iskander Geschrieben 11. Juni Melden Geschrieben 11. Juni vor 24 Minuten schrieb Flo77: Weil die Katholische diejenige ist, die das Konzept erfunden und ihre Texte danach zusammengestellt hat. Die Orthodoxie ginge theologisch auch, aber wenn man Papsttum mag halt nur zweite Wahl. Die katholische Kirche - soweit man diesen Begriff auf die Alte Kirche wirklich anwenden kann - hat ja aber auch anderes erfunden und beispielsweise (wenn auch weitgehend informell) den biblischen Kanon festgelegt Zitieren
atheist666 Geschrieben 11. Juni Melden Geschrieben 11. Juni Nun, es wird über kurz oder lang kein Weg daran vorbeigehen an eine Frauenordination zu denken, schon aus pragmatischen Gründen. Ich denke, daß sich dafür auch genügend conservative Frauen finden lassen. Zitieren
SteRo Geschrieben 11. Juni Melden Geschrieben 11. Juni vor 3 Stunden schrieb atheist666: Nun, es wird über kurz oder lang kein Weg daran vorbeigehen an eine Frauenordination zu denken, schon aus pragmatischen Gründen. Ich denke, daß sich dafür auch genügend conservative Frauen finden lassen. Aber hallo! Da wär sogar ich als Nicht-Frau dafür *lol Zitieren
atheist666 Geschrieben 11. Juni Melden Geschrieben 11. Juni vor 31 Minuten schrieb SteRo: Aber hallo! Da wär sogar ich als Nicht-Frau dafür *lol Als Scherz war es von mir nicht gedacht. Ich denke mir nur manchmal, daß ein bißchen mehr an Pragmatismus angebracht wäre anstatt alles gleich Ideologisch aufzuladen. Zitieren
SteRo Geschrieben 11. Juni Melden Geschrieben 11. Juni (bearbeitet) vor 9 Minuten schrieb atheist666: Als Scherz war es von mir nicht gedacht. Ich denke mir nur manchmal, daß ein bißchen mehr an Pragmatismus angebracht wäre anstatt alles gleich Ideologisch aufzuladen. Habe deine Aussage nicht als Scherz verstanden. Worüber ich lachen musste, war mein "ich als Nicht-Frau" bearbeitet 11. Juni von SteRo Zitieren
iskander Geschrieben 11. Juni Melden Geschrieben 11. Juni vor 12 Stunden schrieb rorro: vor 22 Stunden schrieb iskander: Ich glaube ehrlich gesagt eher, dass das an einer starken emotionalen Bindung an "ihre" Kirche liegt, die sie in ein Dilemma führt. Auch dann stehen ihre Anliegen nicht an erster Stelle, sondern sie selbst. Das verstehe ich ja auch, nur ist es eben nicht schlimm es auch so zu nennen. Ist das generell so? Michael Coren hat sich als konservativer Katholik einen Namen gemacht, bevor er durch konkrete Begegnung mit Homosexuellen seine Einstellung geändert hat. Er beteuert, dass es ihm um die angemessene Jesus-Nachfolge und um das Wohl der Betroffenen gehe. Er selbst ist der Vater mehrere Kinder und beteuert, selbst keineswegs homosexuell zu sein. Er berichtet von starkem Gegenwind und zahlreichen Angriffen auf seine Person (teils auch auf seine Familie), und wirtschaftliche Folgen, die zur Halbierung seines Einkommens geführt hätten. Kann man da wirklich sagen, dass es ihm vor allem um ihn selbst gehe? (Er ist vielleicht insofern kein perfektes Beispiel, weil er letztlich zu den Anglikanern gegangen ist; aber er sagt, dass er das eher deshalb getan hat, weil er nicht die Sakramente empfangen wollte, während er die Lehre der Kirche nicht mehr teilen kann.) Zitieren
Werner001 Geschrieben 12. Juni Melden Geschrieben 12. Juni Am 11.6.2026 um 09:06 schrieb rorro: Auch dann stehen ihre Anliegen nicht an erster Stelle, sondern sie selbst. Das verstehe ich ja auch, nur ist es eben nicht schlimm es auch so zu nennen. Way soll das bedeuten? Das gilt für jeden, der irgendetwas glaubt. Werner Zitieren
