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FSSX kündigt die Weihe mehrer Bischöfe für den ersten Juli an


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Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb iskander:

@rorro

 

Auch wenn es Spannungen zwischen Rom und den dt. Bischöfen gibt, gibt es keinen Bruch. Rom setzt die Bischöfe nicht ab, schränkt ihre Rechte  nicht ein und schickt ihnen keine Visitatoren. Wenn Rom wirklich unbedingt wollte, dass die Bischöfe gehorchen, könnte es das auch durchsetzen - so wie damals JPII mit dem Ausstieg aus der Schwangerenkonfliktberatung, wo man den Bischöfen ganz klar gesagt hat, dass sie zu gehorchen haben und dem Stellvertreter von Bischof Kamphaus einfach die entsprechende Vollmacht gegeben haben.7

 

Du kannst Dich natürlich dennoch über die fehlende Loyalität ärgern; aber es ist kein Bruch wie bei den Pius-Brüdern.  

 

Wir sind da ja noch nicht am Ende des Prozesses. Warten wir’s ab.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Werner001:

Nein, Unwürdigkeit ist im Wesentlichen Sündhaftigkeit. Da gab es in der Antike lange Debatten

 

Werner

 

Dein "nein" gilt nur, wenn du nachweisen kannst, dass "nicht tun zu wollen, was die Kirche will" im Falle von Geweihten keine Sünde ist. Ich kenn mich da nicht aus, vermute aber dass mit der Weihe auch entsprechende Gehorsams-Gelübde verbunden sind.

 

Geschrieben

Sagt auch viel aus, dass die Piusbruderschaft schon mehrfach beim Papst um Audienz gebeten hat, aber nicht mal eine Antwort erhält. Unterdessen empfängt der Papst aber Leute wie eine sogenannte "Bischöfin" von Canterbury der Anglikaner.

 

Franziskus hat mit seinem harten Bestreben, die tridentinische Messe aus den regulären Pfarreien möglichst komplett zu verbannen auch Gläubige zur Piusbruderschaft getrieben. Ist ja logisch. Wenn die alte Messe in der Pfarrei abgeschafft wird, fährt man halt dort hin, wo man die alte Messe noch findet. Bisher hat Leo da nichts unternommen um das wieder zu ändern.

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Guppy:

Sagt auch viel aus, dass die Piusbruderschaft schon mehrfach beim Papst um Audienz gebeten hat, aber nicht mal eine Antwort erhält.

Die Piusbruderschaft hat erst im Februar ein Gesprächsangebot des Vatikans abgelehnt.

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb Guppy:

Franziskus hat mit seinem harten Bestreben, die tridentinische Messe aus den regulären Pfarreien möglichst komplett zu verbannen auch Gläubige zur Piusbruderschaft getrieben.

Das sehe ich leider auch so.

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Werner001:

Nein, Unwürdigkeit ist im Wesentlichen Sündhaftigkeit. Da gab es in der Antike lange Debatten

Du willst SteRo aber jetzt nicht unterstellen, ein modernes bzw. persönliches Sprachverständnis auf kirchliche Texte anwenden und so die Kirche bewusst und beabsichtigt, missverstehen zu wollen?

bearbeitet von Flo77
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Guppy:

Sagt auch viel aus, dass die Piusbruderschaft schon mehrfach beim Papst um Audienz gebeten hat, aber nicht mal eine Antwort erhält. Unterdessen empfängt der Papst aber Leute wie eine sogenannte "Bischöfin" von Canterbury der Anglikaner.

 

Der Papst empfängt auch Leiter anderer religiöser Gemeinschaften und nennt sie mit dem Titel, den diese innerhalb ihrer Gemeinschaft haben. Das ist normale Höflichkeit. Du solltest Dich nicht zu viel in den Sozialen Medien bei Radtrads rumtreiben.

 

vor 3 Stunden schrieb Guppy:

Franziskus hat mit seinem harten Bestreben, die tridentinische Messe aus den regulären Pfarreien möglichst komplett zu verbannen auch Gläubige zur Piusbruderschaft getrieben. Ist ja logisch. 

 

Es ist für die logisch, die ihre eigene Befindlichkeit über das Votum der Kirche stellen. Ein vielerorts bekanntes Phänomen. Radtrads sind auch einfach nur Postmoderne.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb rorro:

 

Der Papst empfängt auch Leiter anderer religiöser Gemeinschaften und nennt sie mit dem Titel, den diese innerhalb ihrer Gemeinschaft haben. Das ist normale Höflichkeit. Du solltest Dich nicht zu viel in den Sozialen Medien bei Radtrads rumtreiben.

 

 

Es ist für die logisch, die ihre eigene Befindlichkeit über das Votum der Kirche stellen. Ein vielerorts bekanntes Phänomen. Radtrads sind auch einfach nur Postmoderne.

Was sind Radtrads?

 

Radikale Traditionalisten?

