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Synodaler Weg - schon versperrt?


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Geschrieben

Tja, jetzt entlarven sich die häretischen Linkskatholiken wie sie Mathias von Gersdorff beschreibt, mit dummen Fragen, nur um von der Häresie eines Satanischen Weges abzulenken 🤮

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb atheist666:

Tja, jetzt entlarven sich die häretischen Linkskatholiken wie sie Mathias von Gersdorff beschreibt, mit dummen Fragen, nur um von der Häresie eines Satanischen Weges abzulenken 🤮

Also ja.

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb atheist666:

Dann mal zum Thema zurück!

Die Verlogenheit des Satanischen Weges und mancher deutscher Bischöfe(wo bleibt eigentlich die Inquisition, wenn sie mal braucht?) hat bald ihr verdientes Ende, Rom macht diese Häresie nicht mehr mit!

Dazu Magstrauss 

https://youtu.be/0fwXMpa4AIE?is=KLUgHxXzVpysHezS

 

Ich verstehe Dich nicht. Als Atheist hältst Du doch ohnehin alles religiösen Doktrinen der Kirche für komplett falsch. Aus der Sicht eines Atheisten kann es also doch höchstens darum gehen, welcher Kurs menschenfreundlicher ist - der jetzige offizielle oder der, den progressive Kräfte mit dem Synodalen Weg einschlagen wollen. 

 

Und falls Du die Kirche als traditionelle Institution schätzen solltest: Die Kirche hat sich in der Vergangenheit immer wieder geändert, und wenn aus der Außenperspektive etwas positiv und beeindruckend ist, dann doch wohl nicht eine Engstirnigkeit, die zulasten von Menschen geht.

 

Bist Du Dir sicher, dass Du ein Atheist und kein erzkonservativer Katholik bist? 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Einsteinchen:

 

Okay, danke. Er fühlt sich jetzt also nicht mehr unbedingt als "Atheist", aber weiterhin als "Materialist".

 

Das erklärt seine Kommentare aber dennoch nicht wirklich. ("Tja, jetzt entlarven sich die häretischen Linkskatholiken wie sie Mathias von Gersdorff beschreibt, mit dummen Fragen, nur um von der Häresie eines Satanischen Weges abzulenken 🤮")

 

Wer kein Katholik ist, für den ergibt es Null Sinn, (potentielle) Veränderungen der kirchlichen Doktrin und Praxis in "häretisch" und "nicht-häretisch" oder "satanisch" und "nicht-satanisch" einzuteilen.  

 

Es kommt einem vor wie bei jemandem, der kein Muslim und stattdessen bekennender "Materialist" ist, aber es total zum Kot... findet, wenn innerhalb einer muslimischen Gemeinde Reformen diskutiert werden, die konkreten Menschen helfen würden und deren Verweigerung nur dann einen Sinn ergeben mögen, wenn man selbst ein strenggläubiger, traditionell denkender Muslim ist. 

Geschrieben (bearbeitet)

Mein lieber Iskander, mit Häretikern, Renegaten und sonstigen Unkraut habe ich, in meiner linken Vergangenheit, genug zu tun gehabt in meinem Leben.

Von daher kann ich schon beurteilen, was conservativen Katholiken auf den Geist geht; und Gersdorff kann es m.E. logisch und gut begründen. Der ganze modernistische Zeitgeist ist das Grundübel und führt zum Untergang, so wie die römische Dekadenz, so sind wir auch. Festhalten an einem überkommenen bürgerlich-kapitalistischen System.

bearbeitet von atheist666
Wortkorrektur
Geschrieben
Am 18.5.2026 um 20:08 schrieb atheist666:

Mein lieber Iskander, mit Häretikern, Renegaten und sonstigen Unkraut habe ich, in meiner linken Vergangenheit, genug zu tun gehabt in meinem Leben.

