Kulti Geschrieben Mittwoch um 12:23 Melden Geschrieben Mittwoch um 12:23 3 hours ago, atheist666 said: Dann allerdings hast Du seine Methodik nicht verstanden, welche ich im Pfingstthread schon beschrieb. Wir geben uns Gläubiger, als die Gläubigen und nerven sie damit. Dazu passen auch die persönlichen Beleidigungen. Das denke ich nicht von manden. Ich habe hier eher das Gefühl es geht um Haribo Pico Balla. In der zugehörigen Werbung versuchen mehrere Menschen im Waschsalon zu beschreiben, was denn nun Pico Balla sind. Am Ende steht da ein Schlaumeier und ruft "Ich habs!" Steckt sich das Pico Balla in den Mund, pausiert und ruft dann "Ich habs doch nicht". Alle entspannen sich lachend und die Werbung endet. Trotzdem lässt sich erahnen dass die Pico Balla weiter geteilt werden. Wenn dann jemand mit der Idee um die Ecke kommt auch mal saure Gummibärchen zu probieren ist das auch kein Beinbruch. Austausch ist möglich. Es gibt aber auch die Variante: "Ich habs!" Rein in den Mund "So und jetzt wisst ihr Bescheid ihr Doofis" 20 Jahre später: "Wenn ich es nicht habe ist es aus mit mir" "Ich habs immer noch ihr Doofis" Zitieren
Weihrauch Geschrieben Mittwoch um 12:36 Melden Geschrieben Mittwoch um 12:36 Das wird wieder so enden, wie das seit Jahrzehnten in etlichen anderen Foren zu beobachten war: über kurz oder lang wird regelmäßig nichts außer dem Gottesbeweis der Echten Forengottheit erbracht, weil Duldsamkeit nicht da anfängt, wo sie aufhört. 1 Zitieren
atheist666 Geschrieben Mittwoch um 14:02 Melden Geschrieben Mittwoch um 14:02 vor einer Stunde schrieb Kulti: Das denke ich nicht von manden. Ich habe hier eher das Gefühl es geht um Haribo Pico Balla. In der zugehörigen Werbung versuchen mehrere Menschen im Waschsalon zu beschreiben, was denn nun Pico Balla sind. Am Ende steht da ein Schlaumeier und ruft "Ich habs!" Steckt sich das Pico Balla in den Mund, pausiert und ruft dann "Ich habs doch nicht". Alle entspannen sich lachend und die Werbung endet. Trotzdem lässt sich erahnen dass die Pico Balla weiter geteilt werden. Wenn dann jemand mit der Idee um die Ecke kommt auch mal saure Gummibärchen zu probieren ist das auch kein Beinbruch. Austausch ist möglich. Es gibt aber auch die Variante: "Ich habs!" Rein in den Mund "So und jetzt wisst ihr Bescheid ihr Doofis" 20 Jahre später: "Wenn ich es nicht habe ist es aus mit mir" "Ich habs immer noch ihr Doofis" Nun ja, so kann man es auch sehen. Wobei mich Manden, wenn wir schon bei der Werbung sind, an die nervtötende Seitenbacher mit ihrer ewigen Wiederholung ihres Spruches erinnert. Für mich bleibt Manden trotzdem ein Spieler, der, und Weihrauch hat es schon erwähnt,der auf seinen Rauswurf bewußt hinarbeitet um sich wieder eine Kerbe in seinem Colt schnitzen zu können. Aber eine andere Frage ging mir noch so durch den Kopf. Hätte Manden früher, vor der Umgestaltung des Forums, soviel Interesse geweckt? Ich persönlich glaube das nicht, weil das Forum früher Vielgestaltiger war mit den Leuten. Zitieren
manden Geschrieben Mittwoch um 14:28 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 14:28 vor 1 Stunde schrieb Weihrauch: Das wird wieder so enden, wie das seit Jahrzehnten in etlichen anderen Foren zu beobachten war: über kurz oder lang wird regelmäßig nichts außer dem Gottesbeweis der Echten Forengottheit erbracht, weil Duldsamkeit nicht da anfängt, wo sie aufhört. Einfache Antwort : der Gott der christlichen Religion ist FALSCH . Zitieren
