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FSSX kündigt die Weihe mehrer Bischöfe für den ersten Juli an


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Geschrieben

Ist mir noch nie begegnet.

 

(Außer man zählt meine excellent AG Spiri dazu, aber wir sind keine Pfarrei.)

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb rorro:

In meiner Stadt gibt es diese (werden da "Ausschuß" genannt) noch in vielen Pfarreien.

Oh. Ich sehe das in den Gegenden, in denen ich unterwegs bin, seit 30 Jahren nicht mehr.
(Kindergottesdienste ausgenommen, dafür gibt es das gelegentlich noch, aber die finden - meiner Erfahrung nach - ja in der Regel als (partielle) Parallelveranstaltung statt.)

Geschrieben
Am 11.6.2026 um 09:10 schrieb rorro:

Liturgischer Machtmissbrauch ist leider weit verbreitet. 

 

Und sowohl Bischöfen wie auch den Papst bekannt. Gemacht wird leider nichts.

Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb Guppy:

Und sowohl Bischöfen wie auch den Papst bekannt. Gemacht wird leider nichts.

 

Verantwortliche sind die Bischöfe. Und die wurden mehrheitlich zu einer Zeit ausgebildet, die eher noch vom liturgischen Bildersturm geprägt wurde. Die sog. Anthropologische Wende tat dazu ihr übriges, denn Sinn für das Sakrale zu verwässern.

Geschrieben (bearbeitet)
Am 11.6.2026 um 19:35 schrieb rorro:

 

"Streng nach Messbuch" , also einfach "nach Messbuch", (also "say the black, do the red") ist vor allem der Gemeinde würdig. Denn gerade der Sonntagsgottesdienst hat ja im besten Fall ein Sammelsurium von Menschen dabei, die vollkommen unterschiedliche spirituelle Schwerpunkte haben - die Eucharistiefeier des Sonntags ist da der Punkt der Einheit. 

 

Gerade durch "nach Messbuch" kann diese Einheit viel eher gelingen als "nach Liturgiekreis" oder "nach Privatmeinung des Klerikers und anderer Hauptamtlichen".

 

Das setzt natürlich voraus, daß die Einheit als wichtig erachtet wird. Die Einheit der ganzen Gemeinde, auch derer, denen das Leben es nicht vergönnt hat, aus unterschiedlichsten Gründen, ihre Meinung in Gremien einzubringen.

 

Die Hl. Messe am Sonntag hat ja als Zielgruppe "Alle" - anders sieht as bei Hl. Messen für Partikulargruppen aus. Da sind Anpassungen zumindest noch nachvollziehbarer. Am Sonntag sind sie nur Machtmißbrauch.

Wenn im roten– bezogen auf den schwarzen Text – Formulierungen stehen wie „mit diesen oder ähnlichen Worten“ oder wenn das Rote explizit mehrere Varianten von Schwarz zulässt, dann bedeutet „streng nach Messbuch“ eben gerade nicht zwingend ein starres „Lies einfach das Schwarze“. Das Messbuch selbst fordert hier pastorale Flexibilität.

 

Ich kann deine Sehnsucht nach einer einfachen Welt ja nachvollziehen. Ich teile sie sogar. Aber dieser Wunsch sollte nicht soweit gehen sich die Welt einfacher zu machen als sie ist. - Soviel zu "streng nach Messbuch"

 

Und zur Einheit:

Leo schreibt in Magnifica humanitas:

„25 [...] Es kommt nicht in erster Linie darauf an, Machtpositionen zu besetzen oder kulturelle Festungen zu bewachen, sondern Prozesse des Guten in Gang zu setzen und sie reifen zu lassen; so drängt sich die Wahrheit des Evangeliums nicht von oben auf, sondern wächst im Laufe der Zeit, im konkreten Geflecht von Leben, Gemeinschaften und Kulturen. Es ist eine Wahrheit, die die Vielfalt nicht fürchtet, sondern annimmt und ordnet; die die Konflikte nicht beseitigt, sondern verwandelt; die wieder zusammenfügt, was die Geschichte zu zerstreuen droht. Daraus ergibt sich auch das Bild des Polyeders, einer Figur mit vielen Facetten, in denen sich aus verschiedenen Blickwinkeln dieselbe Wahrheit des Evangeliums widerspiegelt. 

 

26. Diese Haltung der Offenheit gegenüber der Wahrheit, die eine und zugleich vielgestaltig ist, bringt zutiefst die Katholizität der Kirche zum Ausdruck [...]“

 

Das schreibt er an einer Stelle, an der er den Weg der Kirche durch die Zeit nachzeichnet. Weshalb er hier ein ein Prinzip skizziert,das man auf die gesamte Lehre anwenden kann, vielleicht sogar muss.