Von daher kann ich schon beurteilen, was conservativen Katholiken auf den Geist geht; und Gersdorff kann es m.E. logisch und gut begründen. Der ganze modernistische Zeitgeist ist das Grundübel und führt zum Untergang, so wie die römische Dekadenz, so sind wir auch. Festhalten an einem überkommenen bürgerlich-kapitalistischen System.

 

1. Kannst Du mir konkret sagen, wieso Du als Nicht-Katholik vehement dagegen bist, das die Kirche Reformen durchführt, die Menschen konkret zugutekämen, wenn die einzige Begründung, diese Reformen zu verweigern, in religiösen Doktrinen liegt, die Du selbst nicht teilst?  

 

2. Kannst Du mir des Weiteren sagen, welchen Sinn es für einen Nicht-Katholiken ergibt, zwischen legitimen Reformforderungen innerhalb der Kirche (wie seinerzeit die Abschaffung des Zinsverbots oder die Anerkennung bürgerlicher Freiheiten) einerseits und "Häresien" andererseits  zu unterscheiden? (Kannst Du mir zudem erklären, welchen Sinn der Häresie-Vorwurf - also der Vorwurf der Abweichung von der rechten kirchlichen Lehre - aus der Sicht von jemandem ergeben kann, der die kirchliche Lehre ohnehin für falsch hält?)

 

Oder geht Deine Begründung zu Punkt 1. wie folgt?

 

1. Progressive in der Politik sind Unkraut.

2. Also müssen auch Progressive in der Kirche Unkraut sein.

Geschrieben (bearbeitet)
On 5/18/2026 at 10:08 PM, atheist666 said:

Der ganze modernistische Zeitgeist


Wo fängt der an? Als die Laien alphabetisiert wurden? Oder erst mit der Aufhebung von Leibeigenschaft und Säkularisation des Kirchenbesitzes?

bearbeitet von Shubashi
Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb Shubashi:


Wo fängt der an? Als die Laien alphabetisiert wurden? Oder erst mit der Aufhebung von Leibeigenschaft und Säkularisation des Kirchenbesitzes?

Soweit brauchen wir gar nicht zu gehen, weil er Äpfel mit Birnen vergleicht, weil das Eine gesellschaftliche und vorallem ökonomische Notwendigkeit darstellt, das andere der eingebildete Spleen einer Minderheit ist.

Die Befreiung von der Leibeigenschaft oder der Sklaverei, ist eine sozioökonomische Notwendigkeit zur Weiterentwicklung. Was aber die Weiterentwicklung sein soll, wenn man Gott für Queer erklärt oder irgendwelcher BDSM Quatsch bejubelt, das erschließt sich mir jedenfalls nicht.

Geschrieben

 

1 hour ago, atheist666 said:

Äpfel mit Birnen


Du hast den „Modernismus“ abgelehnt, der im Prinzip eine Debatte der zweiten Hälfte des 19. Jh. und der ersten Hälfte des 20. Jh. war. In Bezug auf Staat und Gesellschaft war dort die Rede davon, dass die Kirche ein alleiniges rechtliches Definitionsrecht der Ehe beanspruchte, einen eigenständigen Erkenntnisanspruch der Wissenschaften bekämpfte und ein Vorrecht staatlicher Gewalt vor kirchlicher bestritt. Begriffe wie „Queer“ oder „BDSM“ waren damals unbekannt. Die bloße Negierung umstrittener Begriffe hat allerdings auch damals nicht funktioniert, ich bezweifle also, ob die Kirche heute mit dieser Methode besser fährt?