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb rorro:

Der Papst empfängt auch Leiter anderer religiöser Gemeinschaften und nennt sie mit dem Titel, den diese innerhalb ihrer Gemeinschaft haben.

 

Schön für ihn. Für Katholiken, die ihm ihre Bedenken über Fehlentwicklungen in der Kirche vortragen möchten hat er offenbar keine Zeit. Dafür Kaffeekränzchen mit "Bischöf_Inn*en". Man muss halt Prioritäten setzen. 

Geschrieben

Der Papst ist damit beschäftigt, relevante Gruppen von Katholiken zu empfangen klick

Geschrieben

Nur mal so eine Frage zwischendurch:

Sind conservative Katholiken keine relevante Gruppe 

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb atheist666:

Nur mal so eine Frage zwischendurch:

Sind conservative Katholiken keine relevante Gruppe 

Sind sie überhaupt eine Gruppe? Konservatismus ist doch nicht einheitlich definiert. 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Merkur:

Sind sie überhaupt eine Gruppe? Konservatismus ist doch nicht einheitlich definiert. 

Das stimmt schon, Merkur. Andererseits kann ich schon einen gewissen Frust, gerade bei Katholiken aus Deutschland, nachvollziehen.

Und wenn dann ein User so tut, als wäre der Empfang von Pfadfindern wichtiger, als die Situation von conservativen Katholiken aus Deutschland, dann erinnert mich das daran, wie man mit allgemeinen mit Conservativen umgeht. Aus diesem Grund eben mein Posting.

Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb Chrysologus:

Der Papst ist damit beschäftigt, relevante Gruppen von Katholiken zu empfangen

Das finde ich echt daneben. Sorry.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Minuten schrieb atheist666:

Und wenn dann ein User so tut, als wäre der Empfang von Pfadfindern wichtiger, als die Situation von conservativen Katholiken aus Deutschland, dann erinnert mich das daran, wie man mit allgemeinen mit Conservativen umgeht. Aus diesem Grund eben mein Posting.

Es gibt weltweit 2 bis 3 Millionen katholische Pfadfinder und 80 Millionen Anglikaner. Da gehört es eben zum Amt, deren Vertreter zu empfangen. Für das Beschwerdemanagement sind dagegen (soweit ich weiß) eher die Dikasterien zuständig. 

bearbeitet von Merkur
Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Merkur:

Was heißt schon wichtiger. Es gibt weltweit 2 bis 3 Millionen katholische Pfadfinder und 80 Millionen Anglikaner. Da gehört es eben zum Amt, deren Vertreter zu empfangen. Für das Beschwerdemanagement sind dagegen (soweit ich weiß) eher die Dikasterien zuständig. 

So kann man sich auch drücken.

Ein Beispiel aus meiner Vergangenheit.

Als ich noch links war, machte ich darauf aufmerksam, daß ich zwar links bin aber eben nicht den Umgang mit Sarah Wagenknecht, und anderen Dingen, nicht so toll finde, und ich mir meine Wahlentscheidung deshalb überlegen müßte. Darauf hin stand dann, unter meinem Posting: Deine Stimme brauchen wir nicht. Nun, das war zu der Zeit, als die ziemlich am krebsen war.

Und genau diese Erinnerung führte eben zu meinen Postings.

Geschrieben

Lese was da steht, aber ankommen tut nur mimimimimiii!

 

Wie oft hat der Synodale Weg angefragt mit dem Papst zu sprechen, das die Chefs von DBK und ZDK gemeinsam zum Gespräch eingeladen werden. Und  wie oft haben die eine Abfuhr bekommen? Dabei sind das nun wahrlich keine Schismatiker.

 

Ob es klug ist Gespräche nicht zu führen steht auf einem anderen Blatt. Aber nachdem die abgelehnten Gespräche so gleichmäßig verteilt sind sollten manche vielleicht etwas leiser weinen. 

Cosifantutti
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Guppy:

Sagt auch viel aus, dass die Piusbruderschaft schon mehrfach beim Papst um Audienz gebeten hat, aber nicht mal eine Antwort erhält.

Das ist schlichtweg die Unwahrheit. Du solltest dich doch näher mit dem Sachverhalt befassen. Es geht bei dem Konflikt auch  überhaupt nicht um die tridentinische Messe, sondern dass die Pius-Bruderschaft weentliche Lehren des 2. Vaticanums ablehnt. Darauf hat schon Papst JPII hinfewisen. In diesem Punkt war der Heilige Karol glasklar.... daran hat sich bis zur Stunde nichts geändert.

Geschrieben

Und ich dachte immer, daß es um die illegalen Weihen bei Papst JPII gegangen wäre, und gehört nicht die Tridentinische Messe auch zum VatII

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb SteRo:

 

Das ist aber nicht konsistent, denn: nicht tun zu wollen, was die Kirche will, ist ja eben unwürdig und diese Unwürdigkeit wird ja grade durch ex opere mittels Zeichen und Wort als irrelevant erklärt.

