johannes12 Geschrieben 5. Oktober Autor Melden Geschrieben 5. Oktober Am 28.9.2026 um 16:18 schrieb Werner001: Man kann aus allem alles herauslesen, was man gerne möchte. Aber hier ging es doch um „Wort für Wort“ Schau bitte noch einmal wie dieses Thema heißt. Wenn Du die Bibel als das Ganze betrachtest, dann wird es nicht gehen "aus allem alles herauslesen, was man gerne möchte". Und "Wort für Wort" im Kontext der ganzen Bibel lässt keinen Spielraum für wilde Fantasien. Zitieren
johannes12 Geschrieben 5. Oktober Autor Melden Geschrieben 5. Oktober Am 28.9.2026 um 20:21 schrieb Werner001: Mein Fazit aus dieser Diskussion: es ist schlicht unsinnig und nicht zielführend, die Bibel „Wort für Wort“ zu lesen. Man muss stets einen (es gibt immer viele) Sinn hinter den Worten suchen. Werner Unsinnig oder mühselig? Wenn Du einen billigen Spaß haben willst, dann ja, unsinnig. Ich aber finde, die Wahrheit ist doch aller Mühe wert und scheue mich nicht hinter jedem Wort der Bibel nach einem richtigen Sinn zu suchen. Zitieren
Werner001 Geschrieben 5. Oktober Melden Geschrieben 5. Oktober vor 6 Stunden schrieb johannes12: Schau bitte noch einmal wie dieses Thema heißt. Wenn Du die Bibel als das Ganze betrachtest, dann wird es nicht gehen "aus allem alles herauslesen, was man gerne möchte". Und "Wort für Wort" im Kontext der ganzen Bibel lässt keinen Spielraum für wilde Fantasien. Warum gibt es dann so viele christliche Denominationen? Werner Zitieren
johannes12 Geschrieben 5. Oktober Autor Melden Geschrieben 5. Oktober vor 2 Stunden schrieb Werner001: Warum gibt es dann so viele christliche Denominationen? Werner In Deiner Frage ist genug Stoff für ein neues Thema. Auf jeden Fall die viele Denominationen sind kein Beleg für vielerlei Auslegung der Schrift. Zitieren
johannes12 Geschrieben 5. Oktober Autor Melden Geschrieben 5. Oktober Am 23.9.2026 um 20:29 schrieb johannes12: 18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. 1 Mose 2,18 Und - stellt dise 'und' eine Verbindung von dem was wird unten gesagt und dem was oben schon gesagt ist her? Gott der HERR sprach: - hier finde ich "sprach" ist gleich "befohlen". Es ist nicht gut, dass der Mensch - der Mensch im Sinne Einzelperson oder der Mensch als Bezeichnung bestimmten Individuen? allein sei; - falls "allein" die korrekte Übersetzung ist, dann der Mensch war geschaffen als Einzelperson. ich will ihm eine Hilfe machen, - viele wissen schon wie in etwa diese Hilfe aussehen wird die ihm entspricht. - 'die ihm entspricht' im Sinne 'ihn ergänzt'? 19 Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen. 1 Mose 2,19 An diesem Vers bemerkenswert ist m.M.n folgendes: 1. Die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel sind gemacht wie auch der MenschMann aus der Erde. 2. Diese Tiere und Vögel sollten für den MenschMann eine Hilfe sein, die ihm entsprach. 3. Der MenschMann sollte die o. g. Lebewesen beim Namen nennen. "Jedes Tier" !!! ...??? Zitieren
johannes12 Geschrieben 7. Oktober Autor Melden Geschrieben 7. Oktober Am 5.10.2026 um 22:38 schrieb johannes12: 1 Mose 2,19 20 Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen wurde keine Hilfe gefunden, die ihm entsprach. 1 Mose 2,20 Und der Mensch - immer noch ein MenschMann. gab einem jeden Vieh - sieht so aus, dass seinen Namen hat der Mensch nicht der Viehart, sondern jedem Viehindividuum gegeben .... und Vogel - genauso sieht es aus mit den Vögeln - jedes Exemplar davon hat einen Namen bekommen unter dem Himmel - es heißt, so viele, wie es damals gab ... und Tier auf dem Felde - mit Tieren ging es ähnlich wie mit den Vögeln und Vieh ... seinen Namen; - es heißt für mich: jedes Lebewesen hat seinen Namen bekommen aber - die obengenannten Lebewesen wurden von Herr Gott erschaffen quasi auf der Such nach einer Hilfe für den MenschenMann, doch jetzt kommt "aber". für den Menschen - noch einmal: für den MenschenMann ... wurde keine Hilfe gefunden, - unter allen Lebewesen, die mit dem Ziel geschafft wurde, eine Hilfe leisten zu können für den MenschenMann ... die ihm entsprach - ... seinen Fähigkeiten, seiner Würde ... Zitieren
