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Warum ist die christliche Religion falsch ?


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Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb SteRo:

 

Von Gott zu wissen, statt an Ihn zu glauben, ist nicht notwendigerweise Hochmut, sondern kann auch geistes-wissenschaftliches Wissen sein. Aber letzteres setzt voraus, dass die geistes-wissenschaftlichen (unbegründeten und unbegründbaren) Prämissen offengelegt werden, d.h. dass man sein geistes-wissenschaftliches Denksystem erläutern kann. Kann man kein geistes-wissenschaftliches Denksystem vorweisen, auf welchem das eigene geistes-wissenschaftliche Wissen gründet und tut aber so, als ob das eigene Wissen keineswegs geistes-wissenschaftlich bedingt, sondern auf allgemeingültiger objektiver Evidenz gründen würde, dann liegt dem entweder Täuschungsabsicht oder ein Intelligenzmangel zugrunde.

 

 

Was nun aber den Unterschied zwischen Wissen und wahrem Glauben (der nicht Meinen ist) angeht, so stimme ich dem Thomas zu (s. th. II-II, q1, a5):

Glauben und Wissen also richten sich nicht auf das Gleiche.

D.h. was der eine wahrhaft glaubt, genau das Gleiche kann er nicht wissen. Und was der andere weiß, genau das Gleiche kann er nicht wahrhaft glauben. Daraus folgt, dass der gewußte Gott nie mit dem wahrhaft geglaubten Gott identisch sein kann. Der Gott der Christen aber ist der wahrhaft geglaubte Gott und nur dieser schenkt Ruhe und Frieden.

 

 

 

"Geisteswissenschaft" ist allerdings wohl das, was Rudolf Steiner gemacht hat...

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Minuten schrieb Einsteinchen:

"Geisteswissenschaft" ist allerdings wohl das, was Rudolf Steiner gemacht hat...

Philosophie ist eine Geisteswissenschaft. Mag sein, dass der Herr Steiner eine spezielle Philosophie hatte, aber das bedeutet nicht, dass seine dann die Philosophie schlechthin sei und schon gar nicht die Geisteswissenschaft schlechthin.

bearbeitet von SteRo
Geschrieben

Dies ist der aktuell meistgenutzte Thread im Bereich "Bibel, Glaube und Leben".
Klick, klick, klick. Danke, manden. 

Geschrieben

Wenn manden klug ist, kann er ja an seiner Erkenntnis festhalten, dass er ewig lange lebt. Und er könnte bei diesem Wissen einfach loslassen und Geisteswissenschaft (Philosophie Theologie usw studieren. Er könnte zum Beispiel Descartes studieren, der mit dem Zweifel begonnen hat und zur Erkenntnis gekommen ist: Cogito, ergo sum.

Das heißt: Ich bin.

Er lässt aber nicht los von dem, der von sich sagt: Ich bin, der ich bin...

Geschrieben

In den meisten klassischen philosophischen und theologischen Positionen kann man Gott nicht „wie ein Objekt“ erkennen – aber auch nicht nur blind glauben im Sinn von reiner Willkür. Es hängt stark davon ab, was du mit „erkennen“ meinst.

 

1. Erkennen wie ein Gegenstand? (Naturwissenschaftlich)

 

Wenn „erkennen“ heißt: messen, beobachten, experimentell nachweisen – dann ist Gott in dieser Perspektive nicht zugänglich.

Das liegt nicht daran, dass er „versteckt“ wäre, sondern daran, dass Gott – in klassischen Theismen – nicht Teil der Welt unter den Dingen ist, sondern Grund der Welt.

 

Die Naturwissenschaft arbeitet innerhalb der Welt, Gott wäre (wenn er existiert) eher der Grund dafür, dass es überhaupt eine Welt gibt.

 

2. Philosophisches Erkennen (Vernunft)

 

In der klassischen Philosophie (z. B. Aristoteles, Thomas von Aquin) gibt es den Gedanken:

 

Man kann nicht direkt Gott sehen

 

aber man kann von der Welt her auf ihn schließen

 

 

Beispiele:

 

Warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts?

