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Synodaler Weg - schon versperrt?


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Geschrieben (bearbeitet)
vor 57 Minuten schrieb Kara:

Du [gemeint ist @atheist666] könntest aufhören zu antworten. Einfacher geht das mit der "Ignore" Funktion. Schon mal ausprobiert? Schont die Nerven, glaub mir.

 

Und irgendwann sucht sich der gelangweilte Grok dann ein anderes Thema.

 

Du kannst gerne bei vielen Themen einer anderen Meinung sein als ich. Aber willst Du mir im Ernst vorwerfen, was bei diesem User offensichtlich ist? Unter anderem etwa:

 

- Dass meine Beiträge absolut keine inhaltliche Dimension haben und sich allein darin erschöpfen, negative Etiketten an mir unliebsame Leute zu verteilen?

- Dass ich die ganze Welt vollkommen undifferenziert in ein durchgängiges simples Links-Rechts-Schema presse, egal ob bei Kirche, Politik, Gesellschaft? Auch da, wo es gar nicht passt?

- Dass ich niemals auf sachliche Rückfragen und Kritik eingehe, und immer jede inhaltliche Diskussion verweigere?

- Dass ich bei Sachthemen andauernd Tatachsenbehauptungen aufstelle, ohne mich auch nur im Ansatz zu informieren? Dass ich nie recherchiere, nie etwas belege?

- Dass ich nicht mal im Ansatz je so etwas wie ein Argument bieten würde?

- Dass ich ständig Positionen vertrete, die anderen Auffassungen von mir logisch klar widersprechen, bis hin zur Absurdität?

- ... 

 

Wenn Du fair bist, kannst du meine Meinungen zwar wie gesagt gerne ablehnen; aber der Vorwurf, dass ich nie etwas ansatzweise Sachliches schreiben würde oder mich nie auf eine inhaltliche Diskussion einlassen würde, wäre doch wohl etwas weit hergeholt.

 

Dann verteidige den Troll aber bitte nicht, der genau dem beschriebenen Muster folgt. Ja, er beschimpft alle, die den konservativen Katholizismus infragestellen ("Häretiker" und ich weiß nicht was noch). Aber das allein macht ihn noch nicht zu einem guten Diskutanten, oder? Zudem hat seine Haltung eh nichts mit inhaltlichen Gründen zu tun. Er ist kein Katholik, er ist kein Christ, und wenn er dennoch in dieser Weise Position bezieht (falls man das denn schmeichelhafterweise so nennen will), dann nur aus absolut sachfremden Gründen. 

 

bearbeitet von iskander
Geschrieben

Da hat es einer bitternötig 😂

Geschrieben

Ich suche seit längerem nach dem Threadthema. 
Haben sich Gremien, die dem "synodalen Weg" zuzurechnen sind, in letzter Zeit wieder getroffen? Worum ging es bei dem Treffen?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb SteRo:

 

Als Sklave der Sinnlichkeit kannst du die objektiven Bedingungen des Heils aus Gründen deiner subjektiven Gegebenheit  "Sklave der Sinnlichkeit" nicht beurteilen. Du bist befangen.

 

Das sage ich unter der Annahme, dass du eigentlich dem christlichen Glauben zugeneigt wärst, wenn er bloß nicht so wider die Sündhaftigkeit ginge.

 

Schlechtestenfalls bist du aber dem christlichen Glauben gänzlich abgeneigt oder bist einfach ein Atheist - dann wäre aber dein spontanes Engagement wider den christlichen Glauben  überhaupt nicht erklärbar.

 

Du als Gehirngewaschener bist nicht in der Lage, dieses Thema objektiv zu betrachten. Natürlich erkennst du das nicht, das ist ja symptomatisch für Gehirnwäsche, dass du die dir eingeimpften Fantasien für Realität hältst. Das ist bemitleidenswert, aber schwer behandelbar. Wenn du aber in deiner Parallelwelt glücklich bist, kann man es ruhig dabei belassen 

 

Werner

bearbeitet von Werner001
Geschrieben (bearbeitet)

@atheist666

 

Dann nimm doch ein konkretes Beispiel - etwa jetzt die letzte Diskussion hier: Ein evangelischer Theologe warnt davor, direkt aus der Bibel Moral abzuleiten. 

 

Ich habe mich dazu wie folgt positioniert:

 

- Es spricht sicher nichts dagegen, wenn ein Christ sich auf die Kernbotschaft Jesu beruft, wie sie in den Evangelien dargelegt ist. 

- Bei Einzelfragen darüber hinaus wird es aber problematisch. (Ist Sklaverei erlaubt, wie soll man Kriegsgefangene behandeln, muss man seine Kinder schlagen, müssen Frauen in der Kirche ein Kopftuch tragen, muss der Bischof unbedingt Familienvater sein usw.?) 

- in Katholik kann natürlich die Position vertreten , dass das kath. Lehramt die Bibel schon richtig auslegt; dass das dann aber keine reine Berufung auf die Bibel als solche mehr ist und dass dieser Zugang eben bereits eine kath. Perspektive voraussetzt.  

- Ich habe in diesem Zusammenhang auch einen Bibelwissenschaftler (PhD.) zitiert, der überzeugend darauf hinweist, dass man sehr oft nur dann aus der Bibel moralische Normen ableiten kann, wenn man schon mit einer Vorentscheidung herangeht und Bibel auf eine bestimmte Weise interpretiert und manche Bibelstellen über andere priorisiert.

