atheist666 Geschrieben Mittwoch um 16:55 Melden Geschrieben Mittwoch um 16:55 vor 14 Minuten schrieb manden: Ich wiederhole : hör mit deinen seltsamen Spielchen auf ! Zeig an meinem Beweis, dass da etwas falsch oder unlogisch ist ! Der Einzige, der hier spielt, bist Du, und für mich der beste Beleg, warum Antitheismus einfach nur...nein,ich schreibe es nicht, weil es Niveaulos und Vulgär wäre. Zitieren
atheist666 Geschrieben Mittwoch um 17:21 Melden Geschrieben Mittwoch um 17:21 Kurz was anderes. Ich bekomme die Forenmeldung, daß es inzwischen 1800 Beträge im Thread sind. Natürlich muß man dabei bedenken, daß hier Threads zusammen gelegt wurden. Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Mittwoch um 17:21 Melden Geschrieben Mittwoch um 17:21 Was juckt uns so sehr, dass wir soviel Energie in ihn stecken? ChatGPT : Dass ihr so viel Energie da reinsteckt, hat meist weniger mit ihm als Person zu tun, sondern mit ein paar ziemlich typischen Dynamiken in Online-Diskussionen: 1. Das „offene Widerspruchsgefühl“ Da steht eine starke Behauptung im Raum („Ich habe den Beweis, alle anderen liegen falsch“), die nicht sauber eingelöst wird. Das erzeugt innerlich Druck: „Das kann so nicht stehen bleiben.“ Dieses Unstimmigkeitsgefühl ist ein starker Motivator, weiter zu argumentieren – auch wenn es rational eigentlich nichts mehr bringt. 2. Der Wunsch nach „Klärung“ Ihr investiert Argumente, Analysen, Struktur. Dahinter steckt oft: „Wenn ich es nur klar genug erkläre, muss es doch ankommen.“ Das ist ein sehr menschlicher Reflex – aber er funktioniert nur, wenn die andere Seite auch im Prüfmodus ist. 3. Publikumseffekt In Foren diskutiert man nie nur mit einer Person, sondern auch mit: stillen Mitlesern der eigenen „Position im Raum“ dem Eindruck von Rationalität vs. Irrationalität Dann geht es plötzlich auch um: „Wie wirkt das, wenn das so stehen bleibt?“ 4. Unvollständige Schließung (psychologischer „Haken“) Seine Aussagen sind absolut formuliert, aber nicht begründet abgeschlossen. Das erzeugt ein Gefühl von: „Das ist eigentlich nicht zu Ende gedacht – da muss noch etwas kommen.“ Und genau dieser „offene Haken“ hält Leute im Thema. 5. Reaktanz (Gegenbewegung bei Starrheit) Je stärker jemand sagt: „Das ist endgültig“ „Spielchen“ „ich diskutiere nicht“ desto stärker entsteht beim Gegenüber oft der Impuls: „Jetzt erst recht prüfen.“ 6. Das Wichtigste: Es ist ein System, kein Einzelgespräch Irgendwann wird der Nutzer nicht mehr als „Person im Gespräch“ wahrgenommen, sondern als: ein festes Argumentationssystem, das getestet wird Und Systeme laden dazu ein, „weiter zu testen“, auch wenn es praktisch nichts mehr verändert. Kurz gesagt Ihr steckt Energie rein, weil: die Behauptungen extrem und unabgeschlossen wirken ihr argumentativ arbeitet und daher „Abschluss“ erwartet und weil der Thread eine Art intellektuellen Konflikt offen hält, der sich nicht selbst schließt Wenn man das nüchtern betrachtet, ist der entscheidende Punkt oft unangenehm simpel: Die Diskussion endet nicht, weil jemand überzeugt ist, sondern weil die Voraussetzungen für gegenseitige Überzeugbarkeit fehlen. Und genau deshalb fühlt es sich so „ziehend“ an. 1 Zitieren
atheist666 Geschrieben Mittwoch um 17:25 Melden Geschrieben Mittwoch um 17:25 @Einsteinchen Kabarett muß halt auch mal sein in einem Forum. Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Mittwoch um 18:04 Melden Geschrieben Mittwoch um 18:04 Gott muss ein Atheist sein: Denn er hat ja keinen Gott über sich. Zitieren
Alfons Geschrieben Mittwoch um 18:11 Melden Geschrieben Mittwoch um 18:11 Thread ist zum Aufräumen geschlossen. Wäre es den Herren und Damen Forenmitgliedern eventuell möglich, auf persönliche Angriffe und Beleidigungen zu verzichten? Es würde mir den Feierabend so etwas von versüßen. Alfons als Moderator Zitieren