atheist666 Geschrieben Mittwoch um 14:33 Melden Geschrieben Mittwoch um 14:33 Und weiter geht es im Thread des Grauens Zitieren
Weihrauch Geschrieben Mittwoch um 15:01 Melden Geschrieben Mittwoch um 15:01 vor 16 Minuten schrieb manden: Einfache Antwort : der Gott der christlichen Religion ist FALSCH . Na und? Stell dir mal vor, dass du alle Mitglieder dieses Forums überzeugst hast, dass das jetzt tatsächlich der Fall ist, wofür du so lange gekämpft hast. Wir alle hier hängen jetzt erwartungsvoll an deinen Lippen, nachdem wir eingesehen haben, dass die Bibel Widersprüche enthält und nicht von Gott stammt, dass alle jetzigen Religionen falsch sind und es nur den Echten Gott gibt, den du als erster erkannt und bewiesen hast, durch deinen gültigen, und deshalb von uns allen akzeptierten Gottesbeweis. Nachdem jetzt also alles ganz anders ist, als wir alle zuvor dachten. Was nun? Wie geht es jetzt weiter? Wir hören dir zu. 1 1 Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Mittwoch um 15:06 Melden Geschrieben Mittwoch um 15:06 Da kommt allerdings nicht mehr als die sogenannten 8 Dinge, denn mehr lässt sich über den echten Gott nichts herausfinden. Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Mittwoch um 15:08 Melden Geschrieben Mittwoch um 15:08 Ein kleines Manifest gegenüber der ganzen Philosophie- und Theologiegeschichte... Zitieren
manden Geschrieben Mittwoch um 15:31 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 15:31 vor 26 Minuten schrieb Weihrauch: Na und? Stell dir mal vor, dass du alle Mitglieder dieses Forums überzeugst hast, dass das jetzt tatsächlich der Fall ist, wofür du so lange gekämpft hast. Wir alle hier hängen jetzt erwartungsvoll an deinen Lippen, nachdem wir eingesehen haben, dass die Bibel Widersprüche enthält und nicht von Gott stammt, dass alle jetzigen Religionen falsch sind und es nur den Echten Gott gibt, den du als erster erkannt und bewiesen hast, durch deinen gültigen, und deshalb von uns allen akzeptierten Gottesbeweis. Nachdem jetzt also alles ganz anders ist, als wir alle zuvor dachten. Was nun? Wie geht es jetzt weiter? Wir hören dir zu. Dann könnten wir uns endlich dem Echten Gott widmen. 8 Dinge sind an seiner Schöpfung über ihn erkennbar. Einsteinchen hat sie gesammelt. Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Mittwoch um 15:41 Melden Geschrieben Mittwoch um 15:41 (bearbeitet) vor 5 Stunden schrieb manden: Der Beweis gegen den christlichen Gott. Die Bibel hat Widersprüche, z.B. 1. Joh 4,16 gegen 1. Sam 15,2-3 Gott ist die Liebe gegen Gott lässt sogar kleine Kinder töten (ermorden). Das ist ein klarer Widerspruch ! Damit ist die Bibel NICHT das Wort Gottes. Und dann wissen wir nicht, ob von dem, was in der Bibel über ihren Gott steht, etwas wahr ist. So ein Gott ist nicht haltbar ! Umformulierung in Aussagenlogik (nummeriert) Definiere: A: Die Bibel ist das Wort Gottes. B: Die Bibel enthält Widersprüche. c Gott ist Liebe. d: Gott lässt kleine Kinder töten. E: Die Aussagen über Gott in der Bibel sind zuverlässig. F: Der christliche Gott ist haltbar / existiert als konsistentes Konzept. Der vorgelegte Beweis