- Auch habe ich einen anglikanischen Bischof zitiert, der überzeugend dargelegt hat, wie sehr sich das hergebrachte biblische Ehe-Verständnis von unseren modernen Vorstellungen unterscheidet. 

 

Das war nicht alles, und ich habe noch mehr gesagt; aber lassen wir es mal dabei bewenden. Kurz gesagt: Ich habe zur Sache selbst Stellung genommen, differenziert argumentiert und meine Ansichten durch geeignete Belege unterfüttert.

 

Und Du? Du schreibst: 

 

Am 7.6.2026 um 17:31 schrieb atheist666:

Wenn man nicht wüßte, daß es wieder mal ein ev. Theologe war, der sowas von sich gab, hätte man auf einen atheistischen Prediger tippen können Bibel sowieso nur Märchen etc. Bleibt aber die Tatsache, auf was sollen sich Christen sonst berufen? 

Es ist halt der typische Deutsche modernistische Zeitgeist wieder einmal, zumal in den USA sowas niemanden interessiert.

 

Deine Formulierungen lassen vermuten, dass Du noch nicht einmal den Original-Artikel gelesen hast, aber mit Sicherheit nie irgendeine Berührung mit den Bibelwissenschaften hattest. Allein Deine Bemerkungen zu den USA zeigt, dass Dir selbst alle relevanten Kenntnisse fehlen. Du gehst aber auch nicht auf konkrete Argumente aus der Thread-Diskussion selbst ein. An den eigentlichen relevanten Sachfragen oder einer echten diskursiven Auseinandersetzung zeigst Du null Interesse. Ansätze von Differenzierung sucht man ebenfalls vergebens - wie üblich ist alles schwarz und weiß. 

 

Für Dich geht es hier erkennbar nicht darum, ob jemand für in einer bestimmten Sachdebatte gute Argumente hat oder nicht, oder was hier relevante bibelwissenschaftliche Erkenntnisse sein könnten. Stattdessen presst Du wieder einmal allesmit Gewalt in Dein dichotomisches "Links-vs.-konservativ"-Schema ("der typische Deutsche modernistische Zeitgeist").

 

Ist das jetzt die Riesen-Ausnahme? Nein, eben leider absolut nicht! Es geht Dir nie irgendwo um Inhalte, nie um Argumente, nie um echte Diskussionen. Es geht Dir immer nur darum, alles, was für Dich aus teilweise schwer nachzuvollziehenden Gründen irgendwie "links" ist, verbal abzuwatschen. Das ist aber nicht der Sinn einer Sachdiskussion.

 

Und dann wunderst Du Dich und empfindest es als "Terror", wenn die KI sagt: "Es geht nicht um Wahrheitssuche, sondern um Identität und Feindmarkierung." Ach ne, natürlich schon klar: es geht Dir ganz allein um Wahrheit, Rationalität, ausgewogene, sachkundige und gut informierte Urteile ...

 

Meine Kritik war jetzt sehr konkret und begründet. Ich habe genau gesagt, was ich kritisiere und woran ich das festmache. Wenn Du sie für falsch hältst, dann widerlege sie. Zeige mir beispielsweise eine Diskussion, in der Du ernsthaft auf Sachthemen eingehst und argumentierst, statt immer nur "Das ist irgendwie links, also muss es doof sein!" zu brüllen. Wenn Du das nicht kannst, dann hab wenigstens die Redlichkeit zuzugestehen, dass meine Kritik berechtigt ist.

 

bearbeitet von iskander
Geschrieben (bearbeitet)
vor 39 Minuten schrieb MartinO:

Ich suche seit längerem nach dem Threadthema. 
Haben sich Gremien, die dem "synodalen Weg" zuzurechnen sind, in letzter Zeit wieder getroffen? Worum ging es bei dem Treffen?

 

Vor dem Katholikentag wurde klar, daß die Satzung der Synodalversammlung dieses Jahr nicht mehr von Rom approbiert werden wird. Soweit ich weiß ist vorher nichts geplant. Ich nehme sogar an, vorher wird Leo nach Deutschland kommen und mit den Bischöfen persönlich besprechen was geht und was nicht - und sicher auch mal Leute vom ZdK treffen.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb SteRo:

Als Sklave der Sinnlichkeit kannst du die objektiven Bedingungen des Heils aus Gründen deiner subjektiven Gegebenheit  "Sklave der Sinnlichkeit" nicht beurteilen. Du bist befangen.

 

Warum ist Deiner Meinung nach @Werner001 ein "Sklave der Sinnlichkeit"? Weil er eine andere Meinung zur kath. Sexualmoral hat als Du? Weil er vielleicht auch anders lebt als Du? Ist Deiner Meinung nach jeder, der nicht die kath. Sexualmoral für verbindlich hält und/oder nach einer alternativen Ethik lebt, ipso facto ein "Sklave der Lust"? Wenn nein, warum dann Werner?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb atheist666:

Außerdem, warum auf Amusement verzichten?

Na wenn du meinst. Mich amüsiert es eher weniger, wenn man die KI auf einzelne User loslässt. Aber so ist halt jeder anders.

 

vor 2 Stunden schrieb iskander:

Wenn Du fair bist, kannst du meine Meinungen zwar wie gesagt gerne ablehnen; aber der Vorwurf, dass ich nie etwas ansatzweise Sachliches schreiben würde oder mich nie auf eine inhaltliche Diskussion einlassen würde, wäre doch wohl etwas weit hergeholt.

Wo habe ich das behauptet?

