SteRo Geschrieben Sonntag um 16:04 Melden Geschrieben Sonntag um 16:04 (bearbeitet) vor 40 Minuten schrieb atheist666: Wenn man nicht wüßte, daß es wieder mal ein ev. Theologe war, der sowas von sich gab, hätte man auf einen atheistischen Prediger tippen können Bibel sowieso nur Märchen etc. Bleibt aber die Tatsache, auf was sollen sich Christen sonst berufen? Es ist halt der typische Deutsche modernistische Zeitgeist wieder einmal, zumal in den USA sowas niemanden interessiert. Ganz grundsätzlich stellt sich die Frage: Welcher Christ sollte in welchen Kontexten mit Nicht-Christen oder fehlgeleiteten, nur nominellen Christen ethische Debatten führen wollen? Bei Letzteren dürfte es sich eher um eine Debatte zur Bibelauslegung handeln und bei Ersteren stellt sich die Frage: Warum überhaupt? bearbeitet Sonntag um 16:12 von SteRo Zitieren
iskander Geschrieben Sonntag um 23:04 Melden Geschrieben Sonntag um 23:04 vor 7 Stunden schrieb atheist666: Bleibt aber die Tatsache, auf was sollen sich Christen sonst berufen? Es ist halt der typische Deutsche modernistische Zeitgeist wieder einmal, zumal in den USA sowas niemanden interessiert. Wenn Christen sich über Grundlegendes hinaus auf die Bibel berufen, dann lesen sie oft erst das in die Bibel hinein, was sie dann aus ihr herauslesen - einfach, weil es nicht anders geht. Wenn man das sagt, ist das nicht "modernistischer Zeitgeist", sondern einfach nur Redlichkeit. Und daraus die Konsequenz zu ziehen, dass man da zurückhaltender sein sollte, ist eine ernstzunehmende Position, die auf nachvollziehbaren Argumenten beruht. Dass das in den USA niemanden interessiert? Bart Ehrman, der einen sehr nüchtern-wissenschaftlichen Blick auf die Bibel wirft, ist beispielsweise ist der Autor von sechs "New York Times"-Bestsellern. Und der von mir zitierte Dan McCellan ist zwar weniger prominent, aber auch US-Amerikaner. Das ist halt leider oft ein wenig das Problem mit Deinen Beiträgen: Sie haben zwar häufig eine witzige und unterhaltsame Note, und wenn es dabei bliebe, wäre es ja gut. Aber Du tätigst halt auch ständig starke und weitreichende Aussagen zu Sachthemen, bei denen aber weniger der Unterhaltungswert im Vordergrund stehen sollte, sondern bei denen es gewöhnlich um "richtig oder falsch" oder wenigstens um "gut begründet vs. schlecht begründet" geht. Und von den entsprechenden Dingen hast Du - verzeih, wenn ich das so sage - oft nicht den geringsten Dunst, Du hast über sie oft auch keine Sekunde nachgedacht; und auch mit argumentativen Beiträgen zum Thema setzt Du Dich dann regelmäßig nicht inhaltlich auseinander. Und dann ist es für diejenigen, die ernsthaft etwas zu einem Thema beitragen wollen und sich eine echte Diskussion wünschen, ab irgendeinem Punkt eben weniger witzig und amüsant als nervend. Zitieren
SteRo Geschrieben Gestern um 07:03 Melden Geschrieben Gestern um 07:03 vor 15 Stunden schrieb atheist666: Bleibt aber die Tatsache, auf was sollen sich Christen sonst berufen? "sonst" gibt es nichts außer die Offenbarung Gottes, die die Bibel ist. Und da steht: Mt 5, 17 Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. 19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel. 20 Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen. Jesus Christus selbst hat wahrlich erfüllt, denn er hat sein Leben für das Gesetz und die Gebote gegeben und kein einziges der Gesetze und Gebote nicht erfüllt. Er hat vorgelebt, was es heißt den Vater über alles zu lieben. Und wer ihm in diesem heiligen Geiste wahrhaft nachfolgt, der erfüllt ebenso - ganz natürlich - alle Gesetze und Gebote wie auch Jesus Christus sie erfüllt hat. Wer sich aber mit der wahrhaften Nachfolge noch schwer tut, der berufe sich exklusiv auf die Worte der Bibel, d.h. auf die Worte Jesu Christi und auf die der Propheten und damit auch auf die Gesetze und Gebote des Alte Testamentes unter Berücksichtigung dessen, was Jesus Christus dazu gesagt hat ("ich aber sage euch ..."). Zitieren