lässt sich etwa so rekonstruieren: Die Bibel enthält Widersprüche. (B) Begründung: 1 Joh 4,16 („Gott ist Liebe“) und 1 Sam 15,2–3 („Tötungsbefehl“) widersprechen sich. Wenn die Bibel Widersprüche enthält, dann ist sie nicht Gottes Wort. (B → ¬A) Also ist die Bibel nicht Gottes Wort. (¬A) aus (1),(2) Wenn die Bibel nicht Gottes Wort ist, wissen wir nicht, ob ihre Aussagen über Gott wahr sind. (¬A → ¬E) Also wissen wir nicht, ob Aussagen über Gott wahr sind. (¬E) aus (3),(4) Wenn wir nicht wissen, ob Aussagen über Gott wahr sind, dann ist der christliche Gott nicht haltbar. (¬E → ¬F) Also ist der christliche Gott nicht haltbar. (¬F) aus (5),(6) Formal wirkt das zunächst sauber. Aber die Probleme liegen in den Prämissen und Übergängen. Fehler und Schwachstellen Fehler 1: Der behauptete „klare Widerspruch“ ist logisch kein Widerspruch Die Behauptung lautet: C „Gott ist Liebe“ D.„Gott befiehlt Tötung“ Das wurde behandelt wie: P ¬P Aber logisch ist das nicht dieselbe Struktur. Ein echter Widerspruch wäre: Gott ist vollkommen liebevoll. Gott ist nicht vollkommen liebevoll. Hier haben wir aber: Gott besitzt Eigenschaft Liebe. Gott befiehlt eine Tötung. Das ist nicht formal P ∧ ¬P. Zwischen C und D fehlt eine versteckte Zusatzannahme: Wenn Gott Liebe ist, kann Gott niemals Tötung zulassen. (C → ¬D) Erst mit dieser zusätzlichen Prämisse entsteht: C C→¬D D ⇒ Widerspruch. Diese Zusatzprämisse wird aber nicht begründet. Fehler 2: Kategorienfehler zwischen moralischem Konflikt und logischem Widerspruch Der Text springt von: „Das erscheint moralisch unvereinbar“ zu „Das ist logisch unmöglich“ Das ist nicht dasselbe. Ein Beispiel: Ein Richter liebt sein Kind. Derselbe Richter verurteilt Menschen zu Gefängnis. Das wirkt emotional hart, ist aber logisch nicht widersprüchlich. Die Frage wäre also eher: Ist Liebe mit göttlichem Gericht vereinbar? Das ist eine theologische Debatte, kein unmittelbarer logischer Widerspruch. Fehler 3: „Widerspruch ⇒ nicht Gottes Wort“ ist unbegründet Prämisse: B→¬A Warum muss das gelten? Dazu wären weitere Annahmen nötig: Gottes Wort ist fehlerfrei. Jede scheinbare Inkonsistenz widerlegt göttliche Herkunft. Aber selbst innerhalb christlicher Theologien gibt es unterschiedliche Auffassungen: wörtliche Irrtumslosigkeit begrenzte Irrtumslosigkeit symbolische oder historische Lesarten Der Beweis setzt stillschweigend eine bestimmte Bibeltheorie voraus. Fehler 4: Aus „nicht Gottes Wort“ folgt nicht „nichts ist zuverlässig“ Von: ¬A zu: ¬E Das ist zu stark. Denn: „Nicht vollständig göttlich inspiriert“ bedeutet nicht: „alles unzuverlässig“. Analogie: Ein Geschichtsbuch hat Fehler. Daraus folgt nicht: Das gesamte Buch ist wertlos. Formal liegt hier eine Art Überdehnung vor. Fehler 5: Argument aus Unwissenheit Der Schritt: Wir wissen nicht, ob Aussagen über Gott wahr sind. ⇒ Also ist der christliche Gott nicht haltbar. ist problematisch. Denn aus: „Wir wissen X nicht“ folgt nicht: „X ist falsch“ Formal: ¬Wissen(X) also ¬X Das ist ein Fehlschluss (Argument aus Unwissenheit). Beispiel: „Wir wissen nicht, ob außerirdisches Leben existiert.“ Daraus folgt nicht: „Es existiert nicht.