Dies ist ein beliebter Beitrag. Flo77 Geschrieben 21. Juni Dies ist ein beliebter Beitrag. Melden Geschrieben 21. Juni Viel interessanter: Wieso glaubt er an die Hölle und den Teufel aber nicht an Gott? 2 2 Zitieren
Weihrauch Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni (bearbeitet) vor 17 Minuten schrieb iskander: Auch der Urwald in meinem Beispiel endet ja (vermutlich) irgendwann, nur eben nicht demnächst. Nein, das tut er nicht. Für den, der dort mit dem Flugzeug abstürzt, ja, für den der dort lebt nicht, der hat nicht mal eine Vorstellung von einem Grasland. Etwas als theoretisches Problem abzutun, ändert nichts daran, dass dieser Theoretiker einen Haufen Zeit auf der Kloschüssel verbringt. Der Schwanz wedelt nicht mit dem Hund, aber der Ahrsch mit dem Menschen. bearbeitet 21. Juni von Weihrauch Zitieren
atheist666 Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor 2 Minuten schrieb Flo77: Viel interessanter: Wieso glaubt er an die Hölle und den Teufel aber nicht an Gott? Gute Frage nächste Frage. Vom ewigen Kampf von Gut und Böse weißt Du, Kampf des Lichts gegen die Finsternis. Die Frage wäre jetzt nur welche übergeordnete Macht dafür verantwortlich ist. Gott ist auch nur ein Ausführender i n diesem ewigen Kampf. Natürlich wird der Teufel und seine Diener nie sagen, wer sie sind, sondern so tun als wären sie das Gute unter der Sonne, also Gutmenschen, welche unter dem Deckmäntelchen der Propagierung angeblich Bedrängten Hilfe leisten zu wollen, selbst den größten Sündern. Zitieren
Werner001 Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor 23 Minuten schrieb Flo77: Viel interessanter: Wieso glaubt er an die Hölle und den Teufel aber nicht an Gott? Weil das Böse sehr real ist. Beim Guten drängen sich Zweifel geradezu auf. Werner 1 Zitieren
Flo77 Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor 28 Minuten schrieb atheist666: Gute Frage nächste Frage. Vom ewigen Kampf von Gut und Böse weißt Du, Kampf des Lichts gegen die Finsternis. Die Frage wäre jetzt nur welche übergeordnete Macht dafür verantwortlich ist. Gott ist auch nur ein Ausführender i n diesem ewigen Kampf. Natürlich wird der Teufel und seine Diener nie sagen, wer sie sind, sondern so tun als wären sie das Gute unter der Sonne, also Gutmenschen, welche unter dem Deckmäntelchen der Propagierung angeblich Bedrängten Hilfe leisten zu wollen, selbst den größten Sündern. Die Frage ist, wieso Du den Teufel anrufst, aber die Existenz Gottes leugnest. Entweder Du glaubst einfach an einen anderen Gott, oder Du bist in der Ablehnung des Tranzendenten einfach inkosequent. Zitieren
Flo77 Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor 18 Minuten schrieb Werner001: Weil das Böse sehr real ist. Beim Guten drängen sich Zweifel geradezu auf. Werner Und das Gute gibt es das Böse überhaupt nicht, weil das Böse dann das "normal" wäre. Zitieren
Aleachim Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor einer Stunde schrieb Werner001: Weil das Böse sehr real ist. Beim Guten drängen sich Zweifel geradezu auf. Werner Komisch. Mir gehts umgekehrt... Zitieren
atheist666 Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor einer Stunde schrieb Flo77: Die Frage ist, wieso Du den Teufel anrufst, aber die Existenz Gottes leugnest. Entweder Du glaubst einfach an einen anderen Gott, oder Du bist in der Ablehnung des Tranzendenten einfach inkosequent. Nun, vielleicht wird es mir noch wie dem guten Augustinus ergehen, gib also die Hoffnung nicht auf. Der glaubte nämlich vorher auch an den Dualismus, was ja auch menschlich verständlich ist, weil die Dualität aus der Natur sich ableiten läßt. Zitieren