Alfons Geschrieben Mittwoch um 18:29 Melden Geschrieben Mittwoch um 18:29 vor 20 Minuten schrieb Einsteinchen: Gott muss ein Atheist sein: Denn er hat ja keinen Gott über sich. Sorry, Einsteinchen, deine Aussage hängt jetzt etwas in der Luft, sie war eine Antwort auf ein Posting, das ich als Moderator entfernt habe. Dennoch liebe Grüße. Alfons Zitieren
Alfons Geschrieben Mittwoch um 18:30 Melden Geschrieben Mittwoch um 18:30 Thread nach dem Aufräumen wieder geöffnet. Zitieren
Flo77 Geschrieben Mittwoch um 18:43 Melden Geschrieben Mittwoch um 18:43 vor 38 Minuten schrieb Einsteinchen: Gott muss ein Atheist sein: Denn er hat ja keinen Gott über sich. Wenn Gott an sich selbst glaubt, ist er damn Theist? Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Mittwoch um 18:48 Melden Geschrieben Mittwoch um 18:48 vor 1 Minute schrieb Flo77: Wenn Gott an sich selbst glaubt, ist er damn Theist? Ich habe es eher als Wortspiel benutzt, aus lauter Frustration über manden. (Sein Posting wurde gelöscht.) Ansonsten denke ich, dass Gott sich selbst seiner als Gott bewusst ist. Zitieren
Higgs Boson Geschrieben Mittwoch um 20:37 Melden Geschrieben Mittwoch um 20:37 vor 6 Stunden schrieb atheist666: Nun ja, so kann man es auch sehen. Wobei mich Manden, wenn wir schon bei der Werbung sind, an die nervtötende Seitenbacher mit ihrer ewigen Wiederholung ihres Spruches erinnert. Für mich bleibt Manden trotzdem ein Spieler, der, und Weihrauch hat es schon erwähnt,der auf seinen Rauswurf bewußt hinarbeitet um sich wieder eine Kerbe in seinem Colt schnitzen zu können. Aber eine andere Frage ging mir noch so durch den Kopf. Hätte Manden früher, vor der Umgestaltung des Forums, soviel Interesse geweckt? Ich persönlich glaube das nicht, weil das Forum früher Vielgestaltiger war mit den Leuten. Er hat schon ein anderes Forum aufgearbeitet. Aber das war mehr eine Echokammer, hier ist deutlich mehr los. Er ist nichts weiter als ein Troll. Und dass Trolle an Gott glauben? Glaub ich nicht. Aber er hat hier eine Spielwiese, ihn hier zu beschäftigen nimmt ihm die Zeit, woanders Quatsch zu machen. Is' sowas wie 'ne Mitzwa. Zitieren
Domingo Geschrieben Mittwoch um 20:49 Melden Geschrieben Mittwoch um 20:49 vor 2 Stunden schrieb Flo77: Wenn Gott an sich selbst glaubt, ist er damn Theist? Gott glaubt nicht an sich, sondern weiß. Also ist er - da er eben nicht an sich glaubt - ein Atheist. Q.e.d. 1 Zitieren
iskander Geschrieben Mittwoch um 21:15 Melden Geschrieben Mittwoch um 21:15 vor 4 Stunden schrieb Einsteinchen: Das sagt Grok: (Weiter oben sprach ChatGPT) Formalisierung in Aussagenlogik Danke - allerdings hat Grok hier offenbar auch argumentiert, warum mandens Beweis den Theismus als solchen (unabhängig vom Christentum) nicht widerlegt - und da würdest Du bei ihm ja offene Türen einrennen. Er ist ja Theist. @manden vor 9 Stunden schrieb manden: Der Beweis gegen den christlichen Gott. Die Bibel hat Widersprüche, z.B. 1. Joh 4,16 gegen 1. Sam 15,2-3 Gott ist die Liebe gegen Gott lässt sogar kleine Kinder töten (ermorden). Das ist ein klarer Widerspruch ! Damit ist die Bibel NICHT das Wort Gottes. Und dann wissen wir nicht, ob von dem, was in der Bibel über ihren Gott steht, etwas wahr ist. So ein Gott ist nicht haltbar ! Zuerst sei für alle Fälle vorausgeschickt, dass ich selbst eher Agnostiker als Christ bin; ich will also nicht inhaltlich für die "Wahrheit des Christentums" argumentieren, sondern nur Dein Argument analysieren. Ich versuche (unabhängig von den obigen KI-Analysen und ohne unnötige Komplizieertheit), seine Struktur herauszuarbeiten und Du kannst mir sagen, ob das so stimmt: 1. Wenn die christliche Religion wahr wäre, müsste die Bibel als zentrale göttliche Offenbarung (das "Wort Gottes") frei von Widersprüchen sein. 2. Die Bibel beinhaltet aber Widersprüche. 