rorro Geschrieben 12. Juni Melden Geschrieben 12. Juni vor 2 Stunden schrieb Werner001: Way soll das bedeuten? Das gilt für jeden, der irgendetwas glaubt. Werner Das soll bedeuten, daß die Glaubwürdigkeit auch daran zu messen ist (zumindest bei mir), wie viel „Unbill“ jemand dafür in Kauf zu nehmen bereit ist. Immer nur von anderen zu fordern ist billig. 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni Scharfe Kritik der Orthodoxie an Pride-Paraden Noch dazu, wo Stolz selbst nicht nur eine Sünde ist. Thomas dazu (s. th. q84, a3): Ich antworte, nach einigen werde der Stolz in dreifacher Weise ausgesagt: 1) als ungeregelte Begierde nach Auszeichnung der eigenen Person; und so sei er eine besondere Sünde; — 2. als eine thatsächliche Verachtung Gottes, dessen Gebot man geringschätzt; und so sei er gemein allen Sünden; — 3) und als Hinneigung zu dieser Verachtung auf Grund der verdorbenen Natur; und so sei er der Anfang aller Sünde. Im vorliegenden Fall ist der Stolz ein Besiegeln und Anlass zum Feiern der eigenen Sündhaftigkeit vor Gott. 1 Zitieren
atheist666 Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni vor 3 Minuten schrieb SteRo: Scharfe Kritik der Orthodoxie an Pride-Paraden Noch dazu, wo Stolz selbst nicht nur eine Sünde ist. Thomas dazu (s. th. q84, a3): Ich antworte, nach einigen werde der Stolz in dreifacher Weise ausgesagt: 1) als ungeregelte Begierde nach Auszeichnung der eigenen Person; und so sei er eine besondere Sünde; — 2. als eine thatsächliche Verachtung Gottes, dessen Gebot man geringschätzt; und so sei er gemein allen Sünden; — 3) und als Hinneigung zu dieser Verachtung auf Grund der verdorbenen Natur; und so sei er der Anfang aller Sünde. Im vorliegenden Fall ist der Stolz ein Besiegeln und Anlass zum Feiern der eigenen Sündhaftigkeit vor Gott. Grundsätzlich ist gegen das, was Du sagst, aus Deiner Position heraus, nichts einzuwenden. Ich persönlich halte es eher für Fasching im Sommer, und man ist eher Stolz auf seine eigene Dummheit. Der CSD war mal wichtig um Problembewußtsein zu schaffen, aber er ist zu einem Faschingsumzug verkommen. Zitieren
Flo77 Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni vor 3 Minuten schrieb atheist666: Faschingsumzug Wenn es denn mal Karneval wäre. Ich habe eher den Eindruck es ist ein mehrstündiger Freiluftwerbeblock für die ortsansässige Wirtschaft. Zitieren
Merkur Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni vor 24 Minuten schrieb SteRo: Noch dazu, wo Stolz selbst nicht nur eine Sünde ist. Thomas dazu (s. th. q84, a3): Da ist aber etwas anderes gemeint. Ein weiterer Begriff mit christlicher Sonderbedeutung. Zitieren
SteRo Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni vor 1 Minute schrieb Merkur: Da ist aber etwas anderes gemeint. Ein weiterer Begriff mit christlicher Sonderbedeutung. Welchen Maßstab setzt du an? Offensichtlich einen unchristlichen. Zitieren
Merkur Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni vor 23 Minuten schrieb SteRo: Welchen Maßstab setzt du an? Offensichtlich einen unchristlichen. Was ist die christliche Bedeutung von "Maßstab" und "ansetzen"? Zitieren
Flo77 Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni Maßstäbe werden angelegt, nicht angesetzt. Zitieren
atheist666 Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni Nochmal zurück zu dem, was @SteRo über Stolz schrieb. Aus meiner Sicht ist Stolz auch eine Form der Überheblichkeit, das heißt sich zu erheben über andere. @SteRo übersetzt es mit Sünde, allerdings kann ich, als Nichtgläubiger dies ähnlich sehen, weil für mich diese Art des Stolzes eine Überheblichkeit gegenüber der Natur des Menschen bedeutet. Und überhaupt, das habe ich mich schon damals bei Wowereit gefragt, was ist denn daran gut oder besser schwul zu sein, ist man deshalb schon der Homo Superior? Einfach nur den Status Quo ständig einzufordern ohne tatsächlich Argumente zu haben, bringt m.E. nicht viel. Zitieren
