Jump to content

Synodaler Weg - schon versperrt?


Recommended Posts

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb iskander:

Danke, Du hast natürlich recht!

 

Dass der Name den du verwendet hast falsch ist, merkte ich zumindest. Den richtigen Namen muss ich mir jedes mal suchen, weil ich ihn mir einfach nicht merken kann. Aber es reicht, sich einen Namen dieser Blase zu merken, dann findet man die anderen auch schnell. Kipp Davis schaffe ich grad noch in Youtube einzugeben und dann hab ich die anderen, die ich mir auch nicht merken kann, bzw. ihre Kanäle schnell gefunden.

Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb iskander:

Ich habe gesagt, dass @rorros Antwort an den evangelischen Theologen im Grunde darauf hinausläuft, dass er katholisch werden soll.

Ja und. Damit hat Rorro doch auch vollkommen recht. Wenn man die Trinität glaubt, ist die Katholische Kirche die einzig sinnvolle. Alles andere führt nur zu hochmerkwürdigen Sonderwegen.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Flo77:
vor 34 Minuten schrieb iskander:

Ich habe gesagt, dass @rorros Antwort an den evangelischen Theologen im Grunde darauf hinausläuft, dass er katholisch werden soll.

Ja und. Damit hat Rorro doch auch vollkommen recht. Wenn man die Trinität glaubt, ist die Katholische Kirche die einzig sinnvolle. Alles andere führt nur zu hochmerkwürdigen Sonderwegen.

 

Ja, das sehen manche so; und @manden würde jetzt sagen, dass der einzige richtig Weg der sei, die Bibel samt Trinität ganz ad acta zu legen und seinen Erkenntnissen über den "ECHTEN Gott" zu folgen.

 

Ich will damit nicht sagen, dass @rorros Antwort nicht legitim sei oder völlig an der Sache vorbei gehen würde. Es ist ja immerhin eine mögliche Lösung für die Frage, was man denn dann mit der Bibel umgehen solle.  

 

Trotzdem denke ich eben, dass die kritischen Anmerkungen des evangelischen Theologen (Roth) halt einen eigenständigen Kern haben, der es wert ist, für sich betrachtet zu werden. Zumal die kath. Kirche ja letztlich ihre Moral auch nicht einfach direkt aus der Bibel ableitet, sondern ihre eigenen Vorstellungen mit einbringt:

 

- In Casti connubii beispielsweise wurde die De-Facto-Verweigerung der Leviratsehe durch Onan noch als Sünde der Verhütung ausgelegt (was heute wohl auch keinem konservativ-katholischen Papst oder Theologen mehr einfiele). 

- Das Zinsverbot aus dem AT wurde von Päpsten und Konzilien bekräftigt. 

- Die Erlaubnis der Todesstrafe vermutlich auch.

- Wenn die Kirche hingegen im NT liest, dass der "episkopos" verheiratet sein soll, oder dass die Faru in der Kirche ihr Haupt zu bedecken habe, spielt das für sie keine Rolle. 

 

Das wären jetzt Beispiel, die mir einfallen. Auch die kath. Kirche nimmt eben die Bibel nicht einfach als Lehrbuch, um da konkrete Normen abzuleiten, sondern geht mit ihren eigenen Überzeugungen ran (was ja, jedenfalls in einem gewissen Maße, eh nicht anders geht).  

 

Natürlich kann man dennoch der Meinung sein, dass die kath. Kirche dazu berufen sei, die Bibel authentisch auszulegen. Das respektiere ich. Aber ich glaube eben dennoch, dass man so oder so zu dem Schluss gelangen kann, dass der evangelisch Theologe einen vernünftigen Punkt hat, und vernünftige Argumente. Ich zitiere nochmals (gleicher Artikel?):

 

"Roth erinnert daran, dass mit der Bibel sowohl Sklaverei als auch menschliche Freiheit begründet wurde, Ausbeutung der Natur und Klimaschutz, Monogamie und Polygamie, Frauenverachtung und Feminismus. So hätten auch die unterschiedlichen Konfessionen einen unterschiedlichen Zugriff auf die Bibel: "Ich glaube nicht, dass die Landeskirchen bibelgemäßer sind als Jehovas Zeugen. Vielmehr lesen sie die Bibel nur jeweils anders, betonen andere Stellen." [...]
[...]