In der Liturgie jedenfalls ist dieser Gedanke unter dem Stichwort „Inkulturation“ längst kalter Kaffee.

 

Der Einheitsbegriff der katholischen Kirche war nie, ist nicht und wird nie der einer Uniformität sein. Das gibt im Grunde schon der Name selbst vor: Katholisch bedeutet allumfassend, nicht gleichgeschaltet.

 

bearbeitet von Frank
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Frank:

Wenn im roten– bezogen auf den schwarzen Text – Formulierungen stehen wie „mit diesen oder ähnlichen Worten“ oder wenn das Rote explizit mehrere Varianten von Schwarz zulässt, dann bedeutet „streng nach Messbuch“ eben gerade nicht zwingend ein starres „Lies einfach das Schwarze“. Das Messbuch selbst fordert hier pastorale Flexibilität.

 

Ich kann deine Sehnsucht nach einer einfachen Welt ja nachvollziehen. Ich teile sie sogar. Aber dieser Wunsch sollte nicht soweit gehen sich die Welt einfacher zu machen als sie ist. - Soviel zu "streng nach Messbuch"

 

Und zur Einheit:

Leo schreibt in Magnifica humanitas:

„25 [...] Es kommt nicht in erster Linie darauf an, Machtpositionen zu besetzen oder kulturelle Festungen zu bewachen, sondern Prozesse des Guten in Gang zu setzen und sie reifen zu lassen; so drängt sich die Wahrheit des Evangeliums nicht von oben auf, sondern wächst im Laufe der Zeit, im konkreten Geflecht von Leben, Gemeinschaften und Kulturen. Es ist eine Wahrheit, die die Vielfalt nicht fürchtet, sondern annimmt und ordnet; die die Konflikte nicht beseitigt, sondern verwandelt; die wieder zusammenfügt, was die Geschichte zu zerstreuen droht. Daraus ergibt sich auch das Bild des Polyeders, einer Figur mit vielen Facetten, in denen sich aus verschiedenen Blickwinkeln dieselbe Wahrheit des Evangeliums widerspiegelt. 

 

26. Diese Haltung der Offenheit gegenüber der Wahrheit, die eine und zugleich vielgestaltig ist, bringt zutiefst die Katholizität der Kirche zum Ausdruck [...]“

 

Das schreibt er an einer Stelle, an der er den Weg der Kirche durch die Zeit nachzeichnet. Weshalb er hier ein ein Prinzip skizziert,das man auf die gesamte Lehre anwenden kann, vielleicht sogar muss.

In der Liturgie jedenfalls ist dieser Gedanke unter dem Stichwort „Inkulturation“ längst kalter Kaffee.

 

Der Einheitsbegriff der katholischen Kirche war nie, ist nicht und wird nie der einer Uniformität sein. Das gibt im Grunde schon der Name selbst vor: Katholisch bedeutet allumfassend, nicht gleichgeschaltet.

 

 

Da wo das Meßbuch Flexibilität zuläßt, habe ich nichts dagegen, wie auch: ist ja dann "nach Meßbuch" und gehört ja dann zu "say the black". Und wo nicht, da nicht. Ganz einfach.

 

Ansonsten gibt das letzte Ökumenische Konzil genügend Aussagen zum Verhältnis zur Liturgie - wenn sich alle Konzilsverteidiger einfach an das Konzil hielten, wäre an Glaubwürdigkeit viel gewonnen.

bearbeitet von rorro
Geschrieben

Also mal wieder nachrechnen. Die letzten Weihen waren vor 38 Jahren. Aufhebung der Exkommunikation vor 17 Jahren. 1. Juli 2026 Exkommunikation Beim nächsten Pontifikat wieder die Aufhebung. 2064 dann wieder erneute Weihen, dann bin ich 103 Jahre alt.

Geschrieben
Am 11.6.2026 um 08:17 schrieb Guppy:

 

Ich kenne auch Gläubige, die eigentlich gar nicht primär wegen des tridentinischen Ritus zur FSSPX gekommen sind, sondern weil sie überhaupt mal eine würdig gefeierte Messe erleben wollten. Die wären eigentlich auch mit einer würdigen Messe im novus ordo zufrieden gewesen, aber haben das halt in ihrer Pfarrei und denen in der Umgebung nicht gefunden. Dort finden oft ja gar keine Messen mehr statt, sondern von Laien veranstaltete "Wort-Gottes-Feiern". Und wenn eine Messe stattfindet, dann eben "kreative" Clowns-Messen mit  Pop-Musik und Gitarren, predigenden Pastoralreferenten und diversem weltlichen Klamauk.

