Die Leihmutter ist keine Leibeigene, die dem genetischen Vater 9 Monate lang als Sexsklavin, Dienerin, Organspenderin, Schreibkraft, Einkaufshilfe und Handwerkerin zur uneingeschränkten Verfügung steht, was dieser Begriff impliziert. Als Soldatin, Feuerwehrfrau oder Profisportlerin trägt eine Frau auch ein sehr hohes körperliches Risiko bei einem hohen Grad an Verpflichtung. Und wenn sie im Kampfeinsatz sagt, dass sie keinen Bock mehr hat weil sie doch nicht mehr für's Vaterland sterben will, kann sie sogar als Fahnenflüchtige im Knast landen. Auch Verträge von Profisportlern enthalten gerne Schadensersatzpflichten, wenn sie aus eigener Schuld nicht zu Spielen/Wettkämpfen erscheinen.

 

Dass eine künstliche Befruchtung mit einer fremden Eizelle etwas anderes ist als das Einsetzen einer Herzklappe, wird dir sowohl der Herzchirurg als auch der Reproduktionsmediziner bestätigen. 😅
 

Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb Chrysologus:

Nein. Ich bin nur verwundert, dass guppy & Co. es ganz furchtbar finden, was Herr S. gemacht hat, aber sie es offensichtlich nicht weiter stört, in welchen Verhältnissen die Kinder bei W. aufwachsen. Das erweckt doch den Eindruck, dass man eine bestimmte Agenda verfolgt.

 

Im Titel sind die Herren F und S genannt sowie die Leihmutterschaft thematisiert.

Insofern ist Frau W absolut  OT.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 23 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Sag mal, können wir den Quatsch mit dem "Körperkauf" nicht mal lassen? 

...

 

Das ist kein Quatsch,der Körper wird gekauft.

Mit Vertrag usw.

 

Ja,auch Soldaten und Leistungssportler gehen Risiken ein. Allerdings für sich. Da ist nicht noch ein Kind betroffen. Und sie tun es auch fpr sich, werden nicht für ihre Leistung gekauft. Soldaten sind in gewissen Pflichten,das ist korrekt.

Bei Sportlern sieht es schon anders aus.

Bei beiden ist aber nicht der Fall,dass jemand,noch dazu aus dem Ausland sagt: Weil ich etwas nicht selbst kann, kaufe ich mir das von dir. 

Im weitesten Sinn könnte man das von Soldaten sagen,da aber eher im Inland.

 

Es gibt soweit ich weiß auch weder für Sportler noch für Soldaten Kataloge,in denen man sich deren Aussehen und sonstige Eigenschaften für den Kauf ansehen kann.

 

Jetzt mal ganz abgesehen davon,dass ich sowohl der Kommerzialisierung des Sportes als auch Militarismus durchaus skeptisch gegenüber stehe.

bearbeitet von mn1217
Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb mn1217:

Das ist kein Quatsch,der Körper wird gekauft.

Gemietet. Nicht gekauft.

 

 

Was nach Kant eigentlich auch völlig legitim sein müsste. Hat sich der Königsberger Kochklops da eigentlich auch mal zu geäußert?

OneAndOnlySon
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb mn1217:

Das iT kein Quatsch,der Köwird gekauft.

Mit Vertrah usw.

Ja,auch Soldaten und Leistungssportler gehen Risiken ein. Allerdings für sich. Da ist nicht noch ein Kind betroffen. Und sie tun es auch fpr sich, werden nicht für ihre Leistung gekauft. Soldaten sind in gewissen Pflichten,das ist korrekt.

Bei Sportlern sieht es schon anders aus.

Bei beiden ist aber nicht der Fall,dass jemand,noch dazu aus dem Ausland sagt: Weil ich etwas nicht selbst kann, kaufe ich mir das von dir. 

Im weitesten Sinn könnte man das von Soldaten sagen,da aber eher im Inland.

 

Es gibt soweit ich weiß auch weder für Sportler noch für Soldaten Kataloge,in denen man sich deren Aussehen und sonstige Eugenschaften für den Kauf ansehen kann.

Äh, hast du dich mal mit dem Transfermarkt für Profifußballer beschäftigt? Glaubst du, der Manager des FC Bayern kauft (!) nur aus Jux und Dollerei ausländische Spieler ein, obwohl er genauso gut selber den Meistertitel erspielen könnte? Wieso wird das Attribut "aus dem Ausland" jetzt für dich überhaupt ein Argument? Wenn es um Ausbeutung ginge, sollte die Herkunft der Ausbeuter doch egal sein oder willst du damit die Rassismus-Karte spielen?

 

Dein Argument mit dem Kind verstehe ich nicht. Es geht um ein Kind, dass nur wegen der Leihmutterschaft eine Chance hat auf die Welt zu kommen und ein (hoffentlich) erfülltes Leben zu führen. Woher kommt also hier das höhere Risiko für's Kind? Wenn meine Frau nicht schwanger geworden wäre oder abgetrieben hätte, wären unseren Kindern diverse Unfälle, Krankheiten und Operationen erspart geblieben. Wir hätten das Risiko für unsere Kinder nach deiner Argumentation minimiert.

 

"Und sie tun es auch fpr sich, werden nicht für ihre Leistung gekauft."

Nein, die allermeisten Berufstätigen arbeiten für andere und werden für die Leistung bezahlt, also in deinen Worten "gekauft". Ich kann 40 Stunden pro Woche nicht frei über mich selbst entscheiden, weil ich einen Vertrag eingegangen bin, der meine Arbeitskraft jemand anderem zur Verfügung stellt. Und weil ich Kinder habe, waren auch die viele Jahre lang gezwungen, während dieser 40 Stunden in eine Betreuungseinrichtung zu gehen und konnten nicht mit Mama und Papa gemeinsam spielen. Es ist einfach das Wesen von Erwerbstätigkeit (und auch vieler Ehrenämter), dass man sich vertraglich dazu verpflichtet, etwas für andere zu tun. 

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Flo77:

Gemietet. Nicht ...

Naja, Miete ist Kauf auf Zeit.

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