Roth betont, dass nach christlichem Verständnis Gott Mensch geworden sei, nicht Buch. "Die Bibel kommt beispielsweise im Glaubensbekenntnis als Glaubensgegenstand gar nicht vor", sagte Roth. Die Bibel sei nicht Selbstzweck, sondern Mittel, um Christus zu verstehen. Nach reformatorischem Verständnis gehe es daher nicht darum, bibelgemäß zu leben und jeden Vers als Handlungsbefehl zu verstehen, sondern "christusgemäß"."

https://www.domradio.de/artikel/theologe-beklagt-bibelmissbrauch-ethischen-debatten

 

Das ist doch im Grunde in der Praxis die Einstellung der meisten Christen. Und ich würde behaupten, dass auch die kath. Kirche ähnlich vorgeht oder es versucht: Sie interpretiert die Bibel ausgehend von ihrem grundlegenden (unter anderem) christologischen Verständnis und ihrer eigenen Tradition - und nicht in erster Linie, indem sie die einzelnen Bibelstellen zur Todesstrafe, Sklaverei oder der Heiratspflicht für Bischöfe systematisch heraussucht.

 

Meiner Meinung fordert Roth hier eigentlich nicht etwas völlig Revolutionäres, sondern eher, dass man sich die bisher ohnehin schon meistens gepflegte Praxis ehrlicher eingesteht - oder?

 

Zudem adressiert er ja hier vor allem Protestanten. Und ich halte den Katholiken dies zugute: Wenn sie sagen, dass sie etwas annehmen, weil das Lehramt es klar sagt, dann ist das zumindest glaubwürdig. Wenn das Lehramt etwas klipp und klar sagt, dann ist da eben so. Wenn manche (nicht alle) Protestanten hingegen so tun, als stünde ihre eigene Position ganz eindeutig, klar und völlig unmissverständlich in der Bibel, obwohl das im Grunde sehr umstritten und sehr stark Interpretationssache ist, dann ist das weniger glaubwürdig. 

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb SteRo:

Ich bezweifle sehr, dass von der Kirche gekränkte aktive Homosexuelle oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" sich objektiv zur Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen äußern können. 

Naja, du hast dich mit dieser Einlassung jedenfalls disqualifiziert zu sittlich-moralischen Fragen zu äußern.

 

Darf ich höflich an KKK 2358 erinnern?

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb rorro:

 

Vor dem Katholikentag wurde klar, daß die Satzung der Synodalversammlung dieses Jahr nicht mehr von Rom approbiert werden wird. Soweit ich weiß ist vorher nichts geplant. Ich nehme sogar an, vorher wird Leo nach Deutschland kommen und mit den Bischöfen persönlich besprechen was geht und was nicht - und sicher auch mal Leute vom ZdK treffen.

Das wäre sinnvoll.

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Weihrauch:
vor 8 Stunden schrieb iskander:

Danke, Du hast natürlich recht!

 

Dass der Name den du verwendet hast falsch ist, merkte ich zumindest. Den richtigen Namen muss ich mir jedes mal suchen, weil ich ihn mir einfach nicht merken kann. Aber es reicht, sich einen Namen dieser Blase zu merken, dann findet man die anderen auch schnell. Kipp Davis schaffe ich grad noch in Youtube einzugeben und dann hab ich die anderen, die ich mir auch nicht merken kann, bzw. ihre Kanäle schnell gefunden.

 

Ich finde ihn immer über den Titel seines Buchs "The Bible says so". Ich habe nicht das gesamte Buch gelesen, aber doch einen nicht unerheblichen Teil. Mich würde ehrlich gesagt sowohl angesichts des Inhalts des Buchs wie auch anderer theologischer Publikationen wie auch seiner offensichtlichen religiös-politischen Einstellungen ausgesprochen interessieren, wie McClellan (Puh!) das alles mit seiner Mitgliedschaft in der LDS-Kirche vereinbart. 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Frank:

Naja, du hast dich mit dieser Einlassung jedenfalls disqualifiziert zu sittlich-moralischen Fragen zu äußern.