Merkur Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni vor 3 Minuten schrieb atheist666: Aus meiner Sicht ist Stolz auch eine Form der Überheblichkeit, das heißt sich zu erheben über andere. ... Das ist aber im Zusammenhang mit den Pride-Feierlichkeiten offensichtlich nicht gemeint. Die Kritik geht damit ins Leere. So etwas nennt man wohl einen Strohmann. Zitieren
Dies ist ein beliebter Beitrag. Flo77 Geschrieben 16. Juni Dies ist ein beliebter Beitrag. Melden Geschrieben 16. Juni (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb atheist666: Nochmal zurück zu dem, was @SteRo über Stolz schrieb. Aus meiner Sicht ist Stolz auch eine Form der Überheblichkeit, das heißt sich zu erheben über andere. @SteRo übersetzt es mit Sünde, allerdings kann ich, als Nichtgläubiger dies ähnlich sehen, weil für mich diese Art des Stolzes eine Überheblichkeit gegenüber der Natur des Menschen bedeutet. Und überhaupt, das habe ich mich schon damals bei Wowereit gefragt, was ist denn daran gut oder besser schwul zu sein, ist man deshalb schon der Homo Superior? Einfach nur den Status Quo ständig einzufordern ohne tatsächlich Argumente zu haben, bringt m.E. nicht viel. Ich denke die Sache mit dem "Pride" in der Regenbogen-Truppe ist etwas komplexer. Es geht dabei - zumindest ursprünglich - nicht darum, daß der "Regenbogenmensch" "besser" ist als andere. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich allerdings sagen, daß eine homosexuelle Existenz in unserer Kultur häufig mit Scham und dem Gefühl "nicht richtig" zu sein, verbunden ist. Heute mag das etwas anders anders sein, aber früher war Scham das, was die Gesellschaft von einem Homosexuellen im Bezug auf seine Existenz erwartet hat. Dieses Pride-Gedöns hat mMn primär etwas damit zu tun, daß diese Scham abgestreift wird und das eigene Sein nicht als defizitär, fehlgeleitet, etc. definiert wird, sondern als das, was es ist: Es ist. Und das ist in Ordnung so. Basta. Natürlich kann das sehr schnell kippen insbesondere, wenn es darum geht, daß der "Regenbogenmensch" sich für etwas Besseres hält als der "Normal"mensch, weil er sich für offener, toleranter, vorurteilsfreier und sonst was -freier hält. Dafür gibt es zwar nicht nur keine Anzeichen, sondern im Gegenteil kann das Gegenteil leicht belegt werden, aber darüber sollte sich ein "Normal"mensch keine Gedanken machen. Die Katholika sieht das mit der Ordnung bekanntermaßen etwas anders und hält Homosexualität für eine zutiefst ungeordnete Fehlveranlagung, was zu diesem ganzen gesellschaftlichen Druck und der Ausgrenzung ja überhaupt erst geführt hat, aber was interessiert die Kirche schon die psychische Gesundheit ihrer Gläubigen. Das ganze "Du sollst nicht unverheiratet vögeln"-Getue, ist ja das eine (und es interessiert Heteros am Ende genauso wenig wie Homosexuelle), aber dieses Abstempeln als "nicht Teil der Schöpfungsordnung sein", hat schon eine eigene Qualität. bearbeitet 16. Juni von Flo77 1 3 Zitieren
Merkur Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni (bearbeitet) Stolz hat mindestens drei übliche Bedeutungen, 1. Hochmut, 2. Freude über einen Besitz und 3. stattlich, prächtig. Im Zusammenhang mit Pride ist 2. gemeint, die Kritiker unterstellen aber 1. Das ist keine Sondersprache, sondern ganz normales Mißverstehen. Ich hatte wegen der besonderen Bedeutung der Todsünden irrtümlich angenommen, das sei christliche Sondersprache. bearbeitet 16. Juni von Merkur Zitieren