 

Ja, wenn der Gemeinde der Pfarrer fehlt, können die Laien keine Messe feiern. Dann machen sie "Wort-Gottes-Feiern", beide meiner Schwestern stehen solchen Gottesdiensten vor und haben auch die entsprechende Beauftragung des Bischofs. Und beide dürfen in diesem Kontext auch predigen, keine der beiden ist ein Pastoraldingens, die eine ist eine pensionierte Masseurin, die andere Diplomtheologe. 

 

Wenn man sich dazu durchringen könnte, diese Frauen einfach zu weihen, könnten sie normale Messen feiern und somit den tridentinischem Zirkus das Wasser abgraben.

 

Aber wie ich Dich kenne, das wäre Dir auch nicht recht.

Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb Higgs Boson:

 

Ja, wenn der Gemeinde der Pfarrer fehlt, können die Laien keine Messe feiern. Dann machen sie "Wort-Gottes-Feiern", beide meiner Schwestern stehen solchen Gottesdiensten vor und haben auch die entsprechende Beauftragung des Bischofs. Und beide dürfen in diesem Kontext auch predigen, keine der beiden ist ein Pastoraldingens, die eine ist eine pensionierte Masseurin, die andere Diplomtheologe. 

 

Wenn man sich dazu durchringen könnte, diese Frauen einfach zu weihen, könnten sie normale Messen feiern und somit den tridentinischem Zirkus das Wasser abgraben.

 

Aber wie ich Dich kenne, das wäre Dir auch nicht recht.

Man könnte auch die Frauenweihe so gestalten, daß sie im Sinne von Pius XII agieren.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 43 Minuten schrieb Higgs Boson:

Aber wie ich Dich kenne, das wäre Dir auch nicht recht.

 

@Guppy und anderen konservativen Katholiken wären höchstwahrscheinlich nicht einmal verheiratete männliche Priester recht, obwohl die dogmatischen Hürden da viel niedriger wären, obwohl es diese in der Alten Kirche gab, obwohl es sie in den nicht-lateinischen Teilen der RKK regelmäßig gibt, und obwohl es sie - wenn auch ausnahmsweise - sogar in der lateinischen kath. Kirche gibt. 

 

Für konservative Katholiken ist das alles sehr aufgeladen.

 

bearbeitet von iskander
Geschrieben

Warum sollte @Guppy protestantischer Unsinn recht sein? Sie möchte katholisch bleiben.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb atheist666:

Warum sollte @Guppy protestantischer Unsinn recht sein? Sie möchte katholisch bleiben.

 

Warum wäre es ein "protestantischer Unsinn", etwas zu gestatten, was 

 

- aus kath. Sicht jederzeit problemlos dogmatisch möglich wäre, weil es nur eine Disziplin-Frage betrifft

- was auch in der lateinischen Kirche über 1.000 Jahre normal war (oder sogar länger, wenn man an die praktische Umsetzung der Zölibats-Pflicht denkt)

- was in den nicht-lateinischen Teilkirchen der römisch-katholischen Kirche auch heute akzeptiert ist

- was in der Orthodoxie normal ist ist

- was ausnahmsweise auch in der lateinischen Kirche erlaubt ist

- was sehr wahrscheinlich die Doppelmoral (viele Priester haben heimliche heterosexuelle oder homosexuelle Beziehungen) reduzieren würde

- was kaum jemandem im Kirchenvolk stört und allgemeine Akzeptanz erfährt?

 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb iskander:

 

Warum wäre es ein "protestantischer Unsinn", etwas zu gestatten, was 

 

- aus kath. Sicht jederzeit problemlos dogmatisch möglich wäre, weil es nur eine Disziplin-Frage betrifft

- was auch in der lateinischen Kirche über 1.000 Jahre normal war (oder sogar länger, wenn man an die praktische Umsetzung der Zölibats-Pflicht denkt)

- was in den nicht-lateinischen Teilkirchen der römisch-katholischen Kirche auch heute akzeptiert ist

- was in der Orthodoxie normal ist ist

- was ausnahmsweise auch in der lateinischen Kirche erlaubt ist

- was sehr wahrscheinlich die Doppelmoral (viele Priester haben heimliche heterosexuelle oder homosexuelle Beziehungen) reduzieren würde

- was kaum jemandem im Kirchenvolk stört und allgemeine Akzeptanz erfährt?