 

Darf ich höflich an KKK 2358 erinnern?

 

Der KKK gilt für ihn ja nicht. Er ist weder Katholik noch auch nur Theist, auch wenn er sich wie der Schießhund des konservativen Katholizismus aufführt. Aber auch nicht erstaunlicher als ein bekennender Materialist, der sich über Häretiker in der katholischen Kirche aufregt. 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Stunden schrieb Frank:

Darf ich höflich an KKK 2358 erinnern?

 

Das darfst du gerne. Und ich zitiere auch gerne:

 

KKK 2358:
Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben tief-
sitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet
ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung,
Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise
ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem
Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die
Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Verfaßtheit erwachsen können, mit dem
Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

 

Und ich wiederhole auch meine Aussage, die dir Anlass war auf KKK 2358 zu verweisen:

Ich bezweifle sehr, dass von der Kirche gekränkte aktive Homosexuelle oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" sich objektiv zur Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen äußern können.

 

Und nun gehen wir Satz für Satz von KKK 2358 durch, um objektiv zu beurteilen, ob in meiner Aussage ein Widerspruch zu KKK 2358 zu finden ist:

 

KKK 2358 1. Satz:
Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben tiefsitzende homosexuelle Tendenzen.  

Meine Aussage:

Ich bezweifle sehr, dass von der Kirche gekränkte aktive Homosexuelle oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" sich objektiv zur Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen äußern können.

Widerspruch? Nein.

 

KKK 2358 2. Satz:
Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar.

Meine Aussage:

Ich bezweifle sehr, dass von der Kirche gekränkte aktive Homosexuelle oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" sich objektiv zur Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen äußern können.

Widerspruch? Nein.

 

KKK 2358 3. Satz:
Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen.

Meine Aussage:

Ich bezweifle sehr, dass von der Kirche gekränkte aktive Homosexuelle oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" sich objektiv zur Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen äußern können.

Widerspruch? Nein.

 

Sollte nun jemand glauben, das Zweifel zu äußern an der Nicht-Befangenheit von Sündern, die an ihrer Sünde festhalten, diese Sünde erst gar nicht als Sünde anzuerkennen bereit sind und  womöglich sogar Sünde als solche verneinen, ein Akt mangelnden Mitgefühles und Taktes sei, dann muss doch festgestellt werden, dass die Äußerung eines solchen Zweifels durchaus angemessen und keineswegs taktlos ist im Kontext der Bewertung der Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen und dass ein solcher Zweifel durc.haus vereinbar ist mit Mitgefühl mit den uneinsichtigen Sündern und dass sich dieser Zweifel zudem keineswegs bezieht auf jene, die ihre "Neigung die objektiv ungeordnet ist" als "Prüfung" anerkennen, was ja voraussetzt, dass sie die Sünde, welche mit dem Ausleben dieser ihrer Neigung verbunden wäre, als Sünde anerkennen.

 

KKK 2358 4. Satz:
Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen.

Meine Aussage:

Ich bezweifle sehr, dass von der Kirche gekränkte aktive Homosexuelle oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" sich objektiv zur Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen äußern können.

Widerspruch? Nein.

 

Sollte nun jemand glauben, dass Zweifel zu äußern an der Nicht-Befangenheit von Sündern, die an ihrer Sünde festhalten, diese Sünde erst gar nicht als Sünde anzuerkennen bereit sind und womöglich sogar Sünde als solche verneinen, eine "ungerechte Zurücksetzung" sei, dann müssen wohl auch Befangenheiten, die in Gerichtsverfahren festgestellt werden, als "ungerechte Zurücksetzung" bewertet werden und der objektiven Rechtssprechung ist damit moralisch der Boden entzogen.

 

KKK 2358:
Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Verfaßtheit erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

Meine Aussage:

Ich bezweifle sehr, dass von der Kirche gekränkte aktive Homosexuelle oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" sich objektiv zur Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen äußern können.