 

vor 2 Stunden schrieb iskander:

Dann verteidige den Troll aber bitte nicht, der genau dem beschriebenen Muster folgt.

Ob man hier von "Troll" sprechen kann, sei mal dahin gestellt. 

Ich verteidige niemanden. Warum @atheist666 hier schreibt ist mir genauso rätselhaft, wie dir. Nur ist es mir einfach egal. So wie mir auch die Beiträge aller anderen Atheisten/Nicht-Christen zu kirchlichen Themen hier egal sind. Wenn mich jemand zu sehr nervt, kommt er auf meine Ignore-Liste. Im Gegensatz zu dir verbeiße ich mich nicht in ihm, geschweige denn, dass ich meinen Ketten-Grok auf ihn los lasse.

 

vor 2 Stunden schrieb iskander:

Aber das allein macht ihn noch nicht zu einem guten Diskutanten, oder?

Dann diskutiere nicht mit ihm, so einfach ist das.

 

vor 2 Stunden schrieb iskander:

Zudem hat seine Haltung eh nichts mit inhaltlichen Gründen zu tun.

Das kann dir völlig egal sein. Nochmal: Du bist ja nicht gezwungen, mit ihm zu diskutieren. Ist alles freiwillig hier.

 

vor 2 Stunden schrieb iskander:

Er ist kein Katholik, er ist kein Christ, und wenn er dennoch in dieser Weise Position bezieht (falls man das denn schmeichelhafterweise so nennen will), dann nur aus absolut sachfremden Gründen. 

Na und? Er wird seine Gründe haben. Ob du die gut oder nachvollziehbar findest, dürfte ihm zu Recht völlig egal sein.

bearbeitet von Kara
Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb iskander:

Es spricht sicher nichts dagegen, wenn ein Christ sich auf die Kernbotschaft Jesu beruft, wie sie in den Evangelien dargelegt ist. 

Solltest Du noch einmal diese grenzwertige Formulierung "es spricht sicher nichts dagegen" verwenden, landest Du auf meiner Ignore-Liste. Langsam habe ich von Deinem KI-Müll nämlich echt die Schnauze voll.

 

Nur zum Vergleich: Wenn ich meine Browser-KI frage, welche Form der Ethik sich als Konstante durch den gesamten biblischen Textkorpus zieht kommt bezogen auf das AT eine Fürsorgeethik heraus, die ihren eindeutigen Schwerpunkt auf die Sorge um die gesellschaftlich schwächsten legt. Diese Fürsorgeethik des alten Testaments (da häufig eingeschränkt auf die eigenen Volksgenossen), wird in den Evangelien weitergeführt und radikalisiert.

 

Zu behaupten die Bibel hätte keinen ethischen roten Faden ist schlichtweg ignorant. Es ist nicht unbedingt das, was die Christenheit mit ihrer Gebotsethik draus gemacht hat, aber dafür kann der Text nix.

 

vor 27 Minuten schrieb iskander:

Bei Einzelfragen darüber hinaus wird es aber problematisch. (Ist Sklaverei erlaubt, wie soll man Kriegsgefangene behandeln, muss man seine Kinder schlagen, müssen Frauen in der Kirche ein Kopftuch tragen, muss der Bischof unbedingt Familienvater sein usw.?)

Das war nicht deine Position, sondern die der KI...

 

vor 27 Minuten schrieb iskander:

in Katholik kann natürlich die Position vertreten , dass das kath. Lehramt die Bibel schon richtig auslegt; dass das dann aber keine reine Berufung auf die Bibel als solche mehr ist und dass dieser Zugang eben bereits eine kath. Perspektive voraussetzt.  

Wenn Du schon Copy + Paste machst, kopier wenigstens alle Buchstaben eines Wortes. Es ist "Ein" Katholik und nicht "in Katholik". Darüber hinaus bist Du mMn der KI in die Logikfalle gegangen, da die KI ohne entsprechenden Prompt bestimmte Widersprüche nicht erkennen geschweigedenn aufzulösen vermag. Der Katholischen Kirche einen Missbrauch der Schrift vorzuwerfen, indem sie einzelne Sätze aus der Schrift als Argument nehmen würde, ist schlicht witzlos. Ich wüsste keinen einzigen Punkt der kirchlichen Lehre, der nur auf einer einzelnen Schriftstelle basiert. Was man der Katholika vorwerfen könnte ist, vom Ergebnis her nach Zitaten zu suchen, aber das ist ein anderes Vorgehen als das Hernehmen einer Schriftstelle um nur auf ihr eine Argumentation aufzubauen.

 

vor 35 Minuten schrieb iskander:

Ich habe zur Sache selbst Stellung genommen, differenziert argumentiert und meine Ansichten durch geeignete Belege unterfüttert.

Nein, Du hast eine KI eine Stellung formulieren lassen und diese ohne weitere Prüfung übernommen. Weder der amerikanische Bibelwissenschaftler noch der Anglikanische Bischof haben für die Praxis der Katholika irgendeine Relevanz.

 

Darüberhinaus ist gerade unter amerikanischen Bibelwissenschaftlern - und das gilt für Alle auch für Kaliber wie Ehrman - das Wissen um die Katholische Theologie erschreckend rudimentär. Zumindest spielt sie in ihren Arbeiten keine Rolle, was ich echt übel finde, da vieles, was sie an den Evangelikalen kritisieren in den apostolischen Kirchen - zumindest der Katholika und der Orthodoxie - seit Jahrtausenden bekannt und korrekt bewahrt wurde. Die könnten sich viel Arbeit sparen, wenn sie die fragen würden, die die Texte kanonisiert haben und auch die Interpretation dazu liefern...