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Shubashi:

 


Du hast den „Modernismus“ abgelehnt, der im Prinzip eine Debatte der zweiten Hälfte des 19. Jh. und der ersten Hälfte des 20. Jh. war. In Bezug auf Staat und Gesellschaft war dort die Rede davon, dass die Kirche ein alleiniges rechtliches Definitionsrecht der Ehe beanspruchte, einen eigenständigen Erkenntnisanspruch der Wissenschaften bekämpfte und ein Vorrecht staatlicher Gewalt vor kirchlicher bestritt. Begriffe wie „Queer“ oder „BDSM“ waren damals unbekannt. Die bloße Negierung umstrittener Begriffe hat allerdings auch damals nicht funktioniert, ich bezweifle also, ob die Kirche heute mit dieser Methode besser fährt?

Du kannst aber nicht leugnen, daß die Kirche damit gut gefahren ist, jedenfalls bis zum Vaticanum II.

Insofern kann ich die Kritik der Conservativen sehr gut nachvollziehen, zumal die Kirche jetzt auch die Spannungen in der Dritten Welt aushalten muß.

Geschrieben
6 hours ago, atheist666 said:

Du kannst aber nicht leugnen, daß die Kirche damit gut gefahren ist, jedenfalls bis zum Vaticanum II.

Insofern kann ich die Kritik der Conservativen sehr gut nachvollziehen, zumal die Kirche jetzt auch die Spannungen in der Dritten Welt aushalten muß.


Denkst Du das eine Kirche, die letztlich immer noch von der Theokratie träumt, gut mit einer demokratischen und pluralistischen Welt zurechtkäme? Oder letztlich nur noch mit der Legitimierung autoritärer Regime beschäftigt wäre? Konnte die spanische Kirche den Sturz Francos verhindern, oder die portugiesische den Sturz des Estado Novo? Ließe sich der Fortschritt von Wirtschaft und Wissenschaft ernsthaft aufhalten, oder würde die Gesellschaft über eine nicht Kirche hinwegehen, die sich der Moderne starrsinnig verweigert hätte?

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Shubashi:


Denkst Du das eine Kirche, die letztlich immer noch von der Theokratie träumt, gut mit einer demokratischen und pluralistischen Welt zurechtkäme? Oder letztlich nur noch mit der Legitimierung autoritärer Regime beschäftigt wäre? Konnte die spanische Kirche den Sturz Francos verhindern, oder die portugiesische den Sturz des Estado Novo? Ließe sich der Fortschritt von Wirtschaft und Wissenschaft ernsthaft aufhalten, oder würde die Gesellschaft über eine nicht Kirche hinwegehen, die sich der Moderne starrsinnig verweigert hätte?

Meines Wissens ist Franco nicht gestürzt worden, sondern die Diktatur hatte sich selber überlebt. Habe ich selber noch als Jugendlicher erlebt. Ähnliches geschah nach dem Tode von Salazar nur, daß es in Portugal als Revolution verkauft wurde.

Zur Frage nach der Kirche. In Deutschland hat sich die Kirche angepaßt um ein Verbot zu umgehen; was ihr auch relativ leicht fiel in der Adenauer Ära.

Aber warum sich heute anpassen, daß allerdings erschließt sich mir nicht. Keiner wird gezwungen Katholik oder sonstwas zu sein. Ergo sollte der Staat sich raushalten.

Geschrieben
vor 51 Minuten schrieb atheist666:

Aber warum sich heute anpassen, daß allerdings erschließt sich mir nicht. 

 

💰💰💰

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb rorro:
vor 1 Stunde schrieb atheist666:

Aber warum sich heute anpassen, daß allerdings erschließt sich mir nicht. 

 

💰💰💰

Wie meinen?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb atheist666:

Aber warum sich heute anpassen, daß allerdings erschließt sich mir nicht. Keiner wird gezwungen Katholik oder sonstwas zu sein. Ergo sollte der Staat sich raushalten.

 

Die Kirche hat sich im Lauf der Zeit immer wieder angepasst oder verändert. Bei Dir klingt es ein wenig so, als wäre daran etwas Schlechtes, wenn es nicht überlebensnotwendig wäre. Ohne eine gewisse Bereitschaft zur Veränderung droht aber bei jeder Institution auf Dauer die Erstarrung. 