Widerspruch? Nein.

 

Natürlich sind alle Menschen berufen, "in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Verfaßtheit erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen." Also auch jene Sünder, die an ihrer Sünde festhalten, diese Sünde erst gar nicht als Sünde anzuerkennen bereit sind und womöglich sogar Sünde als solche verneinen, sind dazu berufen schließlich ihre Sündhaftigkeit zu erkennen, "in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Verfaßtheit erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen." Aber ihre Berufung kann natürlich den Zweifel an ihrer Nicht-Befangenheit so lange nicht beseitigen, so lange sie ihrer Berufung nicht folgen.

 

Ich hoffe, du kannst einsehen, dass deine Behauptung ...

vor 13 Stunden schrieb Frank:

Naja, du hast dich mit dieser Einlassung jedenfalls disqualifiziert zu sittlich-moralischen Fragen zu äußern.

... bei objektiver Bewertung des Sachverhaltes vollkommen unbegründet ist. Das kannst du sicher, denn du zählst sicher nicht zu den Sündern, die an ihrer Sünde festhalten, diese Sünde erst gar nicht als Sünde anzuerkennen bereit sind und womöglich sogar Sünde als solche verneinen. Sünder sind wir alle, du und ich auch, aber wir beide sehen doch ein, wenn wir Falsches tun, und bemühen uns ernsthaft um Besserung, weil wir ja - wie die aktiven Homesexuellen oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" auch, mit denen wir Mitgefühl haben - "berufen [sind], in [unserem] Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, ... die Schwierigkeiten, die [uns] aus [unserer] Verfaßtheit erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.".

 

Gelobt sei Gott unser Vater.

bearbeitet von SteRo
Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb SteRo:

KKK 2358 4. Satz:
Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen.

Meine Aussage:

Ich bezweifle sehr, dass von der Kirche gekränkte aktive Homosexuelle oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" sich objektiv zur Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen äußern können.

Widerspruch? Nein.

Dir fällt nicht auf, daß Deine Wortwahl "von der Kirche gekränkte" oder "Sklaven der Sinnlichkeit" ein massiver Widerspruch zu diesem Satz ist?

 

Dir fällt nicht auf, daß es diesem Satz widerspricht, wenn man pauschal die Urteilsfähigkeit Dir völlig unbekannter Menschen, in einer Weise in Frage stellt, die allenfalls dürftig durch den Konjunktiv von einer direkten Beleidigung noch so gerade eben unterscheidbar ist?

 

Nun, das erklärt einiges, wenn es mich auch nicht überrascht.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb SteRo:

Gelobt sei Gott unser Vater.

2. Gebot.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Minuten schrieb Flo77:

Dir fällt nicht auf, daß Deine Wortwahl "von der Kirche gekränkte" oder "Sklaven der Sinnlichkeit" ein massiver Widerspruch zu diesem Satz ist?

 

Du als Homosexueller solltest deine Kränkung durch die Kirche dir doch eingestehen können, oder? Geh doch mal in dich und überprüfe woher deine Voreingenommenheit wider die Kirche, die du oft genug hier äußerst, kommt.

 

Wenn ich deine Kränkung anerkenne, dann aus Mitgefühl mit dir. Wenn du mir das als "ungerechte Zurücksetzung" anrechnest, dann lässt mich das ratlos zurück.

 

Und "Sklave der Sinnlichkeit" ist man, wenn man ungeregelten sinnlichen Begierden folgt, besser: folgen muss (weil man nicht anders kann). Auch dies ist keine "ungerechte Zurücksetzung", sondern lediglich eine Feststellung. Ich kenne das aus meiner eigenen sündigen Vergangenheit zu genüge, dass ich "Sklave der Sinnlichkeit" war.

 

Also:

KKK 2358 4. Satz:
Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen.

Meine Aussage:

Ich bezweifle sehr, dass von der Kirche gekränkte aktive Homosexuelle oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" sich objektiv zur Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen äußern können.

Widerspruch? Nein.