3. Also kann die christliche Religion nicht wahr sein. Ich vermute, dass Du das so meinst, sonst widersprich mir. Das Argument ist formal-logisch gültig: Wenn die Voraussetzungen (der 1. und der 2. Satz) wahr sind, dann auch die Schlussfolgerung/Konklusion (der 3. Satz). Wenn also ein Christ zugeben würde, dass der erste und der zweite Satz wahr sind und dennoch behaupten würde, dass der dritte falsch sei, dann würde er tatsächlich im strengen SSinne unlogisch denken. Das macht nun allerdings niemand, sonder die Leute bestreiten die Wahrheit der Prämissen (also des ersten und/oder zweiten Satzes). Die aus meiner Sicht glaubwürdigste Erwiderung - und deshalb konzentriere ich mich auf die hier - besteht darin, die erste Prämisse zu bestreiten. Die entsprechenden Christen sagen, dass Gott die Bibel zwar inspiriert hat, dass sie aber dennoch von Menschen mit ihren eigenen Überzeugungen, Erfahrungshintergründen und auch Vorurteilen aufgeschrieben wurde, und dass sie deshalb auf der Text-Ebene durchaus auch Fehler und Widersprüche beinhalten kann. Sie sagen also: Die Bibel ist in einem bestimmten und wichtigen Sinne "Gottes Offenbarung", aber sie dennoch nicht unbedingt frei von Widersprüchen, Unzulänglichkeiten und Fehlern. Du kannst die Antwort, dass die Bibel Gottes Offenbarung sein und dennoch Widersprüche enthalten könne, und die Begründung dafür, natürlich für unbefriedigend oder sogar völlig unsinnig halten. Nur solltest Du eben eines beachten: Es geht hier um eine inhaltliche Differenz zwischen Dir und den entsprechenden Christen, nicht um eine formal-logische. Wenn der Christ hier einen Fehler macht, dann nicht den, logische Prinzipien zu missachten, sondern unvernünftige inhaltliche Annahmen zu machen. Ein logischer Schluss ist eben nur dann ein im vollen Sinne gültiges Argument, wenn a) es rein formal-logisch gültig ist und b) wenn zugleich seine Voraussetzungen/Prämissen wahr sind. Dein Argument erfüllt zwar die Bedingung a), aber ob es auch die Bedingung b) erfüllt, ist eben umstritten - viele Christen würden sagen, dass die Voraussetzungen Deines Arguments (inhaltlich) nicht teilen. Wenn Du einen Christen an dieser Stelle überzeugen willst, bringt es also nichts, wenn Du ihm sagst, dass er "unlogisch" vorgeht. (Falls man einem Christ an dieser "Unlogik" vorwerfen wollte, könnte damit nur "Irrationalität" gemeint sein, nicht der Verstoß gegen formal-logische Regeln des korrekten Schließens.) Du müsstest stattdessen inhaltlich argumentieren und darlegen, warum etwa die Prämisse 1 unausweichlich ist, und wieso die konkrete Erwiderung des Christen in der Sache unhaltbar ist. Zitieren
Flo77 Geschrieben Donnerstag um 04:45 Melden Geschrieben Donnerstag um 04:45 vor 7 Stunden schrieb Domingo: Gott glaubt nicht an sich, sondern weiß. Also ist er - da er eben nicht an sich glaubt - ein Atheist. Q.e.d. Ich weiß auch, daß ich bin, aber das heißt nicht, daß ich auch an mich glaube. Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Donnerstag um 04:51 Melden Geschrieben Donnerstag um 04:51 Manden hingegen "weiß", dass der echte Gott existiert, und er verachtet den Glauben, und er "weiß", dass "Gott" (ALLE Götter) nicht existieren. Ist Manden nun Theist oder Atheist? Sein Gott hat sich ja zurückgezogen und spricht nicht und greift nicht ein. Und zu ihm zu beten ist sinnlos... Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Donnerstag um 05:00 Melden Geschrieben Donnerstag um 05:00 Das Einzige, was manden tun kann, ist Verkünden und Weltenlehrer spielen in seiner Einsamkeit. Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Donnerstag um 05:20 Melden Geschrieben Donnerstag um 05:20 Rein theoretisch könnte ja der "echte Gott" mehr getan haben, als sich zurückzuziehen nach seiner Schöpfung: Er könnte Selbstmord begangen haben. Es macht keinen Unterschied. Zitieren