 

Zudem stellt sich ja die Frage, ob eine Veränderung sinnvoll ist oder nicht. Diese Frage wird ein Außenstehender (soweit sie für ihn überhaupt einschlägig sein kann) natürlich anders stellen als ein Gläubiger. Der Außenstehende teilt ja nicht die grundlegende Prämisse, dass die Kirche eine Institution Gottes ist. 

 

Allerdings kann man sich als Außenstehender zumindest in vielen Fällen doch überlegen, ob eine bestimmte Lehre neutral, menschenfreundlich oder eher zerstörerisch ist. Ich halte es beispielsweise für plausibel, dass die Lehre, die hier zur Sprache kommt, Missbrauch begünstigt (was auch die Gutachter sagen), und dass sie sogar selbst eine Form des psychischen Missbrauchs darstellt:

https://www.mykath.de/topic/24686-die-katholische-kirche-und-der-missbrauch/page/262/#findComment-2603865

 

Und  deshalb stehe eich ihr auch als Außenstehender ablehnend gegenüber.

 

Man kann als Außenstehender zudem analysieren, ob beispielsweise die Argumentation, dass die Kirche in bestimmten Fällen keine Änderung vornehmen können, angesichts der realen kirchlichen Entwicklungen (auch aus der Innenperspektive heraus!) plausibel ist oder nicht. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Frank:

Wie meinen?

 

Laut KI/Claude machen in Spanien und den Niederlanden die sanktionsbefreiten  Spenden und Beiträge der Gläubigen rund 60% des Jahresbudgets aus, in Frankreich sogar 75%.
 

In Deutschland ca. 3%.
 

Also ist meine Antwort auf die Frage, ganz nach „Cui bono?“ und „There ain’t no free lunch”:

 

💰💰💰

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb iskander:

Man kann als Außenstehender zudem analysieren, ob beispielsweise die Argumentation, dass die Kirche in bestimmten Fällen keine Änderung vornehmen können, angesichts der realen kirchlichen Entwicklungen (auch aus der Innenperspektive heraus!) plausibel ist oder nicht. 

 

Und der Vollständigkeit wegen: Vor allem, wenn die Kirche nicht mit einer übernatürlichen Erleuchtung/Offenbarung argumentiert, sondern mit Argumenten, die der reinen Vernunft zugänglich sein sollen, kann man diese Argumente als Außenstehender prüfen. Ebenso kann man beispielsweise analysieren, ob Argumente so, wie die Kirche sie vorträgt, schlüssig sind, oder ob man weitere Prämissen annehmen müsste. Oder natürlich lassen sich auch weitere Plausibilitätsprüfungen vornehmen, sowohl von einem allgemeinen Standpunkt wie auch vor einem innerkirchlichen, den man für Analysezwecke einnehmen kann. 

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb rorro:

 

Laut KI/Claude machen in Spanien und den Niederlanden die sanktionsbefreiten  Spenden und Beiträge der Gläubigen rund 60% des Jahresbudgets aus, in Frankreich sogar 75%.
 

In Deutschland ca. 3%.
 

Also ist meine Antwort auf die Frage, ganz nach „Cui bono?“ und „There ain’t no free lunch”:

 

💰💰💰

Was hieltest Du von einer seriösen Quelle (Du verlangst doch immer zwei Quellen)? Zumindest Wikipedia kennt deutlich andere Zahlen.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Chrysologus:
vor 10 Stunden schrieb rorro:

Laut KI/Claude machen in Spanien und den Niederlanden die sanktionsbefreiten  Spenden und Beiträge der Gläubigen rund 60% des Jahresbudgets aus, in Frankreich sogar 75%.
 

In Deutschland ca. 3%.
 