johannes12 Geschrieben 7. Oktober Autor Melden Geschrieben 7. Oktober Da ließ Gott, der HERR, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er einschlief, nahm eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch. 1 Mose 2,21 Da ließ Gott, der HERR, - ... einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er einschlief, - wie bei d. Narkose nahm eine seiner Rippen - ... edler Stoff, kein Dreck. Fund verschloss ihre Stelle mit Fleisch. - ähnlich wie b. einer OP. Zitieren
johannes12 Geschrieben 8. Oktober Autor Melden Geschrieben 8. Oktober 22 Gott, der HERR, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu. 1 Mose 2,22 Wieso hat Gott den Menschen und alle anderen Lebewesen aus dem Stoff der Erde gemacht und nur die Frau baute Er aus dem Menschlichen? Was soll es bedeuten? ... Weiter. Wie kann ich verstehen die Bezeichnungen: Mensch und Frau? War etwa die Frau kein Mensch? ... und wenn sie kein Mensch war - dann vielleicht etwas besseres als der erste Mensch? ... Das scheint mir realistische zu sein, als alles andere. ... Das Gott die Frau dem Menschen zugeführt hat sagt mir nicht über hierarchischer Unterlegenheit der Frau gegenüber dem Menschen. Mit Zuführung der Frau hat Herr Gott die bestehenden "Defizite" des Menschen beseitigt. Zitieren
Chrysologus Geschrieben 8. Oktober Melden Geschrieben 8. Oktober vor 12 Stunden schrieb johannes12: nahm eine seiner Rippen - ... edler Stoff, kein Dreck. Ich kenne interessante Deutungen, welcher Knochen hier genau gemeint sein soll..... Zitieren
Werner001 Geschrieben 8. Oktober Melden Geschrieben 8. Oktober Da gibt es ja den alten Witz, wo Adam seine Idealfrau beschreibt, mit allen nur denkbaren Vorzügen, und Gott sagt, dafür bräuchte er Adams rechten Arm. Da macht Adam eine ganze Reihe Abschläge und verzichtet auf viele Wunschvorstellungen, und Gott sagt, dafür bräuchte er sein linkes Bein. Darauf fragt Adam: „was könnte ich denn für eine Rippe bekommen?“ Werner 3 Zitieren
johannes12 Geschrieben 8. Oktober Autor Melden Geschrieben 8. Oktober vor 12 Stunden schrieb johannes12: 22 Gott, der HERR, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu. 1 Mose 2,22 Wieso hat Gott den Menschen und alle anderen Lebewesen aus dem Stoff der Erde gemacht und nur die Frau baute Er aus dem Menschlichen? Was soll es bedeuten? ... Weiter. Wie kann ich verstehen die Bezeichnungen: Mensch und Frau? War etwa die Frau kein Mensch? ... und wenn sie kein Mensch war - dann vielleicht etwas besseres als der erste Mensch? ... Das scheint mir realistische zu sein, als alles andere. ... Das Gott die Frau dem Menschen zugeführt hat sagt mir nicht über hierarchischer Unterlegenheit der Frau gegenüber dem Menschen. Mit Zuführung der Frau hat Herr Gott die bestehenden "Defizite" des Menschen beseitigt. 23 Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein / und Fleisch von meinem Fleisch. Frau soll sie genannt werden; / denn vom Mann ist sie genommen. 1 Mose 2,23 Und der Mensch sprach: - .... Das endlich ist Bein von meinem Bein - denke, es soll so gut heißen, wie "Knochen von meinem Knochen" / und Fleisch von meinem Fleisch. - ... komplett soll es heißen - gebaut aus Stoff von mir .. ? Frau soll sie genannt werden; - so hat der Mensch seine beste Hälfte Frau benannt / denn vom Mann ist sie genommen. - das Wort Mann ist in der Schrift zum ersten Mal erschienen - bis jetzt er wurde als Mensch genannt. Zitieren
johannes12 Geschrieben 8. Oktober Autor Melden Geschrieben 8. Oktober 24 Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und hängt seiner Frau an und sie werden ein Fleisch. 1 Mose 2,24 Darum - weil - wie da oben gesagt ist - die Frau ist genommen vom Mann, ohne sie wird es ihm das Notwendigste fehlen. verlässt der Mann - verlässt, weil es wird ihm immer fehlen etwas, was er für sich holen muss. Vater und Mutter - die wichtigsten Personen für jeden Menschen und hängt seiner Frau an - weil ohne sie ein Mann ist ziemlich defizitär. und sie werden ein Fleisch. - ein Fleisch ist ein Mensch. Zitieren