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Kara:

Na wenn du meinst. Mich amüsiert es eher weniger, wenn man die KI auf einzelne User loslässt. Aber so ist halt jeder anders.

 

Das klingt so, als hätte ich die KI sozusagen darauf angesetzt, einen vernichtenden Beitrag gegen einen User zu schreiben. Das ist aber keineswegs so; ich habe bewusst meine Anfrage mit hier reinkopiert. Mein Prompt war absolut stichhaltig, und das lässt sich anhand der bisherigen Ereignisse gut belegen. Dazu hatte ich selbst mehrfach kritische Rückmeldungen gegeben, die im Ton durchaus moderat waren, etwa hier. Gebracht hat es alles nichts.

 

vor 9 Minuten schrieb Kara:

Wo habe ich das behauptet?


Es klang für mich implizit so: 

 

Zitat

Und irgendwann sucht sich der gelangweilte Grok dann ein anderes Thema.

 

 

Als wäre ich derjenige, der, weil ihm sachliche Diskussionen keinen Spaß machen, das Forum mit irgendeinem Mist zumüllt.

 

vor 9 Minuten schrieb Kara:

So wie mir auch die Beiträge aller anderen Atheisten/Nicht-Christen zu kirchlichen Themen hier egal sind.

 

Das ist nun ein interessanter Unterschied zwischen uns. Ich interessiere mich durchaus auch für die Beiträge von Leuten mit anderer Auffassung als ich, gerade auch bei weltanschaulichen Fragen, sofern die Beiträge sachlich und gehaltvoll sind. Ich würde sogar sagen, dass gerade oft solche Beiträge spannend sein können, weil sie das eigene Denken herausfordern können. 

 

Zitat

Wenn mich jemand zu sehr nervt, kommt er auf meine Ignore-Liste. Im Gegensatz zu dir verbeiße ich mich nicht in ihm [...]

 

Das wäre vielleicht tatsächlich klüger; da hast Du einen Punkt. 

 

Zitat

Na und? Er wird seine Gründe haben. Ob du die gut oder nachvollziehbar findest, dürfte ihm zu Recht völlig egal sein.

 

Das sehe ich nun allerdings ein Stück weit anders. Es gehört für mich zum Respekt vor anderen, dass man dann, wenn man mit anderen eine Diskussion sucht,gewisse Standards der Rationalität beachtet. Dazu gehört dann beispielsweise auch logisch Kohärenz. Wenn jemand also beispielsweise Positionen vertritt, die in sich selbst völlig unlogisch erscheinen und auch auf höfliche Nachfrage nicht erklärt, wie was zusammenpasst, dann disqualifiziert er sich für einen ernsthaften Diskurs. Aber genau dafür - für einen echten Diskurs - ist aus meiner Sicht ein Diskussions-Forum da; und nicht dazu, dass jemand jede Sachdiskussion kapert, um andauernd aufs Neue seine auf einem Schwarz-Weiß-Raster beruhende Identität zu zelebrieren. Ich kann so etwas nicht verhindern, aber ich halt es auch nicht für grundsätzlich falsch (höchstens für nutzlos) das zu kritisieren.

Geschrieben

Es interessiert mich nicht, was Du verlangst, Iskander, und mein Respekt vor Dir und Deinesgleichen. hält sich in Grenzen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Flo77:

Solltest Du noch einmal diese grenzwertige Formulierung "es spricht sicher nichts dagegen" verwenden, landest Du auf meiner Ignore-Liste. Langsam habe ich von Deinem KI-Müll nämlich echt die Schnauze voll.

 

Ich habe niemals eine KI verwendet, ohne es explizit und sehr deutlich kenntlich zu machen.

 

Wenn Du mir etwas anderes unterstellst, dann vergleiche meine alten Beiträge sorgfältig. Ich neige generell zu vorsichtigen Formulieren, wenn ich nicht wirklich sicher bin, dass ein sehr klares uns starkes Urteil angemessen ist. Im konkreten Fall: Ich halte es als Außenstehender schon für naheliegend und angemessen, dass Christen so vorgehen, will aber auch keine definitiven Urteile darüber fällen, was sie zu tun haben.  

 

vor einer Stunde schrieb Flo77:

Nur zum Vergleich: Wenn ich meine Browser-KI frage, welche Form der Ethik sich als Konstante durch den gesamten biblischen Textkorpus zieht kommt bezogen auf das AT eine Fürsorgeethik heraus, die ihren eindeutigen Schwerpunkt auf die Sorge um die gesellschaftlich schwächsten legt. Diese Fürsorgeethik des alten Testaments (da häufig eingeschränkt auf die eigenen Volksgenossen), wird in den Evangelien weitergeführt und radikalisiert.

 

Das ist aber auch nur eine Seite. Natürlich gibt es das. Aber es gibt auch ganz andere Traditionsstränge - etwa dass jeder, der irgendwie ein wenig vom Gesetz abweicht, zu vernichten ist, weil der eifersüchtige Gott es so will. Es ist eben wie gesagt stark eine Frage der Interpretation, und wie man an die Bibel herangeht. Aber das ist ja genau das, was ich sage (und wo ich McCellan zitiert habe). 