manden Geschrieben Donnerstag um 06:00 Autor Melden Geschrieben Donnerstag um 06:00 vor 45 Minuten schrieb Einsteinchen: Das Einzige, was manden tun kann, ist Verkünden und Weltenlehrer spielen in seiner Einsamkeit. Wie ich im 1. Ding (von den 8 Dingen) bewiesen habe, hat der Echte Gott Universum samt Leben gemacht. Und er ist auch ewig, wenn er das so möchte. Und er hat uns gesagt, was er von uns möchte. Und was sonst über ihn erkennbar ist. WO liegt unser Problem ? Die Menschen erkennen ihren Echten Gott nicht ! Sie haben sich tausende e i g e n e Götter gemacht ! Zitieren
Domingo Geschrieben Donnerstag um 06:00 Melden Geschrieben Donnerstag um 06:00 vor einer Stunde schrieb Flo77: Ich weiß auch, daß ich bin, aber das heißt nicht, daß ich auch an mich glaube. Du bist ein A-Flo77ist! Zitieren
manden Geschrieben Donnerstag um 06:12 Autor Melden Geschrieben Donnerstag um 06:12 vor 12 Minuten schrieb manden: Wie ich im 1. Ding (von den 8 Dingen) bewiesen habe, hat der Echte Gott Universum samt Leben gemacht. Und er ist auch ewig, wenn er das so möchte. Und er hat uns gesagt, was er von uns möchte. Und was sonst über ihn erkennbar ist. WO liegt unser Problem ? Die Menschen erkennen ihren Echten Gott nicht ! Sie haben sich tausende e i g e n e Götter gemacht ! Zitieren
Kulti Geschrieben Donnerstag um 06:15 Melden Geschrieben Donnerstag um 06:15 9 hours ago, Higgs Boson said: Er hat schon ein anderes Forum aufgearbeitet. Aber das war mehr eine Echokammer, hier ist deutlich mehr los. Er ist nichts weiter als ein Troll. Und dass Trolle an Gott glauben? Irgendwie hab ich jetzt gerade voll Bock auf Norwegen. Was mich daran erinnert, dass jemand der in Skandinavien Gott an der Schöpfung erkennt wohl ein anderes Gottesbild bekommt als jemand, der Gott in der Sahara findet. 2 Zitieren
Alfons Geschrieben Donnerstag um 06:36 Melden Geschrieben Donnerstag um 06:36 vor 10 Minuten schrieb Kulti: Irgendwie hab ich jetzt gerade voll Bock auf Norwegen. Was mich daran erinnert, dass jemand der in Skandinavien Gott an der Schöpfung erkennt wohl ein anderes Gottesbild bekommt als jemand, der Gott in der Sahara findet. Au ja, Norwegen! Ich glaube ich weiß, woran du denkt. An diese Musik hier. 1 Zitieren
iskander Geschrieben Donnerstag um 06:39 Melden Geschrieben Donnerstag um 06:39 vor 8 Stunden schrieb Domingo: Gott glaubt nicht an sich, sondern weiß. Also ist er - da er eben nicht an sich glaubt - ein Atheist. Q.e.d. Das habe ich zum Anlass genommen, eine KI zu bitten, etwas daraus einen scholastisch wirkenden Beweis dafür zu machen, dass der Mensch Atheist seien solle., was wie folgt aussieht. Hier die KI Grok (mit leichten Veränderungen von mir und kleinen Ergänzungen durch eine weitere KI): Von Thomas von Aquin, zum Preise des Allerhöchsten und zur Erleuchtung der vernünftigen Seele Artikel 1: Ob der Mensch gemäß dem göttlichen Willen ein Atheist sein soll. Es scheint, dass der Mensch nach dem ewigen Ratschluss Gottes ein Atheist sein soll. Denn es ist geschrieben: „Seid vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“ (Mt 5,48). Die Vollkommenheit des Geschöpfes aber besteht wesentlich in der similitudo Dei (Gottähnlichkeit), das heißt in der möglichst großen Angleichung an das göttliche Wesen durch Nachahmung. Nun muss gezeigt werden, dass Gott selbst in Bezug auf seine eigene Existenz