SteRo Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni vor 3 Stunden schrieb Merkur: Was ist die christliche Bedeutung von "Maßstab" und "ansetzen"? Wenn du von "christlicher Sonderbedeutung" sprichst, dann benutzt du ja offensichtlich einen Maßstab nachdem es eine Bedeutung gibt, die nicht Sonderbedeutung aber die eigentliche oder allgemein übliche Bedeutung sei, von der die christliche als Ausnahme abzusondern sei. Dieser Maßsstab ist demnach notwendigerwerise unchristlich. Zitieren
iskander Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni (bearbeitet) vor 4 Stunden schrieb SteRo: Scharfe Kritik der Orthodoxie an Pride-Paraden Noch dazu, wo Stolz selbst nicht nur eine Sünde ist. Thomas dazu (s. th. q84, a3): Ich antworte, nach einigen werde der Stolz in dreifacher Weise ausgesagt: 1) als ungeregelte Begierde nach Auszeichnung der eigenen Person; und so sei er eine besondere Sünde; — 2. als eine thatsächliche Verachtung Gottes, dessen Gebot man geringschätzt; und so sei er gemein allen Sünden; — 3) und als Hinneigung zu dieser Verachtung auf Grund der verdorbenen Natur; und so sei er der Anfang aller Sünde. Dir hängt wohl wirklich kein Stöckchen zu niedrig, oder? @Merkur und @Flo77 sagen es berits, aber hier auch noch einmal eine systematische Aufdröselung von McClellan. Ersetze die Berufung auf das Buch der Sprichwörter durch die auf Thomas, und dann passt es gut: "So, I don't know if you understand how language works, but words can have more than one sense. And the sense of the word pride, as it is used in phrases like gay pride and pride festivals and pride parades and things like that, is a very clearly distinct sense from the sense of the word as a gloss for the Hebrew word gaon, which appears in Proverbs 16:18. In that phrase, pride goes before destruction. Now, I am more loathed than most people out there to appeal to dictionaries because dictionaries do not adjudicate meaning. But I want to point out to you that these are two very clearly different senses. And this absolutely asinine notion that there is something clever, insightful, least of all accurate about appealing to Proverbs 16:18 as a way to demonize gay pride. I want to point out how just bafflingly stupid that is. Here is the Oxford English dictionary's entry for the word pride. And since 1a is a high, especially an excessively high opinion of one's own worth or importance which gives rise to a feeling or attitude of superiority over others. Inordinate self-esteem. And then we've got sense 1.2 arrogant, haughty, or overbearing behavior, demeanor, or treatment of others, especially as exhibiting an inordinately high opinion of oneself. [...] And that haughtiness is actually the parallel clause in Proverbs 16:18. So, this is the sense of pride that is indisputably being referred to by Proverbs 16:18. Now to get to the sense of pride that is used in the use of that word in phrases like gay pride and pride parades and pride festivals and things like that we have to go down to sense 1.6.8: a sense of confidence, self-respect and solidarity as felt or publicly expressed by members of a group, typically one that has been socially marginalized on the basis of their shared identity history and experience. And then under that we have compare gay pride noun one. And we can go to the Oxford English dictionary's entry for the phrase gay pride. Confidence self-respect or solidarity as expressed by gay people associated with openness about one's sexual identity and the celebration of gay culture and history. So this is a very very different sense. Proverbs 16:18 is talking about the I'm better than you pride. [...] The pride of gay pride and pride parades and pride festivals is the I'm