“ Kurzurteil Der Beweis scheitert nicht primär an der Schlussform, sondern an mehreren unbegründeten Prämissen: Der behauptete Widerspruch ist nicht formal gezeigt. Eine versteckte Zusatzannahme wird benötigt. „Widerspruch → nicht Gottes Wort“ wird einfach vorausgesetzt. „Nicht Gottes Wort → unzuverlässig“ ist zu stark. „Unwissen → falsch“ ist ein Fehlschluss. Der Text ist eher ein polemisches Argument mit impliziten Voraussetzungen als ein belastbarer formaler Beweis. In einer peer-review-orientierten Philosophie- oder Logikdiskussion würde man vermutlich genau an diesen Stellen ansetzen. bearbeitet Mittwoch um 15:47 von Einsteinchen Zitieren
Kara Geschrieben Mittwoch um 15:43 Melden Geschrieben Mittwoch um 15:43 vor 41 Minuten schrieb Weihrauch: Wie geht es jetzt weiter? Wir werden natürlich ausgesandt! Ich geh gleich mal in mein Katzenforum und versuche dort mein Glück 😊👍. Zitieren
Weihrauch Geschrieben Mittwoch um 15:48 Melden Geschrieben Mittwoch um 15:48 vor 4 Minuten schrieb manden: Dann könnten wir uns endlich dem Echten Gott widmen. Sag uns: wie? Wir sind ja nicht sehr viele. Was sollen wir jetzt konkret tun? Soll das Forum umbenannt werden - mycath.de passt nicht so gut zu unserem Echten Gott? Mach einen Vorschlag. Sollen wir zu unserem Echten Gott beten oder nicht? Falls ja, wie? Sollen wir ein Forentreffen organisieren, um dich persönlich kennen zu lernen? Wie sollen wir uns bzw. unsere Gemeinschaft nennen? Sorry, ich spekuliere - wir hören dir wohl besser zu, als zu spekulieren, was du als nächste Schritte vor hast. Zitieren
atheist666 Geschrieben Mittwoch um 15:52 Melden Geschrieben Mittwoch um 15:52 vor 2 Minuten schrieb Weihrauch: Sag uns: wie? Wir sind ja nicht sehr viele. Was sollen wir jetzt konkret tun? Soll das Forum umbenannt werden - mycath.de passt nicht so gut zu unserem Echten Gott? Mach einen Vorschlag. Sollen wir zu unserem Echten Gott beten oder nicht? Falls ja, wie? Sollen wir ein Forentreffen organisieren, um dich persönlich kennen zu lernen? Wie sollen wir uns bzw. unsere Gemeinschaft nennen? Sorry, ich spekuliere - wir hören dir wohl besser zu, als zu spekulieren, was du als nächste Schritte vor hast. Ich schlage ein Konzil vor in Frankfurt am Main. 1 Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Mittwoch um 15:53 Melden Geschrieben Mittwoch um 15:53 Das sagt Grok: (Weiter oben sprach ChatGPT) Formalisierung in Aussagenlogik Definieren wir die relevanten Aussagen: - B: Die Bibel ist das (irrtumsfreie/inerrante) Wort Gottes. - K: Die Bibel enthält (unauflösbare) Widersprüche bezüglich des Charakters Gottes. - V: Alles, was die Bibel über Gott aussagt, ist zuverlässig/wahr. - G: Der christliche Gott (wie in der Bibel beschrieben) existiert. Der Beweis in logischer Form: 1. B → ¬K (Prämisse: Wenn die Bibel Gottes Wort ist, dann ist sie widerspruchsfrei) 2. K (Prämisse: Es gibt Widersprüche, z. B. 1. Joh 4,16 vs. 1. Sam 15,2-3) 3. ¬B (Modus Tollens aus 1+2) 4. ¬B → ¬V (Prämisse: Wenn die Bibel nicht Gottes Wort ist, dann wissen wir nicht, ob ihre Aussagen über Gott wahr sind) 5. ¬V (Modus Ponens aus 3+4) 6. ¬G (Implizite Schlusssfolgerung: Wenn wir die biblischen Aussagen über Gott nicht vertrauen können, dann ist ein solcher Gott nicht haltbar) --- Die Fehler im Beweis (mehrere schwere) Der Beweis ist logisch nicht gültig und enthält mehrere problematische Prämissen. Er würde ein Peer-Review in Philosophie/Theologie nicht überstehen. 