 

vor 14 Minuten schrieb Flo77:

Dir fällt nicht auf, daß es diesem Satz widerspricht, wenn man pauschal die Urteilsfähigkeit Dir völlig unbekannter Menschen, in einer Weise in Frage stellt, die allenfalls dürftig durch den Konjunktiv von einer direkten Beleidigung noch so gerade eben unterscheidbar ist?

 

Nun, das erklärt einiges, wenn es mich auch nicht überrascht.

 

Atme ruhig durch ... und lies meine Kommentare nochmal in Ruhe. Hast du überhaupt schon alles gelesen, so rasch wie du reagiert hast? Affekt?

 

bearbeitet von SteRo
Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Werner001:

Haste schon nen Heiligsprechungsantrag gestellt? Zumindest für ne Scheinheiligsprechung sollte es bei dir doch allemal reichen

 

😂🤣

 

Werner

 

Wir sind alle zur Heiligkeit berufen, lieber Werner. Deine Häme und dein Spott ändern daran nichts.

 

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb SteRo:

Und "Sklave der Sinnlichkeit" ist man, wenn man ungeregelten sinnlichen Begierden folgt, besser: folgen muss (weil man nicht anders kann).

 

- Sind dann diejenigen, die gerne und freiwillig ihren vermeintlich "ungeregelten sinnlichen Begierden" folgen, auch "Sklaven der Sinnlichkeit"?

 

- Und wie steht es mit den zahllosen überzeugten Katholiken, die an den Ansprüchen der kirchlichen Moral "scheitern" - was laut Erhebungen (vgl. Richard Sipe) selbst viele kath. Priester in der einen oder anderen Form betrifft? Sind das dann alles "Sklaven der Sinnlichkeit"?

 

- Oder denkst Du eher an Menschen sexueller Impulskontroll-Störung im Sinn von Psychiatrie und klinischer Psychologie?

 

Kurzum: Repräsentiert die Rede vom "Sklaven der Lust" wenigstens durchdacht und sachlich gehaltvoll (unabhängig von der Frage, ob die Kirche mit ihrer Moral recht hat oder nicht)? Oder ist das nur eine Polemik, um sämtliche Menschen, die andere Übrzeugungn als die Kirche haben und daher auch andere Entscheidungen treffen, pauschal zu diffamieren?    

 

Geschrieben
Gerade eben schrieb iskander:

Kurzum: Repräsentiert die Rede vom "Sklaven der Lust" wenigstens durchdacht und sachlich gehaltvoll (unabhängig von der Frage, ob die Kirche mit ihrer Moral recht hat oder nicht)? Oder ist das nur eine Polemik, um sämtliche Menschen, die andere Übrzeugungn als die Kirche haben und daher auch andere Entscheidungen treffen, pauschal zu diffamieren?    

Entschuldige, aber schau Dir doch mal den Grundtenor seiner Postings an und die Kontexte in denen solche Formulierungen - es ist ja nicht das erste Mal - auftauchen. Ich denke, Deine Fragen beantworten sich dann von alleine.

Geschrieben
vor 43 Minuten schrieb Flo77:

Dir [gemeint ist @SteRo]fällt nicht auf, daß Deine Wortwahl "von der Kirche gekränkte" oder "Sklaven der Sinnlichkeit" ein massiver Widerspruch zu diesem Satz ist?

 

Oder auch zu diesem Satz:

 

"Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen."

 

Würde der Papst so reden wie Stero?

 

Wohl kaum. Aber gut, da er weder Katholik noch überzeugter Theist ist, kann ihm die Meinung der Kirche natürlich egal sein - außer er hat gerade Lust darauf, wie ein übereifriger ultrakonservativer Katholik zu sprechen. 

Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb Flo77:

Entschuldige, aber schau Dir doch mal den Grundtenor seiner Postings an und die Kontexte in denen solche Formulierungen - es ist ja nicht das erste Mal - auftauchen. Ich denke, Deine Fragen beantworten sich dann von alleine.