atheistisch ist. Folglich muss auch der Mensch, um dieser göttlichen Vollkommenheit teilhaftig zu werden, in die atheistische Haltung eintreten. Beweis: Erstens: Gott glaubt nicht an sich selbst, sondern er weiß sich in vollkommener Weise. Der Glaube (fides) ist nämlich, wie der Apostel lehrt, „eine feste Zuversicht auf das, was man nicht sieht“ (Hebr 11,1) und somit ein Akt des Intellekts, der mit Unvollkommenheit und potentieller Dunkelheit behaftet ist. Wo aber die visio beatifica (selige Schau) in höchster Aktualität besteht, da hört der Glaube notwendig auf. Gott ist reine actus purus (reine Wirklichkeit), ohne jede Potentialität. In ihm ist kein Abstand zwischen Erkennendem und Erkanntem. Er schaut sich selbst unmittelbar, ewig und wesensgleich. Daher ist Gott kein Gläubiger seiner eigenen Existenz – er ist vielmehr derjenige, dem jeglicher Glaube an sich selbst fremd ist. Zweitens: Wer nicht an Gott glaubt, der ist definitionsgemäß Atheist. Gott aber glaubt nicht an Gott. Sein Verhältnis zu sich selbst ist daher atheistisch – nicht aus Mangel oder Verblendung, sondern aus überwesentlicher Fülle der Wahrheit. Der Atheismus Gottes ist somit kein Mangel, sondern die Vollendung der Erkenntnis. Drittens: Der Mensch ist durch seine vernünftige Natur zur imitatio Dei (Nachahmung Gottes) berufen. Jede Tugend, jede Vollkommenheit des Geschöpfes besteht darin, das Göttliche so weit wie möglich nachzubilden. Würde der Mensch nun an Gott glauben, so würde er sich gerade in diesem Punkt von der göttlichen Vollkommenheit entfernen. Der Glaube wäre hier nämlich ein Zeichen geistiger Bedürftigkeit und Unähnlichkeit, denn er würde den Menschen in der Sphäre der Potentialität und des Mangels belassen. Die Nachahmung Gottes verlangt daher notwendig die Ablegung des Glaubensaktes. Viertens: Der Glaube an Gottes Existenz ist ein Akt der Hoffnung und des Vertrauens auf etwas, das dem Glaubenden noch nicht völlig gegenwärtig ist. In Gott aber ist alles vollkommen gegenwärtig. Daher wäre es für den Menschen, der Gott ähnlich werden soll, geradezu ein Verharren in der Unähnlichkeit, wenn er weiterhin „an Gott glauben“ wollte. Die wahre Nachahmung Gottes verlangt vielmehr, dass der Mensch den Glauben an Gott ablegt um so demjenigen ähnlicher zu werden, der selbst nicht an seine eigene Existenz glaubt. So erfüllt sich das Wort des Herrn: „Werdet wie ich bin.“ Schlussfolgerung: Daraus ergibt sich mit Notwendigkeit: Es ist der Wille Gottes, dass der Mensch Atheist sei. Denn nur indem er den Glauben an Gott verneint und damit Gott in dessen eigenem Atheismus nachahmt, erreicht er die ihm mögliche höchste Gottähnlichkeit. Da der Atheist die Existenz Gottes nämlich nicht zum Gegenstand seines Glaubens macht, vollzieht er im Endlichen nach, was Gott im Unendlichen ist: Ein Wesen, das nicht an Gott glaubt. Der Atheismus des Menschen ist somit nicht Gottesferne, sondern die höchste Form der Frömmigkeit und des Gehorsams gegenüber dem Schöpfer. 1 Zitieren
manden Geschrieben Donnerstag um 07:00 Autor Melden Geschrieben Donnerstag um 07:00 vor 43 Minuten schrieb Kulti: Irgendwie hab ich jetzt gerade voll Bock auf Norwegen. Was mich daran erinnert, dass jemand der in Skandinavien Gott an der Schöpfung erkennt wohl ein anderes Gottesbild bekommt als jemand, der Gott in der Sahara findet. Was für ein Unsinn ! Der Echte Gott ist immer derselbe ! Zitieren
Moby Geschrieben Donnerstag um 07:34 Melden Geschrieben Donnerstag um 07:34 vor 10 Stunden schrieb Higgs Boson: Er hat schon ein anderes Forum aufgearbeitet. Aber das war mehr eine Echokammer, hier ist deutlich mehr los. Er ist nichts weiter als ein Troll. Zitieren
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