1. Falsche oder stark umstrittene Prämisse 1 (B → ¬K) Viele christliche Traditionen (z. B. katholische, orthodoxe, große Teile des Protestantismus) vertreten keine streng inerrante Bibelauffassung. Sie sehen die Bibel als inspiriert, aber durch menschliche Autoren geprägt (Inkarnatorisches Inspirationsmodell). Widersprüche auf historischer oder literarischer Ebene sind dann möglich, ohne dass die theologische Kernbotschaft ungültig wird. Die Prämisse B → ¬K gilt nur für eine sehr enge fundamentalistische Position (Chicago Statement on Biblical Inerrancy etc.), nicht für das Christentum insgesamt. 2. Der angebliche Widerspruch K ist stark interpretationsabhängig - "Gott ist Liebe" (1. Joh 4,16) beschreibt Gottes Wesen. - Der Befehl gegen die Amalekiter (1. Sam 15) ist ein konkreter geschichtlicher Gerichtsbefehl gegen ein Volk, das jahrhundertelang Israel angegriffen und Gräueltaten begangen hatte (vgl. Exodus 17). In der klassischen Theologie (Augustinus, Thomas von Aquin, Calvin usw.) stehen Liebe und Gerechtigkeit nicht im Widerspruch. Gottes Liebe schließt nicht aus, dass er Böses richtet. Das ist keine logische Kontradiktion (P ∧ ¬P), sondern eine scheinbare Spannung, die durch Konzepte wie "Heiliger Zorn", Bundesgericht oder progressive Offenbarung aufgelöst wird. Ob man diese Auflösung akzeptiert, ist eine andere Frage — aber es ist keine klare logische Kontradiktion, die den Beweis trägt. 3. Der Sprung von ¬V zu ¬G ist ein schwerer Fehlschluss Selbst wenn die Bibel fehlerhaft wäre, folgt daraus nicht, dass der christliche Gott nicht existiert. Man könnte immer noch argumentieren mit: - Natürlicher Theologie (kosmologisches, teleologisches, moralisches Argument) - Religiöser Erfahrung - Philosophischen Gottesbegriffen (klassischer Theismus) - Anderen religiösen Traditionen oder einer "dünneren" christlichen Theologie Viele liberale Theologen (z. B. in der protestantischen Theologie seit dem 19. Jh.) akzeptieren Bibelkritik und halten trotzdem am Gottesglauben fest. 4. Strawman-Problem Der Beweis attackiert eine Karikatur des christlichen Gottes (eine Art naiver "lieber Opa im Himmel", der nie richtet). Das klassische christliche Gottesbild umfasst seit jeher beides: Liebe und Heiligkeit/Gerechtigkeit (vgl. Jesaja 6, Römer 11,22: "Güte und Strenge Gottes"). 5. Gesamte Beweisstruktur Es handelt sich um eine Variante des "Bibelwiderspruch → Christentum falsch"-Arguments, das in atheistischen Kreisen populär, aber philosophisch schwach ist. Es verwechselt: - Die Bibel als historische Quelle - Die Bibel als theologische Autorität - Die Existenz Gottes als metaphysische Frage --- Fazit Der Beweis funktioniert nur, wenn man folgende starken Annahmen macht: 1. Nur strenge Inerranz ist eine vertretbare christliche Position. 2. Die genannten Stellen sind tatsächlich ein logischer Widerspruch (und nicht bloß eine Spannung). 3. Wenn die Bibel in Teilen unzuverlässig ist, dann ist der gesamte Gottesglaube unhaltbar. Alle drei Annahmen sind hochgradig umstritten bzw. falsch. Der Beweis ist daher rhetorisch wirksam bei Gleic hgesinnten, aber logisch und philosophisch nicht tragfähig. Zitieren
