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Synodaler Weg - schon versperrt?


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Geschrieben
vor 43 Minuten schrieb Chrysologus:

Postmodern ist es, von der Möglichkeit auszugehen, dass man sich einfach eine andere Kirche suchen könne.

Ich brauche bloß um die Ecke zu gehen bei mir, wir haben in Gießen für jeden was dabei.

Geschrieben
vor 52 Minuten schrieb Chrysologus:

Postmodern ist es, von der Möglichkeit auszugehen, dass man sich einfach eine andere Kirche suchen könne.

 

Von „einfach“ habe ich nicht gesprochen - aber da selbst innerhalb der Katholischen Kirche ein Rituswechsel möglich ist, ist sie ja womöglich selbst zumindest ein wenig postmodern?

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb rorro:

 

Von „einfach“ habe ich nicht gesprochen - aber da selbst innerhalb der Katholischen Kirche ein Rituswechsel möglich ist, ist sie ja womöglich selbst zumindest ein wenig postmodern?

Du bist altmodisch heutzutage heißt das Spurwechsel.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Werner001:

Wozu eine Predigt gut sein sollte, die man nicht versteht, erschließt sich mir jedenfalls nicht

 

Weil die Form - allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz - eben doch der Inhalt ist?

 

vor 5 Stunden schrieb Flo77:

Natürlich. Darum gehörte sie ja auch vor der Liturgiereform überhaupt nicht zur Liturgie selbst.

 

Gepredigt wurde für Katholiken doch häufig außerhalb der Messe. Was ja auch Sinn ergibt. Die Liturgie ist die Feier Gottes keine Schulveranstaltung. Jedenfalls nicht im alten Ritus.

 

vor 5 Stunden schrieb Flo77:

Außerhalb der Messe kann jeder (beauftragte?) Laie predigen. Deshalb wäre es z.B. rein formal überhaupt kein Problem, wenn ein sprachunkundiger Priester die Tridentina zelebrieren würde und die Predigt eine Katechetin oder WoGo-Leiterin die Homilie halten würde... 

 

Wenn das so ist, dann ist es aber letztlich eine reine Festlegungssache, ob die Predigt Teil der sakralen Feier ist oder nicht. Es ist dann nichts Wesentliches oder gar "Ewiges", was der Verfügungsgewalt der Kirche entzogen wäre. Dann ist die jetzige vatikanische Entscheidung doch wirklich unverständig.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb rorro:

 

Definitiv.

Ich auch.

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb iskander:

 

Wenn das so ist, dann ist es aber letztlich eine reine Festlegungssache, ob die Predigt Teil der sakralen Feier ist oder nicht. Es ist dann nichts Wesentliches oder gar "Ewiges", was der Verfügungsgewalt der Kirche entzogen wäre. Dann ist die jetzige vatikanische Entscheidung doch wirklich unverständig.

Ich müsste jetzt in den Dokumenten nachlesen, wie die "Integration" der Homilie in die Liturgie begründet wurde und was in den Dokumenten von Vuruat2 und der AEM dazu steht. Ist allerdings jetzt nicht so wirklich mein aktuelles Interessengebiet.

 

Generell ist die Liturgie klassische Aufgabe des Ortsbischof. Bis zum Konzil von Trient konnte jeder Bischof die Liturgie seines Bistums selbst organisieren. Formal hat er diese Vollmachten auch immer noch, aber der Spielraum wurde in Trient und auch später in Vat2 deutlich reduziert.

 

Das Vatikanische Nein ist bezogen auf die klassische Aufgabenverteilung eigentlich ein Anachronismus, der de facto nur wieder eine Machtdemonstration unter Anwendung von Pastor Aeternus. Dieses Dokument ist den Päpsten zwar etwas peinlich, aber seit JP2 hat sich noch jeder Papst seiner bedient. Die Vollmachten und Möglichkeiten hätte Rom natürlich.

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Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb iskander:

 

Weil sie damit jetzt gut klarkommen oder weil sie resigniert haben oder etwas Drittes?

Weil es immer weniger hauptamtliche Laien in der Seelsorge gibt.