 

vor einer Stunde schrieb Flo77:

Zu behaupten die Bibel hätte keinen ethischen roten Faden ist schlichtweg ignorant. Es ist nicht unbedingt das, was die Christenheit mit ihrer Gebotsethik draus gemacht hat, aber dafür kann der Text nix.

 

Es gibt vermutlich mehrere Fäden, die man als "rot" einordnen könnte, aber welche das sind und welche man wie gewichten sollte, wäre schon wieder eine Frage des Auslegung. Ich zitiere hier aus Michael Corens Buch "Epiphany":


"The abolitionist movement was led by Christians, usually evangelical and Quaker, and we cannot fully understand the work of William Wilberforce, Thomas Clarkson, John Newton, and the rest without realizing that they were motivated and mobilized by a powerful Christian revulsion at slavery based on their reading of the Bible. Without Christian men and women moved to passion and anger by the sin of slavery, the trade would have continued for farreligion and were driven by profit or indifference, many in the pro-slavery camp were Bible-believing Christians and felt justified in their defence of the indefensible by their approach to scripture. They pointed to Abraham’s owning of slaves, to Canaan being made a slave to his brothers, to the Ten Commandments demonstrating an implicit acceptance of slavery by mentioning it twice, to Jesus not referring to it even though it was widespread in the Roman Empire, to St. Paul telling slaves to obey their masters and what he writes about the subject in the Epistle to Philemon. They added that slavery removed peoples from non-Christian, pagan cultures to countries where they could hear the Gospel, that just as women were commanded in scripture to play a subordinate role to men, slaves are also part of a precise social order. They argued that Christians were obliged to obey the civil government and that followers of Jesus should not mix faith with politics – that one is still used today but usually out of convenience when it suits the person repeating it. We may cringe when we read this today but as late as the 1860s these feelings were fairly common among conservative Christians and were all based on a strict reading of scripture. Jefferson Davis, president of the Confederacy, spoke for many God-fearing people when he said that slavery “was established by decree of Almighty God.… It is sanctioned in the Bible, in both Testaments, from Genesis to Revelation.… It has existed in all ages, has been found among the people of the highest civilization, and in nations of the highest proficiency in the arts.” Alexander Campbell was one of the leading preachers and ministers of the age and one of the senior evangelicals of the time. He wrote, “There is not one verse in the Bible inhibiting slavery, but many regulating it. It is not then, we conclude, immoral.”

 

Das ist es eben: Was ein roter Faden ist und was nicht, ist zu einem Gutteil nicht in einer völlig zweifelsfreien, objektiven Weise vorgegeben, sondern Auslegungssache.

 

vor einer Stunde schrieb Flo77:

Das war nicht deine Position, sondern die der KI...

 

Das war ist ist meine Position schon sehr lange (und dazu ließen sich sicher auch Foren-Beiträge finden); und wenn mich hier jemand beeinflusst hat, dann der bereits genannte Dan McCellan, dessen Video ich kurz zuvor gesehen hatte, und aus dessen Video ich dann auch zitiert habe.

 

vor einer Stunde schrieb Flo77:

Wenn Du schon Copy + Paste machst, kopier wenigstens alle Buchstaben eines Wortes. Es ist "Ein" Katholik und nicht "in Katholik". Darüber hinaus bist Du mMn der KI in die Logikfalle gegangen, da die KI ohne entsprechenden Prompt bestimmte Widersprüche nicht erkennen geschweigedenn aufzulösen vermag. Der Katholischen Kirche einen Missbrauch der Schrift vorzuwerfen, indem sie einzelne Sätze aus der Schrift als Argument nehmen würde, ist schlicht witzlos. Ich wüsste keinen einzigen Punkt der kirchlichen Lehre, der nur auf einer einzelnen Schriftstelle basiert. Was man der Katholika vorwerfen könnte ist, vom Ergebnis her nach Zitaten zu suchen, aber das ist ein anderes Vorgehen als das Hernehmen einer Schriftstelle um nur auf ihr eine Argumentation aufzubauen.

 

Wenn Du meinen Text sorgfältig gelesen hättest, hättest Du nicht nur bemerkt, dass da ein Tipp-Fehler (Komma hinter einem Leerzeichen) ist, der sicher von keiner KI herrührt, sondern von meiner eigenen Schreibarbeit, sondern auch, dass ich an dieser Stelle gar nicht die Kirche kritisiert habe. Ich habe @rorro einfach darauf aufmerksam gemacht, dass seine Antwort, dass man sich eben an der kirchlichen Autorität orientieren solle (welche wiederum die Bibel auslegt), zwar aus kath. Sicht legitim ist, aber auch etwas an der Sache vorbeigeht. Wörtlich hatte ich gesagt: 

  

Am 7.6.2026 um 09:06 schrieb iskander:

Ich behaupte nicht, dass das illegitim sein müsste, aber im Grunde sagst Du dem evangelischen Theologen, der meint, das man sich schlecht auf die Bibel als solche berufen könne: "Berufe Dich statt auf die Bibel einfach auf das kath. Lehramt - welches die Bibel recht interpretiert." Oder mit anderen Worten: "Werde katholisch."

 

Das ist Dein Recht als gläubiger Katholik, aber es geht vielleicht doch etwas an der Sache vorbei.

 

Du schreibst (bzw. unterstellst):

 

vor einer Stunde schrieb Flo77:

Nein, Du hast eine KI eine Stellung formulieren lassen und diese ohne weitere Prüfung übernommen. Weder der amerikanische Bibelwissenschaftler noch der Anglikanische Bischof haben für die Praxis der Katholika irgendeine Relevanz.