manden Geschrieben Mittwoch um 15:59 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 15:59 vor 16 Minuten schrieb Einsteinchen: Umformulierung in Aussagenlogik (nummeriert) Definiere: A: Die Bibel ist das Wort Gottes. B: Die Bibel enthält Widersprüche. c Gott ist Liebe. d: Gott lässt kleine Kinder töten. E: Die Aussagen über Gott in der Bibel sind zuverlässig. F: Der christliche Gott ist haltbar / existiert als konsistentes Konzept. Der vorgelegte Beweis lässt sich etwa so rekonstruieren: Die Bibel enthält Widersprüche. (B) Begründung: 1 Joh 4,16 („Gott ist Liebe“) und 1 Sam 15,2–3 („Tötungsbefehl“) widersprechen sich. Wenn die Bibel Widersprüche enthält, dann ist sie nicht Gottes Wort. (B → ¬A) Also ist die Bibel nicht Gottes Wort. (¬A) aus (1),(2) Wenn die Bibel nicht Gottes Wort ist, wissen wir nicht, ob ihre Aussagen über Gott wahr sind. (¬A → ¬E) Also wissen wir nicht, ob Aussagen über Gott wahr sind. (¬E) aus (3),(4) Wenn wir nicht wissen, ob Aussagen über Gott wahr sind, dann ist der christliche Gott nicht haltbar. (¬E → ¬F) Also ist der christliche Gott nicht haltbar. (¬F) aus (5),(6) Formal wirkt das zunächst sauber. Aber die Probleme liegen in den Prämissen und Übergängen. Fehler und Schwachstellen Fehler 1: Der behauptete „klare Widerspruch“ ist logisch kein Widerspruch Die Behauptung lautet: C „Gott ist Liebe“ D.„Gott befiehlt Tötung“ Das wurde behandelt wie: P ¬P Aber logisch ist das nicht dieselbe Struktur. Ein echter Widerspruch wäre: Gott ist vollkommen liebevoll. Gott ist nicht vollkommen liebevoll. Hier haben wir aber: Gott besitzt Eigenschaft Liebe. Gott befiehlt eine Tötung. Das ist nicht formal P ∧ ¬P. Zwischen C und D fehlt eine versteckte Zusatzannahme: Wenn Gott Liebe ist, kann Gott niemals Tötung zulassen. (C → ¬D) Erst mit dieser zusätzlichen Prämisse entsteht: C C→¬D D ⇒ Widerspruch. Diese Zusatzprämisse wird aber nicht begründet. Fehler 2: Kategorienfehler zwischen moralischem Konflikt und logischem Widerspruch Der Text springt von: „Das erscheint moralisch unvereinbar“ zu „Das ist logisch unmöglich“ Das ist nicht dasselbe. Ein Beispiel: Ein Richter liebt sein Kind. Derselbe Richter verurteilt Menschen zu Gefängnis. Das wirkt emotional hart, ist aber logisch nicht widersprüchlich. Die Frage wäre also eher: Ist Liebe mit göttlichem Gericht vereinbar? Das ist eine theologische Debatte, kein unmittelbarer logischer Widerspruch. Fehler 3: „Widerspruch ⇒ nicht Gottes Wort“ ist unbegründet Prämisse: B→¬A Warum muss das gelten? Dazu wären weitere Annahmen nötig: Gottes Wort ist fehlerfrei. Jede scheinbare Inkonsistenz widerlegt göttliche Herkunft. Aber selbst innerhalb christlicher Theologien gibt es unterschiedliche Auffassungen: wörtliche Irrtumslosigkeit begrenzte Irrtumslosigkeit symbolische oder historische Lesarten Der Beweis setzt stillschweigend eine bestimmte Bibeltheorie voraus. Fehler 4: Aus „nicht Gottes Wort“ folgt nicht „nichts ist zuverlässig“ Von: ¬A zu: ¬E Das ist zu stark. Denn: „Nicht vollständig göttlich inspiriert“ bedeutet nicht: „alles unzuverlässig“. Analogie: Ein Geschichtsbuch hat Fehler. Daraus folgt nicht: Das gesamte Buch ist wertlos. Formal liegt hier eine Art Überdehnung vor. Fehler 5: Argument aus Unwissenheit Der Schritt: Wir wissen nicht, ob Aussagen über Gott wahr sind. ⇒ Also ist der christliche Gott nicht haltbar. ist problematisch. Denn aus: „Wir wissen X nicht“ folgt nicht: „X ist falsch“ Formal: ¬Wissen(X) also ¬X Das ist ein Fehlschluss (Argument aus Unwissenheit). Beispiel: „Wir wissen nicht, ob außerirdisches Leben existiert.