Geschrieben

"Wenn man sich die Zahlen der Priesterweihen anschaut und auf große Flächenbistümer blickt, dann weiß man, dass die Lage sich in den kommenden Jahren noch deutlich verschlimmern wird. Schon jetzt höre ich Priester sagen: 'Ich fahre am Sonntag zu einer Gemeinde, um dort Eucharistie zu feiern – weiß aber als Prediger überhaupt nicht, was die Gemeinde bewegt.'"

https://katholisch.de/artikel/69177-kranemann-predigtqualitaet-spielt-fuer-vatikan-offenbar-keine-rolle

 

Dabei sieht es in Deutschland im Verhältnis ja noch absolut super aus. Hier aus einer KI-Zusammenfassung:

 

"Das Betreuungsverhältnis von Priestern zu Katholiken ist in Südamerika deutlich ungünstiger als in Deutschland. Während in Deutschland statistisch etwa 1.750 Katholiken auf einen Priester kommen, liegt dieser Wert in Südamerika je nach Region zwischen 5.000 und über 6.000 Gläubigen pro Priester. Obwohl die absolute Zahl der Priester in Deutschland stark sinkt, ist die Dichte an Geistlichen im Vergleich zur katholischen Bevölkerung in Europa immer noch mehr als dreimal so hoch wie in den großen katholischen Ländern Südamerikas."

 

Ich weiß nicht, ob das für ganz Südamerika gilt, aber es stimmt mit den Wikipedia-Zahlen für Mexiko und Brasilien gut überein (die einzigen dort für Südamerika aufgeführten). Ebendort heißt es dann auch:

 

"In Drittweltstaaten, insbesondere in Lateinamerika, hingegen wird die Missionierung aufgrund des Priestermangels geschwächt. Schon Mitte der 1980er Jahre hatten die protestantischen Seelsorger, insbesondere Pfingstler in Brasilien, die katholischen Priester zahlenmäßig überholt; gegenwärtig haben Protestanten doppelt so viele Seelsorger in Brasilien."

 

Aber selbst viri probati darf es dort ja auch keine geben (und an weibliche Priester ist ja eh nicht zu denken). So werden sich die Leute, die sich überhaupt noch für die Kirch interessieren, halt an Wortgottesdienste gewöhnen und sich vielleicht irgendwann fragen: "Wozu brauchen wir eigentlich überhaupt Priester?"

 

Wieso fühlt man sich nur an die späte DDR erinnert? Oder an die späte Quing-Dynastie?

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb nannyogg57:

Weil es immer weniger hauptamtliche Laien in der Seelsorge gibt.

 

Ist das ein allgemeiner Rückgang des religiösen Interesses? Oder (auch) Frustration?

Geschrieben
14 hours ago, Flo77 said:

Die FSSPX ließt nur Messen auf Latein.

 
Die predigen auch auf Latein?😳

(Lateinischer Gebetstext, Wandlung etc nach Messformular erschließt sich mir noch, v.a. wenn sich diese Inhalte ja kaum ändern und eigentlich rituell sind. Aber Predigt oder Wochenhinweise kommen ja ohne Verständlichkeit nicht aus.)

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb iskander:

 

Ist das ein allgemeiner Rückgang des religiösen Interesses? Oder (auch) Frustration?

Ich denke, zum Großteil ersteres (bzw. genauer: Rückgang des Interesses an institutionalisierter Religion). Ein Jugendlicher, der kaum eine echte kirchliche Jugendarbeit erlebt hat (und das ist heute leider die Regel) kommt kaum auf die Idee, Theologie zu studieren.

Geschrieben (bearbeitet)

In Lateinamerika wird viel Gemeindearbeit von ehrenamtlichen Laienkatecheten (m/w) und vereinzelt Ordensfrauen geleistet. Dort steht die Evangelisierung eher vor der Sakramentalisierung.

Dort, wo es mehr Priester gibt, also tendenziell eher in den Großstädten, haben die „Evangelicos“, meist charismatische Freikirchen oder noch mehr Pfingstler, weil sie Evangelisierung betonen und voll auf Emotionalität setzen. Der Gottesdienst als ekstatisches Erlebnis. Katholisch läuft da noch zu viel business as usual. Es gibt bspw. in Brasilien auch katholische Priester, die Stadien füllen, aber das ist selten.

 

Auf dem Land füllen Evangelicos zunehmend die pastorale Lücke dort wo Katecheten fehlen…

bearbeitet von rorro
Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb atheist666:

Weiß ich doch, war nur ein Beispiel, was mich an meine Jugend erinnerte wo man noch in der Schule gelernt hat, welchen Vorteil die kath. Kirche besitzt, daß man an jedem Ort der Welt die Messe mitfeiern kann.

„Folgen“ kannst du auch heute überall auf der Welt, sogar so etwas exotischem wie dem ostsyrischen Ritus kann man folgen, ohne Aramäisch zu können, und mehr als “folgen“ war das bei der alten lateinischen Messe ja auch nicht. Aktives Mitfeiern ist ja nachkonziliar.