Als "Unwürdigkeit" wird im kirchlichen Sprachgebrauch moralisch fehlerhaftes Verhalten gewertet.  Das führt nicht zur Ungültigkeit der Sakramente.
Ein Priester, der Kinder missbraucht hat, feiert daher nach wie vor gültig Eucharistie. Ein Bischof, der es als junger Priester getan und nie gebeichtet hat, kann gültig Priester weihen.
Diese Regelung hat praktische Gründe: Man kann von niemandem erwarten, dass er den Lebenswandel des Sakramentsspenders kennt.

Anders sieht es aus, wenn jemand deutlich zu erkennen gibt, dass er andere Absichten hat als die Kirche. M.E. wäre das etwa der Fall, wenn ein Priester vor dem Hochgebet sagen würde "Wir wissen ja, dass die Transsubstantionslehre Unsinn ist."
Daher steht für mich die Frage der Gültigkeit von Weihen der Piusbrüder durchaus zur Debatte: Ein Weihekandidat in Econe oder Zaitzkofen weiß sehr wohl, dass er von einem Bischof, der sich nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche sieht ohne Erlaubnis des Ortsordinarius geweiht wird. Allerdings hat das letzte Wort das kirchliche Lehramt, nicht ich.
 

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Guppy:

Sagt auch viel aus, dass die Piusbruderschaft schon mehrfach beim Papst um Audienz gebeten hat, aber nicht mal eine Antwort erhält. Unterdessen empfängt der Papst aber Leute wie eine sogenannte "Bischöfin" von Canterbury der Anglikaner.

 

Nochmals ganz langsam und zum Mitschreiben:
Der Papst hat die universale Rechtsgewalt in der katholischen Kirche. Das ist ein Dogma - übrigens seit dem Ersten Vatikanischen Konzil. Kein Katholik hat das Recht, von ihm etwas zu fordern. Das mag manchen Leuten nicht passen, ist aber verbindliche katholische Lehre.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Cosifantutti:

Es geht bei dem Konflikt auch  überhaupt nicht um die tridentinische Messe, sondern dass die Pius-Bruderschaft weentliche Lehren des 2. Vaticanums ablehnt. 

 

Sie lehnt nur einzelne Aussagen des Konzil ab, wo neue Lehren erfunden wurden, die der traditionellen Kirchenlehre widersprechen, z.B. den Ökumenismus oder ein falsches Verständnis von "Religionsfreiheit". Wo das Konzil Lehren bestätigt, die von der Kirche schon vorher gelehrt wurden, wird das Konzil auch nicht abgelehnt. 

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb MartinO:

Nochmals ganz langsam und zum Mitschreiben:
Der Papst hat die universale Rechtsgewalt in der katholischen Kirche. Das ist ein Dogma - übrigens seit dem Ersten Vatikanischen Konzil. Kein Katholik hat das Recht, von ihm etwas zu fordern. Das mag manchen Leuten nicht passen, ist aber verbindliche katholische Lehre.

Gegen die Jurisdiktion des Papstes ist nichts zu sagen.

Meine Frage wäre aber ob manche Sachen sich so einfach dann darstellen.

Zum Beispiel wenn der Papst zur Wartburg fahren würde um Luther zu ehren Gut bei den Deutschen Medien würde das Jubelbekundungen auslösen aber in der Weltkirche?

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Guppy:

 

Sie lehnt nur einzelne Aussagen des Konzil ab, wo neue Lehren erfunden wurden, die der traditionellen Kirchenlehre widersprechen, z.B. den Ökumenismus oder ein falsches Verständnis von "Religionsfreiheit". Wo das Konzil Lehren bestätigt, die von der Kirche schon vorher gelehrt wurden, wird das Konzil auch nicht abgelehnt. 

Ich hatte schon mal bei Pius XII nachgeschaut. Der war Reformen in der Liturgie anscheinend nicht so abgeneigt 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb atheist666:

Gegen die Jurisdiktion des Papstes ist nichts zu sagen.

Meine Frage wäre aber ob manche Sachen sich so einfach dann darstellen.

Zum Beispiel wenn der Papst zur Wartburg fahren würde um Luther zu ehren Gut bei den Deutschen Medien würde das Jubelbekundungen auslösen aber in der Weltkirche?

Es gäbe sicher Diskussionen.
Letztlich käme es darauf an, ob es beim Besuch bliebe oder ob es verbindliche Erklärungen gäbe.
Faktisch ist die Diskussion unter seriösen Theologen schon weiter: Auch konservative katholische Theologen werden nicht bestreiten, dass in der Kirche der Renaissancezeit vieles im Argen lag, was Luther zurecht kritisierte.
Umgekehrt wird auch kein ernstzunehmender evangelischer Theologe bestreiten, dass Luther ein übler Antisemit war (und kein ernstzunehmender katholischer, dass er sich darin nicht von seinen Gegnern unterschied).

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