“ Daraus folgt nicht: „Es existiert nicht.“ Kurzurteil Der Beweis scheitert nicht primär an der Schlussform, sondern an mehreren unbegründeten Prämissen: Der behauptete Widerspruch ist nicht formal gezeigt. Eine versteckte Zusatzannahme wird benötigt. „Widerspruch → nicht Gottes Wort“ wird einfach vorausgesetzt. „Nicht Gottes Wort → unzuverlässig“ ist zu stark. „Unwissen → falsch“ ist ein Fehlschluss. Der Text ist eher ein polemisches Argument mit impliziten Voraussetzungen als ein belastbarer formaler Beweis. In einer peer-review-orientierten Philosophie- oder Logikdiskussion würde man vermutlich genau an diesen Stellen ansetzen. Dieser Unsinn ist NICHT brauchbar ! Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Mittwoch um 16:00 Melden Geschrieben Mittwoch um 16:00 (bearbeitet) vor 1 Minute schrieb manden: Dieser Unsinn ist NICHT brauchbar ! Das heißt, dass du die Logik nicht anerkennst. bearbeitet Mittwoch um 16:01 von Einsteinchen Zitieren
manden Geschrieben Mittwoch um 16:06 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 16:06 (bearbeitet) vor 27 Minuten schrieb Weihrauch: Sag uns: wie? Wir sind ja nicht sehr viele. Was sollen wir jetzt konkret tun? Soll das Forum umbenannt werden - mycath.de passt nicht so gut zu unserem Echten Gott? Mach einen Vorschlag. Sollen wir zu unserem Echten Gott beten oder nicht? Falls ja, wie? Sollen wir ein Forentreffen organisieren, um dich persönlich kennen zu lernen? Wie sollen wir uns bzw. unsere Gemeinschaft nennen? Sorry, ich spekuliere - wir hören dir wohl besser zu, als zu spekulieren, was du als nächste Schritte vor hast. Die 8 Dinge über den Echten Gott sind an seiner Schöpfung erkennbar. Die sind an die anderen Menschen weiterzugeben. Zudem muss man den Menschen zeigen, dass die Götter der jetzigen Religionen FALSCH sind . bearbeitet Mittwoch um 16:15 von manden Fehler Zitieren
manden Geschrieben Mittwoch um 16:08 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 16:08 vor 6 Minuten schrieb Einsteinchen: Das heißt, dass du die Logik nicht anerkennst. Deine ' Logik ' ist NICHT logisch . Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Mittwoch um 16:11 Melden Geschrieben Mittwoch um 16:11 (bearbeitet) vor 3 Minuten schrieb manden: Deine ' Logik ' ist NICHT logisch . Es ist der typische Formalismus der Aussagenlogik, wie sie in Logik gelehrt wird... Aber ich denke, dass du gar nicht in Logik ausgebildet bist... Begriffe wie "modus ponens" oder "modus Tollens" usw sind dir unbekannt.... bearbeitet Mittwoch um 16:11 von Einsteinchen Zitieren
KevinF Geschrieben Mittwoch um 16:13 Melden Geschrieben Mittwoch um 16:13 On 5/19/2026 at 6:16 PM, rorro said: Bei nicht evidenzbasierten Argumenten (also nicht wiederholbar, nicht allen gleichermaßen erkenntlich) ist die Autorität im säkularen Zusammenhang das eigene Ich. Das sollte einleuchten, oder? Nein, Autorität und Sachargumente sind zwei verschiedene Kategorien: Ich habe die Autorität, Entscheidungen über mein Leben zu treffen. Wenn es aber um die Frage geht, war meine Entscheidung x richtig bezüglich der Interessen (müssen nicht egoistisch sein) und Informationen, die ich zum Zeitpunkt y hatte, dann zählen Sachargumente, die per Definition immer so angelegt sind, dass sie intersubjektiv prüfbar sind. "Ich hatte aber die Autorität" ist kein Argument dafür, dass die Entscheidung richtig war. Du fragst jetzt möglicherweise: "Wer prüft die Sachargumente?" Worauf die Antwort wäre: Potenziell kann sie jeder prüfen. Das ist der Sinn von Sachargumenten. Zitieren