 

Warum gibt es Gesetzmäßigkeiten?

 

Warum ist die Welt überhaupt verständlich?

 

 

Das sind keine „Beweise“ im mathematischen Sinn, aber rational begründete Deutungen.

 

Hier spricht man eher von Erkenntnis durch Schlussfolgerung.

 

3. Religiöse Erkenntnis (Erfahrung)

 

In vielen religiösen Traditionen gibt es zusätzlich die Idee:

 

Gott kann sich nicht nur gedacht, sondern auch „erfahren“ werden – aber nicht wie ein Objekt, sondern als:

 

Gewissen

 

Sinn

 

inneres Ansprechen

 

Gebetserfahrung

 

existenzielle Gewissheit

 

 

Das ist keine objektive Messbarkeit, aber auch nicht bloß „Einbildung“, sondern eine andere Art von Gewissheit.

 

4. Katholische Sicht (wichtig in deinem Kontext)

 

Im klassischen katholischen Denken gilt:

 

Gott ist mit der natürlichen Vernunft teilweise erkennbar (Schöpfung, Ordnung der Welt)

 

aber sein inneres Wesen bleibt übersteigend

 

die volle Erkenntnis geschieht nur durch Offenbarung (und letztlich nicht vollständig im irdischen Leben)

 

 

Also:

 

> Gott ist nicht rein „nur zu glauben“, aber auch nicht vollständig „zu beweisen“.

 

 

 

Der Begriff dafür ist oft: vernünftiger Glaube (fides et ratio).

 

5. Der entscheidende Punkt

 

Der Streit „Erkennen oder Glauben?“ ist oft ein Missverständnis.

 

„Erkennen“ gehört zur Welt der Objekte

 

Gott wäre, wenn er existiert, eher der Grund, der überhaupt Erkenntnis ermöglicht

 

 

Darum sagen viele Philosophen:

 

> Gott ist nicht ein Objekt unter anderen, sondern die Bedingung dafür, dass es überhaupt Objekte gibt.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Einsteinchen:

Der katholische Glaube gründet auf Jesus Christus, nicht auf die Bibel.


Das ist natürlich FALSCH !  

Der katholische Glaube gründet auf der Bibel  ! ! ! 

Und unser Wissen über Jesus auch .


Du solltest endlich anfangen, richtig nachzudenken, Einsteinchen ! 

BISHER belügst Du dich selbst .

Und nicht nur Du,  a l l e  hier .

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb manden:

Der katholische Glaube gründet auf der Bibel  ! ! ! 

Nein, das ist schlicht falsch.

Geschrieben
1 hour ago, manden said:

irgendwas auf Englisch 

Dann bitte beim nächsten Mal die Meldung kopieren (und wenn möglich durch den google Translator jagen)

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb manden:

Der katholische Glaube gründet auf der Bibel  ! ! ! 

 

Ja, aber nicht nur ... 50% Bibel und 50% Tradition

Geschrieben (bearbeitet)

Zuerst war Jesus. Dann baute sich der Glaube an ihn auf. Und dann wurde niedergeschrieben, was er gesagt und getan hat. Im ersten Jahrhundert gab es nur einige Briefe des Paulus...

bearbeitet von Einsteinchen
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb manden:


Worauf dann ?

Auf der Offenbarung im Christusereignis, mittelbar auf dem Zeugnis Dritter.

Geschrieben

Der katholische/christliche Glaube beruht auf einer unglaubwürdigen Bibel.

Sie hat Fehler und Widersprüche, so dass man nicht weiss, ob von ihr überhaupt etwas richtig ist.

Es wäre am besten, man würde diese Bibel komplett entsorgen !

Und unbeeinflusst nach dem Echten Schöpfer von Universum samt Leben suchen .

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb SteRo:

 

Ja, aber nicht nur ... 50% Bibel und 50% Tradition


Und worauf beruht die Tradition ?  Ist da was wichtig ?

Geschrieben

Unmittelbar nach der Auferstehung Jesu (ca. 30–33 n. Chr.) gab es noch keine fertigen neutestamentlichen Schriften, wie wir sie heute kennen. Das Christentum war in dieser Phase fast ausschließlich eine Erinnerungs- und Verkündigungsbewegung.