 

Hinter Fragen kann auch die (vermutlich illusionär) Hoffnung stehen, den anderen zum Nachdenken darüber zu bringen, ob das, was er schreibt - auch wenn man seine eigene Position zugrundelegt - überhaupt stimmig ist und Sinn ergibt.  

Geschrieben

Also ich möchte Koalitionen aus (aktiven?) Homosexuellen, "Sklaven (oder Sklavinnen) der Sinnlichkeit", Atheisten, Materialisten,  und reformeifrigen leidenschaftichen Anhänger des deutschen Synodalen Weges nicht spalten (weil ich's auch gar nicht kann) ... diese merkwürdigen Koalitionen von eigentlich Unvereinbarem, die sich jedesmal spontan bilden, wenn es um Fragen der sittlich-moralischen Gesinnung im Kontext von Sexualität geht. Der Grund, warum sich eigentlich Unvereinbares so spontan kontextbezogen immer wieder eint, worin mag der wohl liegen?

 

Es ist die Existenz des geringsten gemeinsamen Nenners, der - obgleich gering, enorm kraftvoll und energisch ist, und alle Differenzen in den Schatten zu stellen vermag. Er ist in der Aufzählung enthalten: "Sklaven (oder Sklavinnen) der Sinnlichkeit"

 

Gott steh euch bei.

Geschrieben

@atheist666


Eine direkte Frage an Dich, da Du dem Beitrag von @SteRo einen Like gegeben hast. Hältst Du homosexuellen Verhalten für sündhaft bzw. moralisch verwerflich?

Falls ja, wie begründest Du das als Materialist? 

 

Oder allgemeiner: Stehst Du aus sachlichen Gründen hinter der kath. Lehre und lehnst jede Änderung vehement ab?

 

Oder aus Gründen, mit der Sache absolut gar nichts zu tun haben (etwa, weil Du Härte und Strenge unabhängig davon, ob sie sinnvoll sind oder nicht, bewunderst, oder weil Du aus Prinzip gegen alles bist, was für Dich im weitesten Sinne "links" ist - oder warum auch immer)?

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb iskander:

@atheist666


Eine direkte Frage an Dich, da Du dem Beitrag von @SteRo einen Like gegeben hast. Hältst Du homosexuellen Verhalten für sündhaft bzw. moralisch verwerflich?

Falls ja, wie begründest Du das als Materialist? 

 

Oder allgemeiner: Stehst Du aus sachlichen Gründen hinter der kath. Lehre und lehnst jede Änderung vehement ab?

 

Oder aus Gründen, mit der Sache absolut gar nichts zu tun haben (etwa, weil Du Härte und Strenge unabhängig davon, ob sie sinnvoll sind oder nicht, bewunderst, oder weil Du aus Prinzip gegen alles bist, was für Dich im weitesten Sinne "links" ist - oder warum auch immer)?

1.) Bin ich Dir keine Rechenschaft schuldig!

2.) Habe ich Dein Posting gemeldet, wie auch schon andere von Dir!

3.) Fahr einfach zur Hölle, wo Du herkommst!

Geschrieben (bearbeitet)
vor 47 Minuten schrieb SteRo:

Also ich möchte Koalitionen aus (aktiven?) Homosexuellen, "Sklaven (oder Sklavinnen) der Sinnlichkeit", Atheisten, Materialisten,  und reformeifrigen leidenschaftichen Anhänger des deutschen Synodalen Weges nicht spalten (weil ich's auch gar nicht kann) ... diese merkwürdigen Koalitionen von eigentlich Unvereinbarem, die sich jedesmal spontan bilden, wenn es um Fragen der sittlich-moralischen Gesinnung im Kontext von Sexualität geht. Der Grund, warum sich eigentlich Unvereinbares so spontan kontextbezogen immer wieder eint, worin mag der wohl liegen?

 

Aber nicht doch. Du als Nicht-Theist und @atheist666 als Atheist und Materialist stellt Euch doch beide auf die Seite der Kirche und gegen den Synodalen Weg!