Also ist meine Antwort auf die Frage, ganz nach „Cui bono?“ und „There ain’t no free lunch”:

 

💰💰💰

Was hieltest Du von einer seriösen Quelle (Du verlangst doch immer zwei Quellen)? Zumindest Wikipedia kennt deutlich andere Zahlen.

 

Laut KI (in meinem Fall Gemini) stimmen die Zahlen zumindest der groben Richtung nach, die Darstellung bleibt dennoch völlig irreführend. Man kann spendenbasierte Kirchenfinanzierungsmodelle wie in Frankreich oder den Niederlanden nur sehr schlecht mit abgabenbasierten Systemen wie in Deutschland, Spanien oder Italien vergleichen. Aber geschenkt – hier geht es mir gar nicht um ein Feilschen um zehn Prozentpunkte hin oder her.

 

Der springende Punkt ist ein ganz anderer: Würde man mit rorro denselben argumentativen Move machen, den er hier gegenüber den europäischen Theologen und Bischöfen praktiziert, er würde sofort laut „Verleumdung!“ rufen.

 

Er unterstellt pauschal, dass die tiefen theologischen Debatten um die Anerkennung queerer Menschen und die Suche nach zeitgemäßer Seelsorge nicht aus ehrlicher Überzeugung oder dem Ringen um christliche Wahrheit geschehen, sondern rein aus monetärem Kalkül. Wenn dieser Vorwurf nicht so grundauf zynisch wäre, müsste man rorro fast schon zu dieser extrem kreativen Variante des altbekannten „Anbiederung an den Zeitgeist“-Arguments gratulieren. So aber bleibt es vor allem eines: ein ziemlich durchschaubares Ablenkungsmanöver, das eine existenzielle Debatte um Menschenwürde auf das Niveau einer reinen Kassenprüfung herunterzieht.

bearbeitet von Frank
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Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb rorro:

 

💰💰💰

Dein Hinweis wäre früher von mir gekommen.

Es ist aber bezeichnend für den vorherrschenden Zeitgeist,,welcher auch immer der Geist der Herrschenden ist, wie man hier auf Deinen Hinweis reagiert hat  Gleich die große Moralkeule KI unterstützt, herausholend 

 

Aber es ist schon Interessant, daß 2 Leute, aus politisch verschiedener Herkunft, auf dasselbe Ergebnis kommen.

Geschrieben

Und noch eine andere Frage an die KI Fänz hier.

Kennt die KI auch den alten Satz: Wess Brot ich ess, dessen Lied ich sing.

Geschrieben
Am 27.5.2026 um 22:39 schrieb rorro:

 

Laut KI/Claude machen in Spanien und den Niederlanden die sanktionsbefreiten  Spenden und Beiträge der Gläubigen rund 60% des Jahresbudgets aus, in Frankreich sogar 75%.
 

In Deutschland ca. 3%.
 

Also ist meine Antwort auf die Frage, ganz nach „Cui bono?“ und „There ain’t no free lunch”:

 

💰💰💰

Glaube ich ohne weiteres.

In Frankreich gibt es keine Kirchensteuer und auch keinen nennenswerten Kirchenbesitz. Freiwillige Spenden sind für die Kirche dort schlicht überlebensnotwendig. Das weiß auch jeder Katholik dort.
In Spanien wäre der Ausdruck "sanktionsbefreit" zu klären. Wer dort lebt und Geld verdient, muss einen bestimmten Teil seines Einkommens entweder der Kirche (oder der Religionsgemeinschaft, zu der er gehört) oder dem Staat für soziale Zwecke zahlen. Wer das erstere tut, kann theoretisch als "sanktionsbefreiter Spender" gewertet werden, handelt aber im Grund nicht anders, als wer in Deutschland nicht aus der Kirche austritt und Kirchensteuern zahlt. Der Unterschied ist, dass die Kirche in Spanien nicht erfährt, wem eine konkrete Person den entsprechenden Steuersatz gewidmet hat, während sie in Deutschland von jedem Kirchenaustritt erfährt.

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