johannes12 Geschrieben 9. Oktober Autor Melden Geschrieben 9. Oktober Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und schämten sich nicht. 1 Mose 2,25 Und sie waren beide nackt, - es heißt für mich, ihr Nacktsein hat sie nicht gestört, denn die Umstände waren für die Beiden günstig. ... Deswegen kommen die grundsätzliche Fragen auf, wie: - war ihre Welt - materiell oder immateriell - wenn materiell, dann wie sah es aus mit der Temperatur der Umwelt, Strahlungen u.s.w. der Mensch und seine Frau, - warum so und nicht "der Mann und seine Frau"? und schämten sich nicht. - warum schämten sie damals sich nicht ist schon verständlich. ... Doch warum meistens schämen wir uns in ähnlichen Situationen? Könnte sein, das wir (meiste) Menschen von heute irgendwie ahnen, dass unser wirkliche Körper ist nicht dem ähnlich, den wir jetzt besitzen - dementsprechend auch die Umwelt ist nicht die jetzige. ... Oder? Zitieren
johannes12 Geschrieben 9. Oktober Autor Melden Geschrieben 9. Oktober 1 Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? 1 Mose 3,1 Die Schlange - plötzlich märchenhaften Zustände .... war schlauer als alle Tiere des Feldes, - ich würde sagen - nicht schlauer, sondern raffinierte. die Gott, der HERR, gemacht hatte. - ... Sie - die Schlange .... sagte zu der Frau: - aus welchem Grund zur Frau? Hat Gott wirklich gesagt: - so beginnt die Trickserei .... Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? - das Verbot sah anders aus, und zwar, vom Baum der Erkenntnis vom Gut und Böse. Zitieren
johannes12 Geschrieben 10. Oktober Autor Melden Geschrieben 10. Oktober 2 Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 1 Mose 3,2 Die Frau hat auf die Frage der Schlange zwar geantwortet, doch nicht korrekt. Zitieren
johannes12 Geschrieben 10. Oktober Autor Melden Geschrieben 10. Oktober vor 2 Stunden schrieb johannes12: 2 Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 1 Mose 3,2 Die Frau hat auf die Frage der Schlange zwar geantwortet, doch nicht korrekt. Sorry, wahrscheinlich hat sich eingeschlichen eine andere Übersetzung - z. B. Übersetzung von M. Luther. In Einheitsübersetzung sieht diese Perikope so aus: 2 Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; 1 Mose 3,2 ... ... Somit die Antwort der Frau in dieser Variante war korrekt. Zitieren
johannes12 Geschrieben 10. Oktober Autor Melden Geschrieben 10. Oktober ³ nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen und daran dürft ihr ni5cht rühren, sonst werdet ihr sterben. 1 Mose 3,3 nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, - dem Menschen hat Gott gesagt, wie heißt dieser Baum, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen und daran dürft ihr nicht rühren,- ... sonst werdet ihr sterben.- was heist dabei Sterben im Sinne von Herr Gott? Zitieren
johannes12 Geschrieben 10. Oktober Autor Melden Geschrieben 10. Oktober 4 Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. 1 Mose 3,4 Gott Sagt: ... "sonst werdet ihr sterben" ... Und was macht die Schlange? Widerspricht sie etwa Gott? Oder lügt sie unmittelbar mit ihrem: "Nein, ihr werdet nicht sterben"? ... Eigentlich, sie lügt, weil alles bestimmt Herr Gott. Und wenn Er gesagt hat das sie werden sterben, dann ist es so. Ich denke für uns ist es wichtig Klarheit zu schaffen in dieser Sache. Wir alle haben unsterbliche Seele - insofern könnte man sagen, dass die Schlange nicht so ganz gelogen hat, denn jeder Mensch nach dem Abschied von seinem materiellen Körper nicht so ganz verschwindet aus der Wirklichkeit Gottes - sein Wesen bleibt bestehen. Doch - wie schon gesagt - Gott bestimmt, was das Leben und Sterben ist. Und somit, wenn mit diesem Leben schon passe ist, dann ist es vorbei - einen gleichen Körper wird niemand bekommen. Zitieren