Flo77 Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor 4 Minuten schrieb atheist666: Nun, vielleicht wird es mir noch wie dem guten Augustinus ergehen, gib also die Hoffnung nicht auf. Der glaubte nämlich vorher auch an den Dualismus, was ja auch menschlich verständlich ist, weil die Dualität aus der Natur sich ableiten läßt. Der alte Manichäer hatte ein massives Trauma. Ich weiß nicht, ob man sich den wirklich als Vorbild nehmen sollte. 1 Zitieren
Weihrauch Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor 9 Minuten schrieb atheist666: Der glaubte nämlich vorher auch an den Dualismus, was ja auch menschlich verständlich ist, weil die Dualität aus der Natur sich ableiten läßt. Der Neocortex ist über dem Hut angesiedelt, das limbische System darunter. Zitieren
iskander Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor 2 Stunden schrieb atheist666: vor 2 Stunden schrieb Flo77: Viel interessanter: Wieso glaubt er an die Hölle und den Teufel aber nicht an Gott? Gute Frage nächste Frage. Vom ewigen Kampf von Gut und Böse weißt Du, Kampf des Lichts gegen die Finsternis. Und ich repräsentiere in Deinen Augen das Böse und die Finsternis, weil ich Dich einfach ganz sachlich frage, wieso Du als überzeugter Nicht-Katholik und Materialist päpstlicher als der Papst bist und alle Katholiken, die Reformen wollen als "Häretiker" betrachtest? Noch dazu, wenn die Verweigerung von Reformen aus materialistischer Sicht doch absolut keinen Sinn ergibt und nur für unnötiges Leid sorgt? Für solche - doch absolut naheliegenden- Fragen wünschst Du mich in die Hölle? Zitieren
atheist666 Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor 33 Minuten schrieb iskander: Und ich repräsentiere in Deinen Augen das Böse und die Finsternis, weil ich Dich einfach ganz sachlich frage, wieso Du als überzeugter Nicht-Katholik und Materialist päpstlicher als der Papst bist und alle Katholiken, die Reformen wollen als "Häretiker" betrachtest? Noch dazu, wenn die Verweigerung von Reformen aus materialistischer Sicht doch absolut keinen Sinn ergibt und nur für unnötiges Leid sorgt? Für solche - doch absolut naheliegenden- Fragen wünschst Du mich in die Hölle? Dein Herumgejammere und Dein Rumopfern ist nur noch peinlich und reizt mich zum 🤣 Zitieren
iskander Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor 6 Minuten schrieb atheist666: Dein Herumgejammere und Dein Rumopfern ist nur noch peinlich und reizt mich zum 🤣 Ich stelle schlichtweg eine Tatsache fest: Nämlich dass Du mir auf eine ganz simple, absolut naheliegende und sachliche Frage keine Antwort gibst, sondern mich als Reaktion auf meine Frage zum Teufel erklärst und in die Hölle wünschst. Stören tut mich das nicht wirklich, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann Wir können diesen Punkt aber gerne ignorieren. Stattdessen beantworte mir doch bitte einfach die schlichte und sachliche Frage, wieso Du als Nicht-Katholik und als Nicht-Katholik, Nicht-Christ und Materialist jene Katholiken, die Reformen wollen, als "Häretiker" beschimpfst? Was genau würde Dich als Materialisten denn beispielsweise so sehr daran stören, wenn Pfarrer heiraten dürften oder wenn z.B. Homosexuelle nicht mehr zum lebenslangen Zölibat verpflichtet wären? Zitieren
atheist666 Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor 10 Minuten schrieb iskander: Ich stelle schlichtweg eine Tatsache fest: Nämlich dass Du mir auf eine ganz simple, absolut naheliegende und sachliche Frage keine Antwort gibst, sondern mich als Reaktion auf meine Frage zum Teufel erklärst und in die Hölle wünschst. Stören tut mich das nicht wirklich, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann Wir können diesen Punkt aber gerne ignorieren. Stattdessen beantworte mir doch bitte einfach die schlichte und sachliche Frage, wieso Du als Nicht-Katholik und als Nicht-Katholik, Nicht-Christ und Materialist jene Katholiken, die Reformen wollen, als "Häretiker" beschimpfst? Was genau