Chrysologus Geschrieben Gestern um 08:04 Melden Geschrieben Gestern um 08:04 Adrinao Loretans Abschiedsvorlesung zum Thema Synodalität klick 1 Zitieren
atheist666 Geschrieben Gestern um 10:50 Melden Geschrieben Gestern um 10:50 vor 11 Stunden schrieb iskander: Wenn Christen sich über Grundlegendes hinaus auf die Bibel berufen, dann lesen sie oft erst das in die Bibel hinein, was sie dann aus ihr herauslesen - einfach, weil es nicht anders geht. Wenn man das sagt, ist das nicht "modernistischer Zeitgeist", sondern einfach nur Redlichkeit. Und daraus die Konsequenz zu ziehen, dass man da zurückhaltender sein sollte, ist eine ernstzunehmende Position, die auf nachvollziehbaren Argumenten beruht. Dass das in den USA niemanden interessiert? Bart Ehrman, der einen sehr nüchtern-wissenschaftlichen Blick auf die Bibel wirft, ist beispielsweise ist der Autor von sechs "New York Times"-Bestsellern. Und der von mir zitierte Dan McCellan ist zwar weniger prominent, aber auch US-Amerikaner. Das ist halt leider oft ein wenig das Problem mit Deinen Beiträgen: Sie haben zwar häufig eine witzige und unterhaltsame Note, und wenn es dabei bliebe, wäre es ja gut. Aber Du tätigst halt auch ständig starke und weitreichende Aussagen zu Sachthemen, bei denen aber weniger der Unterhaltungswert im Vordergrund stehen sollte, sondern bei denen es gewöhnlich um "richtig oder falsch" oder wenigstens um "gut begründet vs. schlecht begründet" geht. Und von den entsprechenden Dingen hast Du - verzeih, wenn ich das so sage - oft nicht den geringsten Dunst, Du hast über sie oft auch keine Sekunde nachgedacht; und auch mit argumentativen Beiträgen zum Thema setzt Du Dich dann regelmäßig nicht inhaltlich auseinander. Und dann ist es für diejenigen, die ernsthaft etwas zu einem Thema beitragen wollen und sich eine echte Diskussion wünschen, ab irgendeinem Punkt eben weniger witzig und amüsant als nervend. Was soll ich dazu noch sagen, jetzt hat das Gut- und Bessermenschentum es dem Bösen einmal so richtig gezeigt was eine Harke ist. Das war übrigens das letzte Posting von Iskander,auf daß ich eingegeben bin. Zitieren
iskander Geschrieben Gestern um 11:36 Melden Geschrieben Gestern um 11:36 (bearbeitet) vor 57 Minuten schrieb atheist666: Was soll ich dazu noch sagen, jetzt hat das Gut- und Bessermenschentum es dem Bösen einmal so richtig gezeigt was eine Harke ist. Ich weiß, dass für Dich offenbar alles ein Konflikt von "gut" vs. "böse" ist, wobei für Dich alles irgendwie Konservative gut und alles irgendwie Linke böse ist. Alles versuchst Du in dieses Schema reinzuzwingen. Nur es passt hier nicht. Ich kritisiere Dich nicht, weil ich ein "linker Gutmensch" wäre, sondern weil Du andauernd das Forum mit vollkommen unqualifizierten Beiträgen zumüllst. Weil Du zu allem und jedem eine starke Meinung hast, aber so gut wie nie ein Argument oder Sachkenntnis. Weil Du jeden Furz, der Dir durchs Hirn schießt, sofort postest, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, ob er es wert ist. Weil Du auf ernstzunehmende Beiträge und Argumente nicht eingehst, sondern immer nur dieselbe Pampe ("alles, was mir irgendwie als progressiv erscheint, muss doof sein") ins Forum schmierst und zahlreiche komplexe Fragen und Kontroversen ständig auf diese extrem übersimple und oft auch unpassende Ebene herunterbrichst. Zitat Das war übrigens das letzte Posting von Iskander,auf daß ich eingegeben bin. Ich habe viele inhaltliche Postings verfasst, und ich bin mir nicht sicher, ob Du auch nur auf eines vor mir ernsthaft inhaltlich eingegangen bist. Oder auch auf eines von anderen Leuten. Wenn ja, dann ist das aber sicher eher die Ausnahme als die Regel. bearbeitet Gestern um 11:50 von iskander Zitieren