 

Ich habe absolut keine KI irgendetwas formulieren lassen, und es ging an den besagten Stellen absolut nicht um die Praxis der Katholika, sondern darum, dass der evangelische Bibelwissenschaftler einen guten Punkt hat. Lies selbst noch einmal nach. Die eine Stelle geht so. Ich schrieb:

 

Zitat

 

Man sollte sich das Orginal [gemeint ist der verlinkte Artikel] ansehen. Es mag für einen Christen radikal klingen, aber er hat gute Argumnte (und wenn Du [gemeint war @atheist666] den inhaltlich entkräfteten kannst, dann solltest Du das tun, statt mal wieder mit negativen Etiketten um Dich herumzuwerfen). Dazu Dan McCellan hier:
 

"... the Bible [does not have] have clear and consistent principles. [...]

 

 

Abgesehen von den beiden Schreibfehlern, die sicher nicht von einer KI stammen (wieso rechtfertige ich mich überhaupt?), bezieht sich das ganz klar auf die These des evangelischen Theologen. Er wurde hier von @atheist666 krtisiert (wenn man das denn als "Kritik" bezeichnen kann), und ich habe einfach darauf hingeweisen, dass der Theologe einen guten Punkt hat. Absolut kein direkter Bezug zur kath. oder ihrem Selbstverständnis oder ihrem Bibelverständnis an dieser Stelle. Und so ist es im anderen Fall auch,

 

vor einer Stunde schrieb Flo77:

Darüberhinaus ist gerade unter amerikanischen Bibelwissenschaftlern - und das gilt für Alle auch für Kaliber wie Ehrman - das Wissen um die Katholische Theologie erschreckend rudimentär. Zumindest spielt sie in ihren Arbeiten keine Rolle, was ich echt übel finde, da vieles, was sie an den Evangelikalen kritisieren in den apostolischen Kirchen - zumindest der Katholika und der Orthodoxie - seit Jahrtausenden bekannt und korrekt bewahrt wurde. Die könnten sich viel Arbeit sparen, wenn sie die fragen würden, die die Texte kanonisiert haben und auch die Interpretation dazu liefern...

 

Mag sein, aber das ändert nichts daran, dass die inhaltlichen Argumente des evangelischen Theologen inhaltlich sehr gut zu der grundsätzlchen Auffassung zahlreicher Bibelwissnschaftler - auch amerikanischer - passen.

 

Und jetzt zum Schluss: Es ärgert mich ausgesprochen, dass Du mir unterstellst, dass ich einfach die KI für mich irgendwelche Beiträge schreiben liassen würde, die ich dann hier reinstellen würde. Es ärgert mich auch deswegen, weil ich in einer ausführlichen Diskussion "Opfer" von genau diesem Verhalten geworden bin (und da ging es um eine lange und kontroverse Diskussion, was es noch schlimmer macht), und mich gründlich geärgert habe, als ich das nachträglich gemerkt habe. 

 

Ich mag ja dumm und unwissend sein; aber so dumm und unwissend und vor allem eitel, dass ich eine KI irgendwelche Beiträge für mich schreiben lasse, nur damit sich mit meinem User-Name irgendein neuer Beitrag verbindet, bin ich dann auch wieder nicht. Entweder habe ich etwas zu sagen oder nicht; und wenn ich nichts zu sagen habe, dann schweige ich und schmücke mich nicht mit fremden Federn (und seien sie die einer KI). Und ja, wenn ich bei einem Thema nicht weiterweiß, frage ich manchmal auch die KI - aber wenn das mehr ist als reine Recherche, und wenn ich inhaltlich oder sonstwie etwas übernehme, weise ich das immer aus. Und wenn Du die zitierten KI-Beiträge von mir mit meinen eigenen (von mir aus älteren) verglichst, solltest Du selbst die Unterschiede sehen. Du könntest überhaupt sehen, dass ich immer sehr großzügig und korrekt mit Qaullenangaben war, oder damit, Quellen von Gedanken zu benennen - mehr als man es in einem Forum erwarten müsste. Und dass ich dann oft sinngemäß Sachen gesagt habe wie: 'Hiermit kenne ich mich nicht aus, dafür bin ich kein Experte.' Ich habe nie versucht, ein Wissen oder Leistungen vorzugaukeln, das bzw. die ich nicht habe.

 

Ich halte Dir nur zugute, dass es leider tatsächlich ein Problem ist, dass jemand velelicht KI-Beizträge nutzt und nicht ausweist, und dass ich wie gesagt in der vergangenheit selebst schondas "Opfer" wurde, wo ein User ganz offensichtlich die KI gebeten hat, mir ausführlich zu antworten, während ich viel Zeit und Mühe in meine Beiträge investiert habe. Trotzdem muss ich sagen, dass Deine Unterstellung mich sehr ärgert. Du solltest mich und auch meine Beiträge und meinen Stil gut genug kennen, um eigentlich selbst zu wissen, dass das Unsinn ist - stattdessen setzt Du grundlos solche (ehrenrührigen) Unterstellungen in die Welt. Zumal ein solches Verhalten ja nicht nur ziemlich daneben wäre, sondern auch noch den Foren-Regeln widersprechen würde. 

 

bearbeitet von iskander
Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb atheist666:

Es interessiert mich nicht, was Du verlangst, Iskander, und mein Respekt vor Dir und Deinesgleichen. hält sich in Grenzen.