iskander Geschrieben 10. Oktober Melden Geschrieben 10. Oktober Am 9.10.2026 um 09:15 schrieb johannes12: Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und schämten sich nicht. 1 Mose 2,25 Da die Scham wegen Nacktheit ganz stark kulturell bedingt ist wäre die Frage noch, ob das wörtlich oder metaphorische gemeint ist. Und was ist der Baum des Lebens und wieso will Gott den Menschen davon abhalten, von ihm zu essen? Ist Gott missgünstig? Entspricht der Gott der Bibel hier eher den Vorstellungen der damaligen antiken Welt als denen einer philosophisch geprägten Theologie? (Sorry, wenn solche Fragen schon gestellt wurden - der Thread ist jetzt aber schon sehr lange, so dass ich um Verständnis bitte, wenn ich ihn nicht komplett durchgelesen habe.) Zitieren
iskander Geschrieben 10. Oktober Melden Geschrieben 10. Oktober vor 4 Minuten schrieb johannes12: Und was macht die Schlange? Widerspricht sie etwa Gott? Oder lügt sie unmittelbar mit ihrem: "Nein, ihr werdet nicht sterben"? ... Eigentlich, sie lügt, weil alles bestimmt Herr Gott. Und wenn Er gesagt hat das sie werden sterben, dann ist es so. Die meisten Fachleute scheinen eher die gegenteilige Auffassung zu vertreten: Die (hebräische) Ankündigung Gottes kann wohl nicht ohne Gewalt anders interpretiert werden, als dass der Mensch nach dem Verzehr der Frucht vom Baum der Erkenntnis in größter zeitlicher Nähe stirbt. Demnach hätte Gott entweder die Unwahrheit gesagt oder nachträglich seine Meinung geändert. Zitieren
Domingo Geschrieben 10. Oktober Melden Geschrieben 10. Oktober (bearbeitet) Verstehe ich das richtig? Wenn Gott sagt, die Welt endet morgen, aber an dem Tag endet die Welt nicht, sondern es ist ein Tag wie jeder andere - da lügt jeder, der hinterher sagt, die Welt habe nicht geendet, weil die Wahrheit das ist, was Gott sagt? Ich kannte schon den Ausdruck sacrificium intellectus, aber hier bin ich wirklich, wirklich überrascht. Meine Erwartungen sind unterboten worden. bearbeitet 10. Oktober von Domingo Zitieren
johannes12 Geschrieben 10. Oktober Autor Melden Geschrieben 10. Oktober vor 4 Stunden schrieb Domingo: Meine Erwartungen sind unterboten worden. Vielleicht sollte man die Denkweise ändern? Zitieren
johannes12 Geschrieben 10. Oktober Autor Melden Geschrieben 10. Oktober vor 5 Stunden schrieb iskander: Die meisten Fachleute scheinen eher die gegenteilige Auffassung zu vertreten: Wichtig ist zu allem eigene Meinung zu haben. Zitieren
Domingo Geschrieben 11. Oktober Melden Geschrieben 11. Oktober (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb johannes12: Vielleicht sollte man die Denkweise ändern? Gewiss nicht. Ich muss gestehen, ich hab hier nur reingeguckt, weil ich iskander's Namen als den bis dato letzten Beitrag gesehen hatte. Von jetzt an kannst Du wieder allein weitermachen. bearbeitet 11. Oktober von Domingo Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 11. Oktober Melden Geschrieben 11. Oktober (bearbeitet) vor 6 Stunden schrieb iskander: Da die Scham wegen Nacktheit ganz stark kulturell bedingt ist wäre die Frage noch, ob das wörtlich oder metaphorische gemeint ist. Und was ist der Baum des Lebens und wieso will Gott den Menschen davon abhalten, von ihm zu essen? Ist Gott missgünstig? Entspricht der Gott der Bibel hier eher den Vorstellungen der damaligen antiken Welt als denen einer philosophisch geprägten Theologie? (Sorry, wenn solche Fragen schon gestellt wurden - der Thread ist jetzt aber schon sehr lange, so dass ich um Verständnis bitte, wenn ich ihn nicht komplett durchgelesen habe.) Die Scham ist nicht nur kulturell. Es ist eine Entwicklungsstufe, ungefähr zeitgleich mit der berühmten Warum-Phase in der Kindheit. Die Warum-Phase geht Ursache und Wirkung auf den Grund, sie lehrt, die Folgen einer Handlung zu bedenken. Die Folge: Das Paradies der Kindheit endet und die Schulpflicht ruft. Wir essen alle vom Baum der Erkenntnis und fliegen aus dem Paradies. Und wir lernen, dass wir eines Tages sterben werden. bearbeitet 11. Oktober von nannyogg57 Zitieren
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