würde Dich als Materialisten denn beispielsweise so sehr daran stören, wenn Pfarrer heiraten dürften oder wenn z.B. Homosexuelle nicht mehr zum lebenslangen Zölibat verpflichtet wären? Geht Dir das in Deinen verkopften Schädel nicht rein oder was stimmt mit Dir nicht? Ich bin Erzkonservativ und lehne solchen modernistischen Kram ab, PUNKT! Wer sowas will, soll sich zu den Altkatholiken oder Protestanten scheren! Und jetzt nochmal in Blockschrift zum mitschreiben: ICH BIN NICHT! LINKSGRÜN VERSIFFT UND KEIN! GUTMENSCH! War das jetzt endlich mal deutlich genug? Zitieren
iskander Geschrieben 21. Juni Melden Geschrieben 21. Juni vor einer Stunde schrieb atheist666: Geht Dir das in Deinen verkopften Schädel nicht rein oder was stimmt mit Dir nicht? Ich bin Erzkonservativ und lehne solchen modernistischen Kram ab, PUNKT! Wer sowas will, soll sich zu den Altkatholiken oder Protestanten scheren! Und jetzt nochmal in Blockschrift zum mitschreiben: ICH BIN NICHT! LINKSGRÜN VERSIFFT UND KEIN! GUTMENSCH! War das jetzt endlich mal deutlich genug? Okay, immerhin mal ein Antwort-Ansatz. Allerdings auch nur ein Ansatz. Nehmen wir an, ich wäre ein konservativer Katholik und würde glauben, dass jemand, der homosexuell lebt (oder verhütet, oralen Sex hat, vorehelichen Verkehr hat, masturbiert usw.), eine schwere Sünde begeht und damit Gott schlimm beleidigt. Dann wäre es für mich logisch und vernünftig, mir zu wünschen, dass die Kirche darauf bestehen möge, dass gelebte Homosexualität (und all das andere) eine schwere Sünde sei. Und vielleicht würde ich mir dann auch wünschen, dass Leute, die die "wahre", "gottgefällige" Lehre ändern wollen, irgendwo anders hingehen. Aber was, wenn ich nicht glaube, dass Gott homosexuelle Handlungen, Verhütung usw. als schlimme Beleidigung betrachtet? Oder wenn ich vielleicht nicht einmal glaube, dass es Gott überhaupt gibt? Wieso sollte ich dann darauf bestehen, dass die Kirche Homosexualität, Verhütung usw. scharf verurteilt? Wieso sollte ich mir dann wünschen, dass (andere) Menschen in ein Leben von Opfern gedrängt werden, die aus meiner Sicht dann ja absolut unnötig sind? Es gäbe für mich dann doch überhaupt keinen vernünftigen Grund! Oder nehmen wir an, ich wäre ein streng gläubiger, konservativer Muslim, der glaubt, dass es Gottes unbedingter Wille ist, dass jede Frau eine Burka trägt. Dann ergäbe es für mich natürlich absolut Sinn, mir zu wünschen, dass muslimische Gemeinschaften auf einer Burka-Pflicht für Frauen bestehen. Aber wenn ich nicht glaube, dass Gott will, dass Frauen Burkas tragen müssen - oder vielleicht nicht einmal an Gott glaube? Dann habe ich doch absolut keinen Grund, mir zu wünschen, dass muslimische Gemeinden zum Nachteil von Frauen auf der Burka bestehen. Kurz: Wenn ich kein konservativer Katholik und kein konservativer Muslim (oder etwas ähnliches) bin, oder wenn ich vielleicht nicht einmal an Gott glaube: Dann habe ich doch einfach gar keinen Grund, strenge religiöse Verbote zu befürworten. Aus meiner Sicht sind solche Verbote dann einfach nur vollkommen sinnlos und engen Menschen nur unnötig ein. Und genau deshalb befürworte ich sie dann auch nicht. Und "konservativ" zu sein bedeutet nach üblichem konservativem Selbstverständnis doch, das zu bewahren, was gut und bewahrenswert ist. Es bedeutet nach dem allgemeinen konservativen Selbstverständnis doch nicht, unterschiedslos absolut alles zu befürworten, was irgendwie alt ist, einfach nur, weil es alt ist - ganz egal, ob das Alte nun vernünftig oder unvernünftig ist, gut oder schlecht, menschenfreundlich oder menschenfeindlich. Oder? Und das hat doch auch nichts damit zu tun, ob man "linksgrün versifft" und ein "Gutmensch" ist. Es hat einfach damit zu tun, dass es keinen Sinn ergibt, strenge Regeln für andere Menschen zu befürworten, wenn sie vor dem Hintergrund der eigenen Überzeugungen absolut sinnlos oder sogar schädlich sind. Moral spielt höchstens eine minimale Rolle: Das man sich nicht wünscht, dass anderen Menschen das Leben grundlos schwer gemacht wird; dass man nicht will, dass sie unnütz leiden sollen. Das ist aber nun ein absolutes Minimum an Moralität, auf das wir uns als Menschen guten Willens hoffentlich alle einigen können, egal ob wir konservativ oder links sind; oder etwas, was nicht nahtlos in dieses Schema passt. Zitieren