 

Man kann das in drei Ebenen unterscheiden:

 

 

---

 

1. Was es sicher gab: mündliche Überlieferung

 

Die allererste „Form“ des Evangeliums war gesprochene Tradition:

 

Erinnerungen an Worte Jesu (Gleichnisse, Streitgespräche, Bergpredigt-Material)

 

Berichte über Passion, Tod und Auferstehung

 

Tauf- und Bekenntnisformeln (z. B. „Jesus ist der Herr“)

 

Liturgische Kurzformeln (Gebet, Eucharistie-Worte)

 

 

Diese Überlieferung wurde von den ersten Gemeinden weitergegeben – vor allem in Jerusalem.

 

Zentrale Figuren:

 

Petrus

 

Jakobus der Gerechte

 

Maria Magdalena

 

 

 

---

 

2. Wahrscheinlich früheste schriftliche Spuren (noch sehr fragmentarisch)

 

In den ersten Jahren gab es vermutlich:

 

einzelne Briefe oder Notizen, aber nicht systematisch erhalten

 

aramäische oder frühgriechische Glaubensformeln

 

sehr frühe liturgische Texte

 

 

Aber:

👉 Kein Evangelium, kein Paulusbrief in der uns bekannten Form unmittelbar nach Ostern.

 

 

---

 

3. Erste echte christliche Schriften (ca. 20–30 Jahre später)

 

Die ersten klar datierbaren Texte sind:

 

Briefe des Paulus (ca. 50–60 n. Chr.)

 

z. B. 1 Thessalonicher, Korinther, Römer

 

älteste erhaltene christliche Texte überhaupt

 

 

Autor:

 

Paulus von Tarsus

 

 

 

---

 

4. Evangelien (noch später)

 

Die Evangelien entstehen erst Jahrzehnte nach der Auferstehung:

 

Markus: ca. 65–70 n. Chr.

 

Matthäus & Lukas: ca. 80–90 n. Chr.

 

Johannes: ca. 90–100 n. Chr.

 

 

 

---

 

5. Wichtiger Grundgedanke

 

Direkt nach Ostern war das Christentum:

 

👉 keine Buchreligion, sondern eine Erfahrungs- und Erinnerungsreligion

 

Die Schrift kam später, um diese lebendige Tradition festzuhalten.

 

 

---

 

Kurzform

 

Unmittelbar nach der Auferstehung gab es:

 

keine Evangelien

 

keine Paulusbriefe

 

sondern: mündliche Verkündigung + erste Glaubensformeln.

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Einsteinchen:

Zuerst war Jesus. Dann baute sich der Glaube an ihn auf. Und dann wurde niedergeschrieben, was er gesagt und getan hat. Im ersten Jahrhundert gab es nur einige Briefe des Paulus...

Du belügst dich ständig. Vor Jesus gabe es das AT . Und später im NT wurden die Taten und Reden Jesu aufgeschrieben. Keineswegs glaubwürdig !

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb Chrysologus:

Auf der Offenbarung im Christusereignis, mittelbar auf dem Zeugnis Dritter.

Das sagt mir nichts !  Da musst Du schon konkreter werden.

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb manden:

Du belügst dich ständig. Vor Jesus gabe es das AT . Und später im NT wurden die Taten und Reden Jesu aufgeschrieben. Keineswegs glaubwürdig !

Dann werde doch glücklich mit deinen mickrigen 8 Dingen, was dich 20 Jahre deines Lebens gekostet hat. 

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Einsteinchen:

Unmittelbar nach der Auferstehung Jesu (ca. 30–33 n. Chr.) gab es noch keine fertigen neutestamentlichen Schriften, wie wir sie heute kennen. Das Christentum war in dieser Phase fast ausschließlich eine Erinnerungs- und Verkündigungsbewegung.