 

Werner

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Werner001:

„Folgen“ kannst du auch heute überall auf der Welt, sogar so etwas exotischem wie dem ostsyrischen Ritus kann man folgen, ohne Aramäisch zu können, und mehr als “folgen“ war das bei der alten lateinischen Messe ja auch nicht. Aktives Mitfeiern ist ja nachkonziliar.

 

Werner

Ich war unlängst wieder mal bei einem protestantischen Gottesdienst bei mir um die Ecke. Außer aufstehen zum Gebet,ein paar Liederchen singen und einer Predigt zum Einschlafen war da nix Feierlich.

Geschrieben
Am 26.6.2026 um 14:56 schrieb Kara:

Ich weiß, dass es Gott gibt, ich bin Ihm begegnet. Ich behaupte es und setze es voraus.

Alles andere wäre höchst unehrlich von mir.

„Ich weiß, dass es Gott gibt, ich bin ihm begegnet“……. Die allgemeinen Worte, die du hier verwendest: „wissen“ und „begegnen“, haben im Bereich des Glaubens eine etwas andere Bedeutung als in der Alltagserfahrung. Dein „Wissen“ über Gott ist ein reines „Glaubenswissen“, eine reine „Glaubensgewissheit“ und „ich bin ihm begegnet“ ist eine Glaubenserfahrung.“ Alles spielt sich innerhalb der Welt des Glaubens ab, setzt den Glauben voraus. Es ist ein Glaubenszeugnis , aber kein Glaubensbeweis und daher auch nicht geeignet für den rein argumentativen Austausch…. Man muss eben immer streng die Ebenen beachten, worauf man sich bezieht

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Cosifantutti:

„Ich weiß, dass es Gott gibt, ich bin ihm begegnet“……. Die allgemeinen Worte, die du hier verwendest: „wissen“ und „begegnen“, haben im Bereich des Glaubens eine etwas andere Bedeutung als in der Alltagserfahrung. Dein „Wissen“ über Gott ist ein reines „Glaubenswissen“, eine reine „Glaubensgewissheit“ und „ich bin ihm begegnet“ ist eine Glaubenserfahrung.“ Alles spielt sich innerhalb der Welt des Glaubens ab, setzt den Glauben voraus. Es ist ein Glaubenszeugnis , aber kein Glaubensbeweis und daher auch nicht geeignet für den rein argumentativen Austausch…. Man muss eben immer streng die Ebenen beachten, worauf man sich bezieht

 

Fast Dein (wie auch mein) gesamtes Wissen ist Glaubenswissen, das haben wie hier ad nauseam durchexerziert.

 

Du glaubst anderen oder Deiner Erfahrung. Anderes Wissen gibt es nicht. Und da sich andere ungewollt irren können, kann dieses Wissen sich als erstes als falsch herausstellen.

 

Und so „weißt“ Du, dass der Mond keine Scheibe ist, auch wenn Du immer denselben Teil von ihm siehst - denn Du glaubst anderen.

 

Zu meinen, empirisches Wissen sei kein Glaubenswissen ist grundfalsch.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Cosifantutti:

Dein „Wissen“ über Gott ist ein reines „Glaubenswissen“, eine reine „Glaubensgewissheit“ und „ich bin ihm begegnet“ ist eine Glaubenserfahrung.“

 

Nur weil das landläufig so gesehen wird, muss es nicht meine Sicht sein.

Ich möchte dich daher bitten, mir schon selber zu überlassen, auf welcher Ebene ich etwas zu wissen meine.

 

vor einer Stunde schrieb Cosifantutti:

Alles spielt sich innerhalb der Welt des Glaubens ab, setzt den Glauben voraus.

Nein, meine Begegnung mit Gott hat den Glauben nicht vorausgesetzt.

 

Ob ich nun dir auf der Straße begegne und daher an deine Existenz glaube, oder ob ich Gott begegne, ist für mich DAS SELBE. 

 

Es gibt da für mich keine unterschiedlichen Ebenen. Das können andere gerne total schwachsinnig finden, das ist mir egal. Ich spreche nur für mich.

 

vor 1 Stunde schrieb Cosifantutti:

Es ist ein Glaubenszeugnis , aber kein Glaubensbeweis und daher auch nicht geeignet für den rein argumentativen Austausch….

Wozu soll ich etwas beweisen? Und wem?

 

Und zur Existenz Gottes suche ich auch keinen argumentativen Austausch.

 

Ich weiß, was ich weiß, alles andere ist nicht wichtig für mich.

 

Ich habe auf @Weihrauch      geantwortet, der gesagt hat, man kann nicht wissen, ob es Gott gibt.