Shubashi Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni (bearbeitet) 13 hours ago, Werner001 said: Weil das Böse sehr real ist. Beim Guten drängen sich Zweifel geradezu auf. Werner Wie kommt man zu einer derartig pessimistischen Weltsicht? Ich habe jetzt die letzten sieben Jahre damit verbracht, mir allerlei üble und auch nicht so üble Dinge aus der Nähe anzuschauen, um festzustellen, dass man in den meisten Fällen ganz pragmatisch damit umgehen kann. Und das es sich sogar als Freizeitbeschäftigung eignet, wenn man da noch hinfährt, wenn es schon endgültig schiefgegangen ist. Das Stichwort dazu ist einfach: „Helfen“. Die Welt wird kein Stückchen besser, wenn man nur fasziniert auf ihre miesen Seiten starrt, aber man kann jede Menge nette Menschen kennenlernen, wenn man an der Schadensbeseitigung mitwirkt. Purer Pessimismus ist eine wenig befriedigende Lebenseinstellung. Nimmt man einen gemäßigten Pessimismus aber nur als Ausgangsbasis um sich dann über die Verbesserung zu freuen, lebt man zufriedener. bearbeitet 22. Juni von Shubashi 1 Zitieren
atheist666 Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni (bearbeitet) vor 15 Stunden schrieb Flo77: Der alte Manichäer hatte ein massives Trauma. Ich weiß nicht, ob man sich den wirklich als Vorbild nehmen sollte. Nun, er ist darüber Christ und Kirchenvater geworden. Zusatz: Und Namensgeber eines Ordens. bearbeitet 22. Juni von atheist666 Zusatz Zitieren
Guppy Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni vor 21 Stunden schrieb iskander: Jesus hat, soweit die Evangelien reichen, kein einziges Mal über Homosexualität gesprochen, und eh fast nicht über Sexualität. Jesus hat auch nichts über Inzest, Pädophilie oder den Kannibalen von Rothenburg gesagt. 1 Zitieren
atheist666 Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni vor 1 Minute schrieb Guppy: Jesus hat auch nichts über Inzest, Pädophilie oder den Kannibalen von Rothenburg gesagt. Der war spitze 👍😅 Zitieren
SteRo Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni (bearbeitet) vor 18 Stunden schrieb Werner001: Weil das Böse sehr real ist. Beim Guten drängen sich Zweifel geradezu auf. Werner Merkwürdig, denn das ontologisch Gute hat immer Sein, Wie sonst könnte es vernünftiges Begehren auslösen? Das Allerhöchste Gut ist Gott, der vollkommenstes Sein ist. Die Abwesenheit des ontologisch Guten wäre ein Übel, aber de facto ist es ja. Das ethisch Gute ist die Heiligkeit. Gott ist die vollkommenste Heiligkeit. Die Abwesenheit des ethisch Guten ist die Sündhaftigkeit, welche durchaus auch als das "Böse" bezeichnet werden kann, weil es sich wider Gott richtet. Das moralisch Gute ist die uneigennützige Liebe, welche anderem Wohl will. Die Abwesenheit des moralisch Guten ist der Egoismus oder gar das Übelwollen, welche durchaus auch als das "Böse" bezeichnet werden können, weil sie sich wider Gott richten. Man sieht also, dass (Übel oder) Böses jeglicher Art lediglich die Abwesenheit des entsprechenden Guten bezeichnet. Was nun das Subjekt Mensch angeht, so wird dieses, wenn es innerlich leer von Gott ist, sicherlich dazu neigen, die innere Abwesenheit des Guten nach außen zu projizieren, und umgekehrt bei innerer Präsenz Gottes, die Gegenwart des Guten auch im Außen sehen. bearbeitet 22. Juni von SteRo Zitieren