good enough kind of pride. It's solidarity. It's pushing back against the haughtiness and the condescension and the pride that you are putting on display." https://www.youtube.com/watch?v=1vJMk8s_3vk Zitat Im vorliegenden Fall ist der Stolz ein Besiegeln und Anlass zum Feiern der eigenen Sündhaftigkeit vor Gott. Im vorliegenden Fall ist feierst Du stolz die Tatsache, dass Du offenbar nicht einmal kurz nachdenkst, bevor Du mal wieder in die Tasten haust. Aber was soll man auch anderes von einem erklärten Nicht-Theisten und Nicht-Katholiken erwarten, der sich immer nur genau dort und dann autoritativ auf die kath. Lehre beruft, wenn es seinen eigenen Überzeugungen oder seiner eigenen Bigotterie zupasse kommt? bearbeitet 16. Juni von iskander Zitieren
SteRo Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni vor einer Stunde schrieb Merkur: Stolz hat mindestens drei übliche Bedeutungen,... 2. Freude über einen Besitz .... Im Zusammenhang mit Pride ist 2. gemeint,... Freude ist Freude, Stolz ist Stolz. Aber gut, wenn Pride also Freude meint, dann ist es offensichtlich Freude über die eigene Sündhaftigkeit. Das ist nicht besser als Stolz auf die eigene Sündhaftigkeit. Zitieren
iskander Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni (bearbeitet) vor 6 Minuten schrieb SteRo: Freude ist Freude, Stolz ist Stolz. Aber gut, wenn Pride also Freude meint, dann ist es offensichtlich Freude über die eigene Sündhaftigkeit. Das ist nicht besser als Stolz auf die eigene Sündhaftigkeit. Soll ich Dir den Beitrag von McClellan ins Deutsche übersetzen, damit Du ihn inhaltlich verstehst? Oder liegt es an etwas anderem? Ach, und noch etwas: Die meisten Homosexuellen halten ihr Tun - anders als Du - sicher nicht für sündhaft. Das mag Dich schocken - aber deshalb würde eine Freude über "ihre eigene Sündhaftigkeit" für sie auch keinen Sinn ergeben. Nochmals: Denk doch bitte einfach mal wenigstens ganz kurz nach, bevor Du einen Beitrag verfasst. bearbeitet 16. Juni von iskander Zitieren
SteRo Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni vor 2 Stunden schrieb atheist666: Nochmal zurück zu dem, was @SteRo über Stolz schrieb. Aus meiner Sicht ist Stolz auch eine Form der Überheblichkeit, das heißt sich zu erheben über andere. @SteRo übersetzt es mit Sünde, allerdings kann ich, als Nichtgläubiger dies ähnlich sehen, weil für mich diese Art des Stolzes eine Überheblichkeit gegenüber der Natur des Menschen bedeutet. "Überheblichkeit gegenüber der Natur des Menschen" liest sich für mich etwas merkwürdig, wenn nicht der Aspekt des Gewollten in dieser Natur dazukommt. Denn die Natur des Menschen macht es ja auch möglich, dass er sich wider des gewollten Guten in seiner Natur benimmt. Die Natur des Menschen hat also Potential sowohl für das Gute als auch das Schlechte und es obliegt dem freien Willen des Menschen, sich für das eine oder das andere zu entscheiden. Zitieren
Flo77 Geschrieben 16. Juni Melden Geschrieben 16. Juni vor 4 Minuten schrieb SteRo: "Überheblichkeit gegenüber der Natur des Menschen" liest sich für mich etwas merkwürdig, wenn nicht der Aspekt des Gewollten in dieser Natur dazukommt. Denn die Natur des Menschen macht es ja auch möglich, dass er sich wider des gewollten Guten in seiner Natur benimmt. Die Natur des Menschen hat also Potential sowohl für das Gute als auch das Schlechte und es obliegt dem freien Willen des Menschen, sich für das eine oder das andere zu entscheiden. Nein. Das Potential des Schlechten resultiert aus der Erbsünde und dem Fall der Schöpfung, nicht aus der von Gott gewollten Natur des Menschen. Zitieren
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