 

Das lassen wir mal die katholische Kirche entscheiden, was normal ist, die brauchen weder Ratschläge von neuatheistischen Philosophie Knechten noch von conservativen Nichtgläubigen.

Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb atheist666:

Das lassen wir mal die katholische Kirche entscheiden, was normal ist

Ach Gottchen, meinst dabei kommt was Vernünftiges raus?

 

Werner

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Werner001:

Ach Gottchen, meinst dabei kommt was Vernünftiges raus?

 

Werner

Das wissen nur die Götter.

Aber es gibt 2 Institutionen denen ich traue: Dem ADAC und der katholischen Kirche.

Im Übrigen werden am 2. Juli noch Rom, als auch Écône stehen.

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb atheist666:

Das lassen wir mal die katholische Kirche entscheiden, was normal ist, die brauchen weder Ratschläge von neuatheistischen Philosophie Knechten noch von conservativen Nichtgläubigen.

 

Schon erstaunlich. Du nimmst an einer inhaltlichen Debatte über die Kirche teil - wenn man das bloße Verteilen von Etiketten denn als Teilnahme an einer Debatte bezeichnen will. Und sobald man nachfragt, wie Du Deine Position begründest, antwortest Du damit, dass man gar nicht über die Kirche debattieren sollte.

 

Gut, dann können wir das Forum hiermit schließen oder auf OT-Themen zum Austausch von Kuchen-Rezepten beschränken.

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb atheist666:

Damit hier keiner einschläft, lassen wir mal die FSSPX selber zu Worte kommen. Auf deutsch und verständlich für alle.

 

Eine interessante und gut nachvollziehbare Predigt. Ich würde mich freuen, hierauf eine Stellungnahme eines Befürworters der neuen Messe zu erhalten. 

Geschrieben (bearbeitet)

Gut, daß wir nicht mehr in der Zeit von Luther leben. Der Bannstrahl, aufgeblasener und drunter machen es die Linkskatholiken wohl nicht. Als wenn die FSSPX sowas tatsächlich interessieren  würde, aber der Gutgläubige ist voller Entsetzen nach dem Lesen von dem Artikel: Dürfen die das? Sofort einsperren, wegsperren, Feinde des Vatikan und der gesamten "gutmeinenden" Menschheit.

Sowas will der Artikel vermitteln.

 

https://katholisch.de/artikel/69176-der-bannstrahl-der-exkommunikation-reicht-bis-nach-bayern

bearbeitet von atheist666
Ein der zuviel
Geschrieben

Ich habe erst neulich einen Artikel dazu gelesen. 

 

Der Vatikan und die FSSPX vertauschen quasi derzeit ihre Positionen.

 

Der Vatikan ist seitdem 2. VK grundsätzlich mehr auf die Pastorale Linie fokussiert.

Die FSSPX grundsätzlich auf die Dogmatische und Disziplinäre.

 

Jetzt begründet der Vatikan aus Dogmatischer, Kirchenrechtlicher und Disziplinärer Sicht. 

Die FSSPX begründet aus einem pastoralen Notstand die Weihen der Bischöfe.

 

Die Weihen der 4 Bischöfe sind gültig. Da kann der Vatikan so viel exkommunizieren wie er will. 

Ich werde mir die Bischofsweihen am 1.Juli per Livestream ansehen. 

Ob ich mich dann auch exkommuniziert habe? 

 

 

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Adrian94:

Die Weihen der 4 Bischöfe sind gültig. Da kann der Vatikan so viel exkommunizieren wie er will. 

Ich werde mir die Bischofsweihen am 1.Juli per Livestream ansehen. 

Ob ich mich dann auch exkommuniziert habe? 

Hauptsache rumgetrollt?

 

Die Weihen sind gültig aber unerlaubt. Mit der Weihe ziehen sich die Weihenden und die Neugeweihten die Exkommunikation als Tatstrafe aufgrund öffentlichen Schismas zu.

 

Das ist alles nicht sooo wahnsinnig schwer zu verstehen.

 

Genausowenig ist es schwer zu vollziehen, daß man als Katholik einen schismatischen Akt gegen die eigene Kirche und das eigene Oberhaupt nicht gut finden oder unterstützen kann - es sei denn man hat selbst tiefsitzende schismatische Tendenzen. In diesen Fällen würde ich allerdings mal lieber meinen Ortsordinarius kontaktieren und um Rekonziliierung mit der eigenen Ortskirche und damit mit der römisch-katholischen Kirche bitten, anstatt zu einem schismatischen Priester mit fehlender Beichtfakultas.