manden Geschrieben Mittwoch um 16:14 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 16:14 vor 2 Minuten schrieb manden: Deine ' Logik ' ist NICHT logisch . Euch steht es frei an meinem Beweis gegen den christlichen Gott zu zeigen, was da falsch oder unlogisch ist ! Auf die FALSCHEN Spielchen von Einsteinchen lasse ich mich NICHT ein ! Zitieren
manden Geschrieben Mittwoch um 16:17 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 16:17 (bearbeitet) vor 7 Minuten schrieb Einsteinchen: Es ist der typische Formalismus der Aussagenlogik, wie sie in Logik gelehrt wird... Aber ich denke, dass du gar nicht in Logik ausgebildet bist... Begriffe wie "modus ponens" oder "modus Tollens" usw sind dir unbekannt.... Ich habe Dir gesagt, was Du tun sollst. Deine Spielchen kannst Du dir sparen . bearbeitet Mittwoch um 16:19 von manden Ergänzung Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Mittwoch um 16:31 Melden Geschrieben Mittwoch um 16:31 vor 16 Minuten schrieb manden: Euch steht es frei an meinem Beweis gegen den christlichen Gott zu zeigen, was da falsch oder unlogisch ist ! Auf die FALSCHEN Spielchen von Einsteinchen lasse ich mich NICHT ein ! Du hast darum gebeten, konkret zu zeigen, wo dein Beweis logisch problematisch sein könnte. Genau das wurde versucht: Die Argumentkette wurde Schritt für Schritt rekonstruiert und an den Stellen hinterfragt, an denen zusätzliche Voraussetzungen nötig sind. Wenn daran etwas falsch ist, dann wäre hilfreich zu sagen welcher konkrete Schritt falsch rekonstruiert wurde – statt die gesamte Analyse pauschal als „Spielchen“ abzulehnen. Sonst wird es schwierig, überhaupt noch auf Argumentebene zu diskutieren. Zitieren
manden Geschrieben Mittwoch um 16:36 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 16:36 vor 2 Minuten schrieb Einsteinchen: Du hast darum gebeten, konkret zu zeigen, wo dein Beweis logisch problematisch sein könnte. Genau das wurde versucht: Die Argumentkette wurde Schritt für Schritt rekonstruiert und an den Stellen hinterfragt, an denen zusätzliche Voraussetzungen nötig sind. Wenn daran etwas falsch ist, dann wäre hilfreich zu sagen welcher konkrete Schritt falsch rekonstruiert wurde – statt die gesamte Analyse pauschal als „Spielchen“ abzulehnen. Sonst wird es schwierig, überhaupt noch auf Argumentebene zu diskutieren. Ich wiederhole : hör mit deinen seltsamen Spielchen auf ! Zeig an meinem Beweis, dass da etwas falsch oder unlogisch ist ! Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Mittwoch um 16:41 Melden Geschrieben Mittwoch um 16:41 vor 2 Minuten schrieb manden: Ich wiederhole : hör mit deinen seltsamen Spielchen auf ! Zeig an meinem Beweis, dass da etwas falsch oder unlogisch ist ! Kann ich nicht mehr. Denn genau das habe ich getan. Wenn du dich so sehr einkapselst, dass an dir alles abprallt, dann gibt es nichts mehr zu sagen. 2 Zitieren
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