 

Nun, ich weiß es.

Wie andere das sehen, bleibt davon völlig unberührt. 

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Geschrieben
vor 49 Minuten schrieb Kara:

Ich habe auf @Weihrauch      geantwortet, der gesagt hat, man kann nicht wissen, ob es Gott gibt.

 

Das hat der @Weihrauch nicht gesagt. 

 

Ich habe zu @rorro gesagt: 

 

Am 26.6.2026 um 14:48 schrieb Weihrauch:

Du weißt nicht mal, ob es Gott überhaupt gibt, allein das zu behaupten oder vorauszusetzen, ist schon nicht mehr ehrlich.

 

Weil ich diese Argumentation von ihm kenne.

 

vor 2 Stunden schrieb rorro:

Fast Dein (wie auch mein) gesamtes Wissen ist Glaubenswissen, das haben wie hier ad nauseam durchexerziert.

 

Du glaubst anderen oder Deiner Erfahrung. Anderes Wissen gibt es nicht. Und da sich andere ungewollt irren können, kann dieses Wissen sich als erstes als falsch herausstellen.

 

Und so „weißt“ Du, dass der Mond keine Scheibe ist, auch wenn Du immer denselben Teil von ihm siehst - denn Du glaubst anderen.

 

Zu meinen, empirisches Wissen sei kein Glaubenswissen ist grundfalsch.

 

Womit er seinen und den vom Lehramt verkündigten monotheistischen Gott regelmäßig zu Grabe trägt. 

 

Darum schrieb ich dir auch:

 

Am 26.6.2026 um 15:15 schrieb Weihrauch:

Ich komme dir nicht mal mit den Gotteserfahrungen die andere Menschen mit anderen Göttern gemacht haben, weil ich weiß, dass wir da nicht auf einen Nenner kommen werden.

 

Aber @rorro könnte ich jetzt mit diesem Argument kommen. Bringt aber auch nix, weil:

 

vor 2 Stunden schrieb rorro:

Fast Dein (wie auch mein) gesamtes Wissen ist Glaubenswissen, das haben wie hier ad nauseam durchexerziert.

 

Er meint halt, diese exorzitien ad nauseam gewonnen zu haben. 

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb rorro:

 

Fast Dein (wie auch mein) gesamtes Wissen ist Glaubenswissen, das haben wie hier ad nauseam durchexerziert.

 

Du glaubst anderen oder Deiner Erfahrung. Anderes Wissen gibt es nicht. Und da sich andere ungewollt irren können, kann dieses Wissen sich als erstes als falsch herausstellen.

 

Und so „weißt“ Du, dass der Mond keine Scheibe ist, auch wenn Du immer denselben Teil von ihm siehst - denn Du glaubst anderen.

 

Zu meinen, empirisches Wissen sei kein Glaubenswissen ist grundfalsch.

Ich finde es sehr unterkomplex, letztlich alles als „Glaubenswissen“ zu deklarieren. Es gibt schon unterschiedliche Zugänge in der Erkenntnistheorie was einmal die Naturwissenschaften betrifft und zum anderen die Geisteswissenschaften…. Und ganz persönliche Erlebnisse, die sich manchmal zu Erfahrungen verdichten, zum Beispiel in Bezug auf „Gott“ sind nochmals eine vollkommen andere Kategorie….

 

Vor allem: Wenn man sich mit anderen Menschen austauschen möchte, sollte man sich schon auf ein paar Basics verständigen. 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Kara:

 

Nur weil das landläufig so gesehen wird, muss es nicht meine Sicht sein.

Ich möchte dich daher bitten, mir schon selber zu überlassen, auf welcher Ebene ich etwas zu wissen meine.

 

Nein, meine Begegnung mit Gott hat den Glauben nicht vorausgesetzt.

 

Ob ich nun dir auf der Straße begegne und daher an deine Existenz glaube, oder ob ich Gott begegne, ist für mich DAS SELBE. 

 

Es gibt da für mich keine unterschiedlichen Ebenen. Das können andere gerne total schwachsinnig finden, das ist mir egal. Ich spreche nur für mich.

 

Wozu soll ich etwas beweisen? Und wem?

 

Und zur Existenz Gottes suche ich auch keinen argumentativen Austausch.

 

Ich weiß, was ich weiß, alles andere ist nicht wichtig für mich.

 

Ich habe auf @Weihrauch      geantwortet, der gesagt hat, man kann nicht wissen, ob es Gott gibt.

 

Nun, ich weiß es.

Wie andere das sehen, bleibt davon völlig unberührt. 