 

Man kann das in drei Ebenen unterscheiden:

 

 

---

 

1. Was es sicher gab: mündliche Überlieferung

 

Die allererste „Form“ des Evangeliums war gesprochene Tradition:

 

Erinnerungen an Worte Jesu (Gleichnisse, Streitgespräche, Bergpredigt-Material)

 

Berichte über Passion, Tod und Auferstehung

 

Tauf- und Bekenntnisformeln (z. B. „Jesus ist der Herr“)

 

Liturgische Kurzformeln (Gebet, Eucharistie-Worte)

 

 

Diese Überlieferung wurde von den ersten Gemeinden weitergegeben – vor allem in Jerusalem.

 

Zentrale Figuren:

 

Petrus

 

Jakobus der Gerechte

 

Maria Magdalena

 

 

 

---

 

2. Wahrscheinlich früheste schriftliche Spuren (noch sehr fragmentarisch)

 

In den ersten Jahren gab es vermutlich:

 

einzelne Briefe oder Notizen, aber nicht systematisch erhalten

 

aramäische oder frühgriechische Glaubensformeln

 

sehr frühe liturgische Texte

 

 

Aber:

👉 Kein Evangelium, kein Paulusbrief in der uns bekannten Form unmittelbar nach Ostern.

 

 

---

 

3. Erste echte christliche Schriften (ca. 20–30 Jahre später)

 

Die ersten klar datierbaren Texte sind:

 

Briefe des Paulus (ca. 50–60 n. Chr.)

 

z. B. 1 Thessalonicher, Korinther, Römer

 

älteste erhaltene christliche Texte überhaupt

 

 

Autor:

 

Paulus von Tarsus

 

 

 

---

 

4. Evangelien (noch später)

 

Die Evangelien entstehen erst Jahrzehnte nach der Auferstehung:

 

Markus: ca. 65–70 n. Chr.

 

Matthäus & Lukas: ca. 80–90 n. Chr.

 

Johannes: ca. 90–100 n. Chr.

 

 

 

---

 

5. Wichtiger Grundgedanke

 

Direkt nach Ostern war das Christentum:

 

👉 keine Buchreligion, sondern eine Erfahrungs- und Erinnerungsreligion

 

Die Schrift kam später, um diese lebendige Tradition festzuhalten.

 

 

---

 

Kurzform

 

Unmittelbar nach der Auferstehung gab es:

 

keine Evangelien

 

keine Paulusbriefe

 

sondern: mündliche Verkündigung + erste Glaubensformeln.



Hilft das irgendwie weiter ?  Irgendwelche Gerüchte ?

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb manden:



Hilft das irgendwie weiter ?  Irgendwelche Gerüchte ?

Nein. Dir hilft das nicht. Denn du denkst verächtlich über den Glauben.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Einsteinchen:

Dann werde doch glücklich mit deinen mickrigen 8 Dingen, was dich 20 Jahre deines Lebens gekostet hat. 


Die 8 Dinge sind das, was an der Schöpfung über den Echten Gott erkennbar ist.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Einsteinchen:

Nein. Dir hilft das nicht. Denn du denkst verächtlich über den Glauben.


Wir brauchen  FAKTEN, und was man daraus schliessen kann !

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Einsteinchen:

Nein. Dir hilft das nicht. Denn du denkst verächtlich über den Glauben.


Ich habe  ERKANNT, dass der christliche Glaube falsch ist.  Ich kann das  BEWEISSEN !

Geschrieben
Gerade eben schrieb manden:


Die 8 Dinge sind das, was an der Schöpfung über den Echten Gott erkennbar ist.

Wir haben sie alle gelesen und sind nicht verwandelt worden.

Willst du, dass wir deine Denkprozesse nachvollziehen können? Dann musst du viel ausgiebiger schreiben, wie du zu solchen (wahren) Sätzen gekommen bist...

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Einsteinchen:

Wir haben sie alle gelesen und sind nicht verwandelt worden.

Willst du, dass wir deine Denkprozesse nachvollziehen können? Dann musst du viel ausgiebiger schreiben, wie du zu solchen (wahren) Sätzen gekommen bist...

Ich kann nicht mehr als die Wahrheit über den Echten Gott schreiben. Und Fragen dazu beantworten.
Gegen eine feindselige Haltung, die von allen Seiten kommt, kann ich so gut wie nichts machen.

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