 

Dann ist es Dir eben egal, wenn ich der Meinung bin, dass man als jemand, der Gespräche sucht, zumindest ein absolutes Minimum an Logik und Dialogbereitschaft mitbringen sollte. Geschenkt.

 

Dann tu aber zumindest nicht so, als würde ich die Unwahrheit sagen, wenn ich feststelle, dass Deine Beiträge fast nie etwas mit Analysen und Argumenten oder überhaupt einem ernsthaften Diskurs zu tun haben, sondern sich fast immer darin erschöpfen, alles, was aus Deiner Sicht nicht konservativ ist, negativ zu etikettieren. Tu dann wenigstens nicht so, als würde ich danebenliegen, wenn ich sage, dass Dein Denken logisch inkonsistent ist (wenn man Dir nicht unterstellen will, dass Du Deine Meinungen aus völlig sachfremden Gründen vertrittst).

 

Du kannst gerne unlogisch sein und jedes rationale Gespräch verweigern - aber dann sei doch zumindest ehrlich genug, Dich dazu zu bekennen. 

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb iskander:

Michael Coren

Coren ist Kanadischer Anglikaner.

 

vor 12 Minuten schrieb iskander:

Mag sein, aber das ändert nichts daran, dass die inhaltlichen Argumente des eangelischen Theologen inhaltlich sehr gut zu der grundsätzlchen Auffassung zahlreicher Bibelwissnschaftler - auch amerikanischer - passen.

Was immer noch keinen Zusammenhang mit der Katholika herstellt.

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb iskander:

Ich habe @rorro einfach darauf aufmerksam gemacht, dass seine Antwort, dass man sich eben an der kirchlichen Autorität orientieren solle (welche wiederum die Bibel auslegt), zwar aus kath. Sicht legitim ist, aber auch etwas an der Sache vorbeigeht

Und genau diese Aussage ergibt überhaupt keinen Sinn. Wenn Du Katholiken etwas vorwerfen willst, tu es in ihrem Kontext. Wieso sollte man sich als Katholik mit den Missständen in Evangelischen oder Evangelikalen Gemeinschaften beschäftigen?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Werner001:

Du als Gehirngewaschener bist nicht in der Lage, dieses Thema objektiv zu betrachten. Natürlich erkennst du das nicht, das ist ja symptomatisch für Gehirnwäsche, dass du die dir eingeimpften Fantasien für Realität hältst. Das ist bemitleidenswert, aber schwer behandelbar. Wenn du aber in deiner Parallelwelt glücklich bist, kann man es ruhig dabei belassen 

 

Werner

 

"dieses Thema" ist die Verbindlichkeit des auf der Bibel beruhenden Glaubens hinsichtlich aller sittlich-moralischer Fragen, weshalb ein Rechtgläubiger sich natürlich bei ethischen Fragestellungen auf die Bibel berufen muss - und dieses Müssen ist keines, welches von außen kommt, sondern eines, welches in seinem Innern wohnt. Wer also von Christen verlangt, dass sie sich bei ethischen Fragestellung nicht auf die Bibel berufen sollten, der kann kein rechtgläubiger Christ sein und ist also bloß ein nomineller Christ oder einfach ein Atheist.

 

Und wer behauptet, dass die Inhalte der Bibel ethisch beliebig interpretierbar wären, wie du es aufgrund deiner subjektiven sündigen Befangenheit tust, dem mangelt es an objektiver Urteilsfähigkeit. Tatsächlich gibst du damit ein Beispiel für eine subjektive Interpretation. Denn das ist natürlich wahr: So wie die Zahl der Subjekte groß ist, so ist auch die Zahl der subjektiven Befangenheiten groß und dies erklärt natürlich auch die Vorkommnisse des Missbrauchs der Bibel für sündige Zwecke.

 

Die Objektivität liegt also klar vor Augen: die Bibel, sowohl das AT als auch das NT, unter Berücksichtigung der letzten Offenbarung Gottes in Jesus Christus. 

 

Mt 5, 17  Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18  Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. 19  Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel. 20  Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.

 

 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Flo77:
vor 15 Minuten schrieb iskander:

Michael Coren

Coren ist Kanadischer Anglikaner.

 

Habe ich etwas anderes behauptet?

 

vor 2 Minuten schrieb Flo77:
vor 15 Minuten schrieb iskander:

Mag sein, aber das ändert nichts daran, dass die inhaltlichen Argumente des eangelischen Theologen inhaltlich sehr gut zu der grundsätzlchen Auffassung zahlreicher Bibelwissnschaftler - auch amerikanischer - passen.

Was immer noch keinen Zusammenhang mit der Katholika herstellt.

 

Natürlich nicht! Weil auch keiner besteht und keiner intendiert ist! Lies die Diskussion noch einmal. Es ging erst mal gar nicht um dass spezifisch kath. Verständnis, sondern erst einmal nur allgemein um die Aussage des evangel. Theologen, dass man sehr vorsichtig sein solle, konkrte moralische Normen abzuleiten (meine Zusammenfassung). Die Anmerkung von @rorro und die Antworten darauf sind eher ein Nebenstrang. Der Hauptstrang ist einfach die Aussagen des evangel. Theologen, ohne jeden direkten Bezug zur katholischen Kirche. Und deshalb passen meine Quellen auch perfekt. Sie zeigen, welche Probleme man schnell bekommt, wenn man konkrete Gebote und Handlungsanweisungen aus der Bibel herauslesen zu wollen, wenn man nicht bereits mit ganz bestimmten Meinungen hineingeht und die Bibel dann eben so interpretiert, dass sie zu diesen Meinungen passt. Das ist ein grundsätzlicher Punkt. 