Von was du selber persönlich überzeugt bist, ist natürlich ganz alleine deine eigene Sache, deshalb gibt es ja die Religionsfreiheit. Etwas ganz anderes ist es ja, wenn man mit anderen Menschen in einen sinnvollen Austausch treten möchte. 

 

Der Gesprächspartner kann dein „Wissen um Gott“ als persönliches Glaubenszeugnis  wahrnehmen, aber wenn man an einer grundsätzlichen Verständigung mit anderen Menschen interessiert ist, genügt das ganz persönliche Glaubenszeugnis nicht, dann muss man eine andere Ebene ansteuern, die Voraussetzung  für eine Verständigung ist. 

 

Außerdem ist es grundsätzlich etwas vollkommen anderes, ob du einer bestimmten Person auf des Straße begegnest oder Gott. Denn Gott ist gerade kein „Gegenstand“, „Objekt“ der Welt wie alle anderen Dinge, das macht ja gerade „Gott“ aus, das ist eigentlich Allgemeingut…. 

 

Wie gesagt: Was du über den Glauben und Gott denkst ist alleine deine Sache und die bist da auch niemandem rechenschaftspflichtig. Das ganze verändert sich, wenn du mit anderen Menschen in einen Austausch trittst… Dann ist das persönliche „Wissen um Gott“kein Argument..

bearbeitet von Cosifantutti
Geschrieben (bearbeitet)
vor 31 Minuten schrieb Cosifantutti:

Von was du selber persönlich überzeugt bist, ist natürlich ganz alleine deine eigene Sache, deshalb gibt es ja die Religionsfreiheit. Etwas ganz anderes ist es ja, wenn man mit anderen Menschen in einen sinnvollen Austausch treten möchte. 

 

Der Gesprächspartner kann dein „Wissen um Gott“ als persönliches Glaubenszeugnis  wahrnehmen, aber wenn man an einer grundsätzlichen Verständigung mit anderen Menschen interessiert ist, genügt das ganz persönliche Glaubenszeugnis nicht, dann muss man eine andere Ebene ansteuern, die Voraussetzung  für eine Verständigung ist. 

 

Außerdem ist es grundsätzlich etwas vollkommen anderes, ob du einer bestimmten Person auf des Straße begegnest oder Gott. Denn Gott ist gerade kein „Gegenstand“, „Objekt“ der Welt wie alle anderen Dinge, das macht ja gerade „Gott“ aus, das ist eigentlich Allgemeingut…. 

 

Wie gesagt: Was du über den Glauben und Gott denkst ist alleine deine Sache und die bist da auch niemandem rechenschaftspflichtig. Das ganze verändert sich, wenn du mit anderen Menschen in einen Austausch trittst… Dann ist das persönliche „Wissen um Gott“kein Argument..

Ich persönlich bin ja ein Beispiel für das,was Du an @Kara schriebst.

Ich denke Gegenständlich und mir ist noch kein immaterielles Wesen begegnet. Die Evangelisierer in den Fußgängerzonen verweisen immer nur auf die Bibel und auf Gottesbegnungen, die mir fremd sind. Aber gerade deshalb finde ich Deine Erläuterungen so wichtig, weil sie eben den Unterschied mal deutlich machen.

Mir liegt es fern @Kara's Ansichten zu verhöhnen aber es ist eben schwierig sich da hinein zu versetzen, als Nichtgläubiger.

bearbeitet von atheist666
Satzkorrektur
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Cosifantutti:

Ich finde es sehr unterkomplex, letztlich alles als „Glaubenswissen“ zu deklarieren. Es gibt schon unterschiedliche Zugänge in der Erkenntnistheorie was einmal die Naturwissenschaften betrifft und zum anderen die Geisteswissenschaften…. Und ganz persönliche Erlebnisse, die sich manchmal zu Erfahrungen verdichten, zum Beispiel in Bezug auf „Gott“ sind nochmals eine vollkommen andere Kategorie….

 

Vor allem: Wenn man sich mit anderen Menschen austauschen möchte, sollte man sich schon auf ein paar Basics verständigen. 

 

 

Ich rede von der Allgemeinheit, von weit >99% der Menschen. Deren Wissen basiert auf Glauben und Erfahrung.

Geschrieben
vor 51 Minuten schrieb atheist666:

Mir liegt es fern @Kara's Ansichten zu verhöhnen aber es ist eben schwierig sich da hinein zu versetzen, als Nichtgläubiger.

 

Das hat Kara auch an keiner Stelle verlangt, gewünscht oder auch nur für möglich gehalten.

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