 

Oder man macht sich einfach ehrlich und tritt aus der römisch-katholischen Kirche durch einen gleichwertigen schismatischen Akt aus und läuft einem der Rattenfänger mit den bunteren Gewändern hinterher.

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb Adrian94:

Ich habe erst neulich einen Artikel dazu gelesen. 

 

Der Vatikan und die FSSPX vertauschen quasi derzeit ihre Positionen.

 

Der Vatikan ist seitdem 2. VK grundsätzlich mehr auf die Pastorale Linie fokussiert.

Die FSSPX grundsätzlich auf die Dogmatische und Disziplinäre.

 

Jetzt begründet der Vatikan aus Dogmatischer, Kirchenrechtlicher und Disziplinärer Sicht. 

Die FSSPX begründet aus einem pastoralen Notstand die Weihen der Bischöfe.

 

Die Weihen der 4 Bischöfe sind gültig. Da kann der Vatikan so viel exkommunizieren wie er will. 

Ich werde mir die Bischofsweihen am 1.Juli per Livestream ansehen. 

Ob ich mich dann auch exkommuniziert habe? 

 

 

Da habe ich es besser, mich kann niemand exkommunizieren, deshalb kann ich mich in aller Ruhe auf den Juli freuen.

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Flo77:

Hauptsache rumgetrollt?

 

Die Weihen sind gültig aber unerlaubt. Mit der Weihe ziehen sich die Weihenden und die Neugeweihten die Exkommunikation als Tatstrafe aufgrund öffentlichen Schismas zu.

 

Das ist alles nicht sooo wahnsinnig schwer zu verstehen.

 

Genausowenig ist es schwer zu vollziehen, daß man als Katholik einen schismatischen Akt gegen die eigene Kirche und das eigene Oberhaupt nicht gut finden oder unterstützen kann - es sei denn man hat selbst tiefsitzende schismatische Tendenzen. In diesen Fällen würde ich allerdings mal lieber meinen Ortsordinarius kontaktieren und um Rekonziliierung mit der eigenen Ortskirche und damit mit der römisch-katholischen Kirche bitten, anstatt zu einem schismatischen Priester mit fehlender Beichtfakultas.

 

Oder man macht sich einfach ehrlich und tritt aus der römisch-katholischen Kirche durch einen gleichwertigen schismatischen Akt aus und läuft einem der Rattenfänger mit den bunteren Gewändern hinterher.

Also groß genug sind sie ja für eine eigene Kirche, und genug Kirchen gäbe es vielleicht auch in Deutschland dafür.

Aber ansonsten hast Du nachvollziehbar recht. Hic Rhodos, hic salta.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Adrian94:

Die Weihen der 4 Bischöfe sind gültig.

Ich neige nun der Auffassung zu, dass das Weiheverständnis der FSSPX so defizitär ist, dass hier gar niemand geweiht werden wird.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Flo77:

Hauptsache rumgetrollt?

 

Die Weihen sind gültig aber unerlaubt. Mit der Weihe ziehen sich die Weihenden und die Neugeweihten die Exkommunikation als Tatstrafe aufgrund öffentlichen Schismas zu.

 

Das ist alles nicht sooo wahnsinnig schwer zu verstehen.

 

Genausowenig ist es schwer zu vollziehen, daß man als Katholik einen schismatischen Akt gegen die eigene Kirche und das eigene Oberhaupt nicht gut finden oder unterstützen kann - es sei denn man hat selbst tiefsitzende schismatische Tendenzen. In diesen Fällen würde ich allerdings mal lieber meinen Ortsordinarius kontaktieren und um Rekonziliierung mit der eigenen Ortskirche und damit mit der römisch-katholischen Kirche bitten, anstatt zu einem schismatischen Priester mit fehlender Beichtfakultas.

 

Oder man macht sich einfach ehrlich und tritt aus der römisch-katholischen Kirche durch einen gleichwertigen schismatischen Akt aus und läuft einem der Rattenfänger mit den bunteren Gewändern hinterher.

 

Ich stehe hinter der römisch Katholischen Kirche, auch hinter Papst Leo. 

 

Allerdings muss ich ehrlich gestehen, dass dieses Machtgebaren a la "Wer nicht mitzieht, der wird Exkommuniziert" ziemlich absurd ist. 

Da müsste nämlich die Hälfte des deutschsprachigen Episkopats Exkommuniziert werden. 

Sie Erzbistum München: 

Der Vatikan sagt nein zu den  Segnungen homosexueller Paare und was macht Fürsterzbischof Reinhard? 

Er gibt sogar liturgische Leitlinien für die Segnung gleichgeschlichtlicher Paare aus. 

 

 

 

 

 

 

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