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Synodaler Weg - schon versperrt?


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Geschrieben

Das war zu erwarten - weiterhin geht es um formelle Zuständigkeit, nicht um Qualität. Ich empfehle, sich ggf. ein gutes Buch mitzunehmen.

Geschrieben
3 hours ago, Flo77 said:

Wieso außerhalb der Ehe?

 

Er musste die Witwe heiraten und dann mit ihr Kinder zeugen, was das Familienvermögen zusammenhält und die Witwe absichert. Da dürfte die Kirche eher durch das Verbot der Polygamie dran knabbern.


Der Hinweis scheint mir schon interessant, denn es unterstreicht auch, dass wir nicht sinnvoll einfach alles, was vor zwei- oder dreitausend Jahren war, in die Jetztzeit übertragen können.

Geschrieben
3 hours ago, Flo77 said:

Wieso außerhalb der Ehe?

 

Er musste die Witwe heiraten und dann mit ihr Kinder zeugen, was das Familienvermögen zusammenhält und die Witwe absichert. Da dürfte die Kirche eher durch das Verbot der Polygamie dran knabbern.


Der Hinweis scheint mir schon interessant, denn es unterstreicht auch, dass wir nicht sinnvoll einfach alles, was vor zwei- oder dreitausend Jahren war, in die Jetztzeit übertragen können.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Guppy:

 

Jesus wird auf jeden Fall alles das gemeint haben, was damals in Galiläa und Jerusalem auf Grundlage der Tora von den Menschen unter Unzucht verstanden wurde. Ich wüsste keinen Grund, weshalb er etwas anderes gemeint haben sollte oder warum bestimmte Dinge, die nach jüdischem Gesetz als Unzucht galten nicht von ihm gemeint worden sein sollten.

 

Was ganz explizit homosexuelle Handlungen/Begierden betrifft, haben die Apostel, die unmittelbar von Jesus persönlich berufen waren seine Schafe zu weiden, entsprechendes gelehrt, was man alles im NT nachlesen kann.

Dann sind Jesu Aussagen für uns heute vollkommen belanglos und unbedeutend, weil wir nicht vor 2000 Jahren in Galiläa oder Jerusalem leben und uns auch nicht an das jüdische Gesetz halten. 
Wir können uns also getrost unsere eigene Frohe Botschaft ausdenken, für Leute, die im 21. Jahrhundert in Europa leben

 

Werner

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Flo77:

Als §175 noch galt, war der homosexuelle Akt unter Männern eine Gefährdung der zivilen Ordnung.

Vielleicht kann ja mal jemand eine (gerne auch nur fiktive) Situation benennen, wie die zivile Ordnung gefährdet sein könnte.

 

Ich denk mal, in dem Paragrafen spiegelte sich schlicht und einfach die religiöse Lehre wider, denn Länder wie Frankreich, aber auch Bayern und andere deutsche Staaten vor 1871, kamen seit Napoleon ohne einen solchen Paragrafen aus, ohne, dass die zivile Ordnung irgendwie erkennbar gefährdet wurde

 

Werner

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