 

Abgesehen davon ist es nicht rätselhaft, wieso viele Leute eine Moral kritisch sehen, die eigentlich nur vor dem Hintergrund ganz spezieller Glaubensüberzeugung einen Sinn ergibt. Viel erklärungsbedürftiger ist, wieso Nicht-Theisten oder sogar Materialisten diese Art von Moral unbedingt wollen.

 

Zitat

Es ist die Existenz des geringsten gemeinsamen Nenners, der - obgleich gering, enorm kraftvoll und energisch ist, und alle Differenzen in den Schatten zu stellen vermag. Er ist in der Aufzählung enthalten: "Sklaven (oder Sklavinnen) der Sinnlichkeit"

 

Danke, jetzt wissen wir es: Nicht nur alle Leute, die eine andere Sexualmoral haben als die katholische, sondern gleich auch noch alle Atheisten, Materialisten oder reformorientierten Katholiken sind automatisch "Sklaven der Sinnlichkeit". Oder anders gesagt: Jeder, der Dir irgendwie nicht passt oder in weltanschaulichen Fragen eine andere Meinung hat als Du. 

 

Lustig, dass der Atheist und Materialist @atheist666 sich für Deine Bemerkung, dass er ein "Sklave der Sinnlichkeit" sei, ausdrücklich bedankt, und offensichtlich nicht ironisch. (Mit Euch beiden haben sich nun wirklich zwei scharfe und logische Denker gefunden.)

 

Zitat

Gott steh euch bei.

 

Dir auch. Wenn dieser Wunsch für Dich als einen erklärten Nicht-Theisten überhaupt Sinn ergibt. 

 

bearbeitet von iskander
Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Minuten schrieb atheist666:

1.) Bin ich Dir keine Rechenschaft schuldig!

2.) Habe ich Dein Posting gemeldet, wie auch schon andere von Dir!

3.) Fahr einfach zur Hölle, wo Du herkommst!

 

Ich habe Dir doch nur sachlich eine Frage gestellt: Wieso Du als bekennender Materialist eine Moral verteidigst, die zumindest allem Anschein nach aus einer materialistischen Sicht keinen Sinn ergibt. Stehen dahinter inhaltliche Überzeugungen?

 

Was ist an der Frage falsch oder unangemessen?

 

Ach, und noch etwas. Wenn Du eine sachliche und inhaltlich naheliegende inhaltliche Nachfrage zu Deiner Position für "meldenswert" hältst, anderen aber gleichzeitig "Fahr einfach zur Hölle, wo Du herkommst!" sagst, dann solltest Du vielleicht mal an der Konsistenz Deiner Maßstäbe arbeiten.

 

bearbeitet von iskander
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb SteRo:

Ich kenne das aus meiner eigenen sündigen Vergangenheit zu genüge, dass ich "Sklave der Sinnlichkeit" war.

Vielleicht solltest du nicht so viel von dir auf andere schließen...

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Aleachim:

Vielleicht solltest du nicht so viel von dir auf andere schließen...

 

Du weißt schon, dass du dich nun selbst in den Verdacht bringst "Sklavin der Sinnlichkeit" zu sein?

 

Denn warum sollten Sünder im Kontext der Sinnlichkeit an ihrer Sünde festhalten, erst gar nicht bereit sein diese Sünde als Sünde anzuerkennen und womöglich sogar Sünde als solche verneinen, wenn nicht deshalb, weil sie "Sklaven (Sklavinnen) der Sinnlichkeit" sind?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Minuten schrieb SteRo:

Du weißt schon, dass du dich nun selbst in den Verdacht bringst "Sklavin der Sinnlichkeit" zu sein?

 

Hier eine - mit Sicherheit unvollständige - Liste davon, wer alles ein "Sklave der Sinnlichkeit" ist:

 

- Atheisten

- Materialisten

- Katholiken, die sich Reformen wünschen bzw. den Synodalen Weg unterstützen

- Leute, die eine andere Sexualmoral als die der Kirche haben

- Leute, die @SteRo davor warnen, vorschnell von sich auf andere zu schließen

 

bearbeitet von iskander

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

×
×
  • Neu erstellen...