MartinO Geschrieben Gestern um 12:30 Melden Geschrieben Gestern um 12:30 vor 5 Stunden schrieb SteRo: "sonst" gibt es nichts außer die Offenbarung Gottes, die die Bibel ist. Und da steht: Mt 5, 17 Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. 19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel. 20 Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen. Jesus Christus selbst hat wahrlich erfüllt, denn er hat sein Leben für das Gesetz und die Gebote gegeben und kein einziges der Gesetze und Gebote nicht erfüllt. Er hat vorgelebt, was es heißt den Vater über alles zu lieben. Und wer ihm in diesem heiligen Geiste wahrhaft nachfolgt, der erfüllt ebenso - ganz natürlich - alle Gesetze und Gebote wie auch Jesus Christus sie erfüllt hat. Wer sich aber mit der wahrhaften Nachfolge noch schwer tut, der berufe sich exklusiv auf die Worte der Bibel, d.h. auf die Worte Jesu Christi und auf die der Propheten und damit auch auf die Gesetze und Gebote des Alte Testamentes unter Berücksichtigung dessen, was Jesus Christus dazu gesagt hat ("ich aber sage euch ..."). Jesus Christus hat am Sabbat geheilt. War das nach der Torah erlaubt oder nicht? Wenn "auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen soll": Ist dann die Schwagerehe Pflicht? Soll man Homosexuelle töten oder genügt es, sie ins Gefängnis zu werfen? Wer genau sind die Nachkommen Esaus, die Gott hasst? Darf man als Christ nach einer Mahlzeit mit Fleisch einen Kaffee mit Milch trinken? Darf man als Christ Geburtstag feiern? Verhalten sich die Kirchen in Europa bibelgemäß, wenn sie am Sonntag Gottesdienst feiern statt am Samstag? Zitieren
MartinO Geschrieben Gestern um 12:34 Melden Geschrieben Gestern um 12:34 Am 6.6.2026 um 18:24 schrieb rorro: Der Mann hat recht und liegt komplett daneben. Natürlich hat jeder bei der Bibelinterpretation eine Brille auf - nur ich bin mal so offen zu sagen, daß ich lieber eine trage, die sich seit fast 2000 Jahren damit beschäftigt und u.a. das Inhaltsverzeichnis festgelegt hat als zu glauben, meine persönliche Brille sei die des Hl. Geistes. Deswegen aber die Bibel aus der Ethik zu verbannen ist natürlich Unsinn. Alleine schon die Menschenwürde ist ohne nicht denkbar (und deswegen in anderen Kulturkreisen auch nicht so essentiell). Das ist das katholische Verständnis, das der kirchlichen Tradition einen Eigenwert zugesteht (und das ich teile). Im evangelischen oder gar evangelikalen Bereich wird man das anders diskutieren müssen. Zitieren
SteRo Geschrieben Gestern um 12:54 Melden Geschrieben Gestern um 12:54 vor 22 Minuten schrieb MartinO: Jesus Christus hat am Sabbat geheilt. War das nach der Torah erlaubt oder nicht? Wenn "auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen soll": Ist dann die Schwagerehe Pflicht? Soll man Homosexuelle töten oder genügt es, sie ins Gefängnis zu werfen? Wer genau sind die Nachkommen Esaus, die Gott hasst? Darf man als Christ nach einer Mahlzeit mit Fleisch einen Kaffee mit Milch trinken? Darf man als Christ Geburtstag feiern? Verhalten sich die Kirchen in Europa bibelgemäß, wenn sie am Sonntag Gottesdienst feiern statt am Samstag? Wenn du gelesen (und verstanden) hättest, was ich geschrieben habe, dann wärst du nicht auf eine solch unangemessene Antwort gekommen. Zitieren
Guppy Geschrieben Gestern um 13:45 Melden Geschrieben Gestern um 13:45 Ich finde ja das Verständnis von Synodalität beim SW total klasse: Der SW besteht zu 95% aus "progressiven" Verbandskatholiken. Traditionalisten sind gar keine dabei, Konservative werden nur ganz minimal als Feigenblätter zugelassen. Auf den Synodalversammlungen wurden die wenigen Konservativen, die es wagten von der bereits vorher festgelegten grün-woken Agenda des SW abzuweichen in aggressiver Weise niedergebrüllt und verächtlich gemacht. Bischöfe, die sich nicht hörig alles abgenickt haben was die Verbandskatholiken wollten, wurden hart angegangen und beleidigt. Also gegen den SW war selbst die DDR-Volkskammer ein Hort des Demokratie, der Meinungsvielfalt und der Toleranz. 😁 Zitieren
iskander Geschrieben Gestern um 15:37 Melden Geschrieben Gestern um 15:37 (bearbeitet) @Guppy Das hast Du aber mal schön gesagt. Wahre Demokratie und Pluralität besteht darin, wenn ein einzelner Mann in Rom ganz allein das Sagen hat und alle ihm gefälligst gehorchen sollen. Außer natürlich er bzw. die von ihm autorisierte kirchliche Behörde bestätigen ausdrücklich, dass man sich als deutscher Katholik schwerwiegend gegen die Einheit der Kirche versündigt, wenn man austritt, und dass man dann von den Sakramenten ausgeschlossen ist. Merke: Unterwerfung unter die kirchliche Autorität ist stets geboten - außer natürlich, sie hat eine andere Meinung als man selbst. Oder anders gesagt: Wenn andere Leute eine andere Auffassung haben als der Papst, dann ist das ganz schlimm und veranlasst die Guppy zu einem ätzend-sarkastischen Beitrag nach dem anderen. Aber wenn Guppy selbst eine andere Meinung hat als der Papst oder diesem sogar in einer schwerwiegenden Angelegenheit den Gehorsam verweigert? Na, dann ist alles bestens! Guppy ist etwas anderes als andere Menschen; für sie gelten andere Maßstäbe als für Krethi und Plethi. bearbeitet Gestern um 18:22 von iskander 2 Zitieren
atheist666 Geschrieben Gestern um 15:52 Melden Geschrieben Gestern um 15:52 vor 2 Stunden schrieb Guppy: Ich finde ja das Verständnis von Synodalität beim SW total klasse: Der SW besteht zu 95% aus "progressiven" Verbandskatholiken. Traditionalisten sind gar keine dabei, Konservative werden nur ganz minimal als Feigenblätter zugelassen. Auf den Synodalversammlungen wurden die wenigen Konservativen, die es wagten von der bereits vorher festgelegten grün-woken Agenda des SW abzuweichen in aggressiver Weise niedergebrüllt und verächtlich gemacht. Bischöfe, die sich nicht hörig alles abgenickt haben was die Verbandskatholiken wollten, wurden hart angegangen und beleidigt. Also gegen den SW war selbst die DDR-Volkskammer ein Hort des Demokratie, der Meinungsvielfalt und der Toleranz. 😁 Siehst Du, manche Tatsachen soll man hier nicht zu laut sagen, dann kommt der übliche Verdächtige mit persönlichen Angriffen daher. Zitieren
iskander Geschrieben Gestern um 15:57 Melden Geschrieben Gestern um 15:57 vor 2 Minuten schrieb atheist666: Siehst Du, manche Tatsachen soll man hier nicht zu laut sagen, dann kommt der übliche Verdächtige mit persönlichen Angriffen daher. Na, hast Du es nicht ausgehalten, Deinem guten Vorsatz treu zu bleiben und mich zu ignorieren? Sitzt die Demütigung, dass ich Dich erneut als den oberflächlichen Schwätzer entlarvt habe, der Du bist, und dass Du absolut nichts dagegen sagen kannst, zu tief? Zitieren
rorro Geschrieben Gestern um 17:42 Melden Geschrieben Gestern um 17:42 vor 9 Stunden schrieb Chrysologus: Adrinao Loretans Abschiedsvorlesung zum Thema Synodalität klick Ich habe den ganzen Vortrag gelesen. Doch so richtig klargemacht, was jetzt angeblich vor dem Ersten Vatikanum so demokratisch in der Kirche war, hat der Vortragende nicht. Zitieren
Werner001 Geschrieben Gestern um 17:55 Melden Geschrieben Gestern um 17:55 (bearbeitet) Für jede x-beliebige ethische Meinung findet sich ein Bibelvers, der diese Ansicht bei entsprechender „Interpretation“ stützt und einer, der ihr widerspricht. Die Bibel dient als Florilegiensteinbruch um vorgefasste Ansichten scheinbar zu untermauern. Ebensogut könnte man mit dieser Methode Grimms Märchen oder TausendundeineNacht zur Grundlage einer religiösen Ethik machen Werner bearbeitet Gestern um 17:56 von Werner001 Zitieren
iskander Geschrieben Gestern um 18:39 Melden Geschrieben Gestern um 18:39 (bearbeitet) @Werner001 Dazu eine Anmerkung von Alan Wilson, Bischof von Buckingham, im Kontext der Dskussion um die Ehe Homosexueller (zit. n. Michael Coren): "... In Genesis 38, Levirate marriage comes on the scene. This is the involuntary marriage of a man to his brother’s widow in order to continue the line. This kind of marriage was still theoretically current enough in Jesus’s day for it to be the basis of a question the Sadducees asked him about a bride, seven brothers and resurrection (Matthew 22:23–32). Deuteronomy institutes another involuntary form of marriage. A virgin automatically becomes the wife of her rapist, who is then required to pay the victim’s father 50 shekels for the loss of his property rights. Unlike other Old Testament marriages, these are held to be indissoluble. In Numbers 31:17–18 we find another form of involuntary marriage. A male soldier is entitled to take as many virgins as he likes for his wives from among his booty, but must kill his other prisoners. In Deuteronomy 21:11–14, marriage is made by selecting a beautiful woman from among the spoils of war, shaving her head and paring her nails. These marriages are dissoluble if she fails to please, but the woman is no longer saleable. Throughout much of the Old Testament, marriage does not require sexual exclusivity. Concubines are allowed, alongside wives. Abraham had only two concubines, where Solomon had 300, along with his 700 wives. The basic principle of these relationships is that if a woman’s father pays a man to take her away, she is his wife. If he pays her father to take her away, she is his concubine. None of these arrangements, except perhaps that enjoyed by Adam and Eve, would be recognized as marriage today. Pretending that the church’s present stance is biblical is not going to fool anyone who doesn’t want to be fooled, and fewer and fewer people do." Ob es sich in dem angesprochenen Fall wirklich um Vergewaltigung handelet, ist wohl nicht ganz klar oder umstritten, aber sei es, wie e sei: Dass Gesamt-Bild stimmt. Wenn jemand sagt, dass man sich für konkrete ethische Fragen schlecht auf die Bibel berufen kann - jedenfalls nichts, ohne bereits etwas in sie hineinzuinterpretieren - dann sollte man das nicht einfach abtun, sonder sich doch fragen, ob das nicht doch womöglich einfach eine vernünftige Position sein könnte. bearbeitet Gestern um 18:39 von iskander Zitieren
atheist666 Geschrieben vor 23 Stunden Melden Geschrieben vor 23 Stunden Räubersynode, das dürfte für Deutschland gut hinkommen. https://www.die-tagespost.de/kirche/synodaler-weg/raeubersynode-20-art-225410 Zitieren
MartinO Geschrieben vor 23 Stunden Melden Geschrieben vor 23 Stunden vor 6 Minuten schrieb atheist666: Räubersynode, das dürfte für Deutschland gut hinkommen. https://www.die-tagespost.de/kirche/synodaler-weg/raeubersynode-20-art-225410 Als Räubersynode wurde auch schon das II. Vaticanum bezeichnet. Reine Definitionssache. Zitieren
atheist666 Geschrieben vor 23 Stunden Melden Geschrieben vor 23 Stunden Was allerdings das Eine das andere nicht ausschließen muß. Zitieren
SteRo Geschrieben vor 13 Stunden Melden Geschrieben vor 13 Stunden Ich bezweifle sehr, dass von der Kirche gekränkte aktive Homosexuelle oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" sich objektiv zur Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen äußern können. Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 12 Stunden Melden Geschrieben vor 12 Stunden (bearbeitet) vor 59 Minuten schrieb SteRo: Ich bezweifle sehr, dass von der Kirche gekränkte aktive Homosexuelle oder andere "Sklaven der Sinnlichkeit" sich objektiv zur Bibel als verbindlichen sittlich-moralischen Leitfaden für Christen äußern können. Der sittlich-moralische Leitfaden der katholischen ist eine vorgegebene Meinung, die ebenso valide oder invalide, ebenso berechtigt oder unberechtigt ist, wie der sittlich moralische Leitfaden jeder x-beliebigen Weltanschauung dieser Erde. Die Begründung dieses Leitfadens durch die Bibel ist komplett willkürlich, man könnte mit den selben Methoden der „Exegese“ jeden beliebigen Leitfaden jeder beliebigen Weltanschauung durch die Bibel begründen, oder auch durch je x-beliebige andere Geschichtensammlung. Dass der katholische Leitfaden sich irgendwie quasi zwangsläufig aus der Bibel ergäbe, ist kompletter Unsinn. Ich glaube aber nicht, dass irgendein Gläubiger oder sonstwie lehramtlich Gehirngewaschener in der Lage sein wird, diesen simplem Umstand zu erkennen Werner bearbeitet vor 12 Stunden von Werner001 Zitieren
SteRo Geschrieben vor 10 Stunden Melden Geschrieben vor 10 Stunden vor einer Stunde schrieb Werner001: Der sittlich-moralische Leitfaden der katholischen ist eine vorgegebene Meinung, die ebenso valide oder invalide, ebenso berechtigt oder unberechtigt ist, wie der sittlich moralische Leitfaden jeder x-beliebigen Weltanschauung dieser Erde. Die Begründung dieses Leitfadens durch die Bibel ist komplett willkürlich, man könnte mit den selben Methoden der „Exegese“ jeden beliebigen Leitfaden jeder beliebigen Weltanschauung durch die Bibel begründen, oder auch durch je x-beliebige andere Geschichtensammlung. Dass der katholische Leitfaden sich irgendwie quasi zwangsläufig aus der Bibel ergäbe, ist kompletter Unsinn. Ich glaube aber nicht, dass irgendein Gläubiger oder sonstwie lehramtlich Gehirngewaschener in der Lage sein wird, diesen simplem Umstand zu erkennen Werner qed Das nennt man "Befangenheit", wenn die objektive Urteilsfähigkeit unter subjektiven Gegebenheiten leidet. Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 10 Stunden Melden Geschrieben vor 10 Stunden vor 10 Minuten schrieb SteRo: qed Das nennt man "Befangenheit", wenn die objektive Urteilsfähigkeit unter subjektiven Gegebenheiten leidet. Deine Antwort beweist zu 100%, dass ich mit meiner Aussage recht hatte. Danke für die Prompte Bestätigung 😂 Werner Zitieren
SteRo Geschrieben vor 10 Stunden Melden Geschrieben vor 10 Stunden vor 2 Minuten schrieb Werner001: Deine Antwort beweist zu 100%, dass ich mit meiner Aussage recht hatte. Danke für die Prompte Bestätigung 😂 Werner Als Sklave der Sinnlichkeit kannst du die objektiven Bedingungen des Heils aus Gründen deiner subjektiven Gegebenheit "Sklave der Sinnlichkeit" nicht beurteilen. Du bist befangen. Das sage ich unter der Annahme, dass du eigentlich dem christlichen Glauben zugeneigt wärst, wenn er bloß nicht so wider die Sündhaftigkeit ginge. Schlechtestenfalls bist du aber dem christlichen Glauben gänzlich abgeneigt oder bist einfach ein Atheist - dann wäre aber dein spontanes Engagement wider den christlichen Glauben überhaupt nicht erklärbar. Zitieren
SteRo Geschrieben vor 10 Stunden Melden Geschrieben vor 10 Stunden vor 2 Minuten schrieb atheist666: Die Ignore Funktion wirkt, genauso wie die gleichnamige Liste, nur nach Innen, also nur bei Anmeldung. Außerdem, warum auf Amusement verzichten? Hat doch der Beitrag von Iskander einiges über den Stand von heutigen Diskussionsführung/Stil ausgesagt, von daher bin ich dankbar darüber. Schau, wenn du gläubig wärst, könntest du alle Provokationen (d.h. Phänomene, welche dir als solche erscheinen oder als solche auf dein Gemüt wirken) als Gottes Wink verstehen und dich fragen "Was will Er mir damit deuten?" und darüber meditieren und dabei in dein Inneres blicken. Und Er wär dir ganz sicher dabei behilfich die Wahrheit herauszufinden. Zitieren
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