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb SteRo:

 

"dieses Thema" ist die Verbindlichkeit des auf der Bibel beruhenden Glaubens hinsichtlich aller sittlich-moralischer Fragen, weshalb ein Rechtgläubiger sich natürlich bei ethischen Fragestellungen auf die Bibel berufen muss - und dieses Müssen ist keines, welches von außen kommt, sondern eines, welches in seinem Innern wohnt. Wer also von Christen verlangt, dass sie sich bei ethischen Fragestellung nicht auf die Bibel berufen sollten, der kann kein rechtgläubiger Christ sein und ist also bloß ein nomineller Christ oder einfach ein Atheist.

 

Und wer behauptet, dass die Inhalte der Bibel ethisch beliebig interpretierbar wären, wie du es aufgrund deiner subjektiven sündigen Befangenheit tust, dem mangelt es an objektiver Urteilsfähigkeit. Tatsächlich gibst du damit ein Beispiel für eine subjektive Interpretation. Denn das ist natürlich wahr: So wie die Zahl der Subjekte groß ist, so ist auch die Zahl der subjektiven Befangenheiten groß und dies erklärt natürlich auch die Vorkommnisse des Missbrauchs der Bibel für sündige Zwecke.

 

Die Objektivität liegt also klar vor Augen: die Bibel, sowohl das AT als auch das NT, unter Berücksichtigung der letzten Offenbarung Gottes in Jesus Christus. 

 

Mt 5, 17  Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18  Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. 19  Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel. 20  Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.

 

 

😂🤣😂🤣😂

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Flo77:

Und genau diese Aussage ergibt überhaupt keinen Sinn. Wenn Du Katholiken etwas vorwerfen willst, tu es in ihrem Kontext. Wieso sollte man sich als Katholik mit den Missständen in Evangelischen oder Evangelikalen Gemeinschaften beschäftigen?

 

Ich habe den Katholiken nicht etwas "vorgeworfen". Ich habe gesagt, dass @rorros Antwort an den evangelischen Theologen im Grunde darauf hinausläuft, dass er katholisch werden soll. Und ich habe eben gesagt, dass das aus meiner Sicht an der konkreten Kritik des evangelischen Theologen etwas vorbeigeht.

 

Klar ist das eine legitime Position, aber dann beruft man sich eben nicht mehr wirklich auf das Bibel als  solche, sondern auf das Lehramt (auch wenn dieses sich wiederum auf die Bibel beruft). Und das Lehramt selbst geht eben dann auch nicht neutral an die Bibel heran, sondern mit der Folie ihrer eigenen Traditionen und Glaubensüberzeugungen (was sein Recht ist). 

 

Vielleicht so: "Aus Sicht eines Katholiken mag das Lehramt sich zurecht auch in moralischen Einzelfragen auf die Bibel berufen können, weil es die Bibel inspiriert auslegt (wobei, wenn man an manches aus  Vergangenheit denkt ...). Aber darüber hinaus, also wenn man das kath. Lehramt nicht anerkennt oder nicht selbst das kath. Lehramt ist, ist eine direkte Berufung auf die Bibel in vielen Fällen problematisch." 

 

(Wobei andere hier natürlich für sich die gleich Rolle beanspruchen würden wie das kath. Lehramt, aber das klammere ich hier aus.)

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Weihrauch:

@iskander Bevor du dir das endgültig falsch angewöhnst, der Youtuber heißt Dan McClellan. 

 

Danke, Du hast natürlich recht! Ich kenne ihn nicht sehr gut, aber die Videos, die ich bisher gesehen habe, scheinen Hand und Fuß zu haben (soweit ich als Laie das beurteilen kann).

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Werner001:

😂🤣😂🤣😂

Ich schreibe das alles natürlich nicht, weil ich glaube, dich damit irgendwie beeindrucken oder überreden zu können. Nein, ich schreibe das nur für andere, welchen ggf. mein Zeugnis hilfreich sein könnte. Du bist lediglich Anlaß für mich, das zu schreiben.

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Werner001:

😂🤣😂🤣😂

 

Du Sklave der Unzucht und Unhold des Frevels, wie kannst Du Dich nur erdreisten, die Worte eines bekennenden Nicht-Katholiken und Nicht-Theisten (Agnostikers), die die die absolute Verbindlichkeit des kath. Glaubens in Erinnerung rufen, mit wohlfeilem Spott zu beantworten?

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb SteRo:

Ich schreibe das alles natürlich nicht, weil ich glaube, dich damit irgendwie beeindrucken oder überreden zu können. Nein, ich schreibe das nur für andere, welchen ggf. mein Zeugnis hilfreich sein könnte. Du bist lediglich Anlaß für mich, das zu schreiben.

 

Ja, es ist sehr beeindruckend. Ein unvoreingenommener Mensch, der das liest, wird das gewiss alles sehr überzeugend finden. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Minuten schrieb SteRo:

Ich schreibe das alles natürlich nicht, weil ich glaube, dich damit irgendwie beeindrucken oder überreden zu können. Nein, ich schreibe das nur für andere, welchen ggf. mein Zeugnis hilfreich sein könnte. Du bist lediglich Anlaß für mich, das zu schreiben.

Haste schon nen Heiligsprechungsantrag gestellt? Zumindest für ne Scheinheiligsprechung sollte es bei dir doch allemal reichen

 

😂🤣

 

Werner

bearbeitet von Werner001

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