Flo77 Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni vor 2 Minuten schrieb Guppy: Jesus hat auch nichts über Inzest, Pädophilie oder den Kannibalen von Rothenburg gesagt. Wieso hätte er das auch tun sollen? Er hat immer darauf hingewiesen, daß das Gesetz, sprich die Torah zu halten ist. Da die Kirche diese Anordnung allerdings für nicht wirksam hält und Beschneidung, Kashruth, Heiligkeitsgesetz, etc. für Nichtjuden für obsolet erklärt hat, hängt man jetzt ein wenig in der Luft und ist im Grunde darauf angewiesen, was Jesus denn nun noch als Universalgesetz aus dem AT übernommen hat. Nun rätsele ich allerdings, ob die Heilige Schrift überhaupt irgendeine Ansage zum Thema Kannibalismus macht. Nun ist der Mensch kein reines Tier, da er keine gespaltenen Klauen hat und kein Wiederkäuer ist, damit ist er zumindest für Anhänger des alten Bundes schon mal nicht verzehrgeeignet, aber sonst scheint das echt keine Frage gewesen zu sein. Auch nicht für das NT. 2 Zitieren
Wunibald Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni vor 16 Minuten schrieb Flo77: ... Nun ist der Mensch kein reines Tier, da er keine gespaltenen Klauen hat und kein Wiederkäuer ist, ... Und das endlose Wiederkäuen einer einmal gefassten Meinung gilt in diesem Zusammenhang nicht 1 Zitieren
Flo77 Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni Gerade eben schrieb Wunibald: Und das endlose Wiederkäuen einer einmal gefassten Meinung gilt in diesem Zusammenhang nicht So gesehen, retten uns dann nur noch unsere Fußsohlen. Zitieren
Flo77 Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni vor 22 Minuten schrieb Flo77: Wieso hätte er das auch tun sollen? Er hat immer darauf hingewiesen, daß das Gesetz, sprich die Torah zu halten ist. Da die Kirche diese Anordnung allerdings für nicht wirksam hält und Beschneidung, Kashruth, Heiligkeitsgesetz, etc. für Nichtjuden für obsolet erklärt hat, hängt man jetzt ein wenig in der Luft und ist im Grunde darauf angewiesen, was Jesus denn nun noch als Universalgesetz aus dem AT übernommen hat. Nun rätsele ich allerdings, ob die Heilige Schrift überhaupt irgendeine Ansage zum Thema Kannibalismus macht. Nun ist der Mensch kein reines Tier, da er keine gespaltenen Klauen hat und kein Wiederkäuer ist, damit ist er zumindest für Anhänger des alten Bundes schon mal nicht verzehrgeeignet, aber sonst scheint das echt keine Frage gewesen zu sein. Auch nicht für das NT. Korrektur: Das Thema wird im AT gestreift allerdings nicht um es als verabscheuungswürdige Sünde zu brandmarken. Deuteronomium 28,53–57, Jeremia 19,9 und Hesekiel 5,10 und 5,17 wird der Verzehr der eigenen Kinder als Strafe für die unbußfertige Sündhaftigkeit verheißen. Dagegen beschreiben 2. Könige 6,28–29 und Klagelieder 4,10 kannibalistische Akte aus purer Hungersnot. Der Verzehr der eigenen Kinder scheint also Gräuel und Notlagenphänomen zu sein, aber über den Verzehr seiner Nachbarn wird eigentlich nichts gesagt. Ja, ich weiß, man soll nicht morden, aber einen einmal gemeuchelten weiterzuverarbeiten scheint entweder unbekannt gewesen zu sein, oder den Sündenbock an der Stelle auch nicht mehr fett zu machen. Zitieren
Werner001 Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni vor einer Stunde schrieb Guppy: Jesus hat auch nichts über Inzest, Pädophilie oder den Kannibalen von Rothenburg gesagt. Er hat auch nichts zu Päpsten, Bischöfen, Rom, Unfehlbarkeit oder Maiandachten und Rosenkränzen gesagt. Genau betrachtet hat er nur ziemlich wenig zu dem gesagt, was die Kirche so alles lehrt. Die Kirche ist also ziemlich frei in ihren Lehrentscheidungen und die Letztbegründung der meisten Lehrsätze ist nicht Jesus Christus, sondern „wir wollen das so“. Und damit